Hat jemand von euch Hundezucht?

    • (1) 25.05.13 - 19:31

      Hallo ich wollte mal erfahren wie das ist (wir haben einen Labrador) wenn man Hunde züchtet und verkauft. Funktioniert das wie Gewerbe oder wie geht das ? kann mir jemand der Ahnung hat erklären wie ich das am besten anstelle??

      • Hallo,

        um Hunde zu züchten bedarf es bei weitem mehr als "nur" einen Hund.
        Hat dein Hund Papiere ? Wenn ja von welchem Verein ?
        Wenn Dein Hund entsprechende Papiere hat,dann brauchst Du enrsprechende Untersuchungen was die Gesundheit angeht.
        Du wirst Züchterseminare besuchen müssen,Dein Hund braucht eine Zuchttauglichkeitsprüfung und so weiter und so weiter.
        Wenn Du nicht wirklich gewillt bist viel Geld und vor allem Zeit in eine gute und vor allem seriöse Hundezucht zu stecken solltest Du es ganz schnell lassen.

        Gruß

        Hallo

        ich finde da gehört sehr viel mehr zu als einen Labrador zu haben . Bitte bevor ir euch entgültig entscheidet sollted ihr gaaaanz viele Punkte beachten !!!!

        Erst mal aus Tierschützersicht finde ich das wir hier einfach viel zu viele Hunde haben als das jeder mal eben so eine Hundezucht anfangen sollte , beachte doch mal büdde wie viele Hunde und auch Zuchthunde ihr Leben im Tierheim fristen .

        dann sollted ihr sicherstellen das euer Hund gesund ist , es genügt nicht , das er gesund wirkt !!!! Da kämen , wenn euer Hund nicht schon wegen HD geröngt ist echt noch riesen Kosten auf euch zu , ich würde es absolut unverantwortlich mit einem Hund zu züchten der nicht auf HD und Ed usw untersucht wurde .
        Desweiteren müsste auch der Partnerhund also der Deckrüde , denn ich gehe mal davon aus das ihr die Hündin habt , die Gleichen untersuchungen haben . Ich selber nehme nur Tiere aus dem Tierschutz , würde mir aber bei einem Zuchthund niemals einen Welpen nehmen deren Eltern nicht getested worden sind !!!

        Dann sollted ihr bedenken das das nicht immer so toll läuft , eine Bekannte begann mit einer Zucht von Dalmatinern , beim ersten Wurf bekam die Hündin 12 Welpen und sie als unerfahrene und auch nicht sonderlich belesene Hundemama hat nicht bemerkt das sich die Säugeleiste bei der armen Hündin entzündet hat , Folgen waren eine Op bei der 5 Zitzen entnommen werden mussten und 3 Welpen die mit der Beifütterung nicht klar kamen und starben :-( . Desweiteren hat sie nun schon 3 zuchtuntaugliche Tiere , denn wo hin mit denen , wenn sie kein Geld mehr bringen . Das heisst 3 zusätzlich zu denen mit denen sie noch züchted .

        Wenn man das richtig gut machen will , muss man sich einem Zuchtverbandt anschliesen , denn wenn man alles richtig macht , wird man mit ein paar Euros nicht wirklich etwas verdienen , wenn man alle Kosten abzieht die zu 100 % entstehen .
        Impfungen , Wurmkuren , gutes Futter , eventuelle Krankheitsfälle , Ultraschall , und wirklich viele Arbeitsstunden , wenn man die Babys und die Mama sozialisieren will . Also müsste man die Tiere richtig teuer verkaufen , aber dafür bräuchten sie dann wieder Papiere , da sonst nimand bereit ist viel Geld auszugeben .

        Ich würde dich bitten dich da noch mal ganz genau zu informieren , habt ihr euren Labbi vom Züchter ??? Könnten ihr den nicht mal dazu befragen ??? Bitte geht die Sache nicht zu blauäugig an , denn darunter leiden im ernstfall nur wieder die Tiere !!! es gibt bestimmt auch online viel dazu zu lesen .

        Sorry deine Frage war nur bezüglich des Finanziellem oder ? , Da kann ich leider nichts zu sagen da ich da keine Ahnung als Zuchtgegner von habe .

        Bitte nimm mir das nicht übel das ich dir ein bischen ins Gewissen reden wollte .

        LG Bettina

        • "Erst mal aus Tierschützersicht finde ich das wir hier einfach viel zu viele Hunde haben als das jeder mal eben so eine Hundezucht anfangen sollte , beachte doch mal büdde wie viele Hunde und auch Zuchthunde ihr Leben im Tierheim fristen ."

