Untergrund Kaninchen-Aussengehege

    • (1) 05.03.13 - 21:58

      Hallo,

      wir haben ja einen Aussenstall für unsere Kaninchen. Bisher hatten wir ein versetzbares Gehege von etwa 2x3m, mit welchem wir täglich über die Wiese gewandert sind (haben ein ganzes Stück mit einer Kräutermischung eingesät).

      Nun ist nach dem Frost bei uns jedoch der Maulwurf eingefallen. Der gesamte Garten sieht aus wie eine Kraterlandschaft. Die freiliegende Erde animiert unsere Kaninchen zum buddeln. Somit ist die bisherige Handhabung, jeden Tag ein Stück umher zu wandern nicht mehr möglich. Sie würden sich viel zu schnell ausbuddeln (bis dato haben sie überhaupt nicht viel gebuddelt, nur mal ein wenig an der Grasnarbe gekratzt).

      Nun brauchen wir also eine Alternative, das die Kaninchen raus können, sich aber nicht ausbuddeln können. Ein festes Aussengehege möchte ich eigentlich nicht, bisher waren wir ja mit unserer Methode gut gefahren. Ausserdem stehen noch Bauarbeiten hier an. So das der dauerhafte Platz für das Gehege noch nicht verfügbar ist. Nun überlege ich ein Gitter oder ähnliches auf den Rasen zu legen, so das die Kaninchen dort grasen können, aber sich nicht ausbuddeln können. Habt ihr eine Idee was da geeignet sein könnte?

      LG

      LG

      • Ich würde kein Gitter auf den Rasen legen. Die Gefahr das die Tiere da mit ihren Krallen oder Pfoten hängen bleiben und sich verletzen wäre mir zu groß.

        Du könntest den Draht aber einbuddeln, ca. 50 cm unter der Erde. Dann könnten sie buddeln, aber nicht ausbrechen. Dabei musst du aber an die verbindung zwischen Gehege und Bodengitter denken, sonst können sie trotzdem raus.

        Und dann wäre der Freilauf nicht mehr versetzbar, außer du buddelst jedes Mal den Draht wieder aus.

        Ich habe ein 2m hohes und 7qm großes Gehege mit 7 qm Freilauf. Das gehege lässt sich super reinigen und hat verschiedene Untergründe. Erde, Blätter, Stroh, Waschbetonplatten
        Würde ich immer wieder bauen (lassen).

        Im Freilauf ist Rasen und zur Zeit jede Menge Matsch!

        • Danke für deine Antwort. Derzeit ist das leider keine Option. Langfristig ist ein festes Gehege geplant. Wir bauen jedoch noch eine Garage in diesem Sommer. An dessen windgeschützer Rückseite soll das Gehege einen festen Platz bekommen. Im Rahmen der dann eh anstehenden Erdarbeiten werden wir dann auch ein ausbruchssicheren unterirdischen "Käfig" bauen. Ich suche also eine Übergangslösung für maximal ein Jahr.

          Du hast natürlich recht das die Gefahr besteht das sie hängen bleiben. Daran habe ich garnicht gedacht.

          LG

          • (4) 06.03.13 - 17:35

            Ich würde Platten nehmen. Dann kann keins raus aus dem Gehege und auch nichts rein. Würde das Gehege dann an einem Platz diesen Sommer stehen lassen. Wenn ihr die Garage gebaut habt, könnt ihr die Platten nehmen und in das feste Gehege integrieren. Eine Möglichkeit ein bewegliches Gehege von unten zu sichern gibt es leider nicht. Es sei denn, ihr habt Lust, die Platten jeden Tag zu verschieben.

        Liegt Draht auf dem Rasen, können die Tiere sich bei buddelversuchen die Krallen verletzen. Liegt der Draht im Boden vergraben und die Tiere graben bis zum Draht...na? Was passiert dann? Richtig, die Tiere könne sich die Krallen verletzen.

        Besser ist es, Draht einzugraben, darauf eine Lage Teichvlies, dann Kies und dann wieder Erde.Die Tiere können graben, werden bis zum Kies und vielleicht noch bis zum Vlies kommen, dann ist aber Ende. An das "gefährliche" Draht kommen sie gar nicht ran.

        Teichvlies ist sehr preiswert im Baumarkt zu erhalten.

        Mona

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