Schreckennachricht HCM bei meiner Katze. Hat jemand Erfahrung

    • (1) 18.09.12 - 17:40

      Hallo liebe Leute,

      war gestern beim Herzultraschall mit meiner Katze (1 Jahr und 3 Monate) in der Uniklinik und da hat sich herrausgestellt, dass mein Baby HCM hat. Die HCM ist auch noch nicht fortgeschritten, weil sie zeitig genug erkannt wurde, auch wenn es eigentlich eher ein Zufallsbefund war.

      Gut, die Diagnose habe ich trotzdem relativ gut verkraftet. Aber mich verunsichert einfach, dass ich von 2 Tierärzten 2 unterschiedliche Meinungen erhalten habe.
      Die Kardiologin in der Uniklinik hat der kleinen Beta - Blocker verschrieben. Dann waren wir gestern noch bei meiner Haustierärztin, die selber Kardiologin ist, wegen Kastration ect. und die meinte, dass sie noch zu jung wäre, für Betablocker und es reicht, wenn ich erstmal ne Liste mache, auf der ich jeden Tag aufschreibe, wie ihre Atemfrequenz ausfällt und wir sie dann in regelmäßigen Abständen schallen.

      Ich weiß, ihr könnt mir nicht helfen, aber ich fühle mich, als ob ich meiner Katze so oder so das Todesurteil unterschreibe.
      Ich musst es jetzt einfach mal loswerden.

      LG

      • (2) 18.09.12 - 18:40

        ich tippe mal auf maine coon?

        habe hier auch ein maine coon mädchen das immer recht schnell anfängt zu hecheln, bisher wurde noch nichts festgestellt. bin aber der meinung mal irgendwo gelesen zu haben das das erst so ab 3 jahren aussagekräftig ist.
        und ein todesurteil ist es deswegen noch lange nicht :-) man kann das relativ gut in den griff kriegen mit medikamenten. wird sie halt ein leben lang brauchen, aber kann trotzdem 10 jahre alt werden.

        • (3) 18.09.12 - 19:23

          Na ja, aber der Ultraschall war je leider eindeutig.
          Was mich an der ganzen Sache eben ankotzt, ist das die beiden Tierärztin unterschiedliche aussagen machen. Die aus der Klinik hat ihr eben Betablocker verschrieben und meine Haustierärztin meint eben, das sie die noch nicht braucht, weil es ja erst im Anfangsstadium ist.
          Das ist ja das, was mich so verunsichert.
          Und klingt ja vlt doof, aber 10 Jahre ist auch nicht wirklich ein altes Alter.

          • (4) 19.09.12 - 09:47

            aber besser als nur zwei jahre ;-)
            ich würde die tabletten geben. nur wenn du im anfangsstadium beginnst kannst du schlimmeres verhindern.
            oder nochmal ne meinung bei einem andren tierarzt einholen.

            • (5) 19.09.12 - 11:00

              Na ja, ich lass jetzt erstmal die Befunde an meine Haustierärztin schicken. Sie hat im November eh ne Weiterbildung in Kardiologie und bringt dort den Fall dann auch zur Diskussion.

              Desweiteren hat sie einen Hund in die Uni Giessen überwiesen und der geht die irgendwann in den nächsten 2 oder 3 Wochen dorthin zur OP. Und zur OP - Vorbereitung wollt sie eh nochmal mit dem Chefarzt telefonieren und bespricht auch noch mit ihm meinen Fall.

              Und wir haben die ganzen Herzgeschichten mit einer anderen Katze von meiner Mama hinter uns. Die kleine erkrankte an einer DCM infolge einer Viruserkrankung. Und da haben die Tabletten auch nix geholfen, außer das die Tablettengabe sie nur sinnlos gestresst hat. Und deswegen hat sich meine mutter eben entschieden, das nächste Mal so weit wie möglich ohne Tabletten zu versuchen.

              Na ja, ich warte erstmal ab. Jetzt fahre ich erstmal die eine Woche in Urlaub. Was auch mit der Tierärztin aus der Uni so abgesprochen war.

              Dannach mache ich die Auflistung der Atemfrquenz weiter und mal sehen, was da so durchschnittlich rauskommt. Wenn es auch nicht einfach wird, da meine Kleine mit einer vorliebe nur ganz oben auf meinem Schlafzimmerschrank schläft und ich die Atemzüge beim schlafen zählen soll.

              Und dann muss ich eh bald wieder hin, wegen der Absprache der Kastration und dann würd sie mir evtl schon was neues sagen können, hoffe ich.

              Aber die Verunsicherung bleibt trotzdem.

          Wie ist denn die Herzfrequenz jetzt ohne Tabletten?

          • also gestern und heute lagen die Atemfrequenz bei 20 bis 30 Atemzüge pro Minute, was ja im Normalbereich liegt, wenn nicht sogar etwas zu niedrig.
            Herzfrequenz kann ich nicht sagen. Ich kann sie ja nicht messen und gesagt wurde es mir in der Uni auch nicht.

            • Also normalerweise wird die Herzfrequenz gemessen!
              Man will ja mit den Medikamenten erreichen, das die Herzfrequenz gesenkt wird!
              Da würde ich definitiv nochmal nachfragen!

              Herzfrequenz kann man im übrigen mit etwas Übung auch selber messen!
              Lass Dir das von Deinem Tierarzt mal genau erklären!

              Warum warst Du zum Herzultraschall überhaupt in der Klinik, wenn Deine Tierärztin Kardiologin ist?
              Hattest Du einen Verdacht, das etwas nicht stimmt?

