Wohin? - altes Pferd m. Handycap

    • (1) 12.06.13 - 04:02

      Hallo!
      Hat jemand noch eine Idee, wohin man ein 21jähr. Pferd in gesicherte Hände abgeben kann? Leider muss es jeden Tag eine Tabl. bekommen u. die Kosten hierfür betragen ca. 50 Euro im Monat. Mir werden die Kosten zu hoch, habe schon Mengen an Tierarztkosten bezahlen müssen im letzten Jahr. Leider kann ich mir das nicht mehr leisten...
      Was kann man nur machen?
      LG

      • Hi,

        gar nicht.

        Solche Pferde nimmt niemand (seriöses) mehr.

        Wie wäre es mit einem günstigeren Stall? Ein altes und krankes Pferd gibt man normalerweise nicht mehr ab!

        Was hat das Pferd denn? Wofür die Tablette?

        LG
        Kim

        Hallo,

        ich seh das genauso wie Risala.

        Wie lang hast Du das Pferd denn schon? Ist es noch reitbar? Es hat Dir bestimmt einige Jahre gute Dienste geleistet und verdient es doch dann ein anständiges Gnadenbrot bei dem Menschen, den es kennt, zu bekommen.

        LG

        Elke

        Ich werde es nie verstehen, warum es Menschen gibt, die ihre Tiere sobald sie nicht mehr funktionieren und Zusatzskosten verursachen (wir reden hier über lächerliche 50 € im Monat!) loswerden wollen!

        Das Tier kennt Dich und schenkt Dir im Grunde sein Leben und Du willst es einfach nur loswerden, unter dem Deckmantel "unbedingt in gesicherte Hände abzugeben" am Ende wäre Dir wahrscheinlich sogar das noch egal, so lange es einfach nur weg ist und keine 50 € Medikamentenkosten mehr verschlingt!

        Absolution für so ein Fehlverhalten wirst Du von mir nicht bekommen.... brauchst Du nicht ich weiß, Du wolltest nur nen Tipp haben, wie Du dein Pferd am einfachsten loswerden kannst!

      • Hallo,

        kannst du nicht mit Gnadenhöfen Kontakt aufnehmen? Versuch doch mal über das Internet oder Tierheime Adressen von solchen Höfen zu bekommen.

        Wie meine beiden Vorschreiberinnen schon vermuteten: Wenn du es weggibst an Leute, die du nicht kennst, wird es auf dem direkten Weg zum Schlachter gehen.

        Mensch, mir zerreißt es immer das Herz, wenn richtig alte Tiere auch noch in eine neues Zuhause umziehen müssen ...

        Ich wünsche dir, dass du bald was Vernünftiges für dein Pferd findest.

        P.S. Mich interessiert, was ein Pferd hat und welche Medis es nehmen muss.

        LG

        Nici

        Du kannst versuchen, einen Gnadenhof zu finden, der es unentgeltlich aufnimmt.
        Private Vermittlung wäre mir zu riskant, es wird sich kaum ein Dummer finden, der ein unreitbares Pferd aufnimmt, das zudem von Anfang an Medikamentenkosten verursacht.
        Dir ist es die 50 Euro ja auch nicht wert, obwohl Du es sicher schon länger hast....

      • Alt, unbrauchbar (für dich) - weg damit.

        Armes Tier! :-(

        Man gibt keine alten und kranken Tiere ab.

        ein Tier über viele Jahre benutzen, und wenn dann mal mehr Kosten kommen und der Nutzen geringer wird, das ist moralisch das letzte.

        Die meisten Gnadenhöfe sind auch mehr als voll. Und es gibt nicht wenige schwarze Schafe, die solche Pferde nehmen und dann umgehend dem nächsten Metzger verkaufen, manche haben sogar ein paar Vorzeigpferde und verwursten den großen Rest.

        such besser nach einem günstigen und wirklich guten Stall mit Auslauf, brauchst ja keine Reithalle oder Reitplatz mehr, sondern es reicht eine Basisversorgung, und trag die Kosten. Besuch Dein Pferd weiterhin, denn es kennt Dich und hat sein Leben für Dich gearbeitet. gemütliche Spaziergänge und lockeres Longieren wären auch für ein unreitbares Pferd eine nette Abwechslung.

