Unmögliche Hundehalter

    • (1) 23.04.13 - 13:35

      Hallo liebe Hundehalter,

      ich muss mich mal über einen Hundebesitzer auslassen.

      Ich selbst habe keinen Hund, mag aber Hunde und nehme gern mal den Hund von meinen Nachbarn mit zum Spazieren.

      Heut Morgen war ich mit meinen Sohn (21.Monate) zu Fuß unterwegs. Auf dem Rückweg sehe ich schon von weiten auf der anderen Straßenseite (Ortshauptstraße) einen Mann (ein ganz cooler, möchtegern ca Mitte 20) mit seinen 2 Hunden unangeleint entgegen kommen. Es handelt sich vermutlich um ein American Bulldog und einen Dackel. Plötzlich rennen die Zwei auf uns zu. Ich ließ die Einkaufstasche fallen und nahm mein Kind auf den Arm und blieb stehen. Erst kurz bevor die Hunde bei uns waren, rief der Halter sie mehrmals zurück und Gott sei Dank gehorchten sie dann auch. Mir blieb vor Schreck das Herz stehen. Nicht nur wegen meinen Kleinen, sondern auch weil ich dazu schwanger bin.
      Ich meinte nur zu dem Mann, dass er die Hunde besser anleinen sollte. Er: "Ich schnall meine Kinder auch nicht an." Ich: "Das sind Tiere, wenn die jemanden angreifen und beißen, sind die weg." Daraufhin verschwand er schnell in eine Seitengasse.

      Aber es kann doch nicht sein, dass jemand die Tiere unangeleint im Ort laufen lässt. Die sind einfach über die Straße auf uns zu gestürmt und er kann froh sein, dass da grad kein Auto kam. (Schade, ein Auto mit Vollbremsung, wäre lehrreich.) Wie soll man da als Mutter reagieren. Immer wieder kommt es zu Attacken von Hunden auf Kinder. Ich habe da echt eine Wut auf solche "mir-scheiß-egal-Hundehalter." Zumal ich schon des öfteren auch Hundekacke in unseren Vorgarten entdeckt habe. Muss das den sein!!!! Wenn ich den erwische, schmier ich dem Halter die Kacke ins Gesicht!!!!!!!!!!!!!!!!! Wahrscheinlich ist das noch derselbe Depp.

      Das musste jetzt mal raus!!!!!

      • eine wichtige Frage dazu, herrscht bei euch innerorts Leinenzwang, oder nicht? Erkundige dich beim Ordnungsamt. Müssen bei euch Hundehaufen entsorgt werden oder nicht? Auch da beim Ordnungsamt nachfragen

        • Die Hundehaufen liegen im Vorgarten der TE.

          In den Vorgarten der TE darf nur der Hund der TE sch***. Sie hat keinen, also muss auch ihr Vorgarten kackfrei sein.

          • ja klar ist das mit der Kacke im Vorgarten nicht ok! Wenn kein Leinenzwang besteht und wenn der Vorgarten nicht eingezäunt ist, wenn noch dazu die Hundekacke nicht weggemacht werden muss, dann ists vielen Hundehaltern egal, wo die lieben Vierbeiner hinkacken. Viele Hundehalter die den Hund nicht angeleint haben, bekommen nicht mal mit, wo ihr Liebling hinkackt. Ist so, leider

    Die Hunde waren doch abrufbar, oder nicht?

    Dir ist nichts passiert...deinen Kindern ist nichts passiert...den Hunden ist nichts passiert. Also kein Stress.

    Ehrlich gesagt muss ich auch des öfteren schmunzeln, wenn eine Mutter mit Kindern mit entgegenkommt und beim Anblick der beiden großen Hunden ohne Leine sämtiche Sachen fallen lässt, ihre Kinder zur Seite reißt oder hochnimmt

    'Vorsicht! Die beißen euch gleich!

    Super.

    <<Wie soll man da als Mutter reagieren. >>

    Das ist leicht. Als Mutter sollte man den Kindern beibringen, dass sie Respekt vor Hunden haben sollten und aufmerksam mit ihnen umgehen. Und vor allem auch selbst im Umgang mit Hunden ein Vorbild sein und nicht hysterisch die Einkaufstaschen durch die Gegend werfen.

    Klar, das mit dem Kot im Garten ist auf keinen Fall ok.

    • (8) 23.04.13 - 15:14

      "Die Hunde waren doch abrufbar, oder nicht?"
      Na und?

      Muss man sich denn ständig von "abrufbaren" Hunden anschnüffeln oder anspringen lassen?

