Mein Hund pinkelt wenn ich nach Hause komme

    • (1) 22.11.12 - 21:19

      Hallo,

      ich habe seit 4 Wochen einen 14 Monate alten Yorkshire-Terrier. Die ersten drei Wochen war alles super. Er bleibt zu Hause ohne dass er Theater macht. Nur seit etwa einer Woche wenn ich heim komme ist alles anders. Anfangs hat er mich zur Begrüssung angesprungen, ich habe ihn nicht beachtet da mir gesagt wurde ich solle aus dem heimkommen und weggehen kein rießen Trara machen. Jetzt wenn ich heim komme ist auf eimal alles anders, er sitzt oder liegt da, kuckt, kommt mit eingezogenem Schwanz und ziemlich gebückt ganz langsam auf mich zu und verliert Urin. Er zittert sogar. Er macht das ob ich jetzt 3 Stunden oder nur eine Stunde weg bin. Warum macht er das?? Kann mir jemand helfen oder mir Tips geben wie er das wieder aufhört??

      Lg Tina

      • >>er sitzt oder liegt da, kuckt, kommt mit eingezogenem Schwanz und ziemlich gebückt ganz langsam auf mich zu und verliert Urin. <<

        Er beschwichtigt und zwar massiv!

        Hast du -oder jemand anderes- mal anders reagiert als mit "nicht Beachtung"?
        Ignorieren verstehen Hunde ganz gut, das hört sich aber so an als sei der Hund mal (vielleicht auch für etwas anderes als zu stürmisches Begrüssen) gemaßregelt worden...
        Was war da?

        • Hallo,

          Kann sein dass mein Sohn ihn mal riessig begrüsst hat als wir heimkamen. Ja natürlich wird er mal geschimpft wenn er andere Menschen anbellt, das ganz normale "aus" aber jetzt nichts grossartiges. Nichts was ich jetzt wüsste :( Was mach ich denn jetzt??

          • Am zu dollen begrüssen kanns nicht liegen, eher an einer unverhältnissmässigen Maßregelung...!

            Wie schimpfst du, was machst du?
            Was macht dein Mann?
            Wie "bestrafst" du?

        Du meinst dass er evtl beim heimkommen für was anderes gemaßregelt wurde, was er zu der Zeit nicht mehr wusste und er jetzt unser heimkommen mit einer Strafe verbindet?? Vielleicht habe ich ihn geschimpft weil er einmal eine Pfütze gemacht hatte, in unserer Abwesenheit. Das ist das einzige was mir eingefallen ist. Wie bring ich ihn denn jetzt dazu dass er unser heimkommen als was tolles empfindet?? Ohne dass ich ihn freudehochjauchzend begrüße???

        Lg Tina

        • Ja, sowas in der Art hab ich im Kopf.

          Tja, das ist schwierig.

          Du kannst ja mal probieren "ganz oft heimzukommen".

          Also rausgehen, 3 Min warten und gleich wieder rein.
          Und ihn dann begrüßen, zu Beginn auch ruhig mal mit nem Leckerlie.
          Also reinkommen, in die Hocke gehen (GANZ WICHTIG! Weniger bedrohlich) und ihn mit fröhlicher Stimme locken. Wenn er kommt -ohne so zu beschwichtigen- loben loben und Leckerlie rein.

          Und das eben öfter mal.

          Verhält er sich bei anderen Familienmitgliedern auch so extrem unterwürfig?
          Dann dürfen die auch bißle "heimkommen".
          Wenn nicht dann nur mal kurz zwischendrin und hauptsächlich du musst üben.

          LG

    Also ich freue mich immer wenn ich nach hause komme und mein hund sich auch... Nur wenn sie blödsinn gemacht hat kommt sie nicht an ... Bevor ich geh gibt es leckerli

Bist Du mal heim gekommen und hast geschimpft oder ihn gar geschlagen? Er verhält sich so, weil er wahnsinnige angst vor Dir hat!

wenn er jetzt pinkelt wenn Du heim kommst, um dir zu zeigen, dass er ein winziger Welpe ist der nicht mal einhalten kann und dann erst recht schimpfst wird das noch wesentlich schlimmer...

also NIE Schimpfen, wenn Du den Hund nicht wirklich auf frischer Tat ertappst. und dazu muss er es auch böse meinen, nicht ins Haus pinkeln, weil er ganz arg muss und keiner da ist.