      als erstes wäre mir auch ein gnadenhof eingefallen. allerdings weiß ich auch, dass die mehr als überfüllt sind.

      privatverkauf ist so ne sache, da du die leute nicht kennst und ganz klar nicht sicher sein kannst, ob sie wirklich "gesicherte hände" bieten.

      eine idee wäre vielleicht, anzeigen zu suchen- es gibt einige menschen, die einfach ein "beistellpferd" suchen. da könnte das tier in ruhe grasen, steht in herde- also artgerecht- und bekommt auch streicheleinheiten.

      vielleicht hast du ja durch o.g. art und weise dann die möglichkeit, das pferd doch selbst zu behalten. denn so etwas spart eine menge kosten ein.

      bitte sag doch mal genau,

      -was das pferd hat,

      -was für tabletten es braucht,

      -wie lange du es hast,
      -was für ein pferd es ist (rasse, größe),
      -ob das tier noch reitbar ist.
      das wäre nicht schlecht zu wissen, um wirklich helfen zu können.
      (komme vom fach ;) )

      lg annika

      ps: ich kann meine "vorschreiberinnen"- das muss ich zugeben- schon verstehen -> mir möchte es auch nicht wirklich in den kopf gehen, warum man den ausweg des weggebens wählt.
      ich würde es zwar nicht als "lächerliche 50€" abtun- schön für den, der das so sagen kann! 50€ sind verdammt viel geld! so gesehen. ich wäre allerdings bereit, selbst auf alles zu verzichten, wenn das bedeutet, dass ich mein pferd behalten kann.
      aber ein angezicke an dieser stelle finde ich dann auch irgendwie unangebracht.

      • Hi,

        "eine idee wäre vielleicht, anzeigen zu suchen- es gibt einige menschen, die einfach ein "beistellpferd" suchen."

        Dann kannst Du schon fast sicher sein, dass dieses Pferd entweder

        - direkt zum Metzger geht
        - auf einen Schlachtpferdetransport kommt
        - oder bis zum "Zusammenbrechen" geritten wird - ohne Rücksicht auf das Pferd

        Seriöse Pferdebesitzer, die wirklich nur einen Beisteller suchen, findet man nicht aufgrund von Anzeigen, sondern höchstens über Mundpropaganda im Bekanntenkreis. Mit Beistellpferden und vertrauensvollen Besitzern wird seit vielen Jahren sehr viel Sch... getrieben...

        Gruß
        Kim

        • vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich nicht vom abgeben sondern vom selbst-behalten schrieb?!? weil es eine art und weise ist, dem pferd auf günstige (artgerecht und geldlich betrachtet) weise einen schönen lebensabend schenken kann.
          und es gibt sehrwohl seriöse menschen, die über anzeige suchen und es ernst meinen.
          zusätzlich möchte ich der fragestellerin nicht von grund auf unterstellen, dass sie das tier einfach bloß loswerden möchte. ich möchte daran glauben, dass sie es ernst meint, dass ihr der zukünftige platz ihres pferdes wichtig ist, womit klar wäre, dass sie entweder schaut, wo und wie genau die haltung wäre oder doch noch eine möglichkeit findet, es selbst zu behalten.

          gruß annika

          • Du hast genau Recht!
            Vielen Dank u. LG

            Hi,

            ich habe der TE auch nicht unterstellt, sich dem Pferd entledigen zu wollen (das waren andere) - aber sie fragte, wohin man so ein Pferd abgeben kann - und darauf habe ich geantwortet.

            Und Beistellpferde - egal ob man sie behält oder verschenkt / verkauft - landen eben regelmäßig da, wo man sie nicht haben wollte. Auch, wenn sich der Besitzer gut erkundigt / umgeschaut hat.

            Deshalb war mein Vorschlag: günstigeren Stall suchen und damit evtl die Kosten für die nötigen Medikamente "einsparen" (ich hatte den Eindruck, dass die Medis das Budget sprengen - und nicht das Pferd einfach so weg soll).

