Läufig und sie verspritzt Blut "mit Absicht"

    • (1) 17.12.12 - 10:41

      Mal ein kleines "ich ärger mich übern Hund" Posting.

      Cora wird mal wieder läufig und hat bestialische Freude daran ihr Blut zu verschmieren. Beim letzen Mal habe ich sie mehrfach erwischt das sie sich mit dem Bauch an die Wand legt, gekrümmt und ihr Blut an die Wände schmiert :-[:-[ Da war nurnoch streichen möglich und im Flur musste ein Folie angebracht werden, durchsichtig die abwaschbar ist.

      Sobald sie ihre Läufigkeitshose sieht mit Binde beugt sie sich nach vorne, hintern hoch und streckt sich damit es vorher nochmal so richtig schön spritzt bevor ich ihr die Windel verpass!

      Oder sie setzt sich hin und geht so noch nen Meter um ne Blutspur zu hinterlassen und bleibt im sitz, selbst wenn ich sie hinten anhebe die Beine bleinen in sitzposition damit sie ja noch rumferkeln kann #aerger

      Ich glaube mein Hund ist ein richtiges Schwein und macht das mit absicht #aerger

      Ich bin heilfroh wenns wieder rum ist, 2 Wochen dieses gesiffe, bah!
      Und sie leckt es nichtmal auf was andere Hunde ja machen, nein sie ist und bleibt ein Schwein.

      Und was stellen eure so scheinbar "mit absicht" an??

      • Du hast - im Gegensatz zu Deiner Hündin - nocht nicht verstanden, wozu eine Läufigkeit da ist:

        nämlich der Umwelt (also den Rüden) zeigen, dass sie paarungsbereit ist.

        Wenn es Dich so stört, solltest Du eine Kastration in Erwägung ziehen.

        • Schon klar das das dazu da ist, aber draussen macht sie dazu garkeine anstalten und lässt Rüden überhaupt nicht dran und schnappt diese weg oder setzt sich hin damit er nicht ran kommt.

          Ich finde dieses absichtliche verschmieren an der Wand einfach nur ekelhaft und ich frage mich wieso sie absichtlich nochmal blut rausspritzt bevor die Windel um ist und vor allem nur im Haus #kratz

          Frage ist eher ob andere auch so erlebnisse haben damit das die Hündin scheinbar spass daran hat die Bude zu versauen.

          Sterilisation ist nichts für mich, da sie Rüden eh nicht ranlässt und ich finde man sollte da lieber nur gut aufpassen, scheinschwanger wird sie auch nicht ansonsten würde ich sie natürlich von ihrem Leid erlösen.

          • Ich sprach nicht von Sterilisation, sondern von Kastration. Da gibt es schon gewaltige Unterschiede.

            Nur in der Standhitze lässt die Hündin die Rüden an sich ran, an den anderen Tagen werden sie verbissen. Das hat die Natur schon ganz klug eingerichtet.

            Ich persönlich kenne keinen einzigen Hund, der "absichtlich" Blut an die Wand spritzt oder sonstwie ganz bewusst von sich gibt. Die Hündinnen, die ich kenne, sind allesamt sehr pingelig und lecken sich sauber.

            Und ich behaupte mal, dass die geistigen Fähigkeiten einen normalen Hundes nicht so weit ausgeprägt sind, dass er sich ganz bewußt an die Beschmutzung Eures Wohnzimmers begibt.

            • #rofl gut zu wissen das sie nicht bösartig ist.

              Ne aber im erst blut leckt sie nicht weg, keinen einzigen Tropfen.

              Muss dazu nicht die ganze Gebärmutter raus? Komischer vergleich grad aber mama ist auch sterilisiert und hat ganz normal ihre Tage, wenn das beim Hund auch so ist hat es den sinn ja nicht erfüllt.

              ich versteh auch nicht wieso sie da so unsauber ist und auch nur während der läufigkeit, sonst verhält sie sich nicht wie ein ferkel

                • ich meine das ständige hinsetzen und an die wand legen, das macht sie nur in den läufigkeit sonst nie, das ist ja das merkwürdige und nur wenns blut läuft, mit windeln versucht sie es erst garnicht

              Du hast Dich noch nicht wirklich mit dem Thema "Kastration" oder "Sterilisation" beschäftigt, oder?

