Partner ist allergisch auf meinen Hund :(

    • (1) 16.01.13 - 21:48
      Inaktiv

      Mein Partner und ich sind jetzt knapp 2 Jahre zusammen. Ich hab eine jetzt ca. 3 Jährige Tochter und einen 4jährigen Boxermischlingsrüden mit in die Beziehung gebracht.

      Mein Partner war aufgrund des "Anhängels" meist bei uns, damit ich den Hund nicht allein lassen musste und meine Kleine auch ihre gewohnten Abläufe beibehält.

      Mein Freund hat damals einige Tage ein bisschen Probleme gehabt mit allergieähnlichen Symptomen aber das ganze ging auch wieder und alles war gut.

      Dann sind wir zusammengezogen. Erst war auch noch alles gut aber seit mehreren Monaten quält sich mein Freund mit Husten und Schnupfen, dazu kam dann irgendwann Atemnot und ich musste schlussendlich einmal den Notarzt rufen, weil er gar keine Luft mehr bekam.

      Es kam nun raus dass er Asthma hat und bei den Allergietests dass er unter anderem auch auf Hunde allergisch reagiert. Er ist jetzt auf Basismedikation eingestellt und wenn er auf Arbeit ist kommt er auch wohl komplett ohne Notfallspray aus. Hier zu Haus muss er alle 6 Stunden das Notfallspray nehmen, also volle Dosis. Es ist also ziemlich wahrscheinlich dass der Hund sein Asthma (mit) auslöst.

      Jetzt möchte er natürlich dass ich den Hund weggebe. Er mochte den Hund noch nie so wirklich und als wir zusammenziehen wollten damals war das auch schon Streitthema, weil er den Hund nicht mit in die neue Wohnung nehmen wollte.

      Ich möchte einerseits meine Beziehung erhalten. Mein Freund ist sehr wichtig für die Kleine, die Beiden lieben sich über alles und ich würde ihr keinen Gefallen tun wenn wir uns trennen (wenn auch nur räumlich). Und natürlich ist mir auch die Beziehung wichtig, wir haben uns sehr viel aufgebaut und wieder von 0 anfangen wäre echt Mist.

      Andererseits häng ich echt doll an meinem Stinker. Ich will ihn nicht weggeben müssen. Abgesehen davon würde er aufgrund seiner Rasse nie wieder aus dem Tierheim rauskommen und Privatpersonen nehmen ihn nicht, weil er nicht "perfekt" genug ist und nunmal ein wenig mehr braucht als nur ne Runde Couch liegen. Aber ich weiß auch nicht wie ich das Problem hier lösen soll.

      Der Hund ist bis auf Schlafzimmer und Kinderzimmer überall und demnach sind hier immer und überall Haare. Ständig saugen hilft nichts.

      Was kann ich tun? Ich weiß echt nicht mehr weiter. Über Tipps bin ich echt dankbar.

      LG

      • (2) 16.01.13 - 21:53

        klar kannst du mit fellauskämmen und starke Sauberkeit in der Wohnung etwas bewirken aber letztendlich glaube ich nicht, dass sich die situation für deine Partner drastisch ändert...

        klingt jetzt vllt von mir aus nicht ok aber wenn ich mich entscheiden müsste würde ich mich IMMER für meinen Hund entscheiden. Er war auch schon vor der Beziehung da und stell dir mal vor was der kleine durchmacht wenn du ihn weggibst ? der versteht dann die Welt nicht mehr. der weiß ja nicht dass er ein Problem auslöst. er ist ja nicht ungezogen oder war aggressiv.

        ich nehme mal an auch deine Tochter hängt sehr an dem Hund oder ?

        denk am besten in Ruhe darüber nach und rede mal mit deinem Partner.

        vllt auch nochmals mit einem Arzt. eventuell kann man ja mit Medikamenten entgegenwirken.

        als andere Lösung ginge natürlich auch wieder eine getrennte wohnsituation...

        liebe Grüße #winke

        • (3) 16.01.13 - 22:11

          Natürlich hängt meine Süße auch an dem Stinker aber noch mehr halt an ihrem "Papa". Und die versteht auch die Welt nicht mehr, wenn wir uns nun trennen. Andersrum wie gesagt ist es echt fast unmöglich hier ein anständiges Zuhause für den Hund zu finden und ins Heim gebe ich ihn definitiv nicht ab.

