Zwergkaninchen oder Meerschweinchen Frage

    • (1) 27.01.13 - 19:08

      Hallo ihr Lieben!

      Ich bin mal aus dem Kiga Forum hierher gehüpft :-)

      Unsere Kinder wünschen sich schon "immer" Tiere. Als wir noch kinderlos waren, hatten wir Hamster und Ratten.

      Nun denken wir, es werden entweder Meerschweinchen oder Zwergkaninchen werden. Die sind für die Kinder nett anzusehen, lassen sich ggf. auch mal streicheln... die Arbeit müssen so oder so wir Erwachsenen machen.

      Jetzt hab ich ein paar Fragen:

      Ich möchte die Tiere im Winter drinnen und im Sommer draußen (evtl. im Gartenhaus oder aber geschützt im Carport) halten. Machen das die Tierchen mit? Habt ihr damit Erfahrung?

      Was denkt ihr? Meerschweinchen oder Zwergkaninchen? Unsere Kinder sind 3 1/3 und 5 1/2. Wie gesagt, die Pflege werden wir Erwachsenen übernehmen (müssen).

      LG und Danke! #winke
      Ulrike

      • (2) 27.01.13 - 19:47

        Hallo Ulrike

        Ich finde es super, dass ihr euch Haustiere anschaffen möchtet. Ihr könnt sowohl Zwerge, wie auch Meeris in- und outdoor halten. Wichtig ist bei beiden Arten, dass die Gehege artgerecht sind. Bitte informiert euch gut vorher...

        Ich würde euch sowieso von Zwergkaninchen abraten. Zwerge sind echt keine Kuscheltiere. Es gibt natürlich immer wieder Ausnahmen, welche sich freiwillig streicheln lassen. Wir haben vier Zwerge und nur eine lässt sich gerne anfassen!... Also je nachdem kriegt ihr Jungtiere, die ihr dann die nächsten zehn Jahre nicht streicheln könnt!... Meeris sind da etwas einfacher :-) Auch was den Lebensraum angeht. Die scharren zwar auch ganz gerne, sind aber keine Tunnelbuddler wie die Kaninchen.

        So doof das ist - Zwergkaninchen sind keine einfachen Haustiere. Schon gar nicht für kleine Kinder... Leider vergessen das ganz viele Besitzer und lassen Zwerge in kleinen Gehegen verkümmern...

        Ich hoffe, dir weiter geholfen zu haben... Falls du dich richtig ins Thema "einlesen" möchtest: Ruth Morgenegg ist ein Nagerprofi und hat super Bücher zu Zwerge und Meeris geschrieben #pro

        Liebe Grüsse
        Evelyn

        (3) 27.01.13 - 19:48

        Hallo,

        also wenn du schon Ratten hattest, wie wäre es dann mit diesen?

        Die sind nämlich im Gegensatz zu Meeri und Kaninchen durchaus "kuschliger" mit dem Menschen. Und von allen 3 Nagerarten find ich sie am "Kindertauglichsten"
        Fakt ist, arbeit machen sie alle und Meeris sowie auch Kaninchen brauchen Platz und mind. 1 Partner.

        Ein Außengehege MUSS Raubtiersicher sein, sonst habt ihr schnell Stress mit Marder und Co. bei Kaninchen auch ausbuddelsicher, sprich unter dem Rasen noch Gitter oder so ziehen.

        Wir selbst haben Meerschweine, aber nicht wegen meinem Kind sondern weil mama die wollte :) meine Kleine (3,5) darf "ihr" Meerschwein (das einzig richtig zahme das sich auch mal auf den Schoß setzt und kraulen lässt) füttern und streichelt sie halt auch ab und an mal, mehr ist da nicht.

        Mit unserem Hund und den Pferden kann sie da mehr anfangen. Die Kaninchen meiner Freundin findet sie auch toll, weiß da aber schon das die auch mal in den Finger beißen, Meerschweine beißen da find ich persönlich (nur meine Erfahrung!) weniger.
        Ich hatte als Teene beides und finde Meeris sind "leichter" zu halten da ein Häschen auch gern mal ordentlich hoch springt und man das beim Gehegebau auch berücksichtigen muss.

