panische Angst vor Verlust meines Hundes!

    • (1) 20.01.13 - 17:55

      hallo ihr lieben,

      ich muss mich jetzt mal mit einem echten problem an euch wenden in der hoffnung, ein wenig guten zuspruch zu bekommen.

      ich habe eine schwarze labihündin, die, seit dem sie 8 wochen alt ist, meine ständige begleiterin ist. ich habe keine familie, eltern, geschwister, etc. ich bin mit diesen hund mit jeder zelle meines körpers verwachsen. man kennt mich auch nur mit ihr zusammen, jahr und tag mein schatten, ohne halsband und leine und dadurch, dass sie so ist, ist sie auch überall willkommen und beliebt. sie ist einfach immer da, wo ich auch bin.

      ich hab mir nie sorgen machen müssen über ihre gesundheit, etc.

      letztes jahr dann hat es angefangen, da wollte sie auf einmal nicht mehr ins auto hüpfen, stand mit den vorderpfoten auf der rückbank und hat mich angeschaut.
      bin dann zum TA, Diagnose: leichte HD hinten links, sie wird nächsten monat 6.

      um weihnachten rum ist sie mal paar tage schlecht hochgekommen, aber nach paar schritten war sie wieder gut eingelaufen. sie so zu sehn, hat mich fast umgebracht.
      ich hab die feiertage unter tränen verbracht, hatte depressive angstzustände meinen hund bald zu verlieren, bzw. da ist mir klar geworden, dass die unbeschwerte zeit, in der sie noch voll funktionsfähig war, vorbei ist.
      es geht ihr nicht schlecht, aber es ist halt diese veränderung, dass sie auf einmal nicht mehr vor mir an der tür ist, wenn ich mir meine jacke anziehe, dass sie länger schläft, ..... die jugend scheint vorbei.

      ich bin in psychotherapie wegen früheren traumatischen verlusten.
      ich wünschte mir, ich könnte vor meiner hündin gehen, damit ich den schmerz über ihren verlust nicht mitmachen muss. vielmehr denk ich eh, meine lebensuhr tickt mit ihrer.

      die HD ist stufe 2 von etwa 7. also es gibt schlimmeres. aber wieso will sie dann nicht mehr springen?
      meine TÄ sagt, ich soll das in zukunft auch lassen. keine wilden ballspiele mehr, eher viel schwimmen, normal gassi und den ball nur noch tragen lassen, dann hat sie eine normale lebenserwartung.

      kann jemand verstehen, was in mir vorgeht?
      dann würde ich mich über eure antwort sehr freuen!

      lg von diana & leni

      • Uhhh da kann Dir hier sicher keiner Helfen nur ein Therapeut, aber ich wünsche dir das du den Teufelskreis da schnell durch brichst !

        LG

        Oh je.

        Dein Text macht einem schon etwas Sorgen. Du hast einen großen Problembrocken, den Du zu bewältigen hast.

        Leider kann Dir hier niemand wirklich helfen. Denn all unsere Haustiere, egal ob Hunde, Katzen, Vögel oder Nager, werden einmal sterben. Das ist der ganz normale Kreislauf des Lebens und meiner Meinung nach auch ganz gut so. Ich möchte nicht unsterblich sein und würde das auch nicht für meine Tiere wollen.

        Dein Hund hat nun ein paar Wehwechen, aber er kann durchaus noch ein paar schöne jahre haben. Genieße die Zeit mit dem Tier ganz intensiv und sage Dir, dass jeder Tag mit ihr ein Geschenk ist.

        Und wenn die Zeit des Abschiednehmens gekommen ist, such Dir liebe Menschen, die Dich auffangen können und Deine Trauer verstehen. Das schaffst Du ganz bestimmt, ich wünsche Dir ganz viel Glück und alles Gute.

        (4) 20.01.13 - 22:17

        Hallo Diana,

        ich kann verstehen, was in dir vorgeht! Wenn man mit einem Tier so eng verbunden ist, wie du und deine Leni, dann kommen Ängste!
        Verlustängste hat jeder Mensch - mehr oder weniger! Und wenn man keine Familie hat, nur noch das Tier - dann hat man Angst um das Tier!
        Hast du keine Freunde, mit denen du dich austauschen kannst?
        Schau mal hier
        http://www.retriever-forum.net/
        Ich hab einen braunen Labbi und kann dir dieses Forum empfehlen! Wer weiß, vielleicht findest du dort Gleichgesinnte, die in deiner Nähe wohnen und es ergeben sich gemeinsame Spaziergänge!
        Zu der HD kann ich was sagen! Viele Labradore sind davon betroffen und HD 2. Grades ist wirklich kein Weltuntergang! Ich hab mir die Fotos deiner Hündin in deiner VK angeschaut - süße Maus :-)
        Aber: sie könnte etwas abnehmen! Gerade Hunde mit HD oder anderen Gelenkproblemen sollten möglichst Idealgewicht haben. Lass dich diesbezüglich von deinem Tierarzt beraten und fütter ein Futter, welches keinen hohen Fettgehalt hat. Außerdem sparsam mit Leckerchen wie Käse und Wurst umgehen ;-)
        Ich drück dir die Daumen und bin sicher, mit dem Idealgewicht wird dir deine Hündin noch lange erhalten bleiben!
        Und genieße besser die Zeit mit ihr, als euch die nächsten Jahre mit negativen Gedanken schwer zu machen #liebdrueck

        Liebe Grüße
        Pechawa

        • (5) 21.01.13 - 11:07

          doch! ihr konntet mir schon ein wenig helfen! danke für die antworten.

          #herzlich
          diana

          • hallo diana....ich kann dich schon verstehen und auch nachfühlen #liebdrueck

            unseren treuen freund whisky#hund siehst du in meiner vk....wir haben ihn damals aus dem tierheim geholt und er ist ein absolutes goldstück...ich behaupte ich kann sagen: ich bin seine grosse liebe ;-) und er ist meine "hundeliebe"

            ich hatte früher schon 2 mal hunde- aber nie so eine beziehung wie zu whisky....manchmal denke ich; der liest meine gedanken....er ist so ein toller freund, einfach was ganz besonderes und ich mag garnicht daran denken, das er ja auch ca. 11 jahre ist

            ich versuch immer daran zu denken, das wir uns jetzt haben, er zu meiner familie gehört, ich ihn niemals missen möchte...aber ich weiss auch das abschied nehmen- irgendwann in weiter zukunft- dazugehört

            aber bis dahin gehört ihm mein herz, manchmal auch meine bettdecke mit und er weiss genau wie er mich um die pfote wickelt ;-)

            versuch nicht an diesen moment zu denken, der ist noch weit entfernt !!! und wenn es irgendwann mal soweit ist, du wirst das meistern....wir alle können viel schmerz ertragen, verarbeiten und wieder nach vorn schauen...

            liebe grüsse andrea

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