Mein Hund hat Krebs

    • (1) 07.01.13 - 19:29

      Hallo
      Bei meinem Flat Coated Retriever wurde vor ca. 1 Monat festgestellt. dass er ein Lymphom hat. Die Milz wurde bereits entfernt und da wurden auch die veränderten Zellen festgestellt. SOnst sind keine Organe befallen und auch die Lymphknoten sind nicht angeschwollen.
      Wir haben uns daher zu einer Chmeotherapie entschieden die er ohne Probleme verträgt - sie ist 1x pro Woche und dauert ca 30 Minuten. Dem Hund scheint diese völlig egal zu sein. Er frisst normal, rennt wie immer, ist gut gelaunt und man kerkt ihm nichts an!
      Jetzt schöpfen wir natürlich Hoffnung, dass er das ganze überstehen kann - aber der TA meint mehr als 1 Jahr hat er sicher nicht...

      Gibt es hier jemanden der das gleiche durchmachte und der HUnd lebte länger als ein Jahr?
      Er ist 4 Jahre alt und wirklich ein super Freund - sowohl für mich und meinen Mann als auch für unsere 3 Kinder!! Leiden lassen wir ihn natürlich sicher nicht, wenn die Chemo nicht so gut funktionieren würde, hätten wir uns von ihm schweren Herzens getrennt...

      Lg BArbara und Jasper

      • (2) 07.01.13 - 20:23

        Ich kann Dir nur von meinen Tierschutzhunden berichten, die auch Krebs hatten und mit Chemo behandelt wurden.

        Das längste, was ich erlebt habe, war 18 Monate - leider. Es kommt aber immer auf das Stadium des Krebses an. Aber auch unsere Tierheimtierärztun spricht immer nur von Monaten - niemals von Jahren.

        Tut mir leid. Vielleicht kann Dir ja jemand anderes doch noch Hoffnung machen.

        Alles Gute

        minimöller

        (3) 08.01.13 - 00:14

        "Never give up"! liebe barbara,

        jetzt hast du eine antwort, und die nicht ganz positiv. trotzdem keine aussage für eine statistik ;-)

        kann dir nur sagen, hab im gefühl dass euer racker das bezwingt.
        tiere sind meist so viel rubuster als menschen. macht ja schon der wolf aus....

        ganz viel #blume und schreib mal wieder wie es ihr geht...

        #herzlich diana

        (4) 08.01.13 - 07:20

        Hallo,

        das tut mir so leid :-( Mehr als Daumen drücken kann ich leider nicht, die Prognose hat dir dein Tierarzt ja schon mitgeteilt, aber die Hoffnung sollte zuletzt sterben!
        Genießt die Tage mit eurem Hund!
        Kennst du dieses Forum? Meld dich da an, dort sind viele Betroffene user mit dem gleichen Problem und immer betrifft es Hunde, die im Alter deines Hundes sind :-(
        http://www.retriever-forum.net/

        LG Pechawa

        • (5) 08.01.13 - 08:40

          hallo
          danke für den tollen link - hab mich schon registriert und leider habe ich auch feststellen müssen, dass krebs bei retrievern häufig - zu häufig - vorkommt. und die lebenserwartung ist wirklich nicht sehr hoch!!

          lg barbara

          • (6) 08.01.13 - 09:10

            Mit Deiner Vermutung hast Du Recht: der Retriever ist der Hund mit dem höchsten Krebsrisiko. Vermutlich ein Resultat der anhaltenden Überzüchtung. Ich habe das mit meinem Labbi auch schon durch - er starb mit 6 Jahren an Knochenkrebs.

            Ich habe mich damals gegen eine Chemo entschieden. Vom Zeitpunkt der Diagnose bis zum Einschläfern lagen knappe 6 Monate.

            Danach habe ich mich viel mit dem Thema beschäftigt und habe mich wissentlich gegen einen erneuten Retriever antschieden, solange diese Rasse nach wie vor eine Modeerscheinung ist.

            Schade um diese wundervolle Hunderasse. Ihre Gutmütigkeit, das schöne Aussehen und der unglaubliche Will to Please sind schon einzigartig - und machen es ihm dennoch zum Verhängnis.

            Alles Gute für Deinen Hund.

      (7) 08.01.13 - 10:45

      Hallo,
      der Hund meiner Eltern hat Blutkrebs, man gab ihm damals wenige Monate.
      Er lebt jetzt schon 2 Jahre mit der Diagnose und es geht ihm sehr gut. Er ist allerdings ein alter Hund von fast 14 Jahren und hoffen das er noch eine Weile auf der Erde bleibt.

      Lg

      (8) 08.01.13 - 23:46

      Das tut mir leid das ihr solch eine Diagnose bekommen habt. Hoffentlich schlägt er sich ja ganz gut.

      Vor 1,5 Jahren starb unser Berner-Sennenhund im jungen Alter von nicht ganz 6 Jahren. :-( Auch an Krebs. Hatten durch Zufall an seiner linken Schulter nen Knoten entdeckt. Kurz drauf merkten wir schon wie er abbaute. Haben den sehr aggressiven Tumor entfernen lassen. Zwei Tage nach der OP ging es ihm nochmal richtig gut, doch am dritten Tag hatte er keine Kraft mehr.

      Futterte nix mehr, wollte nicht mehr raus und knurrte, wenn man ihm zu nahe kam. Haben ihn dann von seinem Leiden erlöst.

      Vom Entdecken des Knotens bis zum Tot vergingen gerade mal 3 Wochen.

      Es war sehr schwer, er war der Kumpel unserer Zwillinge die nur 2 Jahre jünger waren. Sie sind mit ihm aufgewachsen und konnten alles mit ihm machen. :-(

      Drücke deiner Fellnase die Daumen.

      LG

      (9) 12.01.13 - 23:19

      Hallo,

      wir haben einen 9 Jahre alten Labrador. Bei ihm ist ein bößartiger Tumor an der Milz geplatzt und er mußte Notoperiert werden. Die Milz wurde auch mit entfernt. Wir haben uns aber gegen eine Chemo entschieden weil wir es ihm nicht auch noch zumuten wollten. Der Doc hat eine Prognose von 1,5 - 3 Monaten gestellt, er meinte wenn der Tumor nicht geplatzt wäre 6-12 Monate aber durch das platzen hat sich alles überall verteilt.

      Nun ja was soll ich sagen, das ganze ist jetzt fast 6 Monate her und ihm geht es immernoch sehr gut und man merkt ihm gar nichts an. Er ist verfressen wie eh und je und spielt immer noch mit unserer 1 Jährigen Hündin.

      Also nicht die Hoffnung aufgeben!!!

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