        LG

        (4) 27.01.13 - 19:48

        Hallo,

        wir hatten mal zwei Meerschweinchen.

        Ich weiß nicht genau, wie es bei Zergkaninchen ist, aber zu Meerschweinchen kann ich dir vl hier und da ein paar Erfahrungsberichte geben. (Denke dass z.B. die Userinnen "Hasipferdi" und "Tauchmaus" noch mehr Erfahrung haben als ich ;-) )

        * Meeris sind KEINE Streicheltiere. Wenn man sie hochnimmt und streichelt, lassen sie es eher über sich ergehen (dulden es), aber i.d.R. mögen sie es gar nicht, wenn man sie anfasst, krault, streichelt.

        * Meeris sind Fluchttiere. Besonders bei kleinen Kindern ist es oft schwierig, ihnen beizubringen, dass diese Tierchen ihre Ruhe brauchen, dass sie sich gerne in ihre Häuschen verziehen und dem Menschen eher ausweichen. Auch Lärm mögen sie absolut nicht.
        Ohne es Dir madig machen zu wollen, aber ich glaube nicht, dass diese Tiere schon was für Deine Kinder sind.

        Ich habe es im Freundeskreis schon einige Male erlebt - da Meeris eben keine Anfass-/Streichel-/Kuscheltiere sind, werden sie für die Kinder irgendwann langweilig, doof oder uncool und vegetieren eben so vor sich hin oder werden abgegeben.
        (Meeris können u.U. bis zu 8 Jahre alt werden!)

        * wichtig ist ein großes Gehege, bitte keinen normalen Handelskäfig und schon gar keine doppelstöckigen Käfige. Die Tiere brauchen eher ein Gehege, dass man selber anfertigt bzw. anfertigen lässt.

        Lies Dich hier mal auf www.diebrain.de ein.

        * Du kannst sie auch draussen halten, aber achte hier auf ein wind/wetter/lärm/sonnengeschütztes und ebenfalls ausreichend großes Gehege, welches auch Raubtieren (Mardern, Ratten, Katzen, etc) keine Chance bietet.
        Es sollte auch den Tieren einen Auslauf ermöglichen.

        LG

      • (5) 27.01.13 - 20:07

        huhu!

        von meerschweinchcne und kaninchen kenne ich es so, dass man sie nur nicht zu früh raussetzen darf, dann können sie den temperatur-wechsel nicht ab. außerdem bekommen sie ja kein winterfell wenn sie im winter drinnen sind - warum willst du sie nicht im winter auch draußen lassen, wenn du einen wettergeschützten platz hast ist das ja grundsätzlich kein problem... wobei ich drinnen kaum platz für einen artgerechten stall über hätte... die brauchen ja schon platz die biester.

        unsere kaninchen führlen sich auch bei schnee sauwohl... die sprigen morgens immer erstmal in den schnee und fressen davon als wäre es was ganz feines... das ist bei zwergkaninchen ja nicht so viel anders...

        an sonsten würde ich kaninchen bevorzugen, weil die nicht quieken. ich hatte damals auch mal meerschwinchen, war ebenso easy wie kaninchen, nur dass die kaninchen immer im herbst auf wundersame weise verschwanden #schwitz

        meine kinder lieben die kaninchen auch, auch wenn die me iste pflege an mir hängen bleibt. das klappt prima.

        an sonsten guck mal hier: http://www.diebrain.de/k-index.html da erfährst du praktisch alles... und zum wechsel: nimm sie rein, bevor es zu kalt wird und lass sie erst wieder bei frühlingshaften temperaturen raus. einfacher ist aber sie einfach draußen zu lassen, dann kannst du keinen falschen zeitpunkt treffen ;-), musst nur halt nen passenden stall auswählen, wo auch genug platz zum "nisten" ist dass sie sich es schön einwühlen können im winter.

        lg gussy

        (6) 27.01.13 - 20:46

        . Damals hatte ich auch einige Ratten.
        Wenn ich ehrlich bin, hätte ich jetzt die Wahl, dann hätte ich wohl eher wieder Ratten, diese Tiere sind einfach geselliger und menschenbezogener als Kaninchen und Meerschweinchen. Auch wenn die Lebenserwartung nicht so hoch ist, sind es doch die Tiere, mit denen man am meisten anfangen kann.