          Das stimmt! Ich kann aber verstehen, wenn jemand der z. B. kleine Kinder hat, sich keinen Hund aus dem Tierheim holen will wo man nicht weiß wer die Eltern waren und was das Tier schon erlebt hat.

          Dass Leute sich "einfach so", wegen dem Aussehen einen bestimmten Rassehund wünschen... hm, da bin ich sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite gefallen mir auch bestimmte Rassen, aber ich habe mal eine Zeit lang in einem Tierheim mitgeholfen und auch da gibt es süße und hübsche Hunde...

          • Wobei ich als Mutter sage ich würde mir keinen Welpen holen.

            Auch nicht vom Züchter, es gibt schon genug Hunde und ob jetzt seriös oder illegal, vermehren tun sie trotzdem.

            Zudem ist ein Welpe doch sehr zeitaufwendig.

            ich habe mich bewusst für einen Hund entschieden der aus dem Tierheim ist bzw in eines sollte.

            Die Vorbesitzerin war eine alte Dame mit Demenz die leider ihren Hund oft vergas.

            Die Nachbarn informierten wohl das Ordnungsamt und der Tierschutz schaute sich die Sache an und ein Freund ist diesem angehörig.

            So kam ich zu meiner Hündin ich bekam sie geschenkt und sie ist ein tolles Tier.

            Sie liebt Kinder, Katzen, Kleintiere, liegt den ganzen Tag eigentlich nur auf ihrem Sofa und pennt, stört sich an nichts und niemandem und wenn wir weg sind pennt sie eben weiter es stört sie nicht.

            Keinerlei Futterneid, geht man an den Napf geht sie weg und kommt später wieder, selbst bei "Fremden"

            Absolut gedultig und wartet auch mal ab bevors Gassi geht.
            Bettelt nicht, frisst nichts an, gehorcht (bei mir, mein Mann muss alles 2 mal sagen aber ist auch noch normal da ich dominater bin) aufs Wort geht ohne Leine keinen Milimeter von der Seite und legt sich ab wenn andere Hunde oder Spaziergänger kommen.
            Selbst wenn meine Tochter sie ECHSY (Rexy) ruft kommt sie sofort und sitzt stramm neben ihr.
            (Macht sie gerne wenn sei keine Lust aufs Essen hat da haben die zwei nen Deal#aerger)

            Auf meinen Pfiff im Treppenhaus hin öffnet sie mir die Haustür.

            Ein unglaublich toller Hund.

            Als ich meine Tochter bekam steckte sie nur den Kopf ins MaiCosi und dachte sich wohl nur " und dafür die 10 monate zickerei??" und das wars.

            Ein absoluter Glückgriff.

            Sie war ca 4-5 Jahre als sie zu uns kam.

            Übrigens, sie ist ein ach so böser Pitbull-Mix;-)

            Lg

            • "Zudem ist ein Welpe doch sehr zeitaufwendig."

              Stimmt natürlich auch...Naja, kommt sicher auch drauf an wie klein die Kinder noch sind...

              Du hast natürlich Recht, auch im Tierheim wohnen total liebe Hunde. Eine Bekannte von mir züchtet Landseer und die Leute, die sich die Welpen geholt haben habe ich ab un angesprochen (heimlich, wenn meine Freundin es nicht mitbekam) und habe gefragt warum sie sich keinen Tierheim-Hund holen. Und da kam - neben Vorlieben für die Rasse - immer das Argument "Da weiß man ja nicht welche Eltern/Vergangenheit der wirklich hatte und mit Kindern..."
              Mein Ex hatte selbst einen großen Mix aus dem Tierheim wo wohl auch eine "Kampfhund"-Rasse drinsteckte. Und der war zwar total unerzogen, aber ein herzensgutes Tier! Ich find`s super, dass Ihr Euch für so ein Tier entschieden habt! #pro

              Ja, die Sache mit den Kampfhundrassen... also nachdem was ich gelesen habe ist es wohl schon so dass einige Rassen, wenn darauf gezüchtet, eher auf Angriff und aggressives Verhalten getrimmt werden können als andere. Weil sich ja einige Charakterzüge doch weitervererben. Aber letzendlich ist es wohl doch eine Sache von Erziehung und gutem Verhalten gegenüber dem Hund. Unsere ehemaligen Nachbarn hatten auch Bekannte mit zwei Kampfhunden UND zwei kleinen Kindern. Und genau wie bei Dir gehorchten die beidem dem kleinen Mädchen aufs Wort. Wer weiß, vielleicht ist die vieldiskutierte vererbbare Aggressivität eigentlich nur ein besonders ausgeprägter Beschützerinstinkt...

      Hast du deinen Hund schon ausgestellt?

