Habe 2jährigen Goldie, wie ans neue Baby gewöhnen wenns kommt?

    • (1) 07.04.13 - 11:22

      Hey ihr Lieben!

      Ich habe eine süße Goldenretriever Hündin, die im Februar 2 Jahre alt geworden ist.
      Sie ist noch seehr aktiv und braucht viel Bewegung, ein sehr lebendiger Hund eben. :-) Ich habe sie aus Portugal und habe auch im nach hinein erfahren, dass sie zu früh von ihrer Mama weggenommen wurde, sodass sie als Welpe auch auffällig aggressiv war wegen mangelnder Erziehung der Mama eben.

      Mittlerweile hat sie sich sehr gut gemacht weil ich oft in der Hundeschule war und ich mit meiner Mutter und meiner Cousine viel mit Molly geübt habe.

      Wir hatten Anfangs unsere guten und auch schlechten(mit beissen sogar) Zeiten.

      Nun denn die kleine Molly ist jetzt sehr lieb geworden, manchmal hier und da trotzdem noch eine Diva mit ihren Launen aber es ist sehr in Ordnung. Einzige Probleme gibt es vielleicht wenn sie mit einem Hund spielt und ein dritter dazu kommt, da wird sie wütend.

      Da sie nie mit kleinen Kindern aufgewachsen ist hatte sie auf der Straße beim spazieren immer Angst vor denen und ist stehen geblieben oder wollte einen riesen bogen machen oder hat nervös gebellt. Natürlich hat das den meisten Kindern Angst gemacht weil sie nicht wussten was los war (Molly ist ihnen aber trotzdem nie zu nahe gekommen also gebellt wenn auch nur aus Entfernung, da sie ja ausweicht dann)

      Mir ist in letzter Zeit aufgefallen dass es von alleine besser wurde und sie bleibt manchmal nur noch stehen und guckt nervös..

      Nun erwarten wir ein Baby Ende des Jahres und ich hab NULL Ahnung wie man Molly da vorbereiten kann oder anfreunden kann... mit Babys hatte sie erst recht noch keine Erfahrung.. Meine Mutter hatte an eine Hundetrainerin dafür gedacht aber wollte erstmal schauen ob wir es auch alleine hinbekommen könnten.

      Jemand ähnliche Erfahrung oder generell Tipps für Hund an neues Familienmitglied gewöhnen? :-)

      Vielen Dank schomal ihr würdet mir mit Tipps und Erfahrungen sehr helfen! #blume:-)

      • Ganz ehrlich: Ich würde diesen Hund abgeben.

        Ich fühle mich durchaus belästigt, wenn ich oder mein Kind von einem Hund, warum auch immer angebellt werde /wird.

        • also eine antwort dass ich gleich aufgeben sollte wollte ich jetzt nicht hören.. sondern eine lösung! Sie hat nur Angst weil kinder einfach ihr fremd sind. Um eben dass zu vermeiden dass sie sogar im haus angst vor meinem eigenen kind dann hat möchte ich ja trainieren mit ihr wusste nur nicht genau wie..

          Ich fühle mich belästigt wenn einer derart unqualifiziert daherfaselt...
          Warum gibts Du nicht wenigstens den Tip sie möge das gemeingefährliche Vieh auch gleich einschläfern lassen?

          Wenn Du den Beitrag vernünftig gelesen hättest, hättest Du a) gelesen dass sie mit dem Hund in die Hundeschule geht und dort auch schon Fortschritte ggü. der Vergangenheit erzielt hat und b) ihre Frage nicht war ob sie den Hund behalten soll.

          Und Du willst über jeden Zweifler erhaben sein? Na wenn Du meinst...

      (5) 07.04.13 - 19:02

      "Meine Mutter hatte an eine Hundetrainerin dafür gedacht aber wollte erstmal schauen ob wir es auch alleine hinbekommen könnten."

      Und was ist wenn ihr das nicht alleine hinbekommt? Dann ist das Baby gebissen worden? Oder woran wollt ihr dann erkennen das ihr es nicht hinbekommt?

      Jetzt könnt ihr mit Hilfe eines Trainers schon im Vorhinein daraufhin arbeiten und seid dann entspannter wenn es so weit ist. Alles andere halte ich für schwer Fahrlässig!

      • (6) 07.04.13 - 20:32

        mein hund beisst längst nicht mehr aber danke. bissig war sie nie.. als welpe einfach nur ein ''problemkind''. auch danke, dass du mich so verantwortungslos einschätzt als würde ich meinen hund so nah an mein kind lassen. ja trainer wirds wohl dann werden eben..

