Kleinkind und Hunde

    • (1) 18.03.13 - 20:10

      Hallo zusammen!

      Ich suche heute euren Rat, weil ich mir nicht sicher bin wie ich vorgehen soll. Wir haben zwei kleine Hunde und einen Sohn, der 2 Jahre und 3 Monate alt ist. Die Hunde waren zuerst da. Unser Sohn wurde geboren, als die beiden ein gutes Jahr bei uns gewesen sind.

      Nun ist es so, dass wir unserem Sohn von Anfang an gezeigt haben wie man mit einem Hund umgeht. Wir haben ihm gezeigt, wie man Hunde streichelt, was aber am Anfang nicht so toll geklappt hat, weil einfach die Feinmotorik noch nicht so ausgeprägt war und so hat er auch ab und an mal etwas unsanft "gestreichelt". Ich dachte, dass wir unseren Job als Eltern dahingehend eigentlich ganz gut machen. Es gab nie Probleme. Wenn die Hunde mal ihre Ruhe haben wollten, sind sie dem Kleinen einfach aus dem Weg gegangen.

      Selbstverständlich haben wir unserem Sohn auch immer kommuniziert, dass man Hunde nicht haut, tritt oder sonst wie ärgert. Ich habe solche Dinge auch grundsätzlich sofort unterbunden.

      Unser Sohn ist eigentlich superlieb! Seine Erzieherinnen im Kindergarten schwärmen immer von ihm. Er hat mit keinem Kind größere Schwierigkeiten. Nur so Kleinigkeiten, dass er z.B. mal von einem Jungen geschubst wurde, weil dieser nach Aussage seiner Mutter keine Babys mag. Von sich aus hat er noch kein Kind geärgert, gehauen, o.ä.

      Seit ein paar Wochen sehe ich aber eine Entwicklung bei ihm, die mich irgendwie besorgt macht. Er ärgert unsere beiden Hunde. Selbstverständlich bin ich sofort dazwischen gegangen und habe ihm am Anfang noch ganz ruhig erklärt, dass Hauen den Hunde wehtut. Aber er hat trotzdem weitergemacht. Irgendwann hab' ich ihn dann wirklich energisch geschimpft und dachte, damit wäre es erledigt. Aber auch das hat nichts geholfen. Ich bin kein Freund davon, mein Kind zu schlagen. Allerdings hat mich dieses Ärgern der Hund so wütend gemacht, dass ich ihn manchmal schon richtig unsanft am Arm gepackt habe, um ihm zu verdeutlichen, dass das so nicht sein darf. Aber er hat nur gelacht.

      Er hat richtig Spaß daran, die Hunde zu ärgern. Er wirft mit Gegenständen nach ihnen, fährt sie mit dem Bobby Car über den Haufen oder jagt sie mit einem Spielzeugtraktor. Ich bin nun schnell dazu übergegangen, ihm das Spielzeug abzunehmen und dachte, dass es auch wirklich eine Strafe für ihn ist und er daraus lernt. Aber kaum hatte er das Spielzeug wieder, ging es weiter.

      Mich stresst diese Situation total ab und ich weiß langsam keinen Rat mehr. Ich habe immer durchgegriffen und versucht, ihm klarzumachen, dass es so nicht geht. Natürlich inkl. Erklärung warum. Aber er lacht nur und macht weiter. Einer von den beiden Hunden knurrt ihn auch an. Zu Recht, wie ich finde. Ich hatte auch schon mal die Hundetrainerin meines Vertrauens dazu befragt und sie meinte, die Reaktion des Hundes wäre normal und sollte nicht aberzogen werden. Für mich klang es logisch, denn ich verstehe, dass der Hund auch signalisieren will, dass er gestresst ist.

      Nur, was soll ich noch tun? Ich möchte nicht, dass der Kleine so mit den Hunden umgeht. Ich weiß, dass es das Programm "Der Blaue Hund" gibt. Das ist allerdings erst ab 3 Jahren geeignet. Ich denke manchmal auch, dass unser Sohn noch nicht wirklich versteht, dass er den Hunden wehtut. Er findet es vielleicht einfach witzig, dass und wie die Hunde reagieren. Ich meine nicht, dass er nicht versteht, dass es nicht richtig ist, was er macht, sonder dass er die Tragweite seines Handeln noch nicht versteht. Z.B. dass die Hunde auch mal beißen könnten.

