Neue Katze anschaffen???

    • (1) 18.06.13 - 14:53

      Hallo,

      die Frage steht ja schon oben...

      Mein Herz sagt "JA" ,der Verstand "NEIN". Sollen wir jetzt auf unser Herz hören oder nicht?

      Ich bin so hin und hergerissen.
      Kurz zur Vorgeschichte:

      Wir haben/hatten zwei Katzen (1 Katze, 1 Kater) seit 9 Jahren. Nun musste wir unsere Katze im März einschläfern lassen (angeblich Lungentumor) es ging wirklich gar nicht mehr. Wir haben noch 600 € an Tierarztkosten investiert aber wir mussten aufgeben. Es war so schrecklich vor allem auch für unsere kleine Tochter (3). Sie hat Tagelang nur geweint und auch jetzt noch rollen ab und an Tränen...#schmoll Unser Kater hat sich seit dem ableben unserer Katze sehr verändert. Er ist vorher so ein "Einbrödler" gewesen und wollte meistens seine Ruhe haben. Mittlerweile aber ist er ganz extrem anhänglich geworden und er jault wirklich von morgens bis abends :-( Wir haben schon so viel gemacht und getan, damit er Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekommt aber das bringt irgendwie alles nichts...

      Nun ist ja wieder die Jahreszeit, wo überall kleine Katzen abzugeben sind und es sind ja wirklich alle Zuckersüß #schein

      Die Frage ist nur, ob das zu früh ist wenn wir uns eine neue Katze holen, da wir ja noch nicht wirklich drüber hinweg sind, das wir unsere Katze gehen lassen mussten. Hilft es unserem Kater, wenn er wieder einen Spielgefährten hat?

      Was meint ihr dazu?

      Liebe Grüße

      Nancy

      • (2) 18.06.13 - 15:18

        Hallo,

        Freunde meines Mannes hatten auch 2 Katzen.

        Eine musste Anfang letzten Jahres eingeschläfert werden. Danach wurde der Kater auch extrem verschmust.

        Der Tierarzt meinte, er bräuchte eine zweite Katze. Sie sollten mal ins Tierheim gehen.

        Dort wurde ihnen abgeraten, ein zweite Katze dazu zu nehmen. In den meisten Fällen würde das schief gehen, wenn die Katzen sehr lange zusammen waren und die verbleibende schon älter wäre.

        GLG

        • Mal wieder ein Tierheim, dass rein gar nichts von Katzen versteht... ein artgenosse wäre sehr wichtig.

          • Hallo,

            es war das Münchner Tierheim.

            Ich glaube schon, dass die was davon verstehen.

            Allerdings haben die wohl in erster Linie Problemkatzen, die nicht mit anderen zusammen kommen sollen oder irgendwelche speziellen Krankheiten haben.

            GLG

            • Tierheim ist einfach auch immer eine Ausnahmesituation. Die Katzen sind frisch von ihrem Zuhause raus gerissen, also sowieso schon verstört, und sollen dann auf wenig Platz mit völlig fremden Artgenossen klar kommen - wen wundert es, dass es im Tierheim besonders oft kracht?

              In der vertrauten Wohnung mit den geliebten Menschen, mit genug Platz um sich aus dem Weg zu gehen mit ein oder zwei fremden Katzen konfrontiert werden ist etwas ganz anderes.

              Dass es bei einer älteren Katze die Jahrelang mit einem Wurfgeschwistertier zusammen gelebt hat die ersten Monate Eingewöhnungsschwierigkeiten mit einem Neuankömmling gibt ist doch völlig normal, man darf pro Lebensjahr einer Katze einen Monat Zeit für die Zusammenführung einplanen. Würde man einer so alten Katze aber einfach das Jahr Zeit geben, damit leben, dass es so lange ein wenig gefauche gibt, dann kann die Zusammenführung aber trotz aller Anlaufschwierigkeiten klappen.

              Nur bei wirklich alten und gesundheitlich angeschlagenen Tieren ist das vielleicht zu viel stress, aber sonst können Katzen ja auch sehr sehr alt werden - und das müssen sie nicht alleine.

              Ich würde eben ggf. eher zwei Jungtiere zu einer alten dazu holen, weil die dann sich haben und die alte sich besser zurück ziehen kann.

        Also da muss ich auch definitv wiedersprechen.

        Wir hatten zwei Kater aus einem Wurf. Den einen mussten wir mit 11 Jahren einschläfern lassen. Der Tierarzt riet uns zu einem jungen Kater. Wir haben einen 13 Wochen alten Kater dazu und es hat super geklappt. Ab und zu gibts zwar Auseinandersetzungen. Aber unser alter Kater mittlerweile fast 17 Jahre alt hat ihn super angenommen!

    Wenn es euch zu früh wäre, würdest du nich drüber nachdenken ;)
    Es ist keine Schande, wenn ihr euch wieder ein Kätzchen holt. Allerdings is das keine Garantie, dass euer Kater sie auch mag. Katzen sind halt sehr eigen. Aber es is schon ein Unterschied, ob eine Katze jahrelang allein war und dann einen Kumpel bekommt oder ob sie Gesellschaft kennt.

    (8) 18.06.13 - 20:25

    Hallo!

    Ich bin auf jeden Fall dafür!

    Katzen sind sehr soziale Tiere, und auch wenn sie lange mit einem Artgenossen zusammen waren können sie neue Freundschaften schließen.

    Allerdings finde ich den Altersunterschied zu einem kleinen Kätzchen zu groß, das könnte Deinen Kater sehr stressen.

    Ich würde daher entweder zu einem älteren Tier aus dem Tierheim raten, so ab 5 Jahre, wobei die Zusammenführung einige Monate dauern kann. Oder:

    gleich zwei Kätzchen nehmen, damit die Jungspunde sich gegenseitig zum spielen und rumtoben haben, und Dein alter Kater eher als "Adoptivopa" fugieren kann, der zwar wieder Gesellschaft hat, aber nicht mitspielen muss, wenn er nicht will.

    deinem Kater würde es auf jeden Fall helfen, Deiner Tochter sicher auch. Und auch die Herzen der Erwachsenen heilen schneller, wenn wieder Leben herrscht.

    (9) 19.06.13 - 07:00

    ich bin dagegen einen eher ruhigen, aber kräftigen Senior mit einem sehr verspielten, aber noch nicht sehr kräftigen Baby zu kombinieren. das könnte zu sehr ungleichen Kämpfen führen.

    besser wäre es, ein vom alter und Verhalten passendes Tier zu nehmen, und da ist das Tierheim ein guter Ansprechpartner.

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