              Bei der Kastration werden die Geschlechtsdrüsen (Gebärmutter muss nicht zwangsläufig sein, aber auf jeden Fall die Eierstöcke) ENTFERNT. Fazit: Hund hat keinen Sexualtrieb mehr, da die Hormonproduktion der Sexualhormone stillgelegt ist. Oft wird die Gebärmutter mit entfernt, ist aber nicht zwangsläufig nötig. Der Hund hat keine Blutung mehr.

              Bei einer Sterilisation (wird übrigens immer bei Menschen gemacht - niemals eine Kastration) werden die Geschlechtsdrüsen DURCHTRENNT. So z. b. die Eierstöcke bei der Hündin oder die Samenleiter beim Rüden. Fazit: Hund produziert weiterhin Sexualhormone, hat weiterhin einen Sexualtrieb und die Hündin blutet weiterhin. Somit ist eine Sterilisation im Tierreich vollkommen überflüssig.

              Die Monatsblutung einer Frau ist etwas völlig anderes als die Blutung bei einer Hündin. Beim Menschen ist die Blutung der Abschluß eines Zyklus. Bei der Hündin werden die inneren Geschlechtsorgane durch die Blutung auf die fruchtbaren Tage vorbereitet und sind immer der Anfang eines Zyklus.

              Meine persönliche Meinung: wenn Du Dich jeden Monat so ärgerst und Deine Hündin anscheinend ziemlich viel Blut verliert, solltest Du Dich malmit einem Tierarzt über das Thema unterhalten.

              • jeden Monat wäre wirklich heftig;-). Die Entfernung der Keimdrüsen heisst immer Kastration, egal ob bei Mensch oder Tier. Bei der (w)Sterilisation werden die Eileiter durchtrennt, nicht die Eierstöcke. Die Sterilisation im Tierreich ist nur den Menschen überflüssig, die nicht nur Schutz vor Trächtigkeit haben wollen sondern zusätzlich ein einfacher zu händelndes Tier, mal salopp ausgedrückt

                • Du hast Recht, ich habe mich wahrscheinlich nicht richtig ausgedrückt. Und natürlich werden die Eileiter durchtrennt, nicht die Eierstöcke.

                  Aber Deinen letzten Satz habe ich nicht verstanden: wie bewirkt bei einer Sterilisation das Handling von einem "schwierigen" Tier?. Da die Sterilisation null Aswirkungen auf den Hormonhaushalt hat, kann sie sich ja auch nicht auf das Verhalten auswirken. Ich wüsste jetzt nicht, wo überhaupt eine Sterilisation angebracht wäre?

                  • ich meine keine schwierigen Tiere, ich meinte, dass die Kastration das Zusammenleben mit Tieren für einige Menschen einfacher macht. Eine Sterilisation z. B.dann, wenn man es, warum auch immer, nicht verhindern kann, dass männliche und weibliche Tiere aufeinander treffen, man aber Nachwuchs verhindern will.

                    • Aber warum sollte ich mein Tier, egal ob weiblich oder männlich, dann sterilisieren? Die Operation ist für das weibliche Tier immer eine Bauchoperation (mit allen Risiken) und beim Rüden ist der Schnitt nur an einer anderen Stelle.

                      Intakt ist das Tier nach einer Sterilisation auch nicht mehr. Somit macht es keinen Sinn, einem Tier nur aus verhütungstechnischen Gründen so eine Operation zuzumuten.

                      • Sterilisation ist nur bei wenigen Tierarten eine Option, etwa wenn man Roborowski-Zwerghamster, chinesische Streifenhamster oder mongolische Rennmäuse in natürlichen Gruppen halten möchte - da darf man aber ewig lange einen Tierarzt suchen, der das macht.

                        Sonst ist eine Kastration einfacher und sinnvoller, auch weil man damit nebenbei verschiedene Hormonbedingte Erkrankungen verhindern kann.

                        Aber warum sollte man einen Menschen, egal ob weiblich oder männlich, dann sterilisieren? Die Operation ist für die Frau immer eine Bauchoperation (mit allen Risiken) und beim Mann ist der Schnitt nur an einer anderen Stelle.

