English Pointer MIX = Frostköttel

    • (1) 29.10.12 - 14:02

      Hallöchen meine Lieben!

      Ich habe ein wikliches Sondermodell von Hund zu Hause. Bin mit Hunden aufgewachsen aber so ein Exemplar ist mir bis wir unserre Kröte bekamen noch nicht untergekommen.

      Sie ist ein English Pointer mit noch irgendetwas darin, wir schätzen in Richtung Labrador.

      Es fing schon den ersten Winter an nach dem wir sie geholt hatten, sobald die Temperraturen unter null sanken, fing das Tier an zu zittern. Kurze Rücksprache mit dem Tierarzt, der Hund braucht eine Jacke.

      Dazu muss ich ganz klar sagen, ich war immer einer von den Menschen die es affig fanden seinen Hunden etwas, außer natürlich es ist vielleicht Krankheitsbedingt und hat einen triftigen Grund, anzuziehen. Ich konnte es mir halt wirklich nicht vorstellen.

      Ich dachte auch bei so einem Jaghund das die mehr in die Robuste Abteilung gehören und somit auch etwas aushalten, Pustekuchen. Egal, wir lieben sie wie sie ist und Hundekleidung gibt es farblich auch Gedeckt, es muß also kein Rosa sein.

      Nun wurde es letztes Wochenende ja wirklich kalt geworde und als wir uns am Morgen aus den Decken schählten, ja sie schläft bei uns im Bett und sie ist auch der erste Hund den ich kennengelernt habe der unter einer Decke schlafen will, stand sie schon zitternd im Schlafzimmer is nicht geheißt und war wirklich frisch. Da wußte ich schon alles klar, wenn es gleich raus geht is wieder Jäckchenzeit.

      Jetzt aber lag sie auch wieder neben mir auf dem Sofa, wir haben angenheme 20 c im Wohnzimmer, und war schon wieder am zittern, habe sie zugedeckt und war gut.

      Meint ihr ich sollte ihr für drinnen auch eine "Hausjacke" aus leichtem Stoff nähen?

      Oder habt ihr noch einen Tipp, kann man einen Hund vielleicht abhärten? Will sie aber auch nich quälen, sind ja auch Umstände mit denen man Leben kann, sie tun mir ja nicht weh oder beeinträchtigen mich. Sie hat halt außer ihrem Deckhaar keine Unterwolle, auch im Winter nicht.

      Draußen sind wir immer 2 Stunden, müßen aber dafür ins Feld. Also mal ebend raus in den Garten in regelmäßigen Abständen, und vielleicht so das Fell "anregen" dichter zu sprießen is auch nicht.

      Wer mag kann ja mal berichten, vielleicht habt ihr ja auch so ein Exemplar und wir sind mit unserrem Sondermodell garnicht soooo allein wie ich immer denke.

      Noch einen Hundigen Herbst euch allen.
      Cloti

      • (2) 29.10.12 - 14:23

        Hallo,

        wir haben einen Ridgeback - auch kein Unterfell, ebenfalls eine Frostbeule und im Winter mit Mantel bekleidet...

        Früher habe ich auch immer die Herrchen/Frauchen belächelt und die armen Hunde bemitleidet, die einen Mantel tragen mussten. Jetzt sehe ich das halt etwas anders.;-)

        Falls Du das Gefühl hast, dass er schon extrem friert (bei 20°C in der Wohnung wird unser Dicker auch am liebsten zugedeckt, zittert aber noch lange nicht und würde es theoretisch auch ohne Decke aushalten...), würde ich evtl. mal überlegen, die Schilddrüse checken zu lassen. Allerdings ist es schon ein riesiger Glücksfall, an einen Tierarzt zu geraten, der die Werte richtig deutet (Normbereich ist nämlich nicht gleich Normbereich, wenn es nur um den T4-Wert geht - da müssen viele Hunde bereits in der unteren Hälfte des angeblichen Normbereiches eingestellt werden, was viele Tierärzte aber nicht machen/nicht wissen).

        Viele Grüße, Alex

        • (3) 29.10.12 - 14:35

          Oh die Schilddrüse ist wunderbar, wir haben schon an alles angesetzt was dem Tierarzt eingefallen ist.

          Da wir nicht ganau wissen wo sie her ist, da aus dem Tierheim und ausgesetzt, vermutet unser Tierarzt das sie möglicherweise mal aus Spanien kam. Dort gibt es wohl viele Pointer MIX Geschichten, und deswegen vielleicht bei ihr einfach die Liebe zur Währme schon mit drinn ist.
          Nein, sie ist kern gesund, bewegt sich sich gerne und ist ansonsten ein Lebenslustiger Typ, halt nur ein echter Frostköttel. Ich kannte halt nur bisher Hunde die sich auch im Winter gerne auf kalte Fliesen legten und die Wärme wie der Teufel das Weihwasser mieden.
          Aber ist wirklich gut zu hören das es nicht nur uns so geht und es ist ja auch ansonsten ein "Problem", wenn der Hund dabei gesund ist, das mich oder besser uns nicht so sehr beeinträchtigt. Wenn sie ihren Mantel an hat draußen, ist ihr nicht kalt. Nur die Leute, das kennst du bestimmt auch, kucken halt blöd, und manchen werfen einem schon Tierquälerei vor.

          Cloti

      (4) 29.10.12 - 14:54

      Hallo,

      unser Rüde ist auch eine Frostbeule. Er ist ein Mischling, Figur eines Windhundes und keine Unterwolle.
      Ich mußte seine Decken immer im bestimmten Tierhandel bestellen, er hat eine dicke Decke für den Winter und eine Regendecke.
      Sobald er etwas Nass wird Hustet er gleich.