      Eigentlich wollte ich diese Frage gar nicht öffentlich stellen, weil ich sehe, wie Mütter immer wieder fertig gemacht werden, wenn sie eine Frage in diese Richtung stellen. Aber besonders von den Personen, die den Zeigefinger am höchsten erheben, kommen die wenigsten Tipps. Ich versuche genauso, meinem Kind Richtig und Falsch zu erklären. Aber in dem Alter ist es einfach verdammt schwierig, denn manchmal machen sie einfach doch was sie wollen. Und wenn es nur ist, um die Grenzen auszutesten. Ich freue mich für jeden, bei dem es so gut klappt, dass Kind und Hund miteinander auskommen. Ganz ehrlich! Aber es wäre schön, wenn ihr mich nicht in der Luft zerreißen würdet, weil es bei uns eben nicht perfekt läuft. Es nutzt weder mir, noch den Hunden, wenn ihr euch jetzt über uns als Eltern oder das Kind aufregt. Ich suche Tipps und keine Moralpredigt. Mir tut es selber im Herzen weh, wenn ich meinen Sohn so handeln sehe und genau merke, dass er offensichtlich seine Grenzen auf diese Weise austestet. Ich weiß aber einfach nicht mehr, wie ich handeln soll, dass er endlich versteht, dass man Tiere anders behandelt. Ich bin mir ja nicht einmal sicher, ob ein Kind in dem Alter wirklich schon 100%ig versteht, warum man Tiere nicht haut, jagt, ärgert, ... Meinen Sohn zu schlagen kommt nicht in Frage. Ich habe auch schon überlegt, ob ich ihn einfach mal spüren lasse, wie es sich anfühlt mit dem Bobby Car umgefahren zu werden. Allerdings meinte meine beste Freundin dann, dass das auch kein Weg wäre, da ich dann ja nicht besser handeln würde. Stimmt auch wieder...

      Gibt es vielleicht irgendwelche Literatur, irgendwelche Projekte, die man mit Kindern besprechen oder durchführen kann, sodass mein Sohn auch wirklich versteht, dass es den Hunde wehtut? Dass man sich so nicht verhalten darf? Was könnte ich noch tun, um ihm begreiflich zu machen, dass man respektvoll mit Tieren umgeht? Ich kann ja schließlich nicht tatenlos zusehen, wie er die Tiere quält, um den Zeitpunkt abzuwarten, wo man logisch argumentieren kann.

      Es ist alles sehr schwer und belastet mich sehr, weil ich mich einfach hilflos fühle!

      Ich bin froh für jeden Tipp! Und lasst die Steine bitte wo sie sind. Sie nutzen hier niemandem etwas. Danke!

      Gruß

      .cherry.blossom.

      • Ich kann dich fast ein wenig beruhigen. Mein Sohn war in dem Alter oder etwas später genauso. Erst hatte er nicht die Portion Feingefühl ( Wahrnehmung ist ziemlich im Ar... und er ist Autist und ADHSler) und konnte sich auch nicht ins Tier hineinversetzen.

        Wir hatten es irgendwann im Griff das seine Gefühle nicht zu fest ausgedrückt wurden. Dann wars wieder gut. Nach einigen Wochen oder Monaten, das weiß ich nicht mehr genau warf er auch mit Kartons nach den Katzen. Ich fragte ihn ob ich das auch mal mit ihm machen sollte weils mir irgendwann auch gegen den Strich ging.

        Ne das wollte er nicht aber er hats trotzdem nicht verstanden. Ich war halt konsequent. Wann immer er in die Nähe der Tiere kam, hab ich ihn beobachtet und gleich gesagt das niemand geärgert oder beworfen wird. Oder ich hab ihn gar nicht erst hingelassen. ER durfte nur noch in die nähe wenn ich dabei gewesen bin. Es hat wieder aufgehört kann ich dir sagen auch wenns mich ebenfalls viele Nerven gekostet hat.
        Von daher kann ich dir nur weiter raten konsequent zu sein oder ihn gar nicht mehr dahin zu lassen. So gesehen hast du es schon richtig gemacht.
        Kinder verstehen nicht immer alles in einem gewissen Alter aber sind lernfähig!

