Hun einschläfern

    • (1) 30.06.13 - 10:54

      Hallo,
      ich brauch mal Hilfe bei einer schwierigen Entscheidung.
      Ich hab einen Labrador Retriever Mix, geboren Januar 2005. Er hat nun das 3. mal gebissen und das heftig. Immer wieder 3x Tierarzt ob Tollwut m Spiel ist aber immer alles gut.
      Ich habe 2 Kinder (3 und 6 Jahre)v und frage mich nun ob es nicht vielleicht doch besser ist dem ganzen ein Ende zusetzen?! Hundeschule usw. wurde besucht, er hört auch aber ist eben manchmal sehr plötzlich aggressiv, kann nur an der Leine gehen und Tierarzt immer mit Beißkorb. Wir wissen nicht wirklich weiter, die Kinder hängen ja ach an ihm.
      Tierheim kommt nicht in Frage, da er ja nicht vermittelbar ist durch sein aggressives Verhalten.
      Wäre für Meinungen dankbar!
      L.G. Sylvia

      • Wie was wen hat er denn gebissen?

        Hundeschule sagt nichts.Hier im Forum ist so eine Frage ganz falsch. Hier geht es um das Leben eines Tieres. Einfach so DARF den keiner einschläfern.

        Unbedingt einen richtigen Hundepsychologen zu rate ziehen.

        Was habt ihr nach den ersten Beisvorfällen gemacht? Schilder doch mal die drei Situationen. Erzähl wie der Hund so ist. Dann kann man ne Meinung äussern, aber nichts führt an einem Fachmann vorbei.

        Gruß Sabine

        Huhu,

        wurde denn mal geschaut ob er eventuell einen Tumor im Gehirn hat? Oder ob er sonst irgendwo Schmerzen hat, dass er beißt wenn man ihn an einer bestimmten Stelle anfasst?

        Ich würde ein Familienmitglied nicht einschläfern lassen, nur weil es unerwünschtes Verhalten zeigt. Die Kinder gehen vor, ganz klar - allerdings kannst du sie auch anders vor dem Hund schützen. Er kann einen Maulkorb tragen und durch Türgitter von ihnen getrennt werden.
        Du kannst dich auch mal an Hundevereine wenden, eventuell hat dort jemand Erfahrung mit solchen Hunden und kann euch helfen.

        Würde der Tierarzt ihn denn aufgrund dieser Vorgeschichte einschläfern?

        Alles Gute für euch.

        Also Situationen waren immer andere, das allererste mal hat er meinen Sohn geschnappt, da war nicht viel weil er gleich losgelassen hat. Das ander mal eine fremde Person, die ihn streicheln wollte. Er war an der Leine sie wollte streicheln und er gebissen. Das andere mal noch mal meinen Sohn, er ist hinter ihn gegeangen und wollte streicheln (Hund hat gedöst) und gestern meinen Vater der auch guten Kontakt zu ihm hat als er ihn füttern wollte. Immer sehr unvermittelt, wenn fremde Personen da sind sperren wir ihn schon weg weil er jeden anfletscht. Wir wissen wirklich nicht mehr was wir tunsollen. Hundepsychologen gibt es hier nicht, wohnen etwas abgelegen. Was der Tierarzt sagt wissen wir noch nicht, da gehen wir morgen hin und kümmern uns.

        • " Das ander mal eine fremde Person, die ihn streicheln wollte. Er war an der Leine sie wollte streicheln und er gebissen."

          Hm kann sein das er Euch beschützen wollte ,denn grad an der Leine passiert sowas häufig oder er mag einfach fremde Personen nicht!
          Mein Pa sein Hund mochte auch nicht von anderen Fremden gestreichelt werden klare Ansage wenn jemand streicheln will NEIN ER BEISST!

          "Das andere mal noch mal meinen Sohn, er ist hinter ihn gegeangen und wollte streicheln (Hund hat gedöst) "
          Wenn ein Hund döst und egal wer schleicht sich von hinten an Ihm heran dann erschreckt das Tier. Also ganz klare Ansage an deinen Sohn wenn der Hund schläft wird er in Ruhe gelassen gilt auch beim dösen!

          Also erlich dein Tier ist nicht von Grundauf Böse Ihr scheint eher ganz viele Fehler zumachen.

          Aber wenn es Euch so störrt vermittelt Ihn lieber in erfahrene Hundehände an einen alleinstehenden Menschen ohne Kinder.

          lg

          • Der Hund hat massiv gebissen (siehe weiter unten)...

            Er hätte mehrere Möglichkeiten gehabt sich zu "wehren" bevor er richtig zubeißt.

            Ein normal/gut sozialisierter Hund beißt nicht sofort zu!

