Frage zur Hunderrziehung

    • (1) 04.01.13 - 15:27

      Hallo,
      Ich hab da mal eine Frage, es geht um unsere neue Hündin. Wir haben sie jetzt seit mehr als einer Woche. Bernersennen Mix, ca.4-5 Monate alt. Genaueres weiß man nicht, da wir sie von einer Frau abgekauft haben, die verwaiste Tiere über den Tierschutzbund aufnimmt und vermittelt.Kennen also ihre Vita nicht.
      Zunächst ist sie artig, Kinderlieb , sehr zutraulich und anhänglich. Hat sich perfekt bei uns eingelebt.
      Es gibt nur ein Problem : sie darf von uns aus nicht nach oben. Im oberen Bereich unseres Hauses befinden sich die Kinderzimmer ( Kleinteile/ Spielzeug etc) und der Kater hat oben seinen Rückzugsort.
      Bis gestern hat es auch wunderbar geklappt, wenn wir schlafen gegangen sind ist sie ohne Probleme unten geblieben, aber nun kommt sie immer häufiger hinter her . Auch heute Nacht, da hat sie es sich eigenmächtig im Kinderzimmer bequem gemacht.
      Was kann man tun , ohne dass man wie bei einem Kleinkind ein Treppenschutzgitter anbringen muss?

      Vielleicht hab ihr ja Ideen.
      Wir scheuchen sie dann jedes Mal runter und loben sie wenn sie wieder auf ihrer Decke liegt.
      Aber sie wird immer störrischer, lässt sich nicht mehr scheuchen , kommt uns immer wieder hinterher....
      Sie "vermisst" wohl uns als ihr Rudel, Hauptsache dabei sein ....
      Hmmmm,
      Gruß asile

      • (2) 04.01.13 - 16:48

        Eigentlich hast Du Dir Deine Antwort schon selber gegeben ;-) Sie ist noch sehr jung und Hunde sind Rudeltiere. Sie will nicht alleine sein und ich find das total verständlich.

        Unsere haben 2 Kissen bei uns im Schlafzimmer liegen damit das Rudel zusammen schläft. Der Rüde ist übrigens der erste im Schlafzimmer, die Hündin kommt meißt erst wenn wir schon schlafen nach oben. Beide Hunde gehen aber auch nicht in andere Zimmer, also entweder Schlafzimmer oder eben nach unten. Wobei ich der Hündin auch zutrauen würde das sie ins Kinderzimmer gehen würde wenn da die Tür offen wäre #schein

        Ich find es schon ok das sie oben nichts zu suchen hat wenn ihr nicht da seit aber nachts zum schlafen find ich persönlich es völlig ok, sie mag halt nicht alleine sein.

        LG
        Inka

        (3) 04.01.13 - 17:01

        bei uns ist oben (schlafzimmer, kinderzimmer) auch "sperrgebiet" für den hund, sowohl tags als auch nachts. ich will keinen schnarchenden hund im schlafzimmer und keine hundehaare in den betten.

        unser hund hat seinen platz unter der treppe zum schlafzimmer. da kann er uns hören (und wir ihn). diesen platz haben wir ihm "schöngefüttert", d.h. immer, wenn wir schlafen gegangen sind und anfangs auch öfter, ihm ein leckerli in den korb gelegt. vielleicht versucht ihr das mal. ansonsten finde ich so ein türschutzgitter nicht schlecht, hatten wir anfangs auch, wenn besucherkinder da waren, die angst vor'm hund hatten. so konnten kinder und hund getrennt werden, aber hund konnte bei uns sein.

        und ja, ich denke, dass eure hündin euch als rudel vermist, kann aber schon verstehen, dass ihr sie nicht im schlafzimmer haben wollt.

        (4) 04.01.13 - 17:03

        Hallo,

        der arme Hund #sorry

        Er sucht Eure Nähe und Ihr schickt ihn weg.

        Unser Hund (er ist allerdings schon älter) darf überall hin. Die Türen stehen alle offen.

        In der Regel liegt er auf seinem Platz im Wohnzimmer, aber wenn er Lust hat, kann er sich bei meiner Tochter auf den Bettvorleger legen oder im Schlafzimmer in einen Korb, den wir ihm an die Heizung gestellt haben.

        Und ich bin mir sicher, dass die Katze trotzdem noch einen ungestörten Platz findet, wenn Ihr ihm eine Decke irgendwo hinpackt.

