Hund verträgt keinen leeren Magen

    • (1) 17.02.13 - 16:17

      Huhu,

      unser dicker, jetzt 10 Monate jung, wird mit Barf gefüttert und bekommt 3 Mal tgl. 250g.
      Irgendwann in den nächsten 2Monaten wollte ich ihn eigentlich auf 2 Mahlzeiten tgl. umstellen...und das dann auch so lassen.
      Aber daran ist gar nicht zu denken. Er verträgt es nicht, wenn sein Magen längere Zeit leer ist. Dann wird gekotzt (Magensäure).
      Die letzten Nächte hat er es immer gemacht. Das ist für ihn selbst vermutlich nicht tragisch, aber ich find's doof.
      Was mach ich nun? Lass ich es bei 3 Mahlzeiten? Aber dann kann ich auch leider keinen Fastentag einführen....
      Ode gibt sich das noch? So einen empfindlichen Hund hatte ich noch nicht.
      Wäre dankbar über Erfahrungen. Danke!!!

      Stepke

      • Vielleicht kannst du ihm abends vor dem schlafen noch eine Kleinigkeit geben? Also keine ganze Mahlzeit, aber so, dass der Magen ein bisschen was zu tun hat? Vielleicht etwas woran er länger hat - sprich Kohlehydrate... ein paar Kartoffeln oder Nudeln! Probier das doch mal aus!

        • Eine Kleinigkeit wäre sicher machbar. Wobei ich ihn dann ja trotzdem 4 Mal füttere anstatt eine Mahlzeit weniger. Ihn stört das Kotzen ja vermutlich nicht so.
          Aber sind Kohlehydrate nicht schneller verdaut, als Fleisch und Co?
          Er bekommt eigentlich bisher keine Nudeln usw. regelmäßig...

          • Nein, allein dadurch, dass durch Kohlehydrate der Blutzuckerspiegel angeregt wird, verhindert dass schnell wieder ein Hungergefühl entsteht, sprich die Magensäure bildet sich nicht so schnell wieder in dem Maße! (kenn ich von mir, ich mache eine Low-Carb Diät und wenn ich Hunger habe werden das ratzfatz Magenschmerzen bis zur Übelkeit, das kann man mit ein bisschen Kohlehydraten verhindern)
            Du kannst ihm ansonsten auch ein paar Haferflocken kochen (Porridge) da sind ja viele Ballaststoffe drin, also schwerer verdaulich!
            Vielleicht magst du ihn dann statt quasi 4 x füttern einfach 2 x füttern + die Kleinigkeit vor dem Schlafen!
            Wir hatten in der Praxis oft mit Hunden zu tun, die schnell mal gebrochen haben wenn der Magen leer war... da haben wir abends immer noch ein "Bütterken" empfohlen (ne Schnitte Brot mit Leberwurst drauf) damit der Bauch was zu tun hat :-)

      Das kenn ich von meinem Hund auch, obwohl er nicht gebarft wird. Vermutlich produziert sie einfach zu viel Magensäure, die ohne Nahrung keine Aufgabe zu erfüllen hat und dann einfach erbrochen wird.

      Oft merke ich dann abends, dass der Hund ein enormes Gluckern im Bauch hat. So richtig lautes Magenknurren. Ich füttere auch zwei Portionen am Tag aber an solchen Magenknurrtagen gibt es abends auch noch eine kleine Portion. Das hilft dann ganz gut.

      LG

      • Ja...ich könnte ihm auch am Abend noch ne Kleinigkeit geben. Wenn die Ferien vorbei sind, gibts auch wieder eher Frühstück. Dann geht es meistens.

        Aber wie ich sehe, scheint es dann eben eher unklug zu sein, noch weniger Portionen zu füttern.
        Dabei sollte man ja langfristig einen Fastentag einführen!?

        • Keine Ahnung, ob man beim Barfen einen Fastentag einführen muss/sollte. Barfen ist nicht meine Welt.

          Bei uns gibt es keinen Fastentag. Mein Hund ist so ein Kraftpaket, sie besteht nur aus Knochen und Muskeln. Sie scheint einen enorm guten Stoffwechsel zu haben, denn selbst die Kastration hat ihr kein Fett auf die Rippen gebracht.

          Damit sie nicht noch dünner wird, füttere ich schon immer sehr große Portionen. Sie bekommt fast das Zweifache ihrer normalen Tagesration. Wenn wir jetzt noch fasten würden, hätte ich echt Probleme, sie Ihr Gewicht halten zu lassen. Denn das geht ratz fatz nach unten.

          Für normalgewichtige Hunde finde ich einen Fastentag jetzt nicht soooooo dringend notwendig. Es sei denn, Du trainierst mit Futter, dann macht das schon mal Sinn.

          Hi,

          "Dabei sollte man ja langfristig einen Fastentag einführen!?"

          der Fastentag ist eine altertüliche Einstellung. Ich kenne das noch aus meiner Kindeheit. Aber heute geht man davon eigentlich weg. Der Hund ist kein Wolf mehr - und nicht alles kann man 1 zu 1 vom Wolf auf den Hund übertragen. Dazu gehören auch die regelmäßigen Fastentage.

          Unsere Hunde (2 + 8 Jahre) werden nicht gebarft, aber trotzdem 3x täglich gefüttert:

          morgens gibts ein Leberwurstbrot (eine Scheibe für 2 Hunde in kleine Stücke geschnitten ;-))
          am späten nachmittag gibts die erste Hälfte des Trockenfutters
          abends nach dem Spaziergang die zweite Hälfte

          Gruß
          Kim

    Das kenne ich von unserer Hündin auch. Bei uns steht deshalb immer Trockenfutter für sie erreichbar.

    LG
    Suse

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