Boxerbesitzer hier?

    • (1) 10.05.13 - 14:18

      Hallo,

      wollte nur mal wissen ob ein paar Boxerbesitzer hier sind....

      Ich würde gerne eine Hündin haben. Gibt es da unterschiede zwischen Hündin und Rüden?
      Habe einen Sohn (7) ich denke da wird es wohl kaum Probleme geben..Kinderlieb sind die ja...haben schon eine Hündinn Mischling die auch mit jedem verträglich ist...

      Leider ist kein Haus + Garten vorhanden...das bereitet mir etwas Kopfweh...Ist es okay solchen Hund in einer Wohnung zu halten?

      Danke schonmal...

      • (2) 10.05.13 - 18:37

        Hi,

        die Boxer, die ich kenne, sind zwar lieb, aber brauchen enorm viel Beschäftigung. Fast alle arbeiten auch zusätzlich zu normaler Unterordnung, Obedience oder Agility noch im Schutzdienst.

        Und kinderlieb ist relativ. Das kann jeder Hund bei entsprechender Erziehung sein.

        Und ich kenne auch Leute, die einen Boxer wieder abgegeben haben, weil sie ihn einfach nicht entsprechend auslasten konnten und er deshalb kaum händelbar war (nicht böse, aber extrem unleidlich und nervig und unglücklich).

        In einer Wohnung würde ich einen Boxer nicht halten wollen... zumindest keinen jungen...

        Wenn Du aber die Möglichkeit hast, mindestens 2x pro Woche mit dem Hund richtig zu arbeiten (Grunderziehung, Agility, Obedience, Schutzdienst, oä.), ansonsten mindestens -h täglich Zeit hast, Dich intensiv mit ihm zu beschäftigen - dann sollte es auch in der Wohnung kein Problem geben. Unterschätze aber auf keinen Fall die Energie, die so ein Boxer hat!

        Lg
        Kim

        (3) 10.05.13 - 19:20

        Hallo,

        ich hab zwar persönlich keinen, kenne aber einen und der ist so wie risala beschrieben hat. Der springt über 2m hohe Zäune und ist nur am toben. Der Besitzer ist im Fährten suchen und Agility mit ihm tätig, was er sonst noch macht weiß ich nicht.

        In eine Wohnung gehört er bedingt, aber wenn er ausgelastet ist, dann reicht auch eine 1-Zimmer Wohnung. Im Garten parken lässt er sich eh nicht.

        Lg

        (4) 11.05.13 - 06:23

        Meine Eltern hatten mal einen Boxer (ist aber schon zwanzig Jahre her). Und so einfach, wie man sagt, sind Boxer wohl nur bei konsequenter, richtiger Erziehung und Beschäftigung. Kinder und überhaupt alle Menschen fand unser toll (und schmiss sie vor Begeisterung um) und gehorcht hat er nur wenn ihm danach war. Meine Schwester (damals 8 Jahre) wurde auch gerne mal angeknurrt, wenn sie den Hund von ihrem Bett vertreiben wollte.

        Ein stures, dickköpfiges Kraftpaket halt. Als er 6 Jahre alt war, bekam er eine Herzinsuffienz, mit 8 Jahre schwere HD (obwohl er aus einer angeblichen HD-freien Zucht gekommen war), mit 10 Jahren musste er eingeschläfert werden.

        Ich würde mir keinen Boxer zulegen.

        Grüsse
        BiDi

      • Hallo!

        Au Au ....ein Boxer.

        Meine Freundin hat 2 Boxerrüden die um die 35 kg wiegen! Das sind Wilde Muskelpakete die ich fast schon als " hysterisch" bezeichnen würde. Der Grundgehorsam ist zwar in Ordnung ( Hundeschule war ein muss ), aber der reicht nicht aus um diese Gummibälle 24 Stunden ruhig zu halten. Und meine Freundin hat Garten und Haus....
        Und einer der Rüden ist auch nur bedingt kinderlieb.

        Ganz ehrlich.... Ich weiß nicht wie du auf Boxer kommst, aber wenn du nicht absolute Lust auf solche Hunde hast, Spass an der Arbeit mit ihnen, dann würd ich's lassen.

        In eine Mietswohnung gehört meines Erachtens kein großer Hund mit einem gewissen Bewegungsdrang. Das gibt nur Stress.