        Sie lassen sich streicheln, klettern auf "ihren " Menschen rum, aber das weißt Du ja alles selber.

        Auch zum Beobachten finde ich Ratten einfach schöner, man kann mit weniger Platz, tollere Gehege bauen.......Schaukeln, Kuschelhöhlen ......

        Für Kinder sind weder Meerschweinchen noch Kaninchen was, ich finde, das sind sehr anspruchsvolle Erwachsenentiere.....

        buntstift

      • (7) 27.01.13 - 21:15

        Hallo!

        also so tolle Kindertiere oder sonderlich pflegeleicht sind beide Tierarten nicht.

        Sowohl Meerschweinchen als auch Kaninchen fressen sehr viel frisches Gemüse, und sind damit in der Haltung nicht billig. Ein raubtiersicheres Außengehege mit genug Regenschutz, Beschattung, und einem Stall der wenigstens für die Übergangszeit taugt schlägt sicher schon alleine vom Material mit mehreren hundert Euro zu Buche.

        Meerschweinchen kann man Problemlos von Ende Mai bis Anfang Oktober draußen halten, der Winter wird dann aber sehr aufwändig, daher sind sie da drinnen besser aufgehoben. Allerdings braucht man da eher eine mittelgroße Gruppe (kastrierter Bock und drei oder mehr Weibchen), damit sie sich draußen wohl fühlen - in Kleinstgruppen macht es ihnen oft zu viel Angst wenn nur mal der Marder vorbei läuft, geschweige denn wenn der mal testet ob das Vorhängeschloss wirklich abgesperrt ist.

        Innen brauchen sie dann mindestens 2m², besser noch mehr an Platz - wie gesagt, von Oktober bis Ende Mai. das ist mehr als das halbe Jahr und sollte daher keine "Notlösung" sein.

        Kaninchen kann man wesentlich einfacher das ganze Jahr über draußen lassen, die bekommen ein super dichtes Winterfell und halten auch die feuchte Witterung im Herbst sehr gut aus (Meeris neigen da eher zu Atemwegserkrankungen und brauchen zwingend Regenschutz). Allerdings ist es auch sehr platzintensiv, Kaninchen ins Haus zu holen, 2-3m² PRO NASE sollten da Minimum sein. Daher empfiehlt sich da eher ein vernünftiger Winterfester Stall.

        Futter brauchen beide Arten ähnlich - sehr viel Heu und frisches Gemüse, so mit150g pro Meerschwein und 300g pro Kaninchen am Tag darf man rechnen. (bitte kein Trockenfutter aus dem Zoohandel) Bei vier Meeris oder zwei Kaninchen kommt da schon ein wenig was an Kosten zusammen. Dazu kommen natürlich Tierarztkosten, die doch erschreckend hoch sein können. Hier gilt: Harmonische Gruppen sind gesünder, bei Meerschweinchen insbesondere auch mittelgroße Gruppen. Sie brauchen eben eine echte Sippe. Kaninchen fühlen sich dagegen auch zu zweit sehr wohl (also als echtes Pärchen, nicht gleichgeschlechtlich), es sind eben Koloniebildende Tiere, die innerhalb der Kolonie paarweise leben.

        Die Eignung für Kinder ist beide Male nicht so optimal. Man kann die Tiere zwar mit Futter locken und auch aus der Hand füttern, aber anfassen geht oft nicht wirklich. Beide Arten müssen zwar 1-2 mal die Woche eingefangen, auf ihren Gesundheitszustand untersucht und gewogen werden, und müssen da auch Berührungen mitmachen (etwa bei Kontrolle und Reinigung der Geschlechtsorgane), und wenn man sie da schon mal gefangen hat ist auch streicheln ok. Aber toll finden sie das nicht, sie dulden es nur.

        größere Kaninchen können dabei auch die Kraft haben, einem kleinen Kind ernsthaft weh zu tun, wenn sie strampeln. Meerschweinchen erdulden eher still, aber es ist eben nichts schönes, und gerade Kinder mit viel Sensibiltät spüren das auch.

        was Kinder gut machen können ist aber, beim Füttern helfen, Leckerbissen aus der Hand geben, ggf. Clickertraining, wenn Interesse besteht. Meistens kommt da aber die Begeisterung erst, wenn die Kinder deutlich älter sind, mehr so im späteren Grundschulalter. Kleinkinder haben da einfach nicht so viel Durchhaltevermögen. Das Risiko, dass der Wunsch mehrere Monate besteht, die Tiere wenn sie dann aber da sind nach 2 Wochen schon uninteressant sind ist sehr groß.