        Ela

        Hallo,

        was habt ihr den für Hunde ?

        Alles in allem denke ich das diese Phase mehr oder weniger ausgeprägt normal ist.

        Die hatte unsre Tochter auch allerdings deutlich weniger ausgeprägt als Euer Sohn.

        Aber ja sie hat unsre Hunde ganz schön in die "Mangel" genommen. #aerger

        Wir haben eine englische Bulldogge und ganz ehrlich der ist es vollkommen schnurz piepe ob sie mit einem Bobbycar angefahren wurde oder jemand versucht sich auf sie zu setzen. Sie reagiert einfach nicht wen sie keinen Bock hat.

        Unser Collie hat unsre Tochter in Ruhe gelassen.

        Da im großen und ganzen keine spannenden Reaktionen von den Hunden kamen war das ganze dann schnell langweilig für sie und außerdem hat sie auch noch ständig Ärger bekommen von mir alles in allem keine Sache die wirklich Spaß gemacht hat.

        Also Dein Sohn ist "Monster" sondern ein Kleinkind das Grenzen braucht Du schreibst ihr habt kleine Hunde. Ich denke ich würde den Hunden eine Hundebox anbieten in die sie sich zurück ziehen können.

        Dort MUSS Dein Sohn sie dann aber auch wirklich in Ruhe lassen.

        Das scheint erstmal die einfachste Lösung zu sein.

        Ansonsten dann durchhalten, die Nerven behalten und einfach weiter konsequent bleiben. Dein Sohn weis natürlich auch längst das er nicht nur die Hunde sondern auch Dich damit sofort auf 180 bringt.

        LG Dore

        Nicht aufregen. Wie die anderen sagen, es ist eine Phase. Hatte meine Tochter auch. Du musst jetzt sehr aufpassen und sehr schnell und konsequent sein. Und versuch trotzdem immer positiv mit ihm und den Hunden zu arbeiten und ihn besonders zu loben wenn er nett ist.

      • ich sag auch mal: phase ... :-( auch wenn es für die hunde doof ist.

        was ich noch mal ganz klar darstellen würde bei ihm: der hund der knurrt ist schon ärgerlich auf ihn. und der hund kann beißen und das tut ordentlich weh und wenn er so weiter macht wird der hund auch irgendwann beißen ... ansonsten kannst wohl wirklich nur weiter konsequent immer dreingehen bis es wieder besser wird (und das kommt auch wieder #liebdrueck)

        Hallöchen...

        ich würde mal schauen das die Hunde einen ruhigen Platz bekommen wo Dein Krümel mit dem Bobby Car nicht hinkommt(und wo sie sich auch sonst zurückziehen können wenn sie ihre Ruhe haben wollen),dann kann er ja die Hunde auch nicht ankarren. Zugleich sollten die Hunde sich in der Zeit auch nur auf diesem Platz befinden.

        Wenn er sie haut oder Dinge nach ihnen schmeissen will ,sei schnell und nimm ihm die Sachen aus der Hand ,die er gleich schmeissen will. Will er die Hunde streicheln dann rufst Du sie zu Dir und er darf sie streicheln wenn Du dabei bist. Zieht er ihnen dann im Fell,zupf Deinen Sohn mal an seinen Haaren und lass ihn spühren dass ,das weh tut!
        Haut oder tritt er sie dann ,nimm ihn konsequent von den Hunden weg und erkläre kurz und bündig warum(den Ton habe ich zB. bei "Es tut ihm weh...lass das" auch etwas schärfer gehalten).

        Wenn Du nichts tust und es als Phase abtust,kann das ganz schön ins Auge gehen.