        • (7) 07.04.13 - 20:43

          Ich weiß zwar nicht wie du dir den Alltag so mit Hund und Kind vorstellst aber dein Hund wird unter Garantie an dein Kind herankommen.

          Dein Kind wird mobiler werden, jede Sekunde kannst du den Hund auch nicht vom Baby fern halten. Das hat auch nichts mit verantwortungslos zu tun. Ich habe es nur als verantwortungslos bezeichnet wenn du keinen Trainer nehmen würdest und es drauf ankommen lassen würdest.

    (8) 07.04.13 - 19:09

    Wichtig ist ja das sie jetzt schon alle grundkommandos usw beherrscht.

    hundetrainer finde ich generell gut.

    wir haben selber auch eine 2 jährige bulldogge, aber auch schon ein 10 jähriges kind. kinder im allgemeinen sind kein problem für ihn.

    säuglinge kennt er aber nicht. da wir selber jetzt nachwuchs erwarten üben wir auch mit einer säuglingspuppe welche auch schrei geräusche macht. klappt prima bisher. wichtig ist das der hund weiß das er da nicht ran darf. er hat sich auch der puppe zu unterwerfen.

    frag einen trainer, die geben gute tips

    • Das halte ich für ein Gerücht das ein Hund sich einem Kind/Baby unterwirft, geschweige denn einer Pupe. Warum sollte er das tun!?

      Wie darf ich mir das vorstellen dass sich der Hund einer Puppe oder einem Baby unterwirft???

      Ich glaube dann stimmt mit dem Hund aber was nicht.

      Und wieso hat er sich allgemein zu "unterwerfen". Klingt ja gruslig.

      • (11) 08.04.13 - 08:26

        Das Problem ist, dass das Baby in den Augen des Hundes "plötzlich" Rudelführer ist. Warum? Weil sich alles um das Baby dreht und es ist im Hunderudel nun mal so: Wer Zugriff auf Ressourcen (Futter, bestimmte Plätze aber auch z.B. Zuwendung) hat steht weiter oben als ein Hund der diese Privilegien nicht hat. Und da ja nun alles das Baby "betüddeln" steht es - für den Hund - sehr weit oben in der Ranglsite. Sollte also vorher der Hund der "Chef" im Rudel gewesen sein, sind Probleme quasi vorprogrammiert, da er versuchen wird seine Position zurückzubekommen und dann u.U. (nicht zwingend) auch physische Gefahr für das Kind besteht.

        Es ist also erstrebenswert (und nicht nur im Hinblick auf ein Baby) klar zu stellen dass der Hund den Menschen im "Rudel" untergeordnet ist. Freier und uneingeschränkter Zugriff auf Futter und Spielzeug, oder bestimmte Plätze (Sofa, Bett) sollte also nach Möglichkeit nicht herrschen. Klar ist das auch von Rasse zu Rasse und von Hund zu Hund unterschiedlich stark ausgeprägt, aber grundsätzlich ist es so.

        Damit will ich nicht sagen dass kein Hund auf's Sofa oder ins Bett darf, das ist Blödsinn. Aber es ist z.B. wichtig, dass man ihn auch von diesem Platz wegschicken kann und zwar nicht nur dann wenn der Hund das grad auch möchte!

        Bei uns ist es so, dass das Bett Tabu ist. Auf's Sofa darf sie, aber wenn wir sie runterschicken hat sie es auch zu verlassen. Darüberhinaus gibts kein "Selbstbedienungsfutter" (lediglich wenn sie einen Kauknochen bekommen hat lassen wir ihr den auch mal mehrere Tage bis er weg ist) und beim Füttern darf sie erst an den gefüllten Napf wenn wir es erlauben.

        Was das Baby anging, so haben wir als wir von der Klinik nach Hause kamen den MaxiCosy auf den Boden gestellt und unseren Vierbeiner am "Neuzugang" schnüffeln lassen. Bis dato gab es keine einzige Situation wo auch nur der Ansatz von Agression Hund>Baby zu sehen war. Klar ist nat. auch dass die zwei keine Sekunde allein in einem Raum sind!

