Einen zweiten Chihuahua kaufen,damit nicht benachteiligt?

    • (1) 06.10.12 - 11:49

      Hallo Ihr Lieben,

      ich habe in meiner ersten Schwangerschaft,also vor ca 2 Jahren, einen Chihuahuawelpen gekauft.
      Er war immer und überall dabei. Er hängt sehr an mir!!!

      Dann wurde mein Sohn geboren, und der kleine Vierbeiner bekam logischerweise,und traurigerweise, nicht mehr soviel aufmerksam wie vorher.
      Aber er liebt unseren Sohn und wenn dieser weint,jault der Chihuahua herzzerreißend mit:-).

      Unser Sohn liebt den Hund auch über alles. Wenn der Wauwau nicht mit uns ins andere Zimmer folgt,ruft unser Sohn sofort "Wauwau" .Der Hund soll überall sein wo er ist.

      Mich belastet es trotzdem sehr stark,dass ich nicht mehr so da sein kann für meinen Hund wie vorher.
      Nun bekommen wir im Februar wieder Nachwuchs, und dann habe ich vermutlich noch weniger Zeit für meinen Hund(er kommt zwar fast überall mit hin,aber die direkte Zuwendung meine ich).
      Nun bin ich am überlegen,eine kleine Chihuahuahündin für meinen Hund zu kaufen,damit er sich nicht so einsam fühlt (so kommt er mir vor,als fühle er sich einsam).
      Frage ist, ob er sich dann noch mehr zurückgesetzt fühlt und was mein Sohn davon hält (er kann noch nicht sprechen,kann ihn nicht fragen.
      Evtl.ziehe ich aus so dass der Hund dann tagsüber allein wäre (trotz Hundesitter für Gassi).
      Wäre sehr dankbar für Tipps...
      Gglg #winke

      • Tolle Idee!

        Und wer erzieht den 2ten Hund wenn Du schon keine Zeit für den Ersthund hast?

        Euer Hund würde noch eifersüchtiger werden.

        Sinnvoller wäre es sich mal 30 Minuten am Tag Zeit für Deinen Hund zu nehmen, was durchaus machbar ist.

        LG

        Kerstin

        • Mein Hund ist ja die ganze Zeit bei mir und meinem Sohn, ich meinte es so, dass er nicht mehr wie früher der "Einzige" ist sondern halt oft auf der Couch liegt und beim Spielen etc zuguckt... Weißt Du was ich meine?

          Ja,daran habe ich auch schon gedacht mit der Eifersucht.

          Danke für Deine Meinung und glg

      Hallo!

      Dann muss Dich dein Hund ja mit noch einem anderen Hund teilen. Versuch lieber, gezielt hier 5 Minuten und da 10 Minuten wirklich für den Hund zu nehmen. Vielleicht will Dein Sohn ja dann auch was machen, Bälle werfen kann der ja auch bald...

    • Hallo,

      ich denke auch immer mal wieder darüber nach, wieder einen Zweithund anzuschaffen, weil ich es prinzipiell schon sehr schön finde, wenn Hunde in Hundegesellschaft leben können, miteinander spielen und kuscheln unter Hunden kann ein Mensch halt so richtig nicht ersetzen. Zumal ich ihm auch nicht sooo viel Hundekontakt ermöglichen kann wie ich gerne würde.

      Wir haben vor knapp einem Jahr schon mal einen Versuch unternommen, leider hat die Hündin sich gar nicht mit unserem Rüden verstanden bzw. hat ihn total terrorisiert, ihm das Fell ausgerupft und in ständig weggedrängt usw. usw.

      Eine gründliche Vorauswahl ist also ganz wichtig, die Hunde müssen sich vorher in Ruhe kennen lernen. Auf schlaue Ratschläge wie "das wird schon noch, die müssen sich erst an einander gewöhnen" usw. kann ich in Zukunft verzichten.

      Zwei Hund sind in gewissen Punkten aber auch mehr arbeit, weil ich dann oft eine Gruppendynamik bildet, bellt ein Hund kannst du es vielleicht unterbinden, aber zwei können sich da manchmal so richtig schön hochschaukeln. Auch was Unarten angeht, schauen sie sich leider oft genau das ab, was sie nicht sollen #schwitz Anstrengend fands ichs auch immer an der Leine, wenn sie nicht beide sicher erzogen sind (einzeln) hast du ständig gezerre, weil jeder den anderen übertrumpfen will usw. Leinenentknoten inkl.

