Nervige Hundehasser

    • (1) 21.05.13 - 14:10

      Hallo Ihr :-)

      Ich würde gern mal wissen, wie Ihr reagieren würdet, wärt Ihr in meiner Lage.

      Ich gehe, seit ich meine Hündin habe (zwei Jahre) morgens die gleichen Feldwege mit ihr. Sie ist sehr gut abrufbar, wenn ich Menschen oder andere angeleinte Hunde sehe, wird sie aber angeleint. Wir räumen jedes Fizzelchen Kot weg und nehmen es mit nach Hause/zum Hundeklo. Seit ein paar Wochen gehe ich gemeinsam mit einer neuen Bekannten, sie hat zwei große Rüden - einer immer angeleint, der andere perfekt abrufbar. Auch sie lässt nie etwas liegen.

      Nun gibt es am Ende unseres Gassiweges einen Pächter einer kleinen Hütte. Der regt sich seit Wochen über uns auf - gestern hat er meine Bekannte morgens schon abgepasst und sie angebrüllt, dass wir unsere Hunde hier nicht laufen zu lassen hätten und "die Scheisse überall rumliegen lassen" - zu reden war leider überhaupt nicht mit ihm. Wir gehen den Weg jetzt schon nur noch halb, um den weitläufig zu umgehen.

      Heute morgen waren wir beide mit unseren drei Hunden wieder auf dem Weg unterwegs, als der Hunde"freund" von hinten mit seinem Mercedes ankam. Wir haben die Hunde neben dem Feldweg absitzen lassen und wollten ihn vorbeilassen. Der Feldweg hat gerade viele tiefe Pfützen. Der Typ hat dann ca. zwanzig Meter vor uns Vollgas gegeben und ist wie ein Irrer an uns vorbeigerast. Abstand zu mir waren vielleicht 20 cm, weiter konnte ich wg. Zaun auch nicht raus. Ich war total perplex. Hätte ich meine Kinder dabei gehabt, hätte ich ihn nach der Nummer wohl angezeigt. Ich will an sich nicht, dass das eskaliert, habe aber auch keine Lust, mir von so einem cholerischen Querulanten die Gassigänge versauen zu lassen, ich trau mich schon kaum noch alleine da raus.

      Eine befreundete Polizistin riet mir nun, sein Kennzeichen zu notieren und ihn wegen Nötigung anzuzeigen. Aber es ist ja "noch" nichts passiert.

      Was würdet Ihr denn tun?

      Danke Euch....
      corny123

      • (2) 21.05.13 - 14:30

        Hi,

        was ich getan hätte und auf jeden Fall noch tun würde:

        Angezeigt wg Nötigung und versuchter Körperverletzung sofern das akzeptiert wird!

        Du hast Zeugen für sein Verhalten, vermutlich dreckige Kleidung - und er benutzt sein Auto als Druckmittel/"Waffe". Sowas geht gar nicht und die Polzei findet sowas auch nicht spaßig.

        Ich habe eine Quadfahrerin angezeigt, weil sie Vollgas so dicht an mir vorbei gefahren ist, dass der Spiegel an meiner Jacke gezogen hat - wäre ich nicht so schnell mit meinen Füßen gewesen, wäre sie da auch noch drüber gefahren. Und weiter weg konnte ich nicht - hinter mir war ein Brombergestrüpp.

        Gruß
        Kim

        • (3) 21.05.13 - 14:33

          Direkt neben uns war keine Pfütze, d.h. sein von uns vermutetes Ziel hat er nicht erreicht.

          Mhm - ich komm mir ein bißchen blöd vor, so ein Faß aufzumachen, weil ja nichts passiert ist. Ich denke, ich rufe mal bei der Polizei an, was die dazu sagen.

          • (4) 21.05.13 - 14:44

            Hi,

            naja, was wäre denn, wenn Du irgendwann hörst "der hat einen Hund überfahren" oder Du bist nicht schnell genug und Du oder Dein Hund wird erwischt? Oder ein Kind, weil er auch Kinder hasst?

            Ich fackel bei solchen absichtlichen Attacken nich lange!

            Gruß
            Kim

      Hallo,

      was er da gemacht hat, geht einfach nicht.