        GLG

      (6) 04.01.13 - 19:05

      Da holt man sich ein Rudeltier und beschwert sich weil es sich wie ein Rudeltier benimmt #kratz

      Ich versteh die Menschen manchmal nicht. Hunde sind Rudeltiere, kleine Hunde sind halt Kleinkinder in Hundeform, die können noch schlechter alleine sein. Hunde wollen bei euch sein, sich in Dreck suhlen, Hund sein.

      Nehmt ihn mit ins Schlafzimmer dann geht er nicht ins Kinderzimmer, er muß ja nicht mit ins Bett, ein Korb mit im Zimmer oder vor dem Zimmer reicht aus. Ansonsten Kinderzimmertür schließen.

      Ein Hund braucht 1 - X Wochen bis er sich eingelebt hat. Am Anfang sind sie alle artig und zurückhaltend. Der Rest zeigt sich erst mit der Zeit.

      Gruß Sabine

      • (7) 04.01.13 - 21:01

        wollt ich auch grad vorschlagen - korb am gang und der hund ist glücklich. und wenn ihr das so wollt dann eben nur in der nacht ...

        (8) 04.01.13 - 23:19

        Ich gebe Dir, wie nahezu immer, absolut Recht - aber das hier:

        ***sich in Dreck suhlen***

        gehört für unseren "Großen" definitiv nicht zum Hund-sein dazu, sondern fällt für ihn eher unter schlimmste Tierquälerei!#rofl Jabari ist ja auf allem anderen als trockenem Asphalt schon nur äußerst widerwillig zu einem Sitz zu bewegen - und wenn, dann schwebt der Hintern knapp über´m Boden.:-p

        ***Ein Hund braucht 1 - X Wochen bis er sich eingelebt hat. Am Anfang sind sie alle artig und zurückhaltend. Der Rest zeigt sich erst mit der Zeit.***

        Oh, jaaaa - wie Recht Du doch hast!!!#pro

        Viele Grüße, Alex

        • (9) 05.01.13 - 08:51

          Hu Hu Alex :-D ,

          na du weißt schon wie ich es mein #liebdrueck. Liegt es an der Schwangerschaft oder was, im Moment krieg ich echt zuviel wenn ich höre WAS Leute so alles an Hund/Katze/Maus umerziehen wollen. Da fragt man sich was das mit TierLIEBE zu tun hat.

          Aber unsere "Große" hat auch so ne Macke. Die hat nämlich von der Sache dass Hunde vorallem Fleischfresser sind noch nix gehört. Der wenn ich Gemüse und Fleisch hintstelle wird erst das Gemüse weggeputzt und dann halt noch so viel Fleisch wie nötig. Allgemein fände sie Menschenessen viel besser für sich, Nudeln, Brötchen, hmmmmmmmm lecker #mampf
          Dafür sind die beiden Rasse-Heinis absolute blutrünstige Fleischfresser, je größer und blutiger das Stück um so besser. Ohren mit Fell dran yeah!!!!!!

          • (10) 05.01.13 - 11:24

            Hallo :-),

            kann ich mir gut vorstellen, dass da die Hormone ordentlich mitmischen ;-) - ich war immer in Bezug auf Kinder sehr sensibel und konnte Berichte zu jeglicher Tierquälerei nicht anschauen. Einen eigenen Hund hatte ich während der Schwangerschaften ja noch nicht, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich da auch noch mal anders reagiert hätte.

            Bzw. bin ich, seit wir Jabari haben, noch mal viel empfindlicher was den Umgang mit Hunden angeht. Ich denke, das liegt einfach an dem Weg, den wir im Leben mit Hund eingeschlagen haben. Und der ist ganz anders als das, was ich "früher" zum Thema Hundeerziehung und Co. gelernt habe. Die Referentin des Körpersprache-Seminars, auf dem ich damals war, hat gesagt, sie wäre davon überzeugt, dass jeder den Hund bekommt, den er "braucht". Das habe ich anfangs belächelt, aber eigentlich trifft das gerade auf mich und Jabari absolut zu. Hätte ich den Hund bekommen, den ich ursprünglich gerne gehabt hätte (Boxer z.B.), glaube ich nicht, dass ich so viel Respekt vor der Aufgabe gehabt hätte, und ich wäre mit der Arroganz an die Sache herangegangen, dass ich schließlich mit Hunden aufgewachsen bin und das alles schon hinbekomme. Ich glaube, in dem Fall wäre ich das typische Opfer der Dominanz-Theorie geworden bzw. geblieben.:-p

