Jack Russel...niemals!..

    • (1) 10.06.13 - 00:29

      dachte ich, wenn ich um 6 auf dem Weg zur Arbeit war und abends nach Hause kam. Und immer dieses Gekläffe vom Jack Russel meiner Nachbarin. Ich hatte immer Schäferhunde und Katzen. Das letzte Tier war eine Hauskatze. Lebensprognose aufgrund ihrer Krankheiten: 9 Jahre. Ich pflegte das Tier 19 Jahre. Danach wollte ich keines mehr aus verschiedenen Gründen. Aber einen Jack Russel...diese Kläffer...so einen hätte ich mir niemals angeschafft. Ahnte ich nicht im geringsten bald einen Partner zu haben MIT Jack Russel. Pffff. Aber ich hatte ja meine eigene Wohnung...hi´hi...also hab ich mit dem Tier ja nicht so viel zu tun. IRRTUM. Der Partner ging auf Geschäftsreisen und der Hund zu mir. Und er saß die gaaaaanze Zeit im Körbchen.War er ja nicht anders gewohnt. Er war ein Bürohund. Ständig im Auto auf Reisen oder im Körbchen im Büro. Und nun bei mir. Vor Waschmaschine, Staubsauger und Besen hatte sie Angst. Stöckchen holen wollte sie auch nicht. In der Erde wühlen auch nicht. Im Regen laufen auch nicht. Am Fahrrad laufen auch nicht. Treppen laufen auch nicht. Straßenbahn fahren auch nicht. Schwimmen schon mal gar nicht. Und Kommandos waren ihr absolut fremd! Aber abends sich auf mein Kissen legen und im Bett schlafen wollen...das konnte sie. Aber DAS konnte ich nicht! Ich war echt entnervt. Das konnte doch nicht sein. Also fing ich an, mit ihr zu arbeiten. Die Ängste konnte ich ihr, bis auf den Staubsauger, nehmen. Ich lief stundenlang im Wald mit ihr. Brachte ihr sogar das Schwimmen bei. Kommandos, am Rad laufen, im Regen...wirklich alles. Es war enorm viel Arbeit. Und im Bett schlafen gewöhnte ich ihr ab. Aber eines nicht: Sie wurde aggressiv, wenn sie einen Kinderwagen sah oder kleine Kinder. Sie ging mit voller Wucht und Aggression auf Kinder los. Das machte sie wohl aber nur bei mir. Bei ihrem Herrchen nicht.

      Die heutige Situation ist die, daß ich nicht mehr weiterweiß. Mittlerweile sind wir verheiratet, haben Kinder, viel Arbeit und den Jack Russel. Sie greift mittlerweile nicht "nur" Kinderwagen und kleine Kinder an, sondern auch Jogger. Wenn wir außer Haus sind, ist sie nur am Kläffen. Daß kann stunden lang gehen. Kommandos führt sie im Haus größtenteils aus, draußen nicht mehr. Entspannte Spazieren gehen gab es mit ihr nie, aber es ist irgendwie schlimmer geworden. Sie zieht so doll, daß mir der Arm abfällt. Leinen sind schon gerissen. Wenn etwas ihre Aufmerksamkeit erregt, und das ist vieles, läuft sie einfach über die Fahrbahn. Rufen hört sie dann nicht. Letztens gingen wir im Wald mit ihr spazieren. Natürlich war sie angeleint. Eine Gruppe Schulkinder kam und eine Junge riss sich aus der Reihe los und lief auf unseren süßen Hund zu. Und wenn mein Mann nicht so gut reagiert hätte, hätte er den Jungen gebissen. Mein Mann war sehr geschockt, daß er daß nun auch mal live miterlebt hat. Er will den Hund nicht mehr.

      Wir haben u. a. ein Kleinkind. Sie guckt unsere Tochter immer seeehr linkisch an. Letztens knurrte sie unseren 9jährigen an. So: Was nun? Mein Mann will ihn nicht mehr...unser Sohn liebt das Tier...und ich bin diejenige, die entscheidet. Und wie soll ich entscheiden. Ich überlege schon wochenlang.....

      • Hallo,

        dein Mann ist derjenige, der dem Hund keinerlei Erziehung hat zukommen lassen. Als er den Hund schön zu dir abschieben konnte, war alles paletti - er hat es ja nicht mitbekommen wie sie sich auf Grund der fehlenden Erziehung benimmt.