        Bis dann das interesse der Kinder wirklich kommt sind die Tiere dann schon älter, und da ist es dann zu spät nochmal mit Clickertraining anzufangen.

      (11) 27.01.13 - 23:05

      Hi,

      generell finde ich es super, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. Aber ich würde Dir zu keinem von beiden raten, wenn die Tiere der Kinder wegen angeschafft werden sollen. Kaninchen wie Meerschweinchen sind kleine Fluchttiere, und von Natur aus noch scheuer als Hamster oder Ratten.

      Generell sind Kleintiere für kleine Kinder total ungeeignet und werden daher auch schnell uninteressant. Beide Arten lassen sich nicht gerne anfassen, kuscheln und schon gar nicht hochnehmen. In dem Alter ist die Motorik ohnehin noch viel zu grob für die Tiere. Im übrigen brauchen beide Arten drinnen wie draußen viel Platz. Von Käfighaltung oder kleinen Holzställen mußt Du Dich gedanklich von vorn herein verabschieden.

      Aus meiner Erfahrung: Ich habe seit 25 Jahren Kaninchen. Als Kind/Teenager mußten sie so einiges an Leid erfahren (kleine Ställe, falscher Umgang). Über artgerechte Haltung wusste man damals noch nichts und meinen Eltern war es im Grunde auch egal, wie es den Tieren ging. Erst mit dem Erwachsenwerden begriff ich, was für tolle Tiere das sind und welche Bedürfnisse sie wirklich haben. Als dann das I-Net-Zeitalter anbrach wurde ich in meinen Erfahrungen nur bestätigt. Mit viel Platz im artgerechten Außengehege und mit der Erkenntnis, daß Beobachten mehr Freude bereitet als Anfassen, können meine heutigen Kaninchen ein glückliches Leben führen.

      Das habe ich auch so meinen Kindern (im selben Alter wie Deine) von Anfang an vermittelt. Den Tieren muß Respekt gegenüber gebracht werden und Regeln eingehalten werden. Daher sind die Kaninchen für meine Kinder ziemlich uninteressant. Es ist und bleibt (m)ein Erwachsenenhobby. Auch jetzt gerade im Winter (natürlich bleiben die Kaninchen draußen in ihrer gewohnten Umgebung) hat man nicht wirklich viel von ihnen.

      Ganz anders dagegen ist es mit unserem Kater. Er ist ein vollständig akzeptiertes Familienmitglied, dem natürlich auch ein gewisser Respekt entgegen gebracht werden muß. Allerdings in einem größeren Rahmen. Als Raubtier kann er eindeutige Zeichen setzen, sich zur Not auch wehren oder einfach verschwinden, wenn es ihm zu viel wird. Das können kleine Fluchttiere natürlich nicht.

      Ich würde Dir, falls das Eure wohnliche Situation zulässt, zu Katze oder Hund raten. Von diesen haben Kinder viel mehr und sie können im Umgang ungemein viel lernen, ohne daß das Tier gleich Todesängste erleiden muß. Übrigens macht eine Katze bedeutend weniger Arbeit als Kleintiere.

      Noch zu der Frage: Winter-Sommer "Machen das die Tiere mit?"
      Meerschweinchen kann man ab Mitte Mai in ein Außengehege mit Schutzstall, und im Winter in einem großen Innengehege unterbringen. Manche User lassen die Meeries auch ganzj. draußen, allerdings muß man da gewisse Vorkehrungen treffen. Kaninchen leben am artgerechtesten ganzjährig in einem großen, gut gesicherten Außengehege mit isoliertem Schutzstall. Ein Gartenhaus kann als Schutzstall dienen, woran das Gehege dann angeschlossen wird. Allerdings kann es in einem Gartenhaus im Sommer ganz schön heiß werden. Es sollte daher so gut wie es geht im Schatten stehen.