            Weggehen/Wegdrehen

            Drohen (in allen Varianten - von Lefzen hochziehen, knurren, Gebiß zeigen....)

            In die Luft schnappen oder zwicken

            Das alles kommt VOR einem richtigen Biss.

            Ich denke auch nicht dass er "böse" ist -aber normal ist er auch nicht.
            Die Frage ist, ob ihm das normale Verhalten (unbewusst) abtrainiert wurde -oftmals beim Knurren, mit dem blöden gerede von "Hund hat Kind nicht anzuknurren"- oder ob er es grundsätzlich nicht kann...

            Sicher ist, er gehört nicht in eine Familie mit Kindern!

            Er ist gefährlich.

            Eventuell kann man mit Training da was machen -aber das dauert.
            Zeit die der Hund nicht in der Familie verbringen kann.

            Einschläfern würde ich ihn nicht, aber zumindest ins Tierheim bringen würde ich ihn auch.

            • Ich sag ja auch nicht das mein Hund böse st und ich weiß das ich sicher nicht unschuldig am Verhalten bin. Aber ich komm mit im nicht weiter, muss an meine Kinder denken. Wenn am Ende in der Zeitung steht Hund beißt 3jährige Tod und wurde erschossen ist auch keinem geholfen.
              Ich möchte nur das Beste für uns Alle, ich liebe meinen Hund!

          selten so einen käse gelesen. Sorry.

          Mag ja alles sein das die Familie/kinder kleine Fehler gemacht haben ABER! NICHTS rechtfertigt es das ein Hund engsten Familienmitgliedern derart agressiv gegenüber tritt und SO zubeisst das Bisswunden und Narben zurück bleiben.
          Egal welcher Fehler gemacht wurden, das muss ein Familienhund absolut abkönnen. Er kann sicher seinen Unmut zeigen aber sollte in keiner Situation engste Familienmitglieder beissen.

          Meine Tochter ist vor kurzen aus ihrem bett gefallen, genau auf den schlafenden Hund drauf der vor ihrem bett lag. Sicherlich war er erschrocken und knurrte kurz aber das ist noch lange kein Grund das er zubeissen darf. Solche Dinge passieren oft mit Familienhunden, selbst ich bin schon über unseren Hund geflogen und ihm dabei unsaft auf den Schwanz getreten aber deswegen kann er doch nicht zubeissen, erst recht nicht mit so einer Intensität wie von der TE beschrieben.

          Ich finde erschreckend das dies als "normales" Verhalten des Hundes abgetan wird weil die Familie/Kinder sich nicht korrekt verhalten haben.
          Klar geht man nicht von hinten an einen dösenden Hund dran aber das rechtfertigt doch nicht das der Hund aufgrunddessen zubeisst!

      Dann müsst ihr halt zu einem Hundepsychologen fahren.

      War jemals ein richtiger Einzeltrainer bei euch?

      Wie schlimm waren die Verletzungen?

      Wie gut ist der Hund erzogen? Auf jeden Fall abklären lassen ob er Schmerzen hat.

      Lassen sie Kinder ihn immer in Ruhe oder gehen die auch mal hin wenn er irgendwo liegt und döst?

      • Die Kinder lassen ihn in Ruhe, es war einmal ein Fehler, ja.

        Er hatte schon Einzelbetreuung von erfahrenen Personen, ja.

        Die Verletzungen waren immer tiefe Bisswunden mit ca. 4 Wochen Dauer und bleibenden Narben.
        Der Hund ist 2x zur Hundeschule gegangen und hat immer bestanden, er ist Leinenführig, hört gut auf uns alle (auch auf die Kinder) und eigentlich auch auf meinen Vater.
        Fremde Personen mag er nicht, drum lass ich auch niemanden an ihn ran.

        • Was heisst denn Einzelbetreuung von erfahrenen Menschen. Chemnitz ist doch nur brr Stunde weg. Such doch da nach nem Hundetrainer. Der kann dir dann vielleicht auch Tipps geben zur Vermittlung.

          Dort gibt es sicher auch einen Tierschutzverein der euch eventuell helfen kann bei der Vermittlung.

          Und morgen unbedingt beim Tierarzt mal ansprechen ob es sein kann dass der Hund schmerzen hat. Eventuell röntgen lassen.

          Nach einem Hund der eingeschläfert werden MUSS klingt es aus der ferne nicht.

          • Ja den erfahrenen Hundetraier hatten wir schon, eine der besten Blindenhundeschulen. Da waren wir zur Ausbildung und auch nach dem ersten Bissvorfall. Also danke!
            Gesundheitlich ist nichts, röntgen haben wir ihn natürlich auch schon lassen.
            Soll auch nicht so klingen als wöllte ich meinen Hund los werden aber im Moment wächst er mir über den Kopf und wir sind hier alle verzweifelt.

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