        Wir bekamen von einem anderen Pärchen im Vorbereitungskurs übrigens den Tip, dass wenn der Hund eh schon ziemlich beschützt man den "Trick" mit der vollen Windel besser lassen soll (Also vor dem heimkommen schon mal ne volle Windel dem Hund zum schnuppern mitringen). Das hätte ihnen ihr Hundetrainer geraten, da sonst der beschützerinstinkz ggü. der Baby noch stärker werden könne. Wie das genau zusammenhängen soll, k.A. aber ich fand es auch unnötig ne volle Windel durch die Gegend zu schleppen, wenn es das "Endprodukt" ja auch tut...

        • (12) 08.04.13 - 10:17

          Hallo!

          Wo und wie konntest du das beobachten?

          Wie zeigt dein Hund dass er das Baby als Ranghöher sieht????

          Ich bin ja Mehrhundehalter und habe in meinem Bekanntenkreis/Freundeskreis viele Züchter bei denen auch eigener Nachwuchs lebt und viele Mehrhundehalter (da schon seit Jahren im Hundesport aktiv). Ich und auch andere können diese Rangordnungszeugs leider nicht bestätigen.

          Mag von Rasse zu Rasse unterschiedlich sein.

          Aber unsere Hunde benehmen sich da sehr wie die klassischen Wolfrudel. Also Wolfsrudel = keine Rangordnung sondern Familienstruktur, die Älteren passen auf die Jüngeren auf. Die Welpen dürfen vor den Erwachsenen essen, werden erzogen aber auch mit einer gewissen Gutmütigkeit toleriert.

          Unsere Hunde sind rassebedingt sehr ähnlich (Cattledog-Mix, Border, Sheltie) und die Ordnung ist in dem Sinn ganz klar nach Alter. Und es ist auch keine Hackordnung sondern eher ein nettes nebeneinander wo die Älteren die Jüngeren miterziehen wollen, was ich einfach abtrainiere weil eben im Menschen"rudel" nicht erwünscht. Ich erziehe und man verlässt sich auf mich. Heißt, ich muß auch nicht immer Befehle geben sondern es wird "nachgefragt" bzw. sich hinter mir eingereiht bei komischen Situationen.

          Also ich finde "Unterordnung" und Rangfolge unsinnig. Einordnen und Erziehen ist die Devise bei uns zu Hause. Und es klappt. Zumindest mit meinen Dreien.

          • (13) 08.04.13 - 15:24

            Zeigen tut er das z.B. indem wer wartet bis er das "OK" von mir bekommt und sich nicht einfach auf sein Fressen stürzt. Er respektiert also, dass ich das Zeichen gebe wann er (bzw. sie) fressen darf. Unterordnen heisst ja nicht das letzte Rad am Wagen sein, sondern seinen Platz im Rudel kennen. Oft genug sieht man Hunde, die ihren Besitzer im Griff haben und nicht umgekehrt. Würde mein Hund mich z.B. auf der Wiese ankläffen damit ich seinen Ball werfe, würde ich den Ball wegstecken und wir würden die Wiese verlassen, aber mit Sicherheit nicht den Willen des Hundes erfüllen und ihn damit in seinem Verhalten bestärken! Ebenso bestimme ich z.B. wann der Hund das Sofa zu verlassen hat, bzw. ob er in einer bestimmten Situation überhaupt drauf darf, etc... Das das nicht nur nach dem Motto "Ich Chef, Du nix!" läuft ist klar...

            Wir haben von Anfang an beschlossen, dass sich für unseren Hund nichts Grundlegendes ändert, also z.B. bestimmte Zimmer/Möbel Tabu (die vorher da und "Frei" waren) sind. Ebenso gibt es auch weiterhin mal einen Spaziergang ohne Kind, wo unser Hund dann den einen oder anderen Menschen nur für sich hat, genauso wie weiterhin "Kuschelzeit" (keine festgelegte Zeit, aber eben die Möglichkeit mit uns zu kuscheln, ohne das das Baby "stört").

            Klar gibt es Tage an denen man z.B. bei den Gassirunden Abstriche macht (Also was die Länge derselben angeht, raus kommt der Hund nat. trotzdem), dafür gibt's dann eben anderen Ausgleich.

            Unsere Süße stammt aus Ungarn und ist drinnen Couch-Potatoe, draußen Ball-Junkie. Wenn es regnet will sie nur eben bis zum Wald und ihr Geschäft erledigen und dann aber bitte flott wieder in's Trockene (SEHR sympathisch!). Und wenn dann mal 1, 2 Tage nur kurze Runden drin waren, schnappt sie sich einer und macht mit ihr einen großen Spaziergang incl. Ballwerfen und allem Pipapo...