      "Ehrlich gesagt muss ich auch des öfteren schmunzeln, wenn eine Mutter mit Kindern mit entgegenkommt und beim Anblick der beiden großen Hunden ohne Leine sämtiche Sachen fallen lässt, ihre Kinder zur Seite reißt oder hochnimmt"
      Und warum nimmst du die Hunde dann nicht einfach an die Leine?
      Die Mutter und die Kinder hätten ein sichereres Gefühl.

      Aber das ist ja zu viel verlangt.

      "Und vor allem auch selbst im Umgang mit Hunden ein Vorbild sein und nicht hysterisch die Einkaufstaschen durch die Gegend werfen."
      Stimmt - man sollte schon treffen - aber den Halter.

      Gruß

      • (9) 23.04.13 - 15:20

        <<Muss man sich denn ständig von "abrufbaren" Hunden anschnüffeln oder anspringen lassen?>>

        Nein, muss man nicht...Aber im Text der TE sind die Hunde abgerufen worden und zum Halter zurückgelaufen, bevor es zu irgendeinem Kontakt kam.

        Selbstverständlich haben Hunde niemanden ohne dessen Zustimmung zu berühren.

        <<Und warum nimmst du die Hunde dann nicht einfach an die Leine?>>

        Weil ich es absolut lächerlich finde. Warum klärt die Mutter ihre Kinder nicht auf und verhält sich wie ein Erwachsener Mensch oder lässt ggf. ihre krankhafte Phobie therapieren?

        <<Die Mutter und die Kinder hätten ein sichereres Gefühl.>>

        Ich hätte auch ein sicheres Gefühl, wenn keine Autos mehr führen. Aber da das nicht durchsetzbar ist, und der Nutzen überwiegt und sich alle an bestimmte Regeln halten sehe ich das ein.

        • (10) 23.04.13 - 15:28

          "oder lässt ggf. ihre krankhafte Phobie therapieren"

          Oder du nimmst einfach mal Rücksicht auf die Mutter mit Kindern, die vielleicht extrem schlechte Erfahrungen gemacht hat - mit Hunden wie deinen - und einfach nur übervorsichtig oder bereits in Therapie ist?

          "Aber da das nicht durchsetzbar ist, und der Nutzen überwiegt und sich alle an bestimmte Regeln halten sehe ich das ein. "
          Welchen Nutzen hat ein Hund in der Stadt?

          • (11) 23.04.13 - 15:33

            <<Oder du nimmst einfach mal Rücksicht auf die Mutter mit Kindern, die vielleicht extrem schlechte Erfahrungen gemacht hat - mit Hunden wie deinen - und einfach nur übervorsichtig oder bereits in Therapie ist?>>

            Und wieso nimmt die Mutter nicht Rücksicht auf mich bzw. wieso ist es nicht genug wenn beide aufeinander Rücksicht nehmen?
            Die wenigsten Menschen haben übrigens wirklich eine Phobie. Die meisten handeln auf Unwissen oder Unüberlegtheit.

            <<Welchen Nutzen hat ein Hund in der Stadt? >>
            Der Hund hat einen persönlichen Nutzen für den Halter. Genauso, wie ein Auto.

            • (12) 23.04.13 - 15:53

              "Und wieso nimmt die Mutter nicht Rücksicht auf mich"
              Wie soll das aussehen?

              "Die wenigsten Menschen haben übrigens wirklich eine Phobie."
              Sagt wer?

              Angst vor Spinnen ist gesellschaftsfähig - Hund "muss" man lieben?

              "Die meisten handeln auf Unwissen"
              Du weißt eben nie, wann der Hund das erste Mal einen Menschen beißt.

              • (13) 23.04.13 - 16:04

                <<Wie soll das aussehen?>>

                Na, dass sie sich vernünftig verhält und NICHT ihre Taschen durch die Gegen wirft. Niemand sagt etwas gegen die Bitte, den Hund bei Fuß zu nehmen oder abzulegen.

                <<Sagt wer?>>
                Wenn du meine Posts gelesen hättest, dann wüsstest du, dass ich mich eingehend mit dem Thema berschäftigt habe, auch zusammen mit Therapeuten.

                <<Angst vor Spinnen ist gesellschaftsfähig - Hund "muss" man lieben?>>
                Ich sehe das so: Wer eine echte Phobie hat, steht in der Verantwortung, sich behandelt zu lassen. Niemand kann einem fremden Menschen eine Phobie ansehen und deshalb auch nicht reagieren. Weiß ich um eine Phobie eines Mitmenschen, handele ich natürlich entsprechend.