                        Intakt ist der Mensch nach einer Sterilisation auch nicht mehr. Somit macht es keinen Sinn, einem Menschen nur aus verhütungstechnischen Gründen so eine Operation zuzumuten.

                        Zumal der Mensch dazu fähig ist, für (andere) Empfängnisverhütung zu sorgen.

                        Was macht den Unterschied zwischen Mensch und Tier bezgl. der Hormone, die, und das ist erwiesen, für die Lebensqualität lebensnotwendig sind?

                        • Schließt das aus Deiner Sicht alle Säugetiere mit ein?

                          Auch Katzen, bei denen die Weibchen in der Rolligkeit wie ferngesteuert sind und sogar aus dem Fenster im Vierten Stock springen, um mit räudigen Straßenkatern Rudelbumsen zu veranstalten, obwohl es ihnen erhebliche Schmerzen verursacht?

                          Kaninchenrammler, die oft so übersexualisiert sind, dass sie vor lauter rammeln wollen und müssen vergessen zu fressen und abmagern können?

                          Farbmäuse, bei denen die Böcke nicht nur unbeschreiblich stinken, sondern die dank ihrer Hormone gar nicht in reinen Männchengruppen gehalten werden können, weil sie ihre Geschlechtsgenossen in der Mehrheit der Fälle irgendwann zerfleischen? Bei der Wahl zwischen Einsamkeit für ein soziales Lebewesen oder Kastration?

                          Also ganz ehrlich, ich finde die Argumentation ein wenig arg dünn. Ich stimme Dir durchaus zu, dass bei Hunden oft zu früh kastriert wird bzw. die Kastration als allheilmittel bei Verhaltensproblemen nicht angebracht ist, aber bei Übersexualisiertem Verhalten macht das schon Sinn.

                          Und übrigens: menschliche Frauen nach den Wechseljahren unterscheiden sich hormonell nicht von Frauen, denen Eierstöcke und Gebärmutter vorzeitig entfernt wurden. Sollen wir Dich dann so mit 50 Jahren für die Notschlachtung vorsehen oder willst Du dann vielleicht doch noch ein paar Jahrzehnte leben, auch ohne Hormone?

                          • Hallo,
                            entschuldige, dass ich mich hier einmische *menschliche Frauen nach den Wechseljahren unterscheiden sich hormonell nicht von Frauen, denen Eierstöcke und Gebärmutter vorzeitig entfernt wurden* Das stimmt nicht! Ich weiss nicht, wie sehr du dich mit dem Thema befasst hast (ich in letzter Zeit intensiv) aber der Stand der Wissenschaft ist, dass die Eierstöcke nie ganz aufhören, Hormone zu produzieren. Die Art und Menge der produzierten Hormone ändert sich, aber nicht die Tätigkeit ansich. Und selbst die Gebärmutter ist an einer Verstoffwechselung bestimmter Dinge beteiligt.

                            es schliesst alle Tiere ein, die der Mensch dazu auserkoren hat, sie als Haustiere zu halten. Die Kastration erleichtert nun mal das Zusammenleben. Daran gibts nichts zu leugnen

                            Und bei vielen Tierarten ERMÖGLICHT sie erst die Haltung. Deswegen ist sie um so wichtiger.

                        #kratz Hä? Reden wir jetzt aneinander vorbei? #kratz

                        Du fragst mich doch jetzt nicht allen Ernstes, warum sich manche Frauen sterilisieren lassen???

                        Sorry, entweder stehe ich jetzt auf dem Schlauch, oder wir reden permanent aneinander vorbei...

                        • ich denke nicht, dass wir aneinander vorbeireden.

                          >>Du fragst mich doch jetzt nicht allen Ernstes, warum sich manche Frauen sterilisieren lassen???<<

                          doch. Ich frage dich, warum das Säugetier Menschenfrau sich sterilisieren lässt, wo es doch die gleichen Risiken birgt wie die Tiersterilisation, die du aufgezählt hast und du sagst, dass deshalb eine Sterilisation keinen Sinn macht und eine Kastration schon. Ich frage nach dem Unterschied zwischen Säugetier Mensch und den anderen Säugetieren. Es muss ja einen Unterschied geben, auch wenn er sich nur in den Köpfen befindet

                          Menschen lassen sich nicht kastrieren, weil sie die im Tierreich gewünschten Folgen des Hormonentzuges und dem damit verbundenen Entzug des Sexualtriebs vermeiden wollen.