        Gibt zig Hunderassen oder kleine Mischlinge die da besser für geeignet wären.

        Grüße

        Hallo,

        Ich bin mit Boxern groß geworden, unsere erste Hündin hatten wir, da war ich 6 und ich habe sie geliebt. Allerdings fände ich auch Garten und Auslauf zwingend notwendig. Boxer sind sehr schwer zu erziehen, sehr dickköpfig, wild, aber auch sehr anhänglich und kinderlieb. Bei unserer 2. Hündin war ich schon älter, aber auch sie war ein herzensgutes Tier.

        Wichtig ist auch zu wissen, dass Boxer recht anfällig für Krebserkrankungen sind. Unser erster Hund wurde 10, der zweite nur 7 Jahre alt.

      • (7) 11.05.13 - 18:48

        Hallo,

        wir haben keinen Boxer, allerdings war es einer der Hunde, die ich gerne zu uns genommen hätte, als die Rassewahl bei uns anstand. Ich kenne viele Boxer und liebe diese Rasse.

        Dickköpfig sind sie, das stimmt - allerdings finde ich persönlich sie nicht allzu schwer zu erziehen, wenn man konsequent, aber liebevoll vorgeht. Nun vergleiche ich wohl hauptsächlich mit einer Rasse, die da weit eigenständiger ist als ein Boxer. Unser Labbi dagegen ist definitiv wieder um einiges leichtführiger als ein Boxer.

        Boxer sind Schutzhunde - allerdings würde ich persönlich niemals eine Schutzhundausbildung mit meinem Hund machen, schon gar nicht, wenn Kinder im Haus sind. Es gibt genug andere Arten, einen Boxer sinnvoll auszulasten - und das ist definitiv nötig! Wurde aber ja bereits mehrfach gesagt.

        Ein vernünftig sozialisierter Boxer ist ein absolut genialer Familienhund. Dafür neigen viele Boxer zur innerartlichen Aggression, sprich, sie werden u.U. spätestens nach der Pubertät unverträglich mit anderen Hunden, teilweise selbst dann, wenn immer auf eine gute Sozialisierung und gute Sozialkontakte geachtet wurde.

        Was mich persönlich momentan arg von dieser Rasse abhält, ist die Tatsache, dass diese tollen Hunde über viele Jahre regelrecht krankgezüchtet wurden. Es gibt inzwischen zum Glück wieder ganz viele Boxerzüchter, die sehr bemüht sind, den Boxer wieder "auf den richtigen Weg" zu bringen, aber das geht nun mal leider nicht von heut' auf morgen. Daher muss man sich im Klaren darüber sein, dass die Wahrscheinlichkeit, einen kranken Hund zu bekommen oder aber seinen Hund bereits recht früh über die Regenbogenbrücke zu schicken, weit größer ist als bei vielen anderen Rassen.

        Gerade wegen des Problems der Sozialverträglichkeit und der Gesundheit, ist es ganz, ganz wichtig, seinen Boxer nicht aus irgendwelchen Wohnzimmer-Hobbyzuchten zu kaufen, sondern einen wirklich vernünftigen, seriösen Vereinszüchter zu suchen. Da haben Welpen natürlich ihren Preis...

        Viele Grüße, Alex

        (8) 11.05.13 - 22:03

        Hi
        Nin auch mit boxern grossgeworden. Wir haben nichts zusätzlich ( agility usw) mit ihnen gemacht, aber immer viele stunden beim laufen mit ihnen verbracht. Sie sind tolle wachhunde, sehr beschützend seinen besitzern gegenüber, und, zumindest unsere, stark kinderlieb. Aber wir hatten haus und garten. In einer wohnung würde ich keinen halten.
        Lg conny

        (9) 12.05.13 - 21:36

        Einen Boxer würde ich auch nicht gerade empfehlen. Sie spielen sehr viel körperlicher als die meisten anderen Hunde und so verhalten sie sich auch Menschen gegenüber. Ist schon ne andere Hausnummer, einem Boxer das Menschen Anspringen (bei einem Boxer gleichbedeutend mit Umwerfen) und Leineziehen abzugewöhnen als z.B. bei einem Border Collie.

        Für deine erste Hündin wäre sicher ein Hund toll der vom Temperament her ähnlich ist.

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