Ihm das abzugewöhnen kann dauern, erst mal musst Du Dich freuen wenn Du heim kommst, ihn streicheln und loben, besser er freut sich dabei zu arg, als so eine Panik vor Dir zu haben,

  • Hallo,

    ich habe Ihn einmal geschimpft weil ich eine Pfütze entdeckt hab. Jetzt im nachhinein weiss ich dass er es zu dem Zeitpunkt wohl nicht mehr verstanden hat und hat das falsch verknüpft. Nein, ich habe ihn nicht geschlagen, sowas würde ich nie tun.

    Danke für den Rat, ich werde das jetzt mal so machen.

(11) 22.11.12 - 23:42

Ich wusste gar nicht, dass man Hunde ignorieren soll, wenn man nach Hause kommt. Unsere konnte gut ein paar wenige Stunden daheim bleiben, hat nie etwas angestellt - echt super - aber sie ist doch 98% mitgekommen.
Aber wenn wir nach Hause gekommen sind oder einfach auch nur wir aus der Schule, wenn sie mit unserer Mutter schon da war oder umgekehrt - wir waren schon da, dann hat sie uns auch erst gesucht und es wurde ruhig begrüsst. Bellen (ausser Anschlagen) und auf die Hinterläufe gab es bei uns generell nicht, sie hat sich einfach am Bein gerieben und wir haben sie gekrault.

Mit allen Hunden, die wir gehütet haben, sind wir ähnlich verfahren. Das "alleine sein", wenn es denn nötig war, war bei uns bei jedem Hund normal und wir haben sie immer begrüsst und sie uns - ruhig, aber mit (kurzer) Aufmerksamkeit.

Warum darf oder durfte sich euer Yorki denn nicht freuen, wenn ihr endlich heimgekommen seid? Durch das stete ignorieren ist bei ihm im Umkehrschluss eben diese Situation entstanden...mit Ignorieren bestraft man Hunde und dein Yorki hat sich bestraft gefühlt und hat nun Angst jedes Mal wenn ihr heim kommt, das er wieder "bestraft" wird in dem er ignoriert wird!!!! Hört auf damit, begrüßt euren Hund, gebt ihm ein Leckerli zur Begrüung, dass er es wieder al etwas positives ansieht. Bei meinem Yorki war es so, dass er sich so arg gefreut hat bei der Begrüßung dass er ein wenig Urin "gespritzt" hat, wir begrüßen ihn weiterhin, aber eben nicht mher so "überschwenglich", sprechen ihn freundlich mit Namen an, loben den kleinen Mann! Und Gut ist...er verbindet mit dem Wiederkommen nichts negatives...! Versetz dich mal in die Lage deinen kleinen Yorkis...du bist der Yorki und dein Yorki du...er kommt heim und lässt dich "links" liegen...da ein paar Mal und...was meinste wie du dich fühlen würdest, wen dein Frauchen/Herrchen heimkommt? Ich täts auch mit der Angst zu tun bekommen...#zitter

Hoffe ein klein wenig geholfen zu haben...findet ein schönes Ritual, wenn ihr heimkommt...nur nicht zu Überschwenglich, aber hört auf zu ignorieren! :-)#winke

  • Hallo,

    dankeschön. Das hast du gut erklärt. Ich war mal in einer Hundeschule und die haben gemeint dass ich aus dem weggehen und heimkommen kein grosses Trara machen soll. So dass mein Bubi es als etwas ganz normales empfindet dass ich gehe und auch wieder komme. Das habe ich wohl falsch angegangen mit dem ignorieren.

    Das mit den Leckerlis werde ich jetzt so machen.

    Vielen lieben Dank!

    • Du hast es mit dem gnorieren wohl etwas zu extrem gehandhabt.

      Ich würde auf Leckerchen verzichten. Sonst wartet dein Hund, wenn du weg bist...und jault oder bellt womöglich, um dich zu "rufen", damit das Leckerchen kommt.

      Ich würde, wenn ich heim komme, Jacke aus, Schuhe aus, dann erst in die Hocke gehen und den Hund in Ruhe begrüßen. Streicheln, lieb sprechen. Das alles ohne Leckerchen.

      lg
      sparrow

      Brgrüßen muss schon sein, nur eben nicht zu extrem.

      Also we Du heim kommst und mit Einkäufen beladen bist, dann darfst Du die erst mal in Ruhe in die Küche stellen, und dann den Hund begrüßen - kurz streicheln, "Hallo Stinker" sagen, und dann ists gut.