                          Aber Menschen entscheiden sich (aus sehr vielfältigen Gründen, bei denen ich mir nicht Anmaße darüber zu urteilen) für eine Sterilisation, weil sie nach diesem Eingriff eine Verbesserung ihrer Lebenssituation erhoffen.

                          That's it.

                          Vielen Dank für deine Antwort, die man einfach mal auf sich wirken lassen sollte

                          Die im Tierreich gewünschten Folgen der Kastration ist der Entzug des Sexualtriebs. (welche anderen Auswirkungen die fehlenden Hormone noch haben weiss das jemand? Hinsichtlich der Inkontinenz bei Hündinnen ist es bekannt).

                          Also sei doch ehrlich genug und sage es laut, dass eine Sterilisation der Tiere deshalb unsinnig ist, weil der gewünschte Effekt einer Operation an den Geschlechtsorganen, nämlich der Wegfall des Sexualtriebs, bei einer Steri nicht gegeben ist.

                          >>Also sei doch ehrlich genug und sage es laut, dass eine Sterilisation der Tiere deshalb unsinnig ist, weil der gewünschte Effekt einer Operation an den Geschlechtsorganen, nämlich der Wegfall des Sexualtriebs, bei einer Steri nicht gegeben ist. <<

                          JAAAAA, genau DAS ist der PUNKT!!!! #ole Niemals habe ich was anderes geschrieben oder gemeint! Genau das ist des Pudels Kern! Und der Sinn einer Kastration - wenigstens in 90% der Fälle.

                          womit wir wieder hier angekommen wären

                          >>Aber Deinen letzten Satz habe ich nicht verstanden: wie bewirkt bei einer Sterilisation das Handling von einem "schwierigen" Tier?. Da die Sterilisation null Aswirkungen auf den Hormonhaushalt hat, kann sie sich ja auch nicht auf das Verhalten auswirken. Ich wüsste jetzt nicht, wo überhaupt eine Sterilisation angebracht wäre? <<

                          >>ich meine keine schwierigen Tiere, ich meinte, dass die Kastration das Zusammenleben mit Tieren für einige Menschen einfacher macht. <<

                          In meinen Augen sehr traurig. Da holt man sich Tiere ins Haus, sagt, dass man sie liebt, was aber bei vielen Menschen nur den niedlichen, goldigen Teil zu betreffen scheint. Auch die Aussage, durch eine Kastra "einer Hündin den Stress der Läufigkeit" zu nehmen, ist eine faule Ausrede.

                          Ich möchte mich nicht streiten, ich hätts nur gerne im richtigen Licht dargestellt

                          wenn man einen Hund nur unfruchtbar machen will, könnte man ihn natürlich auch Sterilisieren. Aber da intakte Geschlechtsorgane insbesondere bei Hündinnen oft zu Gesäugetumoren und Gebärmutterentzündungen führen, Läufigkeiten und Scheinträchtigkeiten stressig sind, und gerade mit zunehmendem Alter das Risiko von Folgekrankheiten steigt, ist es nicht so doof, doch eine Kastration machen zu lassen.

                          Beim Rüden ist es nur sinnvoll, wenn er wirklich übersexualisiert ist, also extrem leidet, wenn Hündinnen in der Nachbarschaft läufig sind oder ernsthaft versucht die Katze zu besteigen.

                          Ich würde eben gleich zu Hunden aus dem Tierschutz raten, da ist die Kastration meistens schon geschehen und gut.

                          Du generalisierst aber und weitest das auf ALLE Tiere aus, und das ist falsch. Dafür scheinst Du Dich nicht ausreichend auszukennen, um das so über einen Kamm zu scheren.

                          Übrigens kastrieren Menschen ihre Nutztiere schon seit vielen jahrtausenden, der Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit, Aggressionspotenzial und den Hoden ist sehr früh aufgefallen.

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