An alle katzenhalter

    • (1) 27.09.12 - 08:55

      Wir wohnen in einer Reihenaussiedlung mitten in einer klein Stadt.
      Vor ca. 4wochen haben wir in unserer Reihe neue Nachbarn mit einer freilaufenden Katze bekommen. Bis dahin gab es nur Igel und Spitzmäuse.
      Die Katze kommt ständig in unseren Wintergarten also habe ich unsere Kids 4+6jahre gesagt wohnzimmertur geschlossen halten. Mein Mann hat eine tierhaarallergie.
      Die Kinder haben allerdings Angst in den Garten zu gehen den sobald die auf der Rutsche oder im Sandkasten spielen kommt die Katze.
      Unser garten ist nicht groß 6x7m nur.
      Wir haben oben noch einen kleine Loggia da habe ich sie vorhin erwischt wie sie versuchte ins Haus bei uns zukommen die Balkontür stand auf Kipp.
      Sie kommt irgendwie auf die Überdachung der Terrasse bei sich geht dann über den makiesenkasten vom Nachbarn auf unseren Wintergarten und dann jeweils auf den Balkon oder weiter zu den anderen Nachbarn. Oder man macht die Haustür auf und Zack ist sie drinn. Im Auto hatte ich sie auch schon mal als ich meine Einkäufe reingebracht habe. Müllbeutel werden auch seid neustem an der Straße aufgerissen.
      Die Nachbarn haben sich nicht mal vorgestellt die Frau und die Kinder haben wir schon gesehen. Von daher haben wir anderen Nachbarn (sind alles Rentner außer wir) überlegt was man ohne gleich Stress mit den neuen zubekommen dagegen tun kann. Sie hat als Grün in der Nähe nur unsere Garten.
      Oder gibt sich so was mit der zeit ist ja auch alles neu für die Katze wir sehen ja auch nicht alles da wir arbeiten gehen.
      Bin zwar im Dorf aufgewachsen aber da haben die drausenkatzen einen weiten Bogen in die

      Felder gemacht.
      Habt ihr Tipps für uns?

      • Katzen kann man schlecht erziehen, und verbieten lassen sie sich auch nichts.

        Also muss man du dafür sorgen das es ihnen bei euch nicht gefällt.

        Besorg dir eine Wasserpistole. Und wenn die Katze bei euch rein will kriegt sie eine Ladung Wasser ab. Das musst du konsequent beibehalten. berall wo du sie auf eurem Grundstück nicht haben willst, bekommt sie Wasser ab. Sie wird dann bestimmt bald nicht mehr zu euch wollen.

        Aber warum haben deine Kinder mit 4+6 Jahren Angst vor einer Katze?
        Meine Kinder sind 3 und 8 und freuen sich über tierischen Besuch m Garten. Allerdings haben wir auch selber Tiere.

        • Danke für deine Antwort.
          Warum Sie Angst vor einer Katze haben kann ich auch nicht wirklich sagen vermutlich weil sie Katzen nicht wirklich kennen denn Hunde lieben beide sehr und der Opa hat Kaninchen.

      Hallo!

      Leider können das die Katzenhalter auch nicht verhindern. Eine Katze die Freigang gewöhnt ist kann man nicht im Haus einsperren. Ihr müsst eure Türen und Fenster schon selber sichern - ich würde zu festen Fliegengittern raten.

      Allerdings wäre die Frage, was an eurem Haus so schrecklich interessant ist. Kommt sie bei den Nachbarn nicht rein, wenn die weg sind? Vielleicht wäre es eine gute Lösung, wenn die sich eine Katzenklappe zulegen.

      Warum Deine Kinder Angst vor einer Katze haben erschließt sich mir aber auch nicht so wirklich. oder ist das ein Beißer?

      Im Garten würde ich mir übrigens mit einem Super-Soaker behelfen, ein gezielter Wasserstrahl kann oft Wunder wirken. Auch einige "Verpiss-Dich-Pflanzen" im nächsten Frühjahr entlang des Zauns gepflanzt sind hilfreich, und sehen dabei auch noch nett aus.

      • Danke für deine Antwort!
        Warum beide Kinder vor Katzen Angst haben vermutlich weil sie Katzen nicht wirklich kennen denn Hund und Hasen lieben sie.
        Was bei uns so interessant ist weiß ich leider auch nicht die Häuser sehen alle gleich aus!
        Aber sie ist Kinder gewöhnt und wir haben außer den "Neuen" die einzigen Kinder in der Strasse.
        Wie und wann sie wieder reinkann bei den Nachbarn wissen wir nicht da sie auch abends nach 20Uhr wenn ich von der arbeit komme noch draußen rumläuft. Die haben auch einen kleinen Hund der aber sein Geschäft scheinbar nur im Garten verrichtet.