          Mein Freund versteht das leider überhaupt nicht. Er hasst Hunde und findet "sowas" total überflüssig. Und ist natürlich mega sauer, dass für mich nicht klar ist, dass ich den Hund weggeben muss. Er duldete ihn aber gemocht hat er ihn nie so wirklich.

          Der Arzt will ihn bei nicht erfolgreicher Behandlung mit dem was er jetzt hat auf Cortisonhaltige Mittel einstellen und mein Freund sieht nicht ein, warum er nun wegen einem Hund die nächsten Jahre solche extremen Medikamente nehmen soll.

          • (4) 16.01.13 - 22:17

            bei so einen mann wäre bei mir Zuhause großer stress.

            Ich würde auch nie mein leben mit einem menschen verbringen der hunde hasst!

            Wie kann das passen?

            Ich würde ihm ganz deutlich klar machen das es dich NUR mit kind und hund gibt.

            Alles andere liegt an ihm. Offenbar sind ja noch nicht alle Medizinischen Möglichkeit ausgeschöpft.

            Willst du dein rest des lebens ohne hund verbringen obwohl du hunde gern hast? Nur weil du dir einen hundehasser angelacht hast?

            • (5) 16.01.13 - 22:28

              Nein natürlich möchte ich nicht ohne Hund leben. Für mich wäre es nichtmal ne Lösung meinen Hund in ein anderes Zuhause zu geben und uns einen Nicht-haarenen Hund anzuschaffen, nur um einen Hund zu haben.

              Ich liebe einfach große, kräftige Hunde und würde mit nem kleinen Hund nicht glücklich werden. Außerdem hab ich meinen Hund aus der Rettung, es war Glück für mich und Glück für ihn. Das will man nicht so einfach aufgeben.

              • (6) 16.01.13 - 22:45

                Das verstehe ich!

                Allerdings glaube ich ganz einfach das man als Hundeliebehaber mit jemandem der für hunde nichts übrig hat NICHT glücklich werden kann!

                • (7) 17.01.13 - 10:32

                  wenn jemand nichtmal tierlieb ist dann stellt sich meistens die Frage was er für einen Charakter hat.

                  der Hund merkt ja auch wenn er nicht gemocht wird und zurückgewiesen wird.

                  ihn macht das ja auch unglücklich.

                  ich könnte dir zwar helfen ein neues zuhause zu finden da ich in der Richtung eh arbeite für den Tierschutz aber ich denke wenn würde ich an deiner stelle den Hund behalten und den Mann in den Wind schießen.

              Du solltest das auch nicht aufgeben.
              Dein Freund hat ja keine lebensgefährlichen Zustände, die nicht behandelbar sind, sondern will gar nicht mit dem Hund leben, auch unabhängig von der Allergie.

              Hat er denn schon eine Desensibilisierung probiert?

              Für mich wäre es gar keine Option, den Hund abzugeben, wenn noch medikamentive Möglichkeiten offen sind. EIn Hund lebt ja auch nicht ewig, es wäre ja nur für einen begrenzten Zeitraum nötig.