            Hund und Kind sind definitv kein Zauberwerk. Man muss halt nur eine gute und vor allem objektive Einschätzung über seinen Hund haben (Das ist eigentlich das was meist das Schwierigste ist!) und ggf. nicht davor zurückscheuen ggf. mit einem professionellen Trainer an den Problemen die sich zeigen zu abeiten!

            Klar kann man einem Hund nur vor den Kopf schauen, aber die Zeichen die ein Hund aussendet sind, wenn man sich halbwegs damit beschäftigt eigentlich recht gut und eindeutig zu lesen, da halt die Körpersprache eines ihrer wichtigsten Kommunikationsmittel ist!

            • (14) 08.04.13 - 18:45

              Ich meinte wo du beobachtet hast dass Hunde jemanden der die meiste Aufmerksamkeit und so weiter bekommt als Ranghöher angesehen wird? Also deine Erklärung dafür dass ein Säugling für sie Ranghöher ist.

              Wo konntest du beobachten dass Hunde ganz andere Strukturen haben als z.B. Wölfe? Eben so eine Rangordnung wie du sie beschreibst.

              Wie siehst du dass dein Baby ranghöher ist als dein Hund?

              Wie gesagt. Ich habe 3 Hunde und erwarte das zweite Kind. Rangordnung gibt es bei uns nicht. Gerade meine 9jährige Cattledog Mix Dame kannste in solche Sachen wie du sie sagst nicht einordnen. Die steckt von der Intelligenz her jeden Border Collie zehn mal in die Tasche und kann so manchen Menschen vormachen dass er das sagen hätte. Die hört auch wenn meine Tochter sagt warte und geht nicht ans Futter. Genauso lässt sie sich von ihr von der Couch schicken. Verlassen und in dem Sinn als Ranghöher sieht sie meine Tochter nicht, wenn ich nicht in der Nähe bin verteidigt sie auch meine Tochter. Hatten wir schon als ein Labrador meine Tochter spielerisch gezwickt hat. Wie sollte sie sich auch auf ein Kind verlassen dass sich nicht gegen einen 4 Monate alten Labrador wehren kann. Bei mir käm die nicht auf die Idee mich zu verteidigen. Genauso bellt sie nicht am Zaun wenn ich im Garten bin. Den Hund konnte ich aber nur auf meine Seite ziehen in dem ich ihm mehrmals bewiesen habe dass auf mich verlass ist und ich jemand bin der die richtigen Entscheidungen trifft.

              Aber die hat es garnicht nötig nicht zu hören. Wenn meine Mama zu ihr sagt mach das und das dann macht die das. Warum auch nicht, die nette Dame will das und dafür gibts ja auch immer Leckerchen. Aber meine Mutter braucht ne Leine wenn sie mit ihr Gassi geht. Die kann sie nur auf der Hundewiese runter lassen. Wirklich ins Fuß rufen bei nem Hund oder bei nem Reh könnte sie meinen Hund nicht, genauso wenig wie meine Tochter. Aber meine Mutter denkt mein Hund hört ganz toll auf sie #rofl

              Also wie gesagt. Ich konnte noch nie dieses Rangordnungsmärchen aus eigenen Erfahrungen bestätigen. Deshalb hätte ich eben gerne gewußt wo du das schon mal unter Hunden beobachtet hast bzw. wie du das bei Hund und Kind beobachtest. Meine drei z.B. haben auch dem Welpen alles durchgehen lassen anfangs. Und da hat sich auch das meiste um den gedreht. Der darf auch als erstes Fressen, ist ja schließlich der Nachwuchs, bevor der net versorgt ist fängt die Große garnicht an zu fressen. Mittlerweile bekommt der aber schon gelegentlich gezeigt was die Damen davor halten wenn er ständig nervt. Meisten kommen die dann aber zu mir, Frauchen, hol den Balg von mir.

              Naja, es funktioniert ja auch so. Trotzdem laufen meine Hunde ohne Leine, haben die BH (bis auf den jüngsten, der muß noch paar Monate warten), kuscheln wie wild mit meiner Tochter, rennen keine Besuch über den Haufen...... also ich weiß nicht für was ich ne Rangordnung bräuchte.

        (15) 08.04.13 - 11:02

        Wie kommst Du denn auf die Idee mit der Rangordnung und dem Unterordnen???