            Also, was das bevorzugte Fressen angeht, haben wir schon "echte" Hunde hier - aber bitte in mundgerechte Happen geschnitten oder gewolft...#augen Jabari frisst auch Pansen am Stück, wenn´s sein muss und es sonst gar nichts gibt - aber Jule weiß mit sowas gar nichts anzufangen. Sie hat mir bis gestern aber auch ihren Kong gebracht, so nach dem Motto "Mach´ mal auf!";-) Und Jabari lauert auf die erstbeste Gelegenheit, sich Jules Kong zu krallen, weil er spitz gekriegt hat, dass der so befüllt ist, dass er sich leichter leeren lässt. Hmmm, wenn ich mir das recht überlege, haben wir einen Hund, der noch lernen muss, dass er (bzw. sie) ein Hund ist und einen Hund, der das zwar ganz genau weiß, aber zum Einen faul ist zum Anderen gerne ein Mensch wäre...:-p

            LG, Alex

            (11) 05.01.13 - 14:19

            Hallo,
            ich weiß wirklich nicht wieso Tierliebe darüber definiert werden soll, ob ein Hund im Schlafzimmer schlafen darf oder nicht.
            Unsere Tiere haben es bisher immer gut bei uns, auch der Hund wird es sehr gut haben. Aber es ist nun mal ein Hund und ich finde nicht, dass man es allzu sehr vermenschlichen sollte.
            Er darf/ kann sich unten frei bewegen, hat genug Platz, bekommt viel Liebe und Zuneigung, aber oben ist einfach tabu.
            Und wie eine andere bereits schrieb, muss der Hund ja auch tagsüber über einige Stunden allein klar kommen. Ist nun mal so. Bei uns zwar maximal nur 4-5 Std ( und das nicht mal immer, wegen Schichtdienst),aber andere lassen ihre Hunde stundenlang allein und holen sie sich dann offenbar als Ausgleich nachts ins Bett ( Schlafzimmer ) um evtl. Das schlechte Gewissen zu beruhigen.
            Eigentlich wollte ich ja nur ein paar Tipps/ Erfahrungen hören.
            Und wir mögen unseren Hund sicherlich nicht weniger, nur weil er nicht mit im Schlafzimmer liegen darf.
            Viele Grüße
            asile

            • (12) 05.01.13 - 14:57

              ***Aber es ist nun mal ein Hund und ich finde nicht, dass man es allzu sehr vermenschlichen sollte.***

              Klar, letztlich muss jeder für sich entscheiden, wo der Hund schläft.

              Allerdings hat gerade DAS, worum es hier geht, überhaupt gar nichts mit einem Vermenschlichen des Hundes zu tun, sondern viel eher mit genau dem Gegenteil - dem Wahrnehmen der Bedürfnisse des Rudeltieres Hund.

              Viele Grüße, Alex

              (13) 05.01.13 - 19:53

              Auch hier die Frage:

              >> Bei uns zwar maximal nur 4-5 Std ( und das nicht mal immer, wegen Schichtdienst),aber andere lassen ihre Hunde stundenlang allein und holen sie sich dann offenbar als Ausgleich nachts ins Bett ( Schlafzimmer ) um evtl. Das schlechte Gewissen zu beruhigen. <<

              Diese Aussage stützt du auf was? Kling für mich wie Hunde die rohes Fleisch essen sind blutrünstig und anderes Waschweiber Gewäsch dass man so dahin sagt ohne Ahnung zu haben.

              Ich forsche nicht nach wer was macht. Mir auch egal was andere machen. Für mich gehört es zur artgerechten Haltung eines Rudeltieres ihn wie ein Rudeltier zu halten und nicht wegzuscheuchen.

              Unsere dürfen hin wo sie wollen. Die wollen nicht mal ins Schlafzimmer, die Tür ist aber offen. Gelegentlich kommt die Oma mal ins Bett, aber selten. Unsere Hunde sind nur 1 - 2 Stunden am Tag alleine. Und Wochenends sowieso selten da wir Hundesportler sind und unsere Wochenenden beim Hundesport verbringen.

              Mein Tip für dich war eben lass ihn mit hoch und mach die Kinderzimmertür zu. Ein Kompromis wäre ja ihn vor euerer Tür schlafen zu lassen. Wenn er mal ausgewachsen und sicherer ist ist es meiner Meinung nach auch nicht mehr so wild ihn nach unten zugewöhnen. Jetzt ist er aber eben noch sehr jung.