                Ich werde aber nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass alle Menschen, die mir auf der Strasse begegnen eine Angststörung haben. In meinen Augen ist das nicht der Normalfall.

                Weiterhin unterscheidet sich eine Spinne von einem Hund. Hunde sind domestiziert und haben damit einen Platz in der Gesellschaft. Spinnen leben mich uns zusammen, aber sind bei wenigen Menschen in das tägliche Leben integriert bzw. wenn kommen diese Spinnen unfreiwillig in Kontakt.

                • Das hier wollte ich gesondert einstellen:

                  <<Du weißt eben nie, wann der Hund das erste Mal einen Menschen beißt. >>

                  FALSCH & UNMÖGLICH

                  Du weißt nie, !!!OB!!! ein Hund einen Menschen überhaupt jemals beißen wird. Du kannst aber zunächst davon ausgehen, dass er es nie tun wird, das ist nämlich die Regel und viel wahrscheinlicher als jeder andere Fall.

                  Außerdem beißen Hunde in den wenigen Fällen, in denen sie beißen, weil ein Mensch einen Fehler gemacht hat.

                  Und DESHALB ist es so wichtig, Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund beizubringen und vorzuleben.

                  • (15) 24.04.13 - 10:18

                    Die Frage "OB" oder "Wann" ist egal, wenn die Hundezähne dich erwischen.

                    Tut übrigens ziemlich weh.

                    Bei mir war es ein durchgeknallter "Bürohund"

                (16) 23.04.13 - 19:35

                Du weißt auch nie wann ein Mensch das erste mal zuschlägt, oder ein Mann eine Frau vergewaltigt. Fakt ist aber dass die wenigsten Lebenwesen durch die Gegend laufen und drauf warten jemanden anderen Leid zuzufügen, egal ob Hund oder Mensch!

      Du kannst übrigens gerne deine Tasche nach uns werfen.

      Meine beiden können 'aufräumen' und 'tragen' . Sie würden dann alles herausgefallene fein säuberlich wieder in die Tasche räumen und dir hinterhertragen, solange ich das möchte.

      Und noch ein übrigens: Mein erster Hund, der leider vor einem Jahr verstorben ist, war ausgebildeter Therapiehund. Wir haben zusammen mit Kindern und Erwachsenen gearbeitet, die Angst vor Hunden hatten. Aber auch mit geistig und körperlich Behinderten Menschen und Alten. Und es haben alle davon profitiert.

      Deshalb bin ich auch der Meinung, dass der Umgang mit Hunden für Mütter und Kinder Pflichtprogramm ist und gut tut. Mich macht es rasend, wenn Übermütter aus bloßem Unverständnis eine riesen Welle machen und den Kindern damit die Angst vorm Tier eintrichtern.

      Du wirst nicht vermeiden können, Hunde zu treffen. Und die Hundehalter werden es nicht vermeiden können, dich zu treffen. Daher muss man sich zumindest miteinander arrangieren.

      Möglicherweise hat der Halter nicht ganz richtig reagiert, da er die Hunde zu spät abgerufen hat. Beim Verhalten der TE sehe ich allerdings den größeren Handlungsbedarf, vor allem wenn sie Herzrasen hatte und ihre Sachen nichtmehr festhalten kann.

      • (18) 24.04.13 - 10:50

        Das ist ja schön und gut dass Deine Hunde aufräumen können...

        Trotzdem hab ich nirgends im Beitrag der TE lesen können dass sie Herzrasen hatte und panisch war!?

        Ich habe aber gelesen dass die Hunde auf sie und das Kind zurannten und das ist zwar zunächst kein Problem aber für den "Angerannten" sicher nicht so schön wenn er sich vieleicht mit Hunden nicht auskennt oder gar Angst vor Hunden hat (Und solche Menschen wird es immer geben, ob das nun wünschenswert ist, oder nicht!)! Wenn man dann aber nicht mal den Arsch in der Hose hat sich dafür zu entschuldigen, obwohl es wohl unübersehbar war, dass der TE das nicht angenehm war, dann ist das einfach respektlos! Punkt!

        Ich habe ebenfalls einen Hund, der wird aber grundsätzlich an meine Seite gerufen wenn uns Leute entgegenkommen, gerade welche mit Kindern! Man weiß nie was in den Leuten vorgeht die einem entgegenkommen, bzw. was sie erlebt haben oder was sie über Hunde wissen, genausowenig wie diese Leute meinem Hund in den Kopf schauen können und dann wüssten "Och, die möchte nur kurz an der Tüte schnuppern die ich trage!".