        Meine beiden Hunde waren 2 Jahre alt als unser Sohn geboren wurde. Die Hündin lässt sich sehr viel gefallen und hat ein Gemüt wie ein Metzgershund. Heißt nicht das hier das Chaos herrscht denn mein Sohn hat ganz klare Regeln wie er sich den Hunden gegenüber zu verhalten hat. Kein am Fell ziehen, im Gesicht pieken oder sonst was in der Art.Hundebetten sind absolut tabu und kein Spielplatz. Da gibt es auch nur eine Verwarnung sonst muß er weg aber da er das von Klein auf so kennt verhält er sich sehr gut. Die Hündin verzeiht anrempler beim toben oder "groberes" streicheln total.
        Unserem Rüden ist das von Anfang an zuviel, er knurrt wenn mein Sohn ihm zu nahe kommt und weißt Du was, das find ich völlig ok. Denn mein Sohn merkt intuitiv das er dann zu weit geht und ich merke, wenn ich nicht direkt daneben stehe das ich jetzt schauen muß was los ist. Schmeißt er z.B. nen Ball und der landet bei der Hündin holt er sich den. Landet er beim Rüden geht er nicht hin sondern bittet mich um Hilfe. Genau so find ich es richtig. Der Rüde würde nichts machen sondern gehen aber mein Sohn spührt das Knurren ein Warnsignal ist.

        Wir hatten ne private Hundetrainerin da mit der wir die Schlafplätze für den Rüden optimiert haben und jetzt ist er entspannter, schläft besser und ist etwas nachsichtiger mit meinem Sohn. Ich merke aber auch das sich das ganze verhalten ändert je älter mein Großer ist.

        LG
        Inka

        (16) 08.04.13 - 14:32

        Vielen Dank für deine Antwort und Meinung ich lege sehr viel Wert darauf und sie war sehr produktiv und hilfreich!! :) Wie du auch sagst herrscht bei uns auch die Regeln aufs Sofa darf sie nur wenn es erlaubt wird und vor dem Essen muss sie sitzen und ich bestimme dann wann sie da ran darf. Rangordnung hat sie wie gesagt mittlerweile in der Tat gelernt. Und wie du hast Recht, dass das Baby volle Aufmerksamkeit bekommen wird, was erstmal sehr neu für unsere Hündin wird. Schön deine Erfahrung zu lesen, das macht mir Mut!

(18) 07.04.13 - 20:24

Danke du hast mir schonmal etwas weiter geholfen als gewisse andere.. produktiver tipp! vielen dank :-)

(19) 08.04.13 - 20:16

***er hat sich auch der puppe zu unterwerfen.***

Sorry, aber für wie blöd hältst Du (D)einen Hund?!? Dass eine Puppe eine Puppe und kein Lebewesen ist, haben Hunde aber sowas von schnell raus. Und einem Gegenstand wird sich kein Hund "unterwerfen".

Ein Baby kann niemals höher in der Rangfolge stehen - es kann ja überhaupt nicht selbständig agieren, wie soll ein Hund da in irgendeiner Art und Weise Respekt vor haben? Erst ungefähr aber der Pubertät ist ein Kind für einen Hund erwachse.n - vorher haben Kinder "Welpenstatus" und Welpen sind dann doch eher selten Rudelführer...

Ein vernünftig erzogener und gut an Kinder herangeführter Hund weiß, dass der Menschennachwuchs nicht seine Baustelle ist und er da weder zu maßregeln noch zu (wild) zu spielen hat. Das hat aber nichts damit zu tun, dass er die Kinder als höherrangig ansieht. Aus der Fehlinterpretation entstehen ganz schnell die gefährlichsten Situationen...

Zur Rudelstruktur hat farina76 ja schon genug geschrieben. Da gibt es ja leider immer noch genug Mythen, die aus Zeiten der Beobachtungen an in Gefangeschaft lebenden, wild zusammengewürfelten Rudeln herrühren, aber nicht viel mit der Realität zu tun haben. Traurig, dass es immer noch so viele Hundetrainer und -halter gibt, die vor zig Jahrzehnten stehengeblieben sind...

Genau, frag' einen Trainer - aber bitte einen guten!

(20) 07.04.13 - 20:01

Ich weiss nicht ob man da im Vorfeld was wirksames machen kann,aber ich bin der Meinung das die Vierbeiner auch merken wenn sich demnächst was verändert.

Meiner (Schäferhundmix-Rüde) hat die Schwangerschaften immer irgentwie mit bekommen,der war immer besonders anhänglich (das war er sowieso schon, aber in den Schwangerschaften hatte ich immer einen Schatten).

Ich habe dann einfach sofort wenn ich aus dem KH kam den Babysitz auf den Boden gestellt und habe ausgiebig schnuppern lassen und die Sache war erledigt.