      "Wie gesagt, die Pflege werden wir Erwachsenen übernehmen (müssen)."

      Einer Anschaffung von Kaninchen oder Meerschweinchen steht nur dann nichts im Wege, wenn Du Dich wirklich PERSÖNLICH für die Tiere interessierst, das ganze zu DEINEM Hobby deklarierst und die Kinder ab und an unter Aufsicht mit einbeziehst. Bitte überlege Dir das gut, ob Du Dir so ein anspruchsvolles und auch teueres Hobby (wenn man es richtig und tiergerecht angehen will) zulegen möchtest.

      Auf diebrain.de findest Du alle Infos.

      LGs

      (12) 28.01.13 - 06:40

      Hallo!

      Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten und hilfreichen Links.
      Die Tiere (sodann wir uns dafür entscheiden) sollen innen, wie auch außen auf mehreren qm gehalten werden.

      Dass es sich um keine Schmusetiere handeln würde, ist mir bewusst. Meine Kinder sind bzgl. Kleintiere eher "faszinierte Zuschauer". Ich würde weder zulassen, dass sie sie "herumschleppen", noch denke ich, würden die Kinder das wollen. Nachbarn von uns haben eben Zwergkaninchen in einer großen -ich nenne es mal- Voliere im Garten mit ein / angeschlossenem Stall. Die werden von uns gerne besucht und angeschaut. So in der Art hatten wir uns das auch vorgestellt.

      LG
      Ulrike

      (13) 28.01.13 - 10:28

      hallo

      es gibt viele Züchter von Teddykaninchen, diese Tiere brauchen schon ordentlich Pflege aber für mich sind das keine Kaninchen, eher kleine Hunde ;-)

      wir haben einen Teddywidder und einen nhd Widder vom Züchter (bewusst) beide kennen von klein auf Menschenhand und Hundenasen, wurden von klein auf täglich gestreichelt.

      da wir auch ein kind haben wollten wir keine "normalen" kaninchen sondern wirklich welche die keine scheu haben.

      für uns war es die richtige entscheidung.

      unsere beiden sind super zahm und lieb. wenn man das gehege betritt kommen sie gleich angerast und springen einen auf den schoss um gestreichelt zu werden und um natürlich auch fressen abzustauben ;-) besondern der teddy kuschelt gerne im arm.
      sie sind absolut für kinder geeignet.
      den Teddy scheren wir regelmäßig kurz und er sitzt nicht auf einstreu/stroh... das ereichtert einiges.
      unsere beiden leben in einem 8 qm großen innengehege.
      wie man kaninchen im käfig halten kann verstehe ich nicht. ich glaube unsere würden durchdrehen.

      ich stelle mal bilder von unseren beiden rabauken in die VK

    (15) 28.01.13 - 10:43

    Ich hatte früher auch Ratten. da mein Mann aber keine wollte, haben wir uns letztes Jahr 2 Zwergwidder angeschafft.
    Sie leben draußen in einem überdachten, 15 qm großen Gehege (pro Kaninchen sollten es 4 qm Platz sein). Streicheln lassen sie sich ungern. Meine Tochter (5) ist natürlich enttäuscht. Sind´s eben "meine" :-p

    Mit Meerschweinchen hab ich keine Erfahrung, weiß aber, dass die auch viel Auslauf benötigen.

    Ich würde - da ihr ja Erfahrung habt - auch eher zu Ratten raten!

    (16) 28.01.13 - 11:08

    Hallo nochmal,

    danke, so viele Antworten!

    Mir gefällt die Idee mit Ratten immer besser.

    Nach wie vor habe ich aber hier zwei Bedenken.

    1. Die relativ kurze Lebensdauer von Ratten (und auch Hamstern, die wir ja auch schon hatten) fand ich schon immer recht belastend...
    2. Da leider viele Menschen gegen Ratten eine gewisse Abscheu hegen, muss und möchte ich mir diesbezüglich erst ein Netzwerk an "Ferienpflegern" aufbauen, denn wir sind übers Jahr gerechnet doch 2 bis 3 x im Urlaub.

