Morgen wird er eingeschläfert

    • (1) 11.10.12 - 18:30

      hallo, grade sagten mir meine Eltern, dass morgen der Tierarzt ihren Hund einschläfern wird. wir sind grade hier und obwohl ich an sich darauf gedrängt habe, ist es ein komisches Gefühl - über Leben und Tod eines anderen entscheiden zu dürfen. :-(

      Der Arme hatte schon sein stolzes alter von 13 jahren. In den letzten Tagen hatte er eine offene Wunde und konnte an sich nicht mehr laufen. Er hat aufgehört zu fressen. Sie wollten es schon früher tun, hatten aber kein Herz für. Jetzt liegt der arme aber draußen.

      morgen kommt er um 9. Was ich in der Zeit mit meinen Kindern mache, sie vors DVD hinsetzte ?!???!?

      Wie betroffen sind die Hundbesitzer ? Mein Vater ist jetzt in sich verkehrt draußen. an sich war es SEIN Hund ??!!

      Komische Situation.

      • Hallo!

        Sowas ist immer Mies. Jedes mal wieder, auch wenn man es schon mehrmals hinter sich hat. aber es kommt ein Punkt, ab dem wird es nicht mehr besser.

        wenn ihr eurem Tierarzt vertraut, dann ist das eine gemeinsame Entscheidung, der Tierarzt bestärkt einen im richtigen Instinkt - und beim richtigen zeitpunkt lässt das tier dann auch schnell los.

        Lass die Kinder beim eigentlichen einschläfern draußen, manchmal krampfen die Tiere oder knurren wenn die Spritze gegeben wird. Aber sie sollten davor und danach Abschied nehmen dürfen.

        Wollt ihr den Hund dann im eigenen Garten beerdigen macht das zur Würdigen zeremonie, achtet aber sehr drauf, wirklich tief genug zu graben. Nicht dass ein Marder gräbt, das ist sehr unschön. Wickelt den Hund dann in seine Lieblingsdecke, der Anblick wenn Erde so auf den Körper fällt ist nicht schön...

        der Tod eines Tieres mit dem man viele Jahre verbracht hat tut ähnlich weh wie der Tod eines Menschen, der einem Nahe gestanden hat - manchmal sogar mehr. Klar mag man seinen Schwager oder Cousin, aber den hat man eben nur 4 mal im Jahr gesehen, den eigenen Hund aber jeden Tag. und der fehlt einem dann sehr, die Wohnung ist dann wirklich leer. Es ist wirklich schwer, und Du solltest die Trauer Deines Vaters ernst nehmen. Ihm zu sagen "es war doch nur ein Hund" oder "hol dir halt einen neuen" ist das schlimmste was man machen kann. Für ihn ist einer seiner engsten Freunde gestorben.

        • Puuh, siehst du. Genau diese worte brauchte ich. sie haben schon in Frühling vorgesorgt. Sie haben schon einen neuen vollkommen bekloppten Hund aber er war...naja..ad 1. unser erster Hund und komisch, mit ihm habe ich als Welpe im Bett noch geschlafen.

          Danke für deine worte!

          • Mir ging es ganz ähnlich, als der Hund meines Vaters eingeschläfert wurde, ich kannte den ja auch aus meiner Teenagerzeit auch wenn ich dann Jahrelang nur noch zu Besuch da war. Und natürlich weiß man auch, dass Einschläfern die Beste Lösung ist, auf jeden Fall besser als zusehen wie er langsam stirbt. ein Hund kann eben auch nicht sagen "mehr Schmerzmittel" wenn es nicht reicht.

            wegen dem zweiten Hund bitte ein Hundegrab dann wirklich sichern, sonst gräbt der dann noch rum. Gartenplatten drauf legen, oder ein großes Stück Maschendrahtzaun. Oder ggf. im Tierkrematorium einäschern lassen, so ein Hundegrab erkennt man sonst oft noch Jahre später, das gras wächst da anders. Wenn da was größeres drunter liegt merkt man das.

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