      Schau mal hier

      http://www.drc.de/zucht/ordnung/

      Auf der VDH Seite findest du die Ausstellungen in Deutschland. Da vielleicht mal hin und direkt mit den Züchtern vor Ort sprechen.

      http://www.vdh.de/internationale-ausstellungen.html?jahr=2013

      Wir haben uns vor unserer ersten Ausstellung mit unserer Züchterin kurz geschlossen und von ihr helfen lassen. Ich würde mich an eurer Stelle auch einmal an eure Züchterin wenden.

      Gruß Sabine

      ohjee..nicht böse gemeint...aber...lass es bitte

      Du hat vor ca. 4 Wochen noch Bedenken gehabt, Kinder, Hund und Haushalt überhaupt hinzubekommen und möchtest jetzt gewerblich Welpen produzieren und verticken?

      Das ist jetzt hoffentlich nicht Dein Ernst, oder?

      Hast Du den Welpen vom seriösen HOBBYzüchter, der Deine Zuchtpläne mit dem Tier kennt, müsstest Du hier ja nicht fragen....

      (10) 26.05.13 - 15:07

      Labradors sollten entweder im DRC oder im LCD gezüchtet werden.
      Hier die links zu beiden Vereinen mit ihren Zuchtordnungen. Dort steht alles drin, was du als Züchter beachten solltest!
      http://www.drc.de/zucht/ordnung/
      http://www.labrador.de/zuchtordnung_neu.html
      Allerdings kannst du dort nur züchten, wenn dein Hund FCI Papiere besitzt!
      Besitzt dein Hund keine FCI Papiere, rate ich dir von einer Zucht ab - es gibt schön genügend krank gezüchtete Labradors, wo Menschen sich nicht genug informiert haben ..... :-(

      LG

      Auch wenn ich meinen Vorrednern nicht widersprechen möchte, hat doch keiner deine Frage beantwortet!
      Du musst kein Gewerbe anmelden, wenn du dass nicht wirklich in hochfrquentierter Regelmäßigkeit machen möchtest! Ist ein bisschen wie,.. Bei Ebay! Gelegenheitsverkäufe kann jeder machen ohne ein Gewerbe anzumelden! Eigentlich wird an einem Wurf auch nicht viel verdient,... Versehentliche Nachzuchten werden nur Kostendeckend verkauft, da ja kein Geld für die bestehende Zucht benütigt wird, echte, seriöse Zuchten sind etwas teurer, weil die Elterntiere durch diverse Tests und Prüfungen geschleust werden! Zu dem müssen die Elterntiere, wenn sie "regelmäßig" werfen, natürlich auch sehr gut versorgt sein, so eine Schwangerschaft ist ist natürlich kein Pappenstiel für einen Hund!

      Warum du allerdings nachzüchten willst, verstehe ich aich nicht ganz! Du wirst mit den Tieren keinen ernstzunehmenden Gewinn erzielen! Aber es wird viel arbeit und nerven kosten

      Züchten und verkaufen ist hier nicht wirklich das Gleiche. Es gibt Züchter und es gibt Vermehrer! Du scheinst hier wohl eher unter die Kategorie Vermehrer zu fallen!

      Wenn du nur mal Nachbars reinrassigen aber Papierlosen Lumpi ohne Ausstellungserfolge rüberhopsen lassen willst um ein paar knuddelige Welpen zu fabrizieren.....rate ich dir dringendst davon ab.

      Reich wird man davon nicht, es macht eine Heidenarbeit besonders wenn die Welpen da sind und es können unvorhersehbare Folgekosten für dich entstehen abgesehen von gesundheitlichen Problemen der Hündin.

      Hallo!

      Ein Gewerbe muss man erst ab drei Würfen im Jahr anmelden, Steuern zahlen nur, wenn man Gewinn macht.

      In der Anfangsphase wirst Du aber keinen Gewinn machen sondern eher einiges an Geld rein stecken mussen. alleine die Untersuchungen die nötig sind um sicher zu gehen, dass Deine Hündin keine Krankheiten vererbt kosten so einiges, plus Decktaxe, plus Zuchtzulassung bei einem Verein, plus Tierarztuntersuchungen in der Trächtigkeit, ggf. Geburtshilfe/Kaiserschnitt, Futter+Entwurmungen+Impfungen für die Welpen, Papiere für die Welpen vom Verein, evtl. kannst Du nicht alle Welpen sofort verkaufen oder einer ist krank (und wenn es nur ein Nabelbruch ist, schon das wird teuer)...

      Rechnen tut es sich erst, wenn die Untersuchungen etc. alle schon gemacht sind und die Welpen alle kerngesund und problemlos auf die Welt kommen und recht schnell verkauft sind.

      Wenn Du aber noch nachrechnest, was Du alles an Zeit und Arbeit rein gesteckt hast machst Du immer Verlust...

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