    LG
    Ulrike

    • (17) 28.01.13 - 18:16

      Bei Ratten sollte man vielleicht auch erwähnen, dass der überwiegende Teil keines natürlichen Todes stirbt, sondern die meisten ab etwa einem Jahr von Tumoren, Atemwegserkrankungen oder Beidem geplagt werden. Und sie haben einen gewissen Eigengeruch, den man mögen sollte - deswegen: such dir ein Rattenforum, und frag mal an ob jemand in Deiner Nähe wohnt, bei dem Du mal "reinschnuppern" darfst, im wahrsten Sinne des Wortes.

      Mir gefallen für Kinder ja Rennmäuse besonders gut - verhältnismässig Platzsparend (100x50x50cm Minimum), neugierig und zutraulich, und vor allem wechselaktiv - sie kommen wirklich IMMER, wenn man in ihrem Aquarium/Terrarium/Gehege hantiert.

      Und da hat jetzt auch kein Nachbar Probleme sie zu füttern (man kann ja auch sagen es sind Gerbils), und sie riechen praktisch gar nicht, Reinigungsintervall ca. alle 4 Wochen etwa die Hälfte der Einstreu tauschen. Kosten sind auch deutlich geringer, die bekommen einen Teelöffel Körnerfutter die Nase, mal ein paar getrocknete Insekten oder nen Teelöffel Joghurt, und jeden Tag ein kleines Stückchen Gemüse.

      Wo Kaninchen oder Meerschweinchen locker 50 Euro im Monat für eine kleine Gruppe kosten können reichen bei Rennmäusen locker 5-10 Euro.

      Lebenserwartung sind übrigens eher 2-4 Jahre, meine letzten wurden 5,5 Jahre.

      • (18) 28.01.13 - 22:16

        Aber Rennmäuse sind, so zumindest mein Informationsstand, mit Abstand am kompliziertesten zu vergesellschaften. Meine Kollegin hat gerade das Dilemma, dass ein Mäuserich gestorben ist. Und sie hört von verschiedenen Seiten verschiedene Horrogeschichten, was die Vergesellschaftung mit einem neuen Tier angeht. Und das habe ich auch von erfahreneren Rennerhaltern gehört - Gruppen, die sich scheinbar aus dem nichts splitteten, blutige Kämpfe führten usw. und dazu, wie oft von Jungtieren z.B. abgeraten wird, weil die oft nochmal in die Pubertät kommen und es dann auch schwierig sein kann.

        Sowas hab ich bisher noch von keinem anderen Nager gelesen und erzählt bekommen. Das war letztendlich der Punkt, warum ich mich persönlich gegen Renner entschieden habe.
        Ich würde es nicht machen, wenn ich nicht einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite hätte, der sich mit sowas auskennt.

        • (19) 29.01.13 - 08:15

          Genau die kompetenten Ansprechpartner gibt es aber, zu finden über www.rennmaus.de

          Da sind Notstationen und Züchter, die sogar die Vergesellschaftung komplett durch führen.

          Beim Streit aus "heiterem Himmel" ist meistens der Halter selber der Auslöser - etwa ein kompletter Streu austausch, so dass der vertraute Geruch nach Heimat fehlt, Gruppen von mehr als zwei Tieren, oder gar zu viel Auslauf, der die Tiere dazu animiert, ihr Revier aufzuteilen.

    (20) 28.01.13 - 20:54

    "1. Die relativ kurze Lebensdauer von Ratten (und auch Hamstern, die wir ja auch schon hatten) fand ich schon immer recht belastend..."
    Genau das wäre für mich bei Kindern ein absoluter Grund keine Ratten anzuschaffen. Wenn ich nur an das Elend denke, das bei uns ausbricht, wenn eines der geliebten Vierbeiner stirbt... Das muss ich meine Kindern wirklich nicht alle 2 Jahre zumuten.
    Gut, vielleicht stellt man sich sich als Erwachsener bei Ratten darauf ein, aber das kann man doch als Kind nicht... und dann sind doch gerade Ratten so menschbezogen und anhänglich...

    (21) 28.01.13 - 21:43

    Mal eine blöde frage.

    Stört euch der Gestank von den tieren garnicht?

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