Vieleicht hilft es Euch wenn ihr sowas mal mit einer Puppe ausprobiert (die muss natürlich doll nach Dir riechen),um zu sehen wie Eure Hündin drauf reagiert.
Ansonsten meine ich kannste da im Vorfeld nicht viel machen ,sondern tatsächlich erst wenn das Baby da ist!

VG

  • (21) 07.04.13 - 20:25

    okay vielen dank! ich versuch das mal mit der puppe glaub ich :-)

    (22) 08.04.13 - 11:07

    Ich denke das der Hund merkt ob da ein Baby drin liegt oder ne Puppe und man die reaktion auf die Puppe überhaupt nicht auf die mit dem Baby übertragen kann/darf. Auch ein Hund merkt das das ein ganz kleiner Mensch ist und kein Plastikding.

    LG
    Inka

    • (23) 08.04.13 - 11:22

      Naklar kann es sein das die Vierbeiner das mitbekommen,die sind ja nicht doof!

      Aber wie soll man das vorher üben ? Ein anderes Baby nehmen,welches dann aber anders riecht?

      Ich schrieb ja schon das man da wohl wirklich erst sieht wie die Hündin drauf reagiert ,wenn das Baby tatsächlich da ist und auch erst dann mit nem Trainer arbeiten kann.

      Meinem Rüden war das zB. egal wenn meine Schwiegermutter das Baby meiner Schwägerin bei uns aus der Küche mitgenommen hat und es ins Wohnzimmer brachte. Bei meinen Babys durfte sie das nicht,da hat der Hund sich gleich zu Wort gemeldet. Habe ich ihr unser Baby in den Arm gegeben war alles gut,sie durfte sich nur nicht alleine ans Baby wagen solange wie sie nicht laufen konnten(meine Schwiegermutter war nicht oft bei uns).
      Bei meinen Großeltern und meinen Eltern die der Hund von Baby an kannte, hat er nix gesagt wenn die ans Baby ran sind!

      LG

(24) 07.04.13 - 20:05

Ähm, naja. Ein bißchen blauäugig klingt dein Beitrag schon.

Hat sie richtig gebissen, also richtig blutig und die Person die sie gebissen hat mußte zum Arzt?????
Welche Situationen?

Wie habt ihr mit ihr gearbeitet?

Klar ist sie noch seeeeehr aktiv. Sie steht ja noch am Anfang ihres Lebens. Eigentlich solltet ihr noch viel länger mit ihr in die Hundeschule und sie sinnvoll auslasten.

Das Gebelle bei Kindern und dass sie "wütend wird" wenn ein dritter Hund kommt klingt nicht nach einem ausgeglichenen Hund. Wie und warum das so ist kann man hier nicht sagen.

Wie ist sie erzogen. Kannst du sie immer, egal ob Hund oder Reh kommt im Fuß ohne Leine halten, lässt sie sich immer abrufen? An wem orientiert sie sich wenn sie unsicher wird, z.B. bei Kindern? Oder orientiert sie sich an niemanden und geht?

Hundetrainer, auf jeden Fall. Ein so unsicherer Hund der schon mal gebissen hat sollte noch mal angeschaut werden. Wenn alles passt schickt der euch wieder heim, ihr habt also nix zu verlieren.

  • (25) 07.04.13 - 20:30

    Sie beisst nicht mehr und hat niemanden jemals so verwundet! vielleicht habe ich es wohl zu krass umschrieben.. sie hat mal geschnappt aber wie gesagt als welpe.. wir haben sie gut trainiert und sie orientiert sich an mir. kein hund ist perfekt und die, die es scheinen gibt es unheimlich selten. sie hört auf alle grund kommandos läuft problemlos beifuß und man kann sie auch gut kuscheln. ich habe hier eben nur ihre vorgeschichte mit eingebracht. hätte ich vielleicht weg lassen sollen. sie beisst längst nicht mehr. und dass sie etwas anbellt vor dem sie angst hat ist einfach völlig normal. jeder hund hat vor verschiedenen dingen einfach mal angst. sie tut den kindern ja nichts also nichts körperlich. sie bellt auch nicht aggressiv oder fletscht die zähne. sie macht einfach einen bogen und versteckt sich dann eher hinter mich. aber trotzdem danke werde es dann mit einer trainerin versuchen. dachte nur eben man kann sie vielleicht vorher vorbereiten wie mit einer puppe zb was hier schon mal vorgeschlagen wurde etc.

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