        Aber die Idee mit den Verpiss-Dich-Pflanzen und der Wasserpistole ist gut werde ich mir merken!

        • Vielleicht ist es für Deine Kinder ja auch ganz gut, so die Katze etwas näher kennen zu lernen. Die machen sich doch lächerlich wenn sie mal Freunde mit Katzen haben.

          Versuch doch einfach mal mit den Nachbarn zu reden. Vielleicht weiß deren Katze ja einfach auch noch nicht so genau, wie sie in das eigene Haus rein kommen soll und probiert es eben nebenan, auf der Suche nach einem Durchgang. Da könnte eine Katzenklappe schon sehr helfen, oder ein Kellerfenster offen stehen lassen oder sowas.

      "Leider können das die Katzenhalter auch nicht verhindern. Eine Katze die Freigang gewöhnt ist kann man nicht im Haus einsperren. Ihr müsst eure Türen und Fenster schon selber sichern - ich würde zu festen Fliegengittern raten."

      Sie müssen ihre Türen und Fenster NICHT selber sichern, der Katzenhalter ist verantwortlich! Er muss schauen das die Katze keinen Schaden anrichtet!

      • Nein. Ich muss schon selber mein Haus vor unerwünschtem Besuch sichern, ich kann nicht verlangen, dass alle Nachbarn ihre Tiere einsperren und am besten Marder und Mäuse auch noch ausrotten.

        Wie sollte man denn Deiner Meinung nach eine Katze davon abhalten? Gut zureden?

        • Ja das ist die typische Meinung von Katzenhaltern die ihr Tier einfach laufen lassen, ist so ja auch bequemer.
          Fakt ist aber wenn eine Katze durchs Fenster in mein Haus eindringt muss der Katzenhalter für den Schaden aufkommen!

          Aber egal, unser Hund hat Katzen zum fressen gern, ich kann ihn leider nicht davon abhalten, gut zureden hilft auch nix...

          • (10) 27.09.12 - 19:16

            Du bringst da zwei Sachen durcheinander:
            Der Katzenhalter ist nicht dafür verantwortlich, das Haus seines Nachbarn zu sichern!
            Aber natürlich muss er für eventuelle Schäden haften, die seine Katze anrichtet. Genauso wie du, wenn dein Hund eine Katze verletzt oder tötet.

            • Nicht wenn die Katze auf meinem Grundstück ist...

              • Einzelfallabhängig. Generell haftet man für alle Schäden, die das eigene Tier anrichtet. Lediglich die Bewertung der Ansprüche des Geschädigten kann variieren, aber das eigene Grundstück ist kein Garant dafür, dass du für Schäden nicht belangt wirst. Vor allem, wenn dir bekannt ist, dass dein Hund jagt und tötet.

(13) 27.09.12 - 11:50

Hallo!

Ihr solltet trotzdem die Nachbarn darauf ansprechen.
Sicherlich kann man als Besitzer nicht viel machen (man kann den Katzen eben nicht folgen), aber man kennt ja sein Tier und weiss was sie besonders hassen. Meine Mögen keine Tüten. Daher würde ich meinen Nachbarn raten sie mit Tüten zu jagen(Rascheln). Die würden sich dann da einfach nicht mehr blicken lassen. Ist fies, aber ich seh das ein, wenn jemand keine Katzen im Haus oder Garten haben will.

Bei uns ist es allerdings sehr Ländlich und sie haben Wald und Wiese in der Nähe. Da gibts jede Menge Mäuse zum Jagen und da sind sie oft. Wenn die Katze sowas nicht hat, zieht es sie vielleicht eben zu euch, aus Langeweile.
Unsere direkten Nachbarn haben 2 große Hunde und da gehen meine Katzen nicht hin, seitdem sie mit denen Bekanntschaft gemacht haben.

Ich hatte auch schon mit einer Nachbarskatze Kontakt. Die saß bei uns plötzlich im Wohnzimmer. Was ich gemacht hab?! Gebrüllt ohne Ende und sie verjagd. Das fand sie gar nicht nett und ist abgehauen. Seitdem hab ich sie nicht mehr gesehen.
Verjagd sie, spritzt sie Nass, macht Geschrei. Das sind Sachen die mögen Katzen gar nicht. Das sollten eure Kinder auch machen. Wen ihr sie eben seht: Macht es ihr so unbequem wie Möglich und dann wird sie auch nicht mehr kommen. Zumindest nicht wenn ihr da seit.

LG Sonja

(14) 28.09.12 - 12:06

Es gibt Hunde/Katzenschrecks per Ultraschall.. Also es wird ein sehr hoher Ton ausgesendet. Hatte es damals für die Nachbarshunde bestellt meine Katzen haben besser drauf reagiert..

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