              Was war auf dem US zu sehen, beziehungsweise was hat der Kardiologe gesagt?
              War schon eine Herzmuskelverdickung vorhanden?
              Oder aterielle Stauungen zu sehen?

              Wo in welcher Klinik warst denn Du?
              Es gibt wirklich richtig gute Spezialisten auf dem Gebiet!
              Wo kommst Du denn genau her?

              • Na ja, kann auch sein, dass sie gesagt hat, wie hoch die Herzfrequenz war. Also gemessen hat sie sie ja definitiv. Aber ehrlich gesagt, nachdem sie meinte, sie hätte HCM, war bei mir Schicht im Schacht und ich hab nur geheult. Bedingt davon, dass ich erst vor kurzem meinen Kater einschläfern lassen musste und ich das noch nicht alles verdaut habe und auch über die Trauer noch nicht hinweg bin, weils eben zu kurz war.

                Von meiner Katze ist mit 6 Wochen der Bruder gestorben. Er hatte zwei Löcher im Herzen und weil es auch ne Handaufzucht war, hatte er nicht genug Abwehrkräfte und hatte sich auch noch ne Virusinfektion dazugeholt.

                Und daraufhin hat meine TÄ die kleine Abgehört und Herzgeräusche festgestellt. Und dann auch geschallt. Aber weil sie eben zu klein war, war da 3 Monate glaube ich, hat sie gesagt, ich solle in die Uni Leipzig, weil die eben bessere, feinere Ultraschall haben. Aber meine TÄ war der Meinung, dort ein Loch zu sehen, was sie aber durch die Feindiagnostik in der Uni abgeklärt haben wollte.
                Dort waren wir dann mit nem halben Jahr und die haben an dem Herzen nichts festgestellt und das alles in Ordnung sei. Aber um sicher zu gehen, sollte ich, wenn sie älter als ein Jahr ist, nochmal zur Doppleruntersuchung mit Kontrastmittel kommen.

                Und deswegen war ich am Mo in der Uni. Mal davon abgesehen, dass die Uni auch bei mir um die Ecke ist und meine Haustierärztin noch im Dorf meiner Eltern, was mit dem Auto auch blos 30 Minuten fahrt ist.

                Also die Ärztin in der Uni hat eine Nase im Septum festgestellt unter der Mitralklappe. Und diese Nase stellt eben ein Hinterniss im Blutfluss da, weswegen man ja auch das Herzgeräusch warnehmen konnte.

                Was ich eben nur ärgerlich finde, ist dieses vom Loch im Septum zu Herz ohne Auffälligkeiten zu aufeinmal HCM.

                Aber ansich, der Kleinen geht es gut. Sie ist fit, spielt gerne, frisst und säuft ohne Probleme und momentan hat sie eben auch noch keine Probleme, also keine sichtbaren. Gott sei Dank. Kommt auch mit den anderen beiden Katzen gut zurecht. Wird nicht gemobbt von denen und die beiden kleinen spielen auch total gerne miteinander.

                Und wie gesagt, wäre das mit ihrem Bruder nicht gewesen, wüsste ich das ja auch nicht. Aber sie ist mein Peppelkind, die ich von der ersten Minute großgezogen habe. Sie ist ein bissl wie mein eigenes Kind und es hängt extrem viel Herzblut an ihr.

    Hallo

    Meine Tabby (BKH) war 1 Jahr alt, als sie die Diagnose bekam. Sie sollte dann Tabletten nehmen und vierteljährlich zum Ultraschall.
    Nach einiger Zeit waren Katze und ich total fertig mit den Nerven. Ich bekam einfach die Tabletten nicht mehr in sie hinein ---- sie liess sich nicht mehr von mir anfassen und die Ultraschalluntersuchung stresste sie (und damit auch mich) ungemein.

    Da habe ich die Reissleine gezogen.
    Keine Ultraschalluntersuchungen mehr und auch keine Tabletten. So lange es ihr gut geht, soll sie in Frieden leben----- danach sehen wir weiter.

    Tabby ist mittlerweile über 7 Jahre alt und es geht ihr gut.
    Wenn wir beim Tierarzt sind------ zum impfen oder so----- wird das Herzchen abgehört.
    Ansonsten erspare ich ihr den Stress.

    Eva

    • Hallo Eva,

      na ja, die Tabletteneinnahme stellt gar nicht mal das Problem dar. Ich hab sie damals von Anfang an mit der Flasche großgezogen, da lässt sie sich alles von mir gefallen. Und momentan quäle ich sie ja auch mit der gabe ihrer Antibabypille. Die lässt sie sich ganz ruhig ohne großes gezetter von mir verabreichen. Rein ins Mäulchen und Schlucken.

      ja, wegen den permanenten Herzultraschallen hab ich auch meine Bedenken, weil das hat ihr auch gar nicht gepasst. Und da die Kleine noch klein quadratisch kompakt ist, macht sie es einen auch mit schallen und vorallem festhalten auch nicht einfach. Hast ja keine Angriffsfläche.

Ach so, hab eine Frage ja noch gar nicht beantwortet.

Sie ist ein Exotic Shorthair Mädchen, also gerne auch als Kurzhaarperser bezeichnet, für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können.

Und beide Eltern sind HCM frei gewesen beim Schall.

Aber eigentlich wäre mir nach wie vor ein Loch im Herzen lieber gewesen, das könnte man wenigstens operieren.

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