              LG

          (9) 17.01.13 - 20:39

          Ich bin versehentlich über den Thread gestolpert - und bin selbst eine allergiegeplagte "Hundenichtmögerin" (ich habe Angst vor Hunden, nachdem ich von einem ins Gesicht gebissen wurde).
          Ich möchte nur kurz auf die "medizinischen Möglichkeiten" eingehen: es steht jetzt schon zur Debatte, dass ohne Cortison nichts mehr gehen wird. Cortison wird bei dem Mann auf Dauer Langzeitschäden verursachen - wegen eines Hundes. Ich kann verstehen, dass die TE ihren Hund nicht hergeben möchte - akzeptiere sowas absolut, aber: es geht um die Gesundheit des Partners. Tut mir Leid, aber ich als Partner wäre sehr verletzt, wenn der Hund vorgeht und mein Partner von mir verlangt, mich mit Medikamenten vollzustopfen bei denen die langfristigen Folgen gar nicht abzusehen sind.
          Es ist nicht ein bisschen Jucken, das der Mann hat - er hat schwere asthmatische Probleme und das ist kein Spaziergang.
          Schade, wenn eine anscheinend harmonische Patchworkfamilie deswegen auseinandergehen muss, denn das wird der Partner denke ich langfristig tun - wie soll er denn in Zukunft mit diesen Einschränkungen leben?

          • (10) 18.01.13 - 09:25

            So harmonisch kann die Familie ja nicht sein, sonst hätte er den Hund zumindest so lange akzeptiert, wie er keine gesundheitlichen Probleme mit ihm hatte.

            • Ich rede von der Familie Mutter - Kind - Partner und habe den Hund außen vor gelassen.

              Ich muss gestehen: ich als jemand, der mit Hunden nicht viel anfangen kann habe manchmal wirklich Schwierigkeiten nachzuvollziehen, wie jemand seinen Hund vor den Partner stellen kann.
              Aber scheinbar ist es bei Hundebesitzern genauso nur andersrum: ihr könnt nicht nachvollziehen, wie man eine so starke Abneigung gegen Hunde haben kann. Ich kann jetzt nur meine persönliche Sichtweise wiedergeben und möchte bitten, das nicht als Angriff zu sehen - nur vielleicht kann man dann auch mal den Standpunkt nachvollziehen:

              Ich hatte ja schon gesagt, dass ich aus gutem Grund fürchterliche Angst vor Hunden habe. Da reicht auch schon ein kleiner Dackel, um mich auf den Tisch zu treiben und scheinbar wissen Hunde das schon, wenn sie mich wittern: aus 100 Leuten würden die mich raussuchen, um an mir hochzuspringen ;). Es gibt einige mit Hunden in meinem Bekanntenkreis und die nehmen zum Glück sehr viel Rücksicht auf mich, wenn ich dort bin.

              So, nu geht es aber noch weiter: ich leide auch an einer Hundehaarallergie und es gibt nunmal Hunde, die viel Haaren. Da kann man nunmal nichts gegen machen - für mich sind aber gut verteilte Hundehaare in der Wohnung widerlich und wenn Besitzer solcher Hunde ehrlich sind müssen sie doch zugeben, dass es - auch wenn sie oft und ausgiebig Staubsaugen - kaum möglich ist, das zu verhindern (ist ja auch in Ordnung - ich wohne dort nicht, ich bin nur zu Besuch... damit kann ich mich dann arrangieren).

              ABER: wenn das nu so ist, dass ich mit einem Partner zusammen bin und mit diesen Problemen konfrontiert werde, dann erwarte ich, dass ICH vor einem Hund komme - und dass im Fall des Falles der Hund gehen muss.

              (Ich frage mich, ob die Hundebesitzer hier alle bevor sie sich verlieben erstmal fragen: magst Du Hunde? Und wenn sie eine negative Antwort bekommen den Schalter umkippen, der ein Verlieben verhindert?)

              • (12) 18.01.13 - 11:04

                Mal andersrum die Frage, könntest du dich in jemanden verlieben der mit seinen 5 Hunden zusammen lebt und dessen Leidenschaft die Hunde sind. Und wenn dann würdest du dich nicht mit in diese Leidenschaft verlieben.

                Ich denke eine gute Beziehung sollte niemanden in seinen Leidenschaften einschränken. Ich mochte nie Fußball und komme aus einer Familie die Fußball nicht mag und der Meinung ist dass die Wochenenden der Familie und nicht dem Sport gehören. Und was hab ich geheiratet, nen leidenschaftlichen Fußballspieler und -gucker. Es würde mir das Herz zerreisen wenn ich ihn da einschränken müsste. Ich finds totlangweilig aber es gehört zu ihm. Wenn er sich aufregt weil Dorf gegen Dorf verliert hab ich zwar null Verständnis aber ich find ihn da einfach süß und hör mir das an und nicke und denk mir meinen Teil.