        VG

        • (7) 19.03.13 - 09:26

          naja ... es ist nun mal ne phase. eine phase heißt ja nicht automatisch dass man nichts tut #kratz eher im gegenteil ;-) für mich heißt eine phase immer: boah ist das anstrengend, hoffentlich ist sie bald vorbei! denn dann muss ich alles umkrempeln, der phase anpassen und dazu noch jede menge energie einsetzen um dem kind zu helfen mit möglichst viel gelernten aus der phase rauszukommen.

          • (8) 19.03.13 - 09:50

            >>>Wenn Du nichts tust und es als Phase abtust,kann das ganz schön ins Auge gehen<<<<

            Der Satz war doch garnicht auf Deinen Beitrag bezogen:-),sondern einfach nur auf das generelle "Auf Phasen abtun" !

            Phasen werden nunmal häufig geduldet und als "Das wird schon wieder" abgefertigt,aber in diesem Fall würde ich es fatal finden,denn diese "Phase"kann durchaus bis weit ins Schulalter reichen wenn man da jetzt nicht eingreift und irgentwann schnappt jeder Hund zu. Dann aber ist der Hund gefährlich und muss weg!

            So meinte ich das!

            VG

      Also wenn Kind, Hund mit Bobby jagt wird Bobby eingezogen. Schluss aus basta das wird auch nicht diskutiert.

      Wenn Kind, Hund trietzt wird Kind sofort aus Situation entfernt. Wenn Hund knurrt hat man schon zu lang gewartet. Und der böse ist dann der arme Hund der sich nicht mehr anders zu helfen wusste.

      Der Hund MUSS wissen das er einen Platz hat wo er absolut in Ruhe gelassen wird und du bist die Person die das durchsetzen muss.

      Da braucht man weder schreien noch schimpfen noch hauen. Da hilft ein streng gesprochenes Nein Richtung Kind, Kind auf Arm und weg vom Hund. Wenn das nicht hilft ist eine Auszeit immer sehr nett. Für Kind nicht für Hund :-D

      Greetz
      Petra

      Meine Freundin hat das Knurren ihres Hundes nicht ernst genommen, der Hund ist ja auch so brav und so ruhig.

      Dem Hund wurde ins Gesicht geschlagen und auf ihm hoppe hoppe Reiter gespielt.

      Ernst genommen wurde die Belange des Hundes erst als er ihrer 2 jährigen Tochter in das Gesicht geschnappt hat.

      Ich finde es gut das du dich informierst, es hätte dennoch etwas früher sein können.

      Meine Freundin hat einen Laufstall für ihr Kind aufgestellt, so kann sie das Kind von dem Hund fernhalten wenn die Kleine ihn wieder ärgert.

      Er hat auch nun einen Platz der etwas abgeschottet ist und nicht von den Kindern belagert wird.

      Und wenn sie den Hund ärgern keine Schallplatte einlegen und sich ständig wiederholen und mit Konsequenzen drohen und dann doch nicht durchziehen. Das Kind ärgert den Hund und sofort muss gehandelt werden, kein das macht dem Hund aua usw. Sofort das Kind vom Hund wegnehmen und dann schauen dass er nicht gleich wieder zu ihm hin kann. Vom Knurren bis zum Schnappen vergingen bei meiner Freundin keine 3 Wochen, also solltest du da sehr konsequent sein.

      Leidtragende sind da leider immer die Tiere, erst werden sie gequält und dann wenn sie nach mehrfachen Warnen beißen werden sie ins Tierheim gebracht. Meine Freundin meinte auch das der Hund dann weg muss. Für mich ist das aber unverständlich, dazu darf es einfach nicht kommen.

      Also setze dich bitte durch und sei konsequent, das ist im Interesse aller. Du schaffst das schon, da bin ich mir sicher. #klee

      • >>Meine Freundin hat einen Laufstall für ihr Kind aufgestellt, so kann sie das Kind von dem Hund fernhalten wenn die Kleine ihn wieder ärgert.<<

        den Laufstall der ein 2 Jahre und 3 Monate altes Kind aufhält möchte ich erleben *lach*...das dauert im Normalfall nur Sekunden bis Kind da wieder draussen ist. In dem Alter konnte das selbst mein Sohn ( autistische Züge, starke Entwicklungsverzögerung) ruck zuck.