        Wie schon geschrieben, es geht hier um GEGENSEITIGE Rücksicht! Ich möchte ja auch nicht das Fremde meinem Hund einfach was zu fressen geben oder ihn einfach anfassen oder auf ihn zurennen (unser Hund ist relativ ängstlich)! Also respektiere ich auch, dass das umgekehrt keiner will. Fertig! Sollte es dennoch mal zu einer ungewollten Begegnung kommen, versuche ich zum. mich zu entschuldigen und das Ganze zu klären, aber ich sage dann nicht "Sie haben halt keine Ahnung von Hunden, machen sie doch mal ne Therapie!"...

(19) 23.04.13 - 16:09

Die TE wurde weder angesprungen noch abgeschnüffelt, oder?

Ich war nicht hysterisch. Ich war ruhig. Habe meine Einkaifstasche nur neben mir fallen lassen und mein Kind ruhig auf dem Arm genommen. Sthen geblieben und abgewartet, dass der nette (ironisch) seine Hunde zurück ruft. Mehr nicht. Also echt. Irgendetwas in einen text interpretieren und aufmöbeln. Mein Kind hat schon Respekt vor Tiere und liebt Tiere. Sowie ich auch!!!!

(21) 24.04.13 - 07:21

Also wenn ein unangeleinter Hund - egal welcher Rasse auf mich zugerannt kommt - dann ist der Spaß erstal vorbei! Egal ob er in letzter Sekunde noch abdreht, oder nicht!Ich bin selbst Hundehalter und will das auch nicht!

Es kann doch nicht so schwer sein GEGENSEITIGE Rücksicht zu üben und die Hunde bei sich zu behalten wenn einem jemand entgegen kommt? genauso wie ich es hasse dass Radfahrer mich einfach ohne zu klingeln um Haaresbreite von hinten überholen oder ähnliches!

Mein Hund hat keine anderen Menschen ungefragt anzuspringen, zu beschnüffeln, oder ihnen wild entgegen zu rennen. Punkt! Das hat was mit Respekt und Rücksichtnahme zu tun, oder fändest Du das gut, wenn Dich jeder der Dir entgegenkommt ungefragt umarmt?

Und solche Typen wie der angesprochene Hundehalter regen mich als Hundehalter auf, weil man wegen solcher Leute ständig wie der letzte Assi angeschaut wird weil man seinen Hund nicht 2cm neben sich an der Leine hat und schon mit dem Kotbeutel hinter dem Hund kniet...!

(22) 24.04.13 - 10:26

Zum Schmunzeln finde ich eine solche Situation nicht. Ich kann tanitomtom gut verstehen, dies hat nichts mit einer hysterischen Reaktion zu tun.

Woher soll man bei Hunden, die man nicht kennt wissen, dass sie harmlos sind?

Ich selber bin mit Hunden aufgewachsen und mag Hunde auch sehr gerne. Vor fremden Hunden habe ich keine Angst, aber Respekt. Mein Sohn hingegen hat panische Angst wenn ein Hund bellend auf ihn zu rennt. Meine erste Reaktion ist da auch, mein Kind zu schützen.

Im Nachhinein zu sagen, es ist ja nichts passiert finde ich daneben, sorry. Und wenn man das Kind stehen lässt und ein Hund greift tatsächlich an? Wäre dann Deine Antwort man hätte halt reagieren müssen?

Verstehen kann ich sie.
Meine Kinder sind mit Hunden bei den schwiegereltern und teils bei uns aufgewachsen.Wir haben jetzt auch eine Hündin.Angst haben weder sie noch ich,aber wenn fremde Hunde auf uns zu gestürmt kämen,fänd ich das auch nicht toll.Man kennt die Hunde ja nicht.
lg Julia

(24) 23.04.13 - 15:55

mich ärgert sowas auch immer wieder, egal, ob ich selbst mit hund, kind oder allein unterwegs bin. woher soll ich (oder mein kind) wissen, dass der vierbeiner wirklich ein harmloser tut-nix ist und keine beißabsichten hat. und dass der hund (wenn auch im letzten moment) doch noch abrufbar ist, kann ich auch erstmal nicht wissen.

wenn ich mit unserem hund gehe (meistens eh nur in der pampa, wo wir keinen treffen), dann rufe ich ihn sofort zu mir und laß ihn absitzen, wenn uns fußgänger und/oder radfahrer entgegen kommen. und wenn er angeleint ist, muss er in solchen momenten eng bei fuß laufen.

  • (25) 23.04.13 - 16:09

    Ich sehe den Fehler des Halters aber auch höchstes darin, den Hund nicht früh genu abgerufen zu haben.

    Trotzdem kein Grund in Panik zu geraten und mit Taschen zu werfen.

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