            Und wenn die TE sich das Pferd insgesamt nicht mehr leisten kann (was vorkommen kann), es aber noch leicht geritten werden kann, dann kann man Tierarzt/Schmied/Freunde/Bekannte fragen, ob jemand Interesse hat oder jemanden weiß, wo man es gut hingeben kann. Nicht anders habe ich es mit meiner -gesunden- 17jährigen Stute getan, als mir trotz 3 Jobs das Wasser finanziell bis zum Hals stand und ich mir nichtmal mehr die 70€ für den Stall leisten konnte bzw niemals irgendwelche Tierarztkosten hätten entstehen dürfen. DAS wäre meine Pferd gegenüber auch nicht fair gewesen. So habe ich sie an eine Bekannte abgegeben, die ich schon lange kenne und die ein Pferd für die 15jährige Tochter suchte (und meine Stute kannte). Heute könnte ich mir ein Pferd wieder leisten, aber meine Stute ist tot (Kolik). Und es war schon schwer für meine gesunde Stute mit sehr guter Abstammung jemanden zu finden... da wage ich zu bezweifeln, dass jemand freiwillig ein krankes (und noch älters) Pferd nimmt.

            Gruß
            Kim

    Jetzt mal ehrlich.... wer bitte nimmt ein altes, krankes Pferd das nur kostet?!

    Du selbst willst ihn ja auch nicht mehr.

    Vermutlich wird er in der Wurst landen -ok, eher beim Abdecker weil er vermutlich aufgrund Krankheit/Medis den entsprechenden Eintrag im Pass hat....

    Entweder du fütterst ihn durch bis es mit ihm zu Ende geht oder du schickst ihn über die Regenbogenbrücke.

    Ich glaube nicht, dass du jemand findest der ihn nimmt.
    Ich denke nichtmal dass du jemand findest der ihn kostenlos einstellt und du nur noch Schmied/TA/Medis zahlen musst....

    • Danke für die Meinung. Dass ich das Pferd nicht mehr will, ist nicht richtig. Ich kann es einfach nicht mehr halten. Die gleichen Gedanken habe ich auch, es ist wohl aussichtslos.
      VG

Versuch es mal in einem Tierheim, manche nehmen auch Großtiere auf und dann zahlst Du halt eine Abgabegebühr und "bist Dein Pferd los".

Ich denke nicht, dass Du für ein Pferd diesen Alters jemanden finden wirst. Weder jemanden, der das Pferd kauft oder geschenkt nimmt, noch jemanden, bei dem es Kost und Logis frei hat. Warum auch???? Es gibt soooo viele junge Pferde, für extrem wenig Geld oder auch geschenkt. Warum sollte sich jemand dann Dein Tier "antun", wenn Du es schon nicht mehr möchtest???

(18) 13.06.13 - 10:41

Schade, dass Du auf die ganzen Frage nicht antwortest....

Hallo, ich versteh dich irgendwie schon und find einige antworten hier...naja.... es steht doch nirgendwo das es nur die 50 euro sind die zuviel werden. ich hab hier 3 alte ponys die abgegeben wurden weil die besitzer alle ihren job verlohren haben, da sind dann auch 50 euro mehrkosten verdammt viel geld wenn die normalen unterhaltskoste@n schon untragbar werden. ich würde mich da mit vorverurteilungen mal schön zurück halten . zu deiner Situation, es gibt pferderentenställe, da stehen nur alte pferde und da die meist in weidehaltung leben, halten sich die kosten echt im ramen. Ihn privat zu vermitteln ist echt wie russisch roulett. meine Idee wäre noch ihn als beisteller geg. nutzungsvertrag abzugeben ( da bleibst du eigentümer) und du bietest an die medis zu zahlen, die normalen unterhalskosten trägt der halter dann. LG

  • Vielen Dank für Deine verständnisvolle Antwort. Ich habe innerhalb des letzten Jahres an Tierarztkosten u. Medikamenten bereits über 2000 Euro für das Pferd ausgegeben, zu den normalen Unterhaltungskosten dazu (Phlegmone am Bein, Kiefernhölenvereiterung m. Zahn ziehen, Kolik dazu, 1 Woche Klinik, Blutuntersuchungen)! Ich tue mich auch sehr sehr schwer, sie weg zu geben, aber wenn es nun mal absolut nicht mehr geht...