                Ich mag z.B. keine Pferde, ich kann mit den Viechern nix anfangen, aber ich kann durchaus die Liebe und Leidenschaft erkennen in den Augen der Leute die Pferde haben und Verständnis dafür haben dass sie das lieben und nicht ohne das sein können.

                So wie es für mich nie ein Leben ohne Hunde und ohne Sport gäbe. Aber vielleicht muß man auch ein leidenschaftlicher Mensch sein um die Leidenschaften anderer zu verstehen.

                Wie gesagt, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt als Hund weg um eine glückliche Partnerschaft zu retten, dann soll es so sein. Dass der Mann aber schon ohne Beschwerden wollte dass seine Freundin das Tier weggibt das sie liebt, lässt nicht darauf schließen dass er besonders mitfühlend ist und seine Frau mit all ihren guten und schlechten Seiten liebt.

                • (13) 18.01.13 - 11:12

                  Ja, ich hätte mich Hals über Kopf in einen Mann mit einer Leidenschaft für Hunde verlieben können - ohne Angst und Allergien hätte ich in dem Fall sicherlich auch lernen können, mit Hunden zu leben (ich gebe Dir Recht, was Deinen letzten Satz betrifft: wenn gesundheitlich und in Sachen "Angst" nichts gegen das Tier spricht, dann ist das nicht in Ordnung - aber wenn Gesundheit nunmal dagegen spricht, dann kann der Partner denke ich auch erwarten, dass sich der andere für einen entscheidet, sonst kann es ja nicht so weit her mit der Liebe sein).

                  Pferde werden meiner Erfahrung nach übrigens nicht im Haus gehalten ;)

                  Achja - vielleicht lese ich ja jetzt was falsches zwischen den Zeilen, aber nur, weil ich ein Problem mit Hunden habe und die Postionierung einer Schreiber hier (Hund geht vor Partner) nicht nachvollziehen kann, würd ich mich nu nicht als leidenschaftslos bezeichnen (das "hörte" sich in deiner Darstellung so negativ an, aber wie geschrieben: vielleicht lese ich ja verkehrt zwischen den Zeilen ;) )

                  • (14) 18.01.13 - 11:48

                    Das mit der Leidenschaft stand offen da und nicht zwischen den Zeilen und war mehr auf den Partner gemünzt.

                    Wenn ich ein mitfühlender Mensch bin und sehe wie sehr mein Partner an einem Tier hängt und wie sehr er drunter leidet es eventuell zu verlieren, dann zerreist es mir das Herz und ich fange nicht schon bevor es Beschwerden gibt damit an, das Vieh soll weg. Tier geht nicht vor jeden Partner, aber manche Tier sind nun wirklich die besseren Menschen........

                    Ein Pferd wohnt sicher nicht im Haus, aber eine Beziehung zwischen einem Menschen der jede freie Minute im Stall verbringt und einem der damit garnichts anfangen kann sollte sich ähnlich schwierig gestalten.

                    Unbegründete Angst (schlechte Erfahrungen mit einem Hund oder einem Mann rechtfertigen für mich nicht die Angst vor der gesamten Spezies) ist für mich auch kein Grund ein Tier abzugeben. Gesundheitliche Probleme die trotz aller Versuche nicht in Griff zu bekommen sind wären ein Grund für mein ein Tier abzugeben, oder würde eins meiner Tiere ganz klar meinen Mann oder mein Kind irgendwie verletzen. Mein Mann und mein Kind kommen klar vor den Tieren. Aber die kämen auch nicht im Traum drauf mir irgendwas zu nehmen was mir wichtig ist.

                    • (15) 18.01.13 - 11:58

                      zu Absatz 2: jap, da hast du Recht. Das macht man nicht.

