Hund knurrt Baby an :-(

    • (1) 06.06.13 - 14:48

      Hallo zusammen

      ich wende mich als ersten Schritt einmal an euch und hoffe hier Hilfe zufinden. Meine Hündin ist 10 Jahre alt, wir bekamen sie mit einem halben Jahr als Angsthund aus schlechter Haltung. Viel Geld und Zeit haben wir investiert um sie ausgeglichen und fröhlich zu machen, sie hat immer noch ihre Macken, aber kein pVergleich zur Anfangszeit. Sie ist mit meinen beiden Kindern aufgewachsen und es gab nie Probleme, ich habe darauf geachtet dass die Kinder sich auch entsprechend verhalten, sie liebt die zwei großen!! So nun ist sie ja nicht mehr die Jüngste, vielleicht mit ein Grund warum sie jetzt so reagiert. Mein kleiner ist jetzt gerade mobil geworden, sie liegt im Wohnzimmer zb, nicht mal auf ihrem Platz, sobald sich der Kleine auf sie zubewegt knurrt sie, er ist aber noch weit entfernt und hat ihr nie etwas getan! Ich hab sie schnüffeln lassen, streichle sie mit ihm am arm, auch er darf sie streicheln wenn ich dabei bin aber nicht wenn ich ihn nicht am Arm habe! Was denkt sie warum sie ihn warnend anknurren muss? Ich lasse die beiden nie alleine, aber ich möchte sie halt auch nicht wegsperren müssen (ich denke das verschlimmert ihre Abneigung/Eifersucht) wenn der Zwerg am Boden rumrobbt. Warum akzeptiert sie ihn nicht wie die anderen beiden Kinder?

      vielleicht kann mir jemand erklären was in ihr vorgehen könnte, oder worin ihr Problem liegt!

      LG
      buggie

      • Positiv werten würde ich auf jeden Fall, dass sie knurrt. Sie warnt ihn bzw dich also, dass ihr diese Situation nicht angenehm ist. Wenn sie ein Angsthund war, dann bereitet ihr vielleicht diese neue Situation ebenfalls Unbehagen. Vorher war er eben nur da, jetzt kann er sich sogar bewegen und ihr näher kommen, als ihr lieb ist.
        Zudem würde ich deinem Zwerg direkt beibringen, dass er am Hundekorb nichts zu suchen hat. Er ist Ruhe- und Rückzugsort für deine Hündin und darf da nicht gestört oder belästigt werden.

        • Hallo

          Danke für deine Antwort, wie gesagt ich hab schon zwei größere Kinder der erste war ein Baby als die Hündin zu und kam, das zweite Kind kam später, sie ist also Kinder gewöhnt und ich habe von Anfang an darauf geschaut dass die Kinder den Hund richtig behandeln d. h. Hundekorb und Fressplatz tabu für die Kinder ebenso Kinderzimmer für den Hund ;-) Sie hätte sich von den großen Kindern wahrscheinlich alles gefallen lassen aber ich habe immer darauf geachtet und meinen Kindern von Anfang an beigebracht dass weder Hund noch Katzen Spielzeuge sind!

          Ja ich denke das knurren jetzt ist eine Warnung aber ich weiß nicht weshalb, wie gesagt der Kleine hat ihr nichts getan nervt sie auch nicht indem er sie verfolgt oder so, ich bin ja da lass die beiden ja eh nicht alleine!

          • Okay, dann is es also keine ganz neue Situation für sie und du hast es bisher auch korrekt gehandhabt. Dann wäre mein nächster Gedankenschritt zu schauen, ob sich sonst irgendetwas verändert haben könnte, im Zusammenhang mit dem Kleinen, was sie dazu veranlasst ihn anzuknurren. Welche Situationen sind denn das genau?

            • Sie liegt irgendwo, also nicht auf ihrem Platz, der Kleine spielt am Boden auf seiner Decke, dann sieht er sie und will hinrobben, er ist ja noch langsam, sie checkt das das er zu ihr will und knurrt, jetzt nicht so ein: noch ein Schritt und du bist Tod!! Sondern eher : bleib ja da wo du hingehörst du blöder Kerl!! (Hihi klingt doof ich Denk mit das halt so es ist ohne Zähne zeigen und nur ganz kurz! Er ist da aber sicher noch 3 Meter entfernt, dann bin ich eh sofort zur stelle, ich kann nicht sagen wie es weiter gehen würde! Sitze ich dabei und sie kommt zu uns darf er sie anfassen ohne dass sie angespannt wirkt!

              • Also dieses Alter ist ja für Hunde oft komisch da sich die Kinder so ganz anders bewegen als alles was sie kennt. Und es ist ja schon einige Jahre her dass eure anderen beiden klein waren. Erwachsene Menschen und andere Tiere bewegen sich ja ganz anders als ein krabbelndes Kind oder ein Kind dass gerade laufen lernt. Meine mittlere Hündin findet das auch total stressig wenn Besucherkinder in dem Alter kommen. Jedes andere Alter liebt sie.

                Hat sie denn vielleicht schon irgendwelche Gebrechen, Rückenschmerzen oder so? Kann auch sein dass sie Angst hat dass der kleine Zwerg ihr weh tut.