        Jetzt hat er es mitbekommen und will sie weggeben. Sehr verantwortungslos dem Tier gegenüber.

        Habt ihr es mal mit Hundeschule bzw. Einzeltraining beim Hundetrainer probiert?
        So wie es jetzt aussieht, übernimmt gerade der Hund die "Rudelführerschaft", die eigentlich jemand von euch Erwachsenen (nicht die Kinder) innehaben sollte. Wie das endet, hört man oft in Zeitungen wenn die Familienmitglieder gebissen werden. Zum Glück ist euer Hund kein Rottweiler o. ä.. Allerdings sollen JR Bisse auch weh tun.
        Im Prinzip hast du ja den Hund von deinem Mann völlig unerzogen übernommen und solltest es richten.

        Ehrlich gesagt, sehe ich euren Hund schon im Tierheim mit sehr wenig Aussicht auf Vermittlung und das geht auf das Konto deines Mannes.
        Leute wie dein Mann sollten sich keine Tiere anschaffen. Ich vermisse auch bei dir nur ansatzweise den Willen, etwas mehr Zeit und Kosten (Hundeschule/Hundetrainer) in das Tier zu investieren. Deine Meinung, dass das Tier weg soll, steht doch zum jetzigen Zeitpunkt schon fest. Du zögerst nur noch, weil dein Sohn so sehr an dem Hund hängt. Oder vielleicht interpretiere ich dein Posting auch falsch.

        Schade, schade.

        LG

        Nici

        Geht ALLE zu einem Hundetrainer. Es bringt nichts, wenn nur du was von Hundeerziehung verstehst. Am besten wäre es zu einem Hundetrainer zu gehen, der vielleicht auch einen Hundehort hat, wo der Hund tagsbüber ein paar Stunden bleiben kann. Der Hund muss eine gewisse Sozialkompetenz lernen, auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist. Das kann er auch ganz gut in Gruppenübungen mit anderen Haltern und Hunden.

        Kinder schiebt man auch nicht ab, wenn sie AD(H)S haben.

      • #rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

        Sowas zu vergleichen geht nicht. Man sollte sich vor Anschaffung eines Hundes überlegen

        - Wie sieht mein Alltag aus?
        - Habe ich Zeit und Lust mit dem Hund zu arbeiten?
        - kann ich der Rasse gerecht werden?

        Ein Mann wie der TE ihrer braucht keinen wilden aktiven Jagdhund, er arbeitet viel hat den Hund an nichts gewöhnt, er hätte sich lieber ein Kuschelhund angeschafft den kann man bei Unlust und keine Zeit ins Regal stellen.

    Hallo!

    So wie es klingt warst Du mal der Chef von eurem Hund - jetzt bist Du nur noch sein Diener. Der Hund gehorcht manchmal, wenn es ihm gerade in den Kram passt oder ein Leckerchen dafür gibt, aber sonst trifft er eigene Entscheidungen.

    Was ist passiert, dass sich das so umgedreht hat? Streit mit Deinem Mann, eine Krankheit, oder hast Du Dir einen anderen Tonfall angewöhnt wegen der Kinder? Schickst Du öfter die Kinder Gassi statt selber zu gehen?

    Wenn Du die Ursache selber findest dann kannst Du es alleine abstellen, wenn nicht wäre ein Einzeltrainer das sinnvollste.

    aber es wird Arbeit machen.

    Den Hund abgeben, nur weil ihr als Familie die Erziehung vernachlässigt habt kann keine Lösung sein. Eure Kinder würdet ihr ja auch nicht weg geben, wenn sie in die Pubertät kommen.

    Warum lässt man sich bitte von so einem kleinen Hund durch die Gegend zerren? Du bist viel größer und viel kräftiger, das ist doch kein Riesenhund, der aus 35 Kilo Muskelmasse besteht, sondern doch wesentlich handlicher. Stell Dich bloß nicht so an, und bitte keine Flexileine - eine Kurze und kräftige Leine tut es auch.

    (11) 10.06.13 - 08:04

    Mein Mann will den Hund nicht mehr #augen:-[ Hoffe ihr gebt heute Kinder nicht weg, wenn es Probleme gibt .

    Alles andere wurde hier bereits gesagt.

    • (12) 10.06.13 - 09:24

      "Hoffe ihr gebt heute Kinder nicht weg, wenn es Probleme gibt ."

      #augen

      Alles andere wurde bereits gesagt!