      Man soll jetzt weder die Einkäufe auf der Türschwelle fallen lassen, weil ein 50 Kilo schwerer Berner Sennen Hund einen jetzt erst mal umwirft und abschlabbert, weil man tatsächlich 10 Minuten weg war. aber ganz ignorieren ist auch der falsche weg.

Es tut mir lied, aber Deine Ratschläge sind völliger Unsinn. Einen Hund, der so dermaßen beschwichtigt und zudem noch Urin verliert, den belohnt man definitiv nicht mit Leckerchen.

Das was die Hundeschule geraten hat, ist der richtige Weg: nach Hause kommen, Begrüßung freundlich aber ohne viel Brimborium. Ein Streicheln mit ein paar lieben Worten reicht vollkommen. Warum sollte der Hund Leckerchen bekommen? Dadurch lernt er, dass es was ganz Besonderes ist, wenn Frauchen wieder nach Hause kommt. Und das ist es eben nicht. Alleinebleiben ist etwas ganz Normales - nix weltbewegendes und beunruhigendes. Leckerchen sind da total kontraproduktiv.

Ignorieren ist nichts Negatives. Im Gegenteil. Ignoranz ist etwas, was ein Hund ganz deutlich (und ohne schmerzliche oder unangenehme Erfahrung) lesen kann. Ignoranz ist sehr hilfreich, wenn Du dem Hund zeigen möchtest, dass sein Verhalten falsch ist.

LG

minimöller

>> Hört auf damit, begrüßt euren Hund, gebt ihm ein Leckerli zur Begrüung, dass er es wieder al etwas positives ansieht.<<

Super. Dann wartet der Hund die ganze Zeit, während er allein ist, auf das Leckerchen und fängt womöglich noch an zujaulen oder bellen, um das Frauchen zurück zu holen?

Ne. Aufmerksamkeit ja- aber bitte ohne Leckerchen.

Er ist ja noch ein Baby. Muss ein Babyhund denn schon bis zu 3 Stunden allein bleiben? Warum nimmst Du ihn nicht mit und übst mit kürzeren Zeiten?

Ich gebe zu, ich habe keinen Hund, aber ich denke echt, dass er noch zu klein für so lange Zeiten ist.
Oder aber, vielleicht hat er ja was an der Blase und hält ein und hält ein und wenn Du dann kommst, dann läßt er endlich los.

Mona

  • Hallo,

    mein kleiner ist kein Babyhund mehr. Er ist 14 Monate alt, somit ist er kein Baby mehr. Und das Problem ist ja auch nicht dass zu Hause bleiben. Das kann er ja. Er stellt nichts an. Er jault nicht rum. Er Macht das ja auch erst seit einer Woche, egal ob ich 15 Minuten weg bin, schnell zum Kiga oder ob es etwas länger ist. Das mit der Blase hab ich heute abklären lassen. Da hat er nichts. Ich bin mir sicher er hat etwas schlecht verknüpft, das zeigt er an seinem Verhalten, und daran werde ich arbeiten.

    Tina

    #klatsch Ich hab doch echt 14 WOCHEN gelesen#hicks

(22) 30.11.12 - 14:26

Bei uns war es am Anfang auch ein ganz schönes Unterfangen mit unserer Hündin. Gut sie ist mittlerweile 10 Jährchen jung aber am Anfang war es nicht leicht. Man kam halt mit Tüten bepackt vom einkaufen und der Hund hatte nichts besseres zu tun als uns um die Beine zu rennen, alle Tüten durchsuchen zu wollen und und und...
Bis das sie 1 Jahr war, hat sie sich auch jedes mal eingenässt (allerdings war es bei ihr weil sie sich riesig gefreut hat) ... ô.o Hexe froh, Hexe Pulleralarm! So nach dem Motto #rofl
Ich hab das dann damals so gemacht, da ich ihr zu dem Zeitpunkt auch 'warte' begebracht habe im Sinne von bleib stehen (an Straßen zb) und so hab ich das dann auch im Flur gemacht. Ich kam rein, es kam ein 'warte' Hund blieb stehen, guckte wie ich alles in die Küche hiefte und wartete und wartete ^^ erst wenn ich Schuhe, Jacke etc aus hatte, dann würde begrüßt!
So mach ichs halt heute noch :P und sie freut sich heute noch den Hintern ab, so mit hinschmeißen ala 'spiel mit mir' Spielzeug holen, Schwanzwedeln wie nichts Gutes.

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