    (14) 05.01.13 - 10:52

    Hallo,

    Hunde sind sehr anpassungsfähig und wenn sie tagsüber nicht stundenlang alleine gelassen werden, verkraften sie die Nacht auch ohne ihre Menschen neben sich!
    Ich bin immer erstaunt, wenn Menschen es verurteilen, den Hund nachts nicht bei sich ins Schlafzimmer zu lassen. Das sind dann oft die Menschen, die tagsüber ohne schlechtes Gewissen 8 Stunden arbeiten und ihren Hund alleine lassen ....!
    Mein Hund darf auch nicht ins Obergeschoss, wo die Schlafzimmer sind und aus dem Grund hatte ich ihn als Welpe schon daran gewöhnt! Die beiden ersten Wochen schlief ich auf einer Matratze neben seinem Kennel in der Diele im Erdgeschoss. Nach diesen 2 Wochen schlief ich im Gästezimmer bei offener Tür und ab der 4. Woche ganz normal im Obergeschoss. Es gab nie Probleme, allerdings lass ich die Tür offen, damit ich höre, wenn unten was ist.
    Mit so einem ausziehbaren Gitter kann man sehr gut die Treppen sichern, wir haben das auch und ich kann es nur empfehlen!
    http://www.hundeshop.de/hund/welpenausstattung/welpenbox/Hunde-Welpen-Schutzgitter.html

    LG Pechawa

    • (15) 05.01.13 - 11:03

      ***Ich bin immer erstaunt, wenn Menschen es verurteilen, den Hund nachts nicht bei sich ins Schlafzimmer zu lassen. Das sind dann oft die Menschen, die tagsüber ohne schlechtes Gewissen 8 Stunden arbeiten und ihren Hund alleine lassen ....!***

      Echt? Das erlebe ich in meinem Umfeld leider eher umgekehrt - da gibt´s Leute, die ohne mit der Wimper zu zucken 8 Stunden arbeiten (Einkauf u.ä. kommt ja dann auch noch obendrauf) und nachts muss der Hund auch alleine in seiner Box im Wohnzimmer sein.

      Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass jemand, der seinen Hund mit dem Argument, der Hund ist ein Rudeltier und sollte deshalb auch nachts die Möglichkeit haben, bei seiner Familie zu sein, sich aus eben diesem Argument heraus auch tagsüber viel mehr Gedanken darum macht, was er dem Hund zumuten kann/darf/sollte.

      Viele Grüße, Alex

      (16) 05.01.13 - 19:45

      >> Ich bin immer erstaunt, wenn Menschen es verurteilen, den Hund nachts nicht bei sich ins Schlafzimmer zu lassen. Das sind dann oft die Menschen, die tagsüber ohne schlechtes Gewissen 8 Stunden arbeiten und ihren Hund alleine lassen ....! <<

      Die Aussage stützt du auf was??????

      Klingt für mich eher nach Waschweiber Talk als nach einer fundierten Aussage. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

(17) 06.01.13 - 15:28

HAllo

UNsere hündin ist jetzt 14Wochen alt und ist auch immer bei uns im schlafZimmer in ihrem Korb neben dem bett. ICh habe bemerkt das es für den hund sehr wichtig ist das er merkt das seine "VertrauensPersonen" bei ihm sind. ICh habe immer das Gefühl das sie noch Verlust Ängste hat und denkt das man sie für immer alleine lässt;)
Vllt ändert sich das ja irgendwann mal aber für die erste Zeit ist es doch in Ordnung wenn der hund nachts neben seinen "Leutchen" schläft...
MAcht ihr einfach klar entweder nur im Schlafzimmer oder runter;)
UNd die Katze findet auch so ihre ruhe,das sind doch schlaue Tiere:P

  • (18) 06.01.13 - 16:27

    Hallo,
    sie schläft unten, mittlerweile klappt's ganz gut.

    Wo sollte denn der Kater sonst hin, wenn wir oben alle Türen zu machen?
    Kater und Hund verstehen sich leider gar nicht und da ist das sicherste, wenn der Kater bei uns im Schlafzimmer ist, die Tür zu ist und er seine Ruhe hat. Eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht, da der Kater nachts auch schon mal kratzt weil er raus/ runter will. Meinen Kindern will ich nicht zumuten, dass sie nachts von ihm geweckt werden.
    Wir haben dem Hund jetzt oben auch eine Decke auf den Flur gelegt, haben aber alle Türen zu, weil sie noch sehr viel ins Maul nimmt. ( hab Angst wegen der Spielsachen ).
    Aber sie legt sich da nicht hin, sondern geht freiwillig wieder runter.
    Muss sich alles noch einspielen.
    Gruß asile

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