        >>Ich finde es gut das du dich informierst, es hätte dennoch etwas früher sein können.<<

        warum das Verhalten des Kindes war doch vorher unproblematisch.

        >>Vom Knurren bis zum Schnappen vergingen bei meiner Freundin keine 3 Wochen, also solltest du da sehr konsequent sein.<<

        klingt wirklich danach als hätte deine Freunden verdammt viel falsch gemacht. So das klassische "Hund fürs Knurren bestrafen" und dem Kind keine Grenzen zeigen *nick*...ich denke genau das macht die TE ja schon anders.

        >>Also setze dich bitte durch und sei konsequent, <<

        so wie sie es beschreibt ist sie das ja, aber sie wundert sich dass genau das gerade so garkeine Wirkung zu zeigen scheint....ist halt nicht mit jedem Kind einfach.

        lg

        Andrea

        • Meine Freundin würde ihre Erziehung auch als konsequent bezeichnen, sie ist es aber nicht.

          Da wurde den Kindern auch zb die Gegenstände weggenommen aber nach 5 Min hatten sie ihn wieder.

          Ok, das Kind meiner Freundin bleibt drinnen, du hast recht, andere Kinder werden zum klettern anfangen.

          Mit früher informieren meine ich das man ja merkt der Hund wird geärgert, nicht erst warten bis der Hund knurrt. So meinte ich das. Ich hab ja gesehen wie schnell es geht.

          • Och meine "Labertasche" brummt sofort wenn er was nicht will. Da hätte ich gar nicht vor dem ersten "knurren" nach irgendetwas fragen können, aber so ist er immer schon.

            Hat er gerade keine Lust auf Laura, wird vorsorglich gebrummt wenn sie ihm zu nahe kommt.

            Für mich war es wichtig Laura zu erklären was dieses "brummen" oder auch Knurren bedeutet und wie sie sich dann zu verhalten hat.

            Zumindest Wolf ist da sehr, sehr kommunikativ...er hat zig Abstufungen in seiner Brummerei. Vom einfachen " nö jetzt nicht"... über " boah das nervt" bin hin zu " DU GEHST JETZT WEG SONST KNALLTS" gibt es da ganz viel Schattierungen.

            Laura reagiert auf ein dahingemurmeltes "nö jetzt nicht" mittlerweile genauso wie ich es ihr erklärt habe, nämlich indem sie Wolf in Ruhe lässt und sollte er sich auf ihrer Decke oder ihren Kindersesseln breitgemacht haben dann holt sie mich und versucht nicht (mehr) selber ihn da runterzubekommen.

            Tobt sie aber rum und erwicht den Hund versehentlich, dann "redet" er auch schonmal deutlicher mit ihr.

            Mal muß ich mit ihr schimpfen..mal mit ihm, das ist bei den beiden so *lach*...und wenn ich dann mit einem von beiden schimpfe dann geht der andere ihn trösten. Egal ob Laura Wolf dann streichelt weil er ja ein "arme Huhund" ist oder ob Wolf sich an Laura kuschelt und dabei wirkt als wäre er ja der "allereinzigste" der das Kind mag.

            Wichtig ( für mich) ist das ich immer beide im Auge habe...jeder von beiden kann mal Mist bauen und ich als Erwachsener muß da sein und eingreifen können.

            Was deine Freundin machte ist natürlich grob fahrlässig, ich denke da sind wir uns einig.

            lg

            Andrea

            • Ist schon süß. Wir sind uns da völlig einig, hab ihr das aber auch schon mehr als deutlich gesagt das es so nicht geht. Ich war richtig sauer! Aber da musste ich in mehreren Hinsichten deutlich werden. Ich hab ihr auch gesagt der vorherige Besitzer ihr den Hund nie hätte geben dürfen, das ist ein Irish Setter der nicht an die Leine gewohnt ist, keine Kommandos beherrscht und viel Auslauf und Beschäftigung braucht. Das kann sie ihm alles nicht bieten, mit einem Kleinkind und einen unerzogenen Hund stundenweise bei Wind und Wetter rausgehen geht einfach nicht.