      (13) 10.06.13 - 11:30

      ***Mein Mann will den Hund nicht mehr #augen:-[ Hoffe ihr gebt heute Kinder nicht weg, wenn es Probleme gibt .***

      Wie jetzt ? Hund ? Kinder?

      Wieso sollte jemand seine Kinder weggeben wenns*Probleme* gibt.

      Verstehe ich jetzt nicht so#gruebel

      Was ist denn das für ein vergleich. Ich könnt immer loslachen wenn ich solche Aussagen höre oder lese.

      Du weißt schon das ein Kind kein Tier ist(oder eine bissige kläffige Töle)

      Ich hoffe du tötest nicht auch dein Kind wenn es dir zu viel wird, denn Fliegen werden ja auch platt geklatscht.

      ich hoffe du hälst an wenn du nen Menschen anfährst.
      Bei einem Vogel fährst du sicher weiter oder?
      Oder wenn du eine Maus überfährst meldest du das?

      So ein dummes geplapper immer. Vergiß nicht es sind Hunde und keine Kinder....... diese seltsamen Tierliebhaber immer#klatsch

      • (14) 10.06.13 - 20:53

        Keine Sorge, nicht alle Tierliebhaber sind so!;)

        (15) 11.06.13 - 14:24

        Was soll den dein blödes gerede? Ich finde nur wenn man ein Tier 10 Jahre besitzt und es plötzlich schwierigkeiten macht, das es wohl keine Lösung ist es weg zu geben !!! Sondern da stimmt die Komunikation Hund Mensch nicht mehr.

        Immer wenn es probleme gibt soll das Tier weichen und das ärgert mich.

        Kein Mensch gibt doch auch einfach so sein Kind weg, da wird doch auch erstmal nach Lösungen gesucht. Oder sehe ich das falsch?

        Ich im übrigen gebe keines meiner Familienmitglieder weg wenn es probleme macht.

    (16) 10.06.13 - 11:39

    Oh nochmal so jemand.

    Traurig.

    Ich hoffe das diese Züchterei endlich ein Ende hat und das JEDER Hund kastriert wird , so das es irgendwann-ganz bald ENDLICH keine oder nur noch sehr wenige Hunde gibt.

    Hunde sollten NUR für berufliche Zwecke eingesetzt werden.

    Rettungshunde, Polizeihunde, Blindenhunde Therapie ect...

    Aber als reines Privatkuschelpuscheltier NEIN.

    Man sieht ja was ständig passiert

    • (17) 10.06.13 - 13:19

      Hunde sollten dahinkommen wo sie hingehören, und ein Jagdhund gehört zu einem Jäger oder Menschen die Sucharbeit mit diesem machen. Nicht in eine Familie, das ist wie einen Bernhardiner in einer 15 qm Wohnung halten, einen Husky in der Wüste.....

      (18) 10.06.13 - 20:54

      Ist Dein L#augeneben so langweilig, dass Du Dich in einem Tierforum rumtreiben und gegen Hundehalter hetzen musst?

      • (19) 12.06.13 - 10:11

        nein ich bin im Tierforum, da ich 5 Wellensittiche besitze , die in einer riesen Voliere bzw eigenem Zimmer fliegen können. Teilweise habe ich auch mehr oder weniger je nach dem , ob ich mir zwei dazu hole oder ein altes Tier stirbt usw, usf....:)

        Darf ich nicht?

        Ich hetze nicht, ich sage es wie es ist. Hu7ndehalter meinen immer sie sind der King und sie können sich alles erlauben mit ihren dummen Tölen die auch noch unerzogen sind !!!

        Wenn man sich schon einen Hund halten muß dann nimmt man ihn an der Leine wenn er unerzogen ist. Die Hundebesitzer sollen doch einfach andere Leute die einfach nur spazieren gehen wollen oder Kinder dabei haben zufrieden lassen. die die einen Hund wollen/haben mpssen, die werden sich schon selber so ein Tier anschaffen.
        Da muß man nicht von einem solchen belästigt werden.

        • (20) 12.06.13 - 10:17

          Weißt Du, mit Leuten, die so engstirnig sind und nur pauschalisieren ist jegliche Diskussion sinnlos. Ich halte nichts von Vögeln in der Wohnung, würde aber nie alle Vogelhalter dermaßen verallgemeinernd angehen.

