Welpe und Kleinkind!

    • (1) 06.06.13 - 13:29

      hallo ihr lieben. in einigen tagen holen wir unser englisch bulldoggen mädchen ab. mit bedacht haben wir diese rasse gewählt da sie charakteristisch am besten zu uns passt. wir haben bereits einen labrador-mischlingsrüden, der ist aber schon 13 und total einsam seit wir unsere geliebte dobermannhündin mit 11 jahren vor 2 monaten einschläfern lassen mussten.beide hunde haben wir von welpe an...allerdings hatten wir damals noch kein 16 monate altes kind und einfach munter drauf "loserzogen"...und trotzdem ganz tolle und kinderliebe hunde erzogen. nun stellt man sich ja als mama gewisse situationen zwischen welpe und kind vor. zum beispiel wenn der hund im spiel mal zwackt was ja welpen gerne machen. muss dazu sagen dass unser sohnemann ganz ganz behutsam mit unseren beiden hunden umgegangen ist, immer ganz langsam und vorsichtig an ihnen vorbei läuft und nicht an den napf geht, bin da auch sehr stolz auf ihn. dennoch habe ich mir ein buch über erziehung von welpen mit kindern bestellt. wie ist so eure erfahrung? hat bei euch alles super geklappt?wie haben eure welpen die erste nacht verbracht? wie kann mein sohn mit 16 monaten dem welpen zeigen das auch er was zu sagen hat auch wenn er noch nicht sprechen kann?

      • Hi,

        "wie kann mein sohn mit 16 monaten dem welpen zeigen das auch er was zu sagen hat auch wenn er noch nicht sprechen kann?"

        Gar nicht.

        Es ist ein Gerücht, dass Hunde (Kelin)Kinder ernst nehmen. Hunde lernen von uns als Hundebesitzern, wie sich sich den Kindern gegenüber zu verhalten haben und was sie nicht dürfen (und die Kinder umgekehrt genauso). Die meisten Hunde sind "nett" und tun, was die Kinder sagen, aber nur, weil sie es eben gelernt haben / so erzogen wurden.

        Eigentlich machst Du doch schon alles richtig:

        Dein sohn weiß, dass er am Fressnapf, Schlafplatz etc nichts zu suchen hat. Beim Welpen wirst Du ihm das vielleicht nochmal deutlich machen müssen, dass der Hund beim Fressen und schlafen in Ruhe gelassen wird. Zwickt der Hund im Spiel, wird Dein Sohn vermutlich automatisch richtig reagieren - nämlich mit Quitschen / Aua / weinen etc. So lernen Welpen, dass sie zu fest gekniffen haben (auch untereinander). Automatisch ist dann das Speil beendet, weil Du Dich ums Kind kümmern wirst (trösten). Dein Kind muss nur wissen, dass das passieren kann - schimpfen musst Du normalerweise nicht mit dem Hund. Und ich gehe davon aus, dass Du die beiden nicht unbeaufsichtigt spielen lässt.

        Unsere Hunde schlafen generell im Schlafzimmer, die jüngsten waren aber schon 6 bzw. 9 Monate alt, als sie zu uns kamen. Lass den Welpen dort schlafen, wo der andere auch schläft oder eben bis zur Stubenreinheit in einer Box neben Deinem Bett.

        LG und viel Freud mit dem kleinen Racker!

        Kim

        Sorry für die vielen Fehler!

        Wieso sollte dein Kind dem Hund was zu sagen haben? Was versprichst du dir davon?

        • schade dass einem das wort im mund verdreht wird aber ok...so ist es hier nunmal mit einigen ;-).nochmal... mir geht es lediglich darum,dass unsere hündin auch auf mein sohn hört bzw sie ihn als familienmitglied aktzeptiert und ihn nicht als spielball sieht. natürlich muss ich es dem hund beibringen aber ich möchte meine sohn auch mit in die erziehung einbeziehung... logisch oder ;-) . ich finde das gehört sich auch so, dass gerade kräftige hunde auf kinder hören. es ist nunmal ein stürmischer welpe und man möchte alles richtig machen....

          • Ich wollte dir nicht das Wort verdrehen. Ich hatte es so verstanden dass du möchtest dass der Hund auf Kommandos vom Kind hört.

            Das hätte ich eben als sehr schlecht empfunden da ein Kind in diesem Alter ja noch keine Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen kann und Situationen nicht überblicken kann.

            Wenn du meinst dass dein Sohn dem Hund auch mal ein Leckerchen zustecken kann oder so, klar das geht.

      Es ist nicht Aufgabe deines Lütten, dem Hund zu sagen, was Sache ist. Mal abgesehen davon, dass er es weder kann, noch dass dein Hund das auch verstehen würde.

      Es ist an dir, dem Hund Grenzen aufzuzeigen, im Alltag, was das Kind angeht und und und.

      Kurze Geschichte. Ich habe letztes Jahr einen 11 Jahre alten Rottweilerrüden übernommen. Katzenhasser. Wir haben aber Katzen. Es war nicht schwer, dem Hund klar zu machen, dass er MEINEN Katzen kein Haar zu krümmen hat. Er hat es akzeptiert und ist mittlerweile sogar ein Katzenfreund geworden (hat sich um die Popflege meiner Waisenkitten gekümmert). Aber bei jeder neuen Katze, die hier die Wohnung betritt, muss ich ihm deutlich machen, dass das kein fremdes Viehzeug ist, sondern zu mir gehört. Schon ist die Sache gegessen. Fremde Katzen möchte er dennoch immer noch fressen, aber das stört mich wenig.

      Hallo.

      Ganz ehrlich. Unser hund lässt sich von unserem kind (8)nicht viel sagen!

      Alles hört auf mein kommando.

      Der hund spielt gerne mit unseren kind und beide haben viel Spaß zusammen aber kommandos befolgt er von ihr nicht, wenn ich dabei bin dann schon eher, aber ansonsten lässt er sich von ihr nichts sagen, er weiß das sie ein kind ist :-D

      Ich will keine schlechte Stimmung verbreiten und abholen tut ihr euren Nachwuchs ja ohnehin, aber auch wenn dein Rüde seine verstorbene Hündin vermisst, aber einen Welpen würde ich ihm in dem Alter nicht antun! Das kann auch nach hinten losgehen einem Senior, der seine Ruhe haben will, einen Welpen vorzusetzen.

      LG netty

      • (10) 07.06.13 - 15:40

        idR leben alte Hunde wieder auf, wenn ein Welpe/Junghund einzieht - erst recht, wenn sie vorher schon kein Einzelhund waren. Und für den Welpen ist der Kontakt absolut positiv.

        • (11) 07.06.13 - 15:52

          Für den Welpen ist es perfekt, keine Frage - die besten Voraussetzungen für ein tolles Sozialverhalten, aber ich hätte es meinem Senior nicht zugedacht. Er hat gerne seine Ruhe gehabt und ab und an mal mit dem Kater rumgeturnt, aber auch dann nur kurz.

          Dann drück ich dem Senior mal die Daumen, das er nicht überfordert ist durch den Welpen, sondern Freude an ihm hat.

    ich danke für die antworten und hoffe dass es bei uns nicht ganz so wild ist mit der maus. im übrigen ist sie die meiste zeit bei meinem mann dann auf arbeit und unser senior hund hat dann immer genug zeit sich zu erholen von ihr :-) .

Top Diskussionen anzeigen