                • Ich glaub sie hat vielleicht was mit der Hüfte sie wirkt manchmal beim aufstehen sehr steif, aber sonst läuft sie gut, sie hat einen Schäfer mitdrinnen, die haben ja oft Hüftprobleme. Nächste Woche lass ich sie durchchecken das ist eh schon überfällig :-(

                  • Bei unserer älteren Hündin wurde vor ein paar Wochen Rückenschmerzen festgestellt. Die war auch sehr zickig in der Zeit wo sie Schmerzen hatte. Sie war sonst sehr verträglich mit allem und auf einmal gar nicht mehr und hat auch zu Hause lieber das Weite gesucht. Jetzt springt sie wieder mit unserem Hundenachwuchs durch den Garten.

                    Denke der Weg zum Tierarzt ist auf jeden Fall nicht schlecht.

                    Ansonsten liest es sich so als gehst du sehr gut an die Sache ran und versucht dich gut in alle rein zu fühlen. Sollte es nur ne Altersmarotte sein bekommt ihr die sicher auch gut in den Griff mit der richtigen Rückzugsmöglichkeit für den Hund. Kinder in dem Alter sind halt auch noch nicht so gut zu erziehen bzw. einfach nicht verlässlich. Und außerdem finden sie ihre 4beinigen Familienmitglieder oft sehr toll!

      Hallo,

      ich habe kaum Hundeerfahrung , aber meine Schwester hatte einen Hund. Er hat viele Kinder miterlebt und geliebt. Als dann mein Sohn(Nachzügler) krabbeln konnte war der Hund schon 11j alt und hatte einfach keinen Nerv mehr auf so etwas Kleines.

      Wir haben Katzen und unsere Lucy die damals unseren Sohn bespielt hat und sich auch einiges hat gefallen lassen läuft heute vor Kleinkindern davon. Auch sie hat keinen Nerv mehr dafür.

      Lg Sabine

      • Hallo

        ja hab mir auch schon sowas gedacht, meine ist ja jetzt auch schon 10 und ist wahrscheinlich mehr Ruhebedürftig, ich werde sie vom TA durchchecken lassen (mein erster Hund wurde "grantig" weil er krank war und Schmerzen hatte) und richte ihr noch einen schönen Platz wo der Zwerg nicht hinkommt damit sie sich noch weiter zurückziehen kann wenn sie will, muss ich eben doppelt aufpassen, was will man sonst machen!

        LG und schönen Abend!

    Ich denke auch Hunde werden im Alter manchmal "wunderlich" oder unsicher.

    Ich bin zwar ein Katzenmensch, erlebe das aber gerade bei der Hündin meines Schachpartners die ich jede Woche sehe.

    Sie war immer ein unfassbar ausgeglichener Hund, trotz schlechter Vergangenheit, hatte mit nichts und niemandem ein Problem, hörte aufs Wort, jahrelang.

    Seit drei Monaten hat sie Angst vor kleinen Hunden! Ohne ersichtlichen Grund, es ist nichts vorgefallen. Die beiden sind immer zusammen deshalb weiß er das so genau.
    Wenn sich einer in ihrer Nähe befindet bekommt sie richtig Angst, zittert, will weg, sogar Lieblingsleckerchen werden ignoriert.

    Körperlich baut sie nun auch etwas ab - wir glauben dass sie nun wirklich einfach unsicher und/oder ängstlich wird.

    LG, katzz

    (15) 08.06.13 - 15:04

    Ich habe zwei Hunde.
    Einen Labrador und einen Wolfspitz Husky
    Bei meinem Wolfspitz Husky habe ich gemerkt er kann am besten nur mit grösseren Kindern ab 3-4 Jahren.

    Meine zwei sind jetzt 18 Monate haben mit 12 Monaten angefangen zu laufen und ab da fing es an das er sie auch mal angeknurrt hat oder ja auch mal die Zähne gezeigt hat.

    Ich bin frisch umgezogen und auch die Räumlichkeiten haben sich verändert er hatte also immer direkten Kontakt zu ihnen und nicht wirklich einen Rückzugsort.

    Abgeben kam und kommt für mich nicht in Frage lieber hätte er einen Maulkorb bekommen.
    Wir haben es so gemacht das wir den Hund erst mal in unser Schlafzimmer gesperrt haben. Er konnte nicht zu den Kindern und die Kinder nicht zu ihm. Die Tür wurde mit einem Absperrgitter gesichert. Es war zwar keine optimale Lösung aber die Gefahr einzugehen das er die Kinder beisst wollten wir auch nicht.

    Irgendwann jetzt im Mai signalisierte er möchte am Familienleben teilnehmen und seitdem müssen wir ihn nicht mehr wegsperren sondern er kann sich jetzt frei in der Wohnung bewegen. Er zeigt auch so langsam Interesse an die zwei. Wenn es ihm zu viel wird dann verzieht er sich ins Schlafzimmer und auch die Kinder haben mittlerweile gelernt.. Bei diesem Hund muss man vorsichtig sein. Generell aber sind wir sehr streng was der Umgang mit den Tieren betrifft ein Hauen oder ein Ärgern wird nicht geduldet da schimpfen wir dann auch mit den zwei.

    Ich von meiner Seite habe gemerkt das es auch für den Hund eine Umstellung war als die zwei anfingen zu krabbeln und zu laufen aber das der Hund sich daran gewöhnen kann wenn man ihm die Zeit dafür gibt bei uns hat das jetzt 8 Monate gedauert.

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