Kind mitnehmen um sich zu verabschieden?

    • (1) 02.07.13 - 14:09

      Unser Kater war gestern im Schlafzimmer eingesperrt und hat sich dort in die Balkontür(gekippt) geklemmt, es steht sehr schlecht um ihn, die Hinterläufe sind schlaff, er verliert Urin und die Chancen auf Besserung stehen aufgrund der Inkontinenz sehr schlecht.
      Wir waren heute nochmal bei ihm und warten bis morgen abend ab, ob sich doch noch etwas tut.

      Wenn keine Besserung eintritt werden wir ihn wohl einschläfern lassen müssen, was mir wahnsinnig schwer fällt, gerade auch, wenn ich ihn heute gesehen habe und er extra noch zu mir gerutscht kam um zu kuscheln. Jetzt überlegen wir unseren Sohn(6,5Jahre) zum Abschied nehmen mitzunehmen, die Tochter mit 4 werden wir daheim lassen, da sie es doch noch nicht so mitbekommt. Würdet ihr es machen?

      Zum Einschläfern würde ich ihn nicht direkt mitnehmen, aber eben einfach vorher nochmal die Katze im Arm halten und streicheln.

      LG Christine, die wahnsinnig traurig ist.

      • Will er den mit? Ich wollte damals meinen Lieblingshund nicht sterben sehen, war einiges Älter.

        (3) 02.07.13 - 16:19

        Ich kanns mir echt nicht verkneifen: Wie blöd muss man eigentlich sein?? Man weiß sowas doch, der arme Kater, der für Eure Blödheit nun bitter bezahlt.

        Ja, ich habe meine Kinder (damals 3 und 5) mitgenommen zum Einschläfern, weil ich es unfair fände, sie auszuschließen und wir haben diese Entscheidug nicht bereut.

        • (4) 02.07.13 - 20:33

          "Vielen Dank" für deinen netten Kommentar, was meinst du, was wir uns für Vorwürfe machen, eigentlich ist dieses Zimmer geschlossen, da er tagsüber nicht rein soll, er muß reingehuscht sein.

          Meinst du es tut gut, sowas zu lesen, wenn man eh schon am Ende ist, seinen Kinder klar machen muß, daß die Katze nicht mehr heimkommt????

          DANKE

          • (5) 03.07.13 - 08:28

            Huhu,

            als wir Abschied von unserem Randy nehmen mussten durften sich die Kinder von ihm verabschieden (wir haben vorher viel darüber gesprochen) und die Tierarzthelferin hat sie dann mit raus genommen und sie haben gespielt.

            Liebe Grüße
            Tine

            (6) 03.07.13 - 10:16

            Nein. Und es tut mir auch leid für Euch, dass Ihr da jetzt durchmüsst. Aber ich verstehe nicht, warum man als Katzenhalter keine entsprechenden Fenstersicherungen hat. Und mit so einer Antwort musst Du halt auch rechnen, wenn Du in einem Forum postest, warum die Katze so schwer verletzt wurde.

            An die anderen Antworter: Natürlich bin ich NICHT perfekt.

        (7) 03.07.13 - 08:25

        Na, zum Glück gibt es auf der Welt so perfekte Menschen wie dich.
        Wenn dir dann doch mal ein Fehler unterläuft, bitte, bitte poste ihn hier, damit sich andere User ihre Kommentare "nicht verkneifen" können/dürfen!

        (8) 03.07.13 - 08:57

        Das muss ich jetzt mal loswerden:

        Deine patzigen Antworten in jedem Unterforum, häufig zu Themen, zu denen Du gar nichts sagen kannst, gehen mir auf den Keks.

        Gruß
        chio

    (10) 02.07.13 - 16:26

    Hallo

    ich würde sie nicht mitnehmen , lass sie so in Erinnerung behalten wie sie vorher war .
    Ich würde offen mit ihr darüber reden , aber mehr finde ich zu viel , nur meine Meinung .

    Ich selber habe grausige Erinnerungen , an den Tot von Haustieren , da bei uns da sehr freizügig mit umgegangen wurde und ehrlich einige davon , konnte ich nicht verarbeiten .

    Das halb erfrorene Lamm , das viel zu früh und von der Mama abgestoßen ins Haus geholt wurde und es natürlich nicht schaffte , Das geliebte Reitpferd das vom Containerfahrzeug , nicht gerade Kinderfreundlich abgeholt wurde .
    Ich glaube auch nicht das die Katze in dem Zustand so schmusig oder gar ansprechbar ist .
    Ich selber habe einmal eine Kippfensterkatze zur Pflege genommen , die hatte die nerven nur gequetscht nicht verletzt und konnte nach Wochen wieder fast normal laufen , diese Wochen zog sie sie wirklich komplett hinter sich her , aber der TA meinte man sähe das nur , wenn man abwarted in wie weit sie sich wieder regeberiert . Also vielleicht noch mal mit dem TA reden , ob nicht noch die möglichkeit besteht !? Ok sie verlor glaub ich keinen Urin , ist schon lange her .

    Ach ja und Tipp gegen Kippfensterkatzen , denn das passiert