      Prinzipiell finde ich zwei HUnde schon sehr schön und finde es gut, wenn man es den Hunden ermöglichen kann. Bei mir sind momentan aber zu viele Abers, vom finanziellen mal ganz abgesehen. Einen Welpen würde ich im Moment nicht schaffen, nochmal komplett bei 0 anfangen, und bei "gebrauchten" Hunden steckt man halt auch nicht unbedingt drinnen.

      Das sind nur mal ein paar Gedanken von mir. Hoffe, ich hab dich nicht zu sehr abgeschreckt :-p

      Wenn man Kinder hat ist es denke ich normal, dass der Hund sich anpassen muss, wie alle anderen ja auch. Dafür gewinnen die Hund aber finde ich auch durch die Kinder wieder dazu, wenn dein SOhn größer wird und richtig mit ihm spielen kann noch mehr. Ich glaube, man sollte nicht um des Hundes Willen einen Hund anschaffen, weil woher weißt du denn, ob es ihn glücklich macht?

      LG

    Hallo,

    könntest Du bitte aufhören den Hund zu vermenschlichen !!!

    Es ist ein Hund und es für ihn vollkommen ok wen ihr ihn überall mit hin nehmt er braucht keinen zweiten Hund um glücklich zu sein.

    Schon gar nicht wen ein zweites Kind kommt und Du Dich vielleicht trennst.

    Dore

    Hallo

    Also ein hund muss doch nicht rund um bespaßt werden!

    Unserer liegt auch oft faul in der ecke, ich hab da nicht den Eindruck das er einsam ist.

    Er will einfach mal seine ruhe ;-) mit hin schleppen tue ich ihn auch nicht überall.

    Was soll denn ein 2. Hund ändern? Dann hast du 2 hunde die auf der Couch liegen?

    Wieso ziehst du aus? Kapier ich nicht. Was ist dan mit dem hund? Nimmst du ihn und deine kinder nicht mit?

    Hallo,

    also, ich muss zugeben, ich sehe das sehr zwiespältig.

    Einerseits bin ich der Ansicht, dass Hunde Rudeltiere sind und es daher auch am artgerechtesten wäre, sie mind. zu zweit zu halten. Der Hund ist zwar das Tier, das sich uns Menschen mit Abstand am engsten angeschlossen hat, aber echte Artgenossen kann nun mal auch der beste Hundehalter nicht ersetzen - Rudel werden innerartlich gebildet, nicht mit Menschen. Auch andere Hunde auf Spaziergängen oder von Freunden sind kein Vergleich zu einem "echten Rudelmitglied", das mit einem zusammen lebt. Dementsprechend finde ich halt, dass Mehrhundehaltung die "beste" Art ist, einen Hund zu halten.

    Andererseits ist es gerade durch das enge Zusammenleben mit dem Menschen und allem, was daraus resultiert, ungeheuer wichtig, dass ein Hund in unserer Gesellschaft "funktioniert" - und diese Gesellschaftsfähigkeit ist schon mit einem Hund schwierig genug zu erreichen, mit zweien wird es ungleich schwieriger. Es ist einiges an Arbeit und Zeit mit den Hunden nötig. Zwei Hunde quasi als "Selbstläufer" zu betrachten oder sich zu wünschen, dass es damit getan ist, dass sie ja sich haben, geht in aller Regel nach hinten los.

    Bei Dir sehe ich die Situation ehrlich gesagt als alles andere als ideal an, um einen Zweithund anzuschaffen! Laß´ es lieber, so lange Du nicht mal selbst weißt, wie DEINE Zukunft genau aussehen wird.

    Und - ich verstehe nicht so ganz, wieso genau Du Dir Sorgen machst. Ein Hund muss nicht rund um die Uhr betüddelt und verhätschelt werden. Er ist die meiste Zeit mit Dir zusammen - super, das ist für die meisten Hunde schon absolut ausreichend. Solange Dein Hund ausreichend Auslauf hat, immer mal wieder Zuneigung bekommt und Du Dich auch mal mit ihm beschäftigst (Spiel, Training, was auch immer), braucht er keine "Rund-um-die-Uhr-Bespaßung". Ist der Hund ausreichend ausgelastet, braucht er keine Besitzerin, die 24Stunden sein Pfötchen hält...;-)

    Viele Grüße, Alex

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