      Ich habe auch immer Leute belächelt die ihre Hunde einpacken, heute denke ich auch anders.

      Unser friert übrigends nicht im Haus.

      Lg

    • (5) 29.10.12 - 15:07

      Hi du!

      Wie meine Vorrednerinnen auch habe ich auch einen etwas größeren Hund ( Bild VK), und auch mein Whiskey bekommt jetzt dann wieder einen Mantel an.

      Ich habe auch immer gedacht :" Wie beknackt müssen die Leute sein..." ...

      Aber das spielt für mich jetzt keine Rolle mehr. Wenn mein Hund in dieser Jahreszeit draußen vor Kälte zittet, weil er einfach ist, wie er ist, dann bekommt er was über.

      Wenn er draußen frei springen kann und sich dadurch aufwärmt, ist das kein Problem, aber er ist eben nicht immer in Bewegung... genau so beim Trailen.

      Zuhause friert er allerdings nur sehr selten, das hält in aber nicht davon ab den wärmsten Platz im Haus aufzusuchen... den Kaminofen. Davor liegt er dann und lässt sich die kalten Pfoten auftauen. Denn Hundeschuhe habe ich bisher noch nicht gekauft... da ist meine Angst zu groß, dass die teuren Teile flöten gehen... den Mantel halte ich ausserdem für wichtiger.

      Lieber Gruß,
      Z.

      • (6) 29.10.12 - 15:24

        Oh ja, über die Schuhe habe ich auch schon mal nachgedacht. Im vorletzten Winter war ja alles so vereist, da hatte sie dann immer mal wieder wunde Füße, trotz dick Melkfett. Aber letzten Winter war es zumindest bei uns nich so schlimm, deswegen habe ich die wieder aufgeschoben, sind ja auch echt nich billig. Mal schauen wie dieser Winter wird, wenn es wieder so extrem wird, werden wir sie zumindest mal testen.

        • (7) 29.10.12 - 17:20

          Ich habe Whiskey's Pfoten auch gepflegt, immer schön vom Salz befreit und dann ganz dünn mit Melkfett etc. eingerieben... so, dass die natürliche Hornhaut nicht zu dünn wird, aber rissige Stellen auch wieder heilen können... hat alles nichts gebracht. Wenn draussen Schnee lag, der antaute und wieder gefror und so vereiste, hat mein Sensibelchen lauter blutige Pfötchenabdrücke im weissen Schnee hinterlassen... da war ich dann drauf und dran, meinen "zarten" ( #rofl ) Hund heimzutragen... ;-)

    (8) 29.10.12 - 15:30

    Hi,

    ich dachte auch mal so wie Du ;-) und dann bekamen wir unseren Pancho (Dackel-Mix aus Mallorca ohne Unterwolle und mit fast nacktem Bauch).

    Pancho schlief auch immer unter meiner Decke - egal, welche Jahreszeit. Er hatte auch einen Mantel für draußen (der vor allem auch den Bauch warm hielt!), fror aber auch im Haus. Wir haben ihn dann einfach nur zugedeckt und das hat er sehr genossen. Mehr würde ich auch nicht machen.

    Gruß
    Kim

    (9) 29.10.12 - 18:11

    Hallo Cloti,

    Du bist nicht alleine! Wir haben einen Englischen Pointerrüden und eine spanische Wald und Wiesen Pointerdame.

    Unsere beiden brauchen auch einen Mantel. Wir hatten vorher auch immer Hunde und keiner hat einen Mantel gebraucht. Für mich war es auch vorher Schoßhündchen Kram.
    :-D :-p

    Unsere kleine Dame friert nicht so schnell, weil ihr Fell dicker ist. Aber der Rüde mit seinem dünnen weißen Fell friert ab 0 - 3 Grad.

    Solange er sich bewegt (was bei einem englischen Pointer sehr schnell ist), geht es noch. Wenn er aber auf einer Stelle steht/sitzt, fängt er sofort an zu zittern. #zitter

    Drinnen ist den beiden bei 20 Grad aber nicht kalt. - Gott sei Dank.

    Wir mussten auch recht lange nach den richtigen Mänteln suchen und ich habe immer noch nicht den perfekten gefunden. Die meisten Mäntel decken ja nur oben und nicht die Brust. Und gerade die Brust ist bei einem Pointer ja ziemlich nackig und da wird ihm dann auch kalt.

    Ich habe aber jetzt eher sowas wie einen Pullover gesehen. Vielleicht kaufe ich die nochmal. In denen können sich die Hunde dann auch gut bewegen.

    Unser Mädchen hat ihrem Mantel nämlich ziemlich schnell auf Halbmast hängen, denn sie ist ein Wildfang. Und unser Rüde findet einen Mantel auch manchmal unbequem und tanzt dann Boogie, um das Ding loszuwerden. Dann liege ich immer am Boden vor Lachen. #rofl#rofl

    Hallo!

    Ich fand Hundemäntel auch immer affig.

    Bis unser Nero eingezogen war.

    Er ist ein Border-Labbi-Mix und hat immens viel Unterwolle.

    Leider braucht er Stunden, teilweise sogar bis zum nächsten Tag, bis er trocken ist, wenn er mal nass geworden ist.

    Wenn wir also bei Regen draussen sind, trägt er einen Regenmantel. Denn ich hab keine Lust, dass er sich erkältet oder noch schlimmer, weil ich mit einem immer noch nassen Hund dann abends oder morgens raus muss bei Frosttemperaturen.

    LG

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