                      Absatz 3: Womit wir wieder bei Respekt und Empathie gegenüber dem Partner sind: das sollte wirklich eine Selbstverständlichkeit sein, die "Hobbies" oder in diesem Fall besser "Leidenschaft" des anderen mit allem drum und dran zu akzeptieren (wobei der PArtner dabei auch nicht zu kurz kommen sollte)

                      Absatz 4: dann ist dir sowas noch nicht passiert. Vor dem Zwischenfall mit dem Hund bin ich offen auf Hunde zugegangen, habe mir selbst immer einen Hund gewünscht. Seitdem bekomme ich Panikattacken, wenn ein Hund nur in meine Nähe kommt und da der "Täterhund" nachweislich vor der Attacke nie auch nur annähernd jemanden gebissen hat, misstraue ich auch den "der ist gut erzogen"Hunden. Und ja: wäre ich mit einem Mann zusammen, der einen Hund hat und ich könnte die Angst nicht in den Griff bekommen, dann erwarte ich, dass man eine entsprechende Lösung findet.

                      • (16) 18.01.13 - 12:05

                        Klar, ich weiß nicht was dir passiert ist. Ich hatte aber immer Angst vor Hunden. War als Kind dabei wie meiner Schulfreundin ein Schäferhund ein Loch in den Oberschenkel gerissen hat, ich dachte der bringt die um.

                        Mein Respekt vor Schäferhunden ist geblieben, vorallem nachdem auch einer meiner Hunde von einem zusammen gebissen wurde.

                        Ich kann durchaus verstehen wenn Menschen Angst haben. Es gibt schlechte Hunde, es gibt schlechte Menschen. Wieviele Tut-Nix-Menschen tun dann doch was. Es ist einfach schade wenn man sich wegen einem schlechten Erlebnis davor verschließt oder das restliche Leben in Angst lebt.

                        Ich drück dir die Daumen dass du das irgendwann überwinden muß. Und ich mein jetzt nicht dass du Hundeliebhaber werde mußt, aber denke ein Spaziergang durch den Stadtpark ist ohne Angst entspannter. Ich war selber mal Angstpatient, nichts übleres als mit Angst leben zu müssen.

                        • (17) 18.01.13 - 12:16

                          Danke - wenn ich Hunde lange kenne, geht es auch so halbwegs... aber es funktioniert nur bei den kleinen...

                          Achso: mir wurde von einem Schäferhund die Nase halb abgebissen - zum Glück konnte das mit Nähen wieder gerichtet werden, aber seitdem... #schock

      (18) 17.01.13 - 11:20

      Ich denke, ich wäre gar nicht erst mit ihm zusammen gezogen unter den Umständen.
      Allergien werden ja oft auch sehr durch die Psyche beeinflußt und so, wie Dein Freund zu dem Hund steht, wundert mich nicht, dass er so heftig reagiert...

      Gruß,

      W

(19) 16.01.13 - 22:11

Hallo

Ich finde es nicht ok das dein freund verlangt den hund abzugeben.

Um ehrlich zu sein, Ich könnte es nicht! Ich hatte auch einen hund mit in die Beziehung gebracht, mein partner konnte nicht viel mit hunden anfangen. Ich habe ihn vom 1. Tag an gesagt das es mich immer nur mit hund gibt. Glücklicherweise ist er nur gegen katzen allergisch, wäre er bei hunden allergisch dann hätte er nicht mein partner sein können, so leid mir das tut aber ohne hund verbringe ich nicht mein leben.

Gibt es noch andere Möglichkeiten der immunisierung? Fragt mal bei Fachärzten.

Es ist eine schwere Situation aber ich könnte nicht damit leben meinem hund weggegeben zu haben, ergo müsste der freund ausziehen.

Also wenn mein Partner allergisch wäre UND ich ein wirklich gutes neues Zuhause für den Hund fände, dann würde ich evtl den Hund abgeben, besonders wenn so eine enge Bindung nicht nur zwischen mir und Partner, sondern auch zwischen Kind und Partner vorhanden ist.