              Wir haben aber die Wohnung so gesichert dass meine Kleine nicht an die Futterstelle der Katzen kommt und ihren Schlafplatz haben sie sich so gewählt das kein Kind sie stören kann. Das finde ich schon sehr sehr wichtig. Das wären auch Sachen bei denen ich bei einem Hund schauen würde.

              • ach du Schande...unerzogener Setter und unerzogenes Kleinkind...das mußte tatsächlich irgendwann schiefgehen *nick*.

                Ja Wolf darf auch absolut in Ruhe fressen und wenn er schläft...dann schläft er und das weiß die kleine Mittlerweile.

                Der Punkt war da eine Weile das er nicht gerne "woanders" schläft, also wenn ich unten bin, dann schläft er auch unten in Wohnzimmer oder Küche, von daher war es schwer da eine klare Trennung zu finden, aber letztendlich hat die Kurze es ja verstanden.

                lg

                Andrea

                • Und wie unerzogen, wenn er abhaut dann haut er ab. Der hört auf kein Rufen. Die Kleine weiß es nur nicht besser, so ist sie lieb.

                  Es dauert halt eben bis das dann alles hinhaut, gerade im Trotzalter versuchen sie ja ihren Kopf durchzusetzen.

                  Wenn ich mir da meine Kleine mit einem Jahr so anschaue, nach 4 Kindern hat sie es nun geschafft das ich meine Schubladen sichern muss. Ständig wurden die Palmen ausgegraben und die Näpfe der Katzen wurden andauernd ausgeschüttet. Alles ist nun abgesichert und Ruhe ist wieder eingekehrt.

                  Ich bin dennoch froh das ich im Moment keinen Hund habe und ich hab großen Respekt vor Leuten die einen Hund und Kinder unter eine Decke bekommen. Ich bin mir bewusst das es nicht gerade einfach ist.

    Huhu,

    Laura hatte solche Anwandlungen zum Glück nur sehr kurz, aber dafür hat sie andere "Macken". Ich kenne dieses "ich habs noch 1000 mal erklärt, gezeigt, Konsequenzen walten lassen und es bringt doch nichts" in anderen Bereichen.

    So schwer es ist...da hilft nur durchhalten, denke ich.

    Wichtig ist das die Hunde einen wirklich ruhigen Rückzugsort haben, das du sie nicht bestrafst wenn sie mal knurren und das du dein Kind immer und immer und immer wieder konsequent aus der Situation herausnimmst.

    Ich dachte früher auch " sowas geht doch schnell", aber Laura zeigt mir da sehr, sehr deutlich das es eben auch Kinder gibt bei denen das sehr, sehr lange dauern kann.

    Wenn dein Sohn die Hund eigentlich sehr gern hat, dann würde ich es am ehesten damit versuchen das er eben nicht mehr an sie ran darf wenn er sich nicht benimmt. Das kannst du damit begründen das er ihnen Angst macht oder ihnen weh tut und Kinder die "sowas" machen dürfen eben garnicht mehr an die Hunde ran...es sei denn sie sind wieder lieb.

    Wäre vielleicht einen Versuch wert.

    lg

    Andrea

    Wir hatten das auch. Zum Glück nur sehr kurz und auch deutlich abgeschwächter. Unser Rüde ist allerdings ein arges sensibelchen und kann Lärm, Quietschen und schnelles rennen nicht gut ab. Er hat jetzt einen seperaten Platz nur für sich zwischen dein Sofas. Die Hündin darf da nicht drauf, hat sie auch sehr schnell verstanden, und mein Sohn hat es auch recht schnell verstanden, zumal die Ecke für ihn echt uninteressant ist ;-)

    Ich würde Bobbycar und alles mit dem er den Hund ärgert auch sofort weg tun, ohne große Diskusion.Wer nicht in der Lage ist damit umzugehen kann halt nicht damit fahren, fertig. Und wenn alles nichts bringt muß er aus der Situation raus. Vielleicht habt ihr ja nen Türschutzgitter um eine Partei zu schützen.

    Ich drück Dir die Daumen das die Phase bald vorbei ist und wieder Ruhe kommt.

    LG
    Inka

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