          Ich kenne zum Glück nicht allzu viele Hundehalter wie Du sie beschreibst. Die meisten haben entweder gut erzogene Hunde oder aber leinen sie an. Schwarze Schafe gibt es, wie immer, überall. Wetterst Du eigentlich auch gegen Freigängerkatzen, die, da ja nicht erziehbar, in alle Gärten scheißen?

          Man sieht nur das, was man sehen will...

    (21) 10.06.13 - 21:54

    Du hast echt ne richtige Macke!!!
    Geh nach Hause!

    (22) 11.06.13 - 12:12

    Wegen den armen Hunden oder was?

(23) 10.06.13 - 08:17

Hi,

fang an mit dem Hund RICHTIG zu arbeiten - der ist nicht ausgelastet und unausgelastete JRT, die noch dazu anfang keine Erziehung genossen haben, sind die Pest.

JRT müssen arbeiten - regelmäßig und viel. Sie müssen geistig und nicht nur körperlich ausgelastet werden.

Ein ausgelasteter Hund kommt nicht auf dumme Ideen... naja, fast nicht. Und das kann sogar euer 9jähriger Sohn übernehmen, wenn ihr ihm die Möglichkeit gebt, in die Hundeschule zu gehen oder in einen hundesportverein!

Ansonsten, wenn ihr dazu nicht bereit seid

wende die an diesen Verein http://www.jack-russel-in-not.de/

Gruß
Kim

(24) 10.06.13 - 08:26

Was für ein armes Hundesleben :-(
Wenn ihr einen 9-jährigen Sohn habt, man die Schwangerschaft mit rechnet und davon aus geht, dass die Hündin kein Welpe mehr war, als du deinen Mann kennenlerntest, ist der Jack Russel mindestens 11 Jahre alt!

Und all die Zeit war er so?
Ich bin sicher, dass man da mit viel Hundeverstand noch einiges gerade biegen kann, aber ich glaube nicht, dass ihr das noch schafft.
Wende dich wie hier empfohlen an Jack Russel in Not und dann hoffe ich, dass die Hündin noch einige Jahre in einem ruhigen und kinderfreien Haushalt verbringen darf mit Menschen, die ihr klar die Regeln zeigen!

LG

(25) 10.06.13 - 08:50

Aaaaaaaaaalso dein Mann hat den Hund mit in die Beziehung gebracht, da war er kein Welpe mehr, dann ward ihr paar Jahre zusammen, habt geheiratet, Kinder bekommen und eins davon ist 9. Richtig????

Also der Hund muß ja schon richtig alt sein.

Was wurde denn in der Zwischenzeit gemacht????? Jack Russel sind ja mal speziell. Wie wurde der Hund ausgelastet, wie wird er mittlerweile ausgelastet????

Was wurde in der Zwischenzeit gemacht wegen der Aggression? Hundeschule/-trainer? Wurde mal geklärt was für eine Aggression es ist? Ist der Hund unterfordert? Ist der Hund unsicher weil er anfangs falsch aufgebaut wurde? Wie wurde hier entgegen gewirkt?

Wohin soll der Hund denn jetzt, alt und unerzogen?????? Habt ihr denn schon ein gutes Zuhause?

Also ich weiß nicht was ich raten soll. Der arme Hund! Es liest sich so als hätte sich dein Mann einen kleine Jack Russel angeschafft und total verpasst dem kleinen Kerl die Welt und Hundebenehmen beizubringen. Und jetzt wo der Hund (durch seine Fehler) nicht so funktioniert wie er soll will er auch keine Arbeit rein stecken sondern den Hund hergeben. Also so liest es sich. Falls dein Mann schon alles mögliche versucht hat dann schreib mal was er schon alles gemacht hat.

Dass der Hund auf Kinder los geht, geht natürlich gar nicht. Draußen natürlich Maulkorb. Drinnen sollte halt ein Fachmann schon lange lange mal den Hund angeschaut haben. Dass die Gefahr besteht dass die Kinder von Papas unerzogenen Jacky gebissen werden geht ja mal gar nicht. Andererseits tut mir der Hund auch unendlich leid. Wir zerren uns Tiere in die Menschenwelt und bestrafen sie dann wenn sie sich wie Tiere benehmen. Da kann ich immer wieder nur den Kopf schütteln.

Ihr müßt auf jeden Fall hier handeln und weder Mühe noch Geld scheuen um hier für eure Kinder und den Hund ne gute Lösung zu finden. Hoffe dein Mann steht da auch voll und ganz dahinter.

Gruß Sabine

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