Aaaaaber mir käme niemand ins Haus, der ohne Allergie verlangt, dass ich einen Hund abgebe, bzw der Hunde hasst. Kinder gewöhnen sich auch nochmal an jemand neuen.

(21) 17.01.13 - 00:39

Hm, schwierige Entscheidung.

Du liebst sie beide, aber Dein Partner hat eine Allergie - das ist besch*** für ihn.
Ich habe eine Bekannte, die schon bei Meerschweinen Luftnot bekommen hat.

Wenn es nur um die Abneigung gegen Hunde gehen würde, dann wäre das was anderes,
Meine Theorie dazu (und auch Praxis, ich habe das mit Meeris durch - mein Mann hatte die damals und ich konnte mit diesen murrenden knabbernden Quiekviechern echt null und nichts anfangen, habe sie aber trotzdem mit versorgt) lautet (für ihn):

Pobacken zusammenpetzen und durch.

Aber er reagiert gesundheitlich drauf, das ist halt schon Mist.

Wenn Dein Partner Dir etwas bedeutet, und es klar ist, dass ihr zusammenbleiben wollt, dann versuche es doch mal, ob es in Deiner näheren Umgebung, Nachbarschaft etc jemanden gibt, der den Hund nehmen würde?
Vielleicht auch jemand, der alleine ist? Ein Rentner, der aber gerne seine Runden mit einem Hund gehen würde und sich über Deinen Stinker freuen würde? Meinetwegen würde ich sogar anbieten, ihm einen Zuschuss für Futter etc zu geben?
Und Du wärst in der Nähe, könntest auch mal bei den Runden mitgehen?

Einen Versuch wäre es wert.
LG und viel Glück.

  • (22) 17.01.13 - 08:28

    Ein anderes Zuhause hab ich damals schon versucht zu finden als es um den Zusammenzug ging. Es ist leider kein Schoßhündchen und es gibt nur wenige, die sich so ein Hund anschaffen. Die Familie an die ich gedacht hatte, hat nun seit kurzem einen kleinen Welpen. Und vier Hunde sind ihnen einfach zu viel, deswegen können sie meinen Süßen nicht nehmen.

    Shit happens :-(

    • (23) 17.01.13 - 09:47

      hallo

      ich finde es schade das du offenbar schon versuchst den hund abzugeben.

      wenn die partnerschaft doch nicht für die ewigkeit ist dann wirst du dir schwere vorwürfe machen.

      bist du dir denn sicher das dieser mann der richtige ist wenn er keine hunde mag, sie sogar hasst?? ...und du aber hunde liebst??

      du musst dir bewusst sein das du dir nie wieder einen hund anschaffen kannst. willst du das??
      ich würde dieses opfer nicht bringen

      wurde dein partner denn überhaupt schon speziell auf diesen hund getestet?

      ich glaube, du machst einen fehler.

      liebe grüße

      • (24) 17.01.13 - 10:23

        Nein auf unseren Hund speziell nicht. Er wurde mit diesem Hauttest auf alles mögliche getestet. Unter anderem auf Hund.
        Ich versuche einfach irgendwie eine Lösung zu finden und gucke natürlich auch in die Richtung weggeben. Entschieden ist dabei allerdings noch gar nichts.

(25) 17.01.13 - 07:37

Hallo!

Blöde Situation!

Offenbar sind seine Symptome ja nun auch so schwerwiegend, dass er sich zu Hause dauernd Cortison reinballern muss. Das kann tatsächlich keine Lösung für die nächsten8-10 Jahre sein.

Wäre er denn dem Versuch einer Desensibilisierung offen?
Könnte man ja mit seinem Arzt mal besprechen, ob es für ihn eine Möglichkeit wäre.

Wäre ich in der Situation, würde ich erstmal, da unser Hund eh gerne draußen ist, einen Hundezwinger im Garten bauen. Zumindestens bevor ich ihn abgebe und damit wäre der Allergiedruck im Haus schon mal geringer.
Vielleicht könnte man dann mit einer Desensibilisierung das ganze wieder hinbekommen.

Grüße
Nicole

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