    Ich habe ein 5 Mon. altes Baby u. einen 3jähr. Sohn, bin also nicht mehr wie früher ganztags berufstätig. - Ja, wenn man sich die Kosten teilen könnte, wäre es schon einfacher. - Ich werde noch weiter nach einer Lösung suchen.
    Lg

    • (21) 14.06.13 - 08:08

      Hi,

      verstehe ich es richtig, dass Dein Pferd zwar Medis braucht, aber ansonsten voll reitbar ist (dem Alter entsprechend)? Das war aus Deinem ersten Beitrag nicht (eindeutig) zu erkennen.

      Falls dem so ist könntest Du eine Reitbeteiligung suchen, die 3-5x pro Woche reitet und entsprechend die Kosten mitträgt - oder es gibt jemanden, der sie noch 2-3 Jahre im gleichen Stall "pachtet" und alle Kosten trägt (dann wäre sie noch Dir, Du kannst Dir ein gewisses Mitspracherecht vorbehalten - und kannst kontrollieren, ob es ihr gut geht). Anbieten könntest Du dabei, dass Du die regelmäßigen Tierarztkosten/Medikamente übernimmst und der andere den Rest.

      Gruß
      Kim

      • (22) 14.06.13 - 14:25

        Ja, so etwas könnte ich mir eigentlich auch eher vorstellen. Nur da muss ich eben suchen, das ist hier nicht so einfach.
        Und es ist mit der Reitbarkeit so eine Sache, da ich sie schon seit meiner ersten Schwangerschaft vor 3 1/2 Jahren nicht mehr geritten bin und sie bei mir schon seit dem "Rentnerin" ist.

        LG

        • (23) 14.06.13 - 14:40

          Hi,

          das ist kein Problem!

          Ich hatte nach meiner Schwangerschaft meine Stute 2,5 Jahre zur Zucht verpachtet - da wurde sie nur sporadisch geritten. Als sie mit Ü-Ei im Bauch nach Hause kam, habe ich sie nur anfgangs geritten - dann war es ihr unanagenehm. Wieder damit angefangen habe ich, als das Fohlen 10 Monate alt war. Also insgesamt ca 5 Jahre wenig bis gar nicht geritten.

          Sollten also keine gesundheitlichen Gründe fürs "nicht reiten" vorliegen, dann fang einfach langsam an - erstmal longieren und vielleicht 2x pro Woche gemütlich rausgehen - und suche parallel jemanden, der vielleicht Spaß daran hat, das Pferd nochmal aufzubauen. Das ist auch mit 21 noch absolut möglich!

          Darf ich fragen, wie Dein Pferd bisher gehalten wird und was es dort kostet? Ist evtl. ein Reitplatz/Halle vorhanden? Könnte Dir im Stall jemand helfen, eine RB zu finden oder kennt vielleicht jemanden? Gibt es einen Reitverein in der Nähe, wo Du Aushänge machen könntest? Vielleicht wäre auch eine Haltergemeinschaft eine Alternative, um das Pferd kostengünstig unterzustellen? Hast Du schonmal Schmied & Tierarzt angesprochen, ob die einen günstigen stall wissen oder jemanden, der Spaß daran hätte, das Pferd nochmal ein paar Jahre zu bespaßen (mit Dir zusammen?)?

          Und noch eine Frage: Was hat Deine Stute denn, dass sie regelmäßig Medikamente bekommen muss? Vielleicht kennt hier jemand Alternativen zu einem teuren Medikament - wäre ja auch schonmal eine Einsparung...

          Andere Alternative:

          Ich habe viele Jahre lang nebenbei im Restaurant gearbeitet (1-2x pro Woche abends ein paar Stunden - meist nur Samstags von 17-open End - ca. 1 Uhr). Damit habe ich die schlimmsten Zeiten überbrücken können, bis alles andere zusammenbrach... Das ungeplante Fohlen wurde im Unterhalt ja auch teurer (4jährig nach dem Tod der Stute verkauft).

          Gruß
          Kim

    huhu,

    die antwort von kim direkt über meiner (denke ich doch), finde ich sehr gut.
    das ist ein guter, tragbarer vorschlag.
    vielleicht kannst du auf die art erreichen, was du wünscht.
    falls du fragen hast oder hilfe möchtest, melde dich gern über pn.

    lg annika

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