      Ich würde ihn wegen Nötigung anzeigen aber auch seinen Wunsch respektieren und in Zukunft einen anderen Weg gehen oder die Hunde anleinen. Er muss ja kein Hundehasser sein. Mein Vater z.B. hat panische Angst vor Hunden und reagiert auch mehr als sehr sauer, wenn ihm ein freilaufender Hund in die Quere kommt.

      Ich verstehe nicht, weshalb ihr ihm nicht entgegenkommt. Dann wäre es nicht so weit gekommen.

      Alles Gute

      Babydestiny

      • Ich denke, dass ich zu unklar formuliert habe. Auf das von ihm gepachtete Grundstück haben weder wir noch unsere Hund jemals einen Fuß gesetzt. Es geht um den Feldweg zu seinem gepachteten Grundstück, den wir entlang laufen. Und wir gehen (hatte ich oben auch geschrieben) schon nicht mehr ganz hinter, also bis knapp zu seiner Grenze, sondern drehen ein paar hundert Meter vorher um.....

        • Glaube, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt.

          Ich meinte damit, dass ihr eben nicht mehr bis KURZ vor seine Grenze läuft bzw. Alternativ eben einen anderen Weg geht, um solche Situationen zu vermeiden.

          Gibt es denn nur diesen einen Weg bis kurz vor seiner Grenze? Einfach da für diesen Weg die Hunde anleinen, dann hat er zufrieden zu sein. Oder könnt ihr nicht die Richtung wechseln?

          Wünsche euch jedenfalls eine Hand voll gute Nerven mit diesem Herren.

          LG

          • Nö. Wir haben hier hinter unseren Häusern genau diesen einen langen Feldweg, für alle anderen Wege müsste ich erst Autofahren und das sehe ich nicht ein. Wir bleiben hunderte Meter von "seinem" Grundstück weg, das müsste in meinen Augen reichen.

      (10) 21.05.13 - 14:59

      Hi,

      aber auf einem öffentlichen Feldweg darf man langegehen! Die Hunde und Besitzer rennen doch gar nicht auf seinem Grundstück rum!

      Mehr Rücksicht, als die TE nimmt, kann man echt nicht erwarten. Sie leint ihren Hund immer an, wenn Menschen oder andere Hunde kommen!

      Ich würde mir nicht verbieten lassen, mit meinen Hunden auf einem öffentlichen Weg entlang zu laufen!

      Gruß
      Kim

(11) 21.05.13 - 19:52

Also das mit dem Auto dich an euch vorbeifahren ist sehr wohl Nötigung. Ich würde ihn anzeigen! Deine Freundin als Zeugin angeben. Lasst euch dieses dreiste Verhalten nicht gefallen.

LG
Suse

(12) 21.05.13 - 20:06

Hallo,

wenn ich sowas lese, dann könnte ich :-[
Muss man sich denn alles gefallen lassen? Das war keine Nötigung, das war eigentlich schon ein Angriff auf deine Person!
So - die Frage ist: ist das wirklich ein öffentlicher Weg, oder ein Privatweg?
Dann: du hast das Recht, diesen Mann anzuzeigen, aber: wie groß ist die Gefahr, dass dieser Mann wirklich ein echter Hundehasser ist und dann aus Rache vielleicht Giftköder auslegt ......
Ich kann dir echt keinen Rat geben .... #gruebel

LG Pechawa

(13) 23.05.13 - 11:03

hallo du,

ich kann dich sehr gut verstehen. dass die wut wächst, auf solche leute..........

wenn es ein privatweg ist, dann würd ich da klar in zukunft nicht mehr gehen.
wenn er öffentlich ist, ihr euren hundekot entsorgt und sonst alles friedlich abläuft, würde ich mich da nicht vertreiben lassen. soll halt noch paar mal solche aktionen bringen. dann würd ich aber auf die polizei gehen.
der einzige scheint, der den frieden stört, er zu sein! typisch mensch.

ich hab da aber noch nachzulegen. leß dir das mal durch: (du bist nicht allein ;-) )

http://www.urbia.de/forum/11-allgemeines/4211664-wurde-angezeigt-jetzt-versteh-ich-die-welt-nicht-mehr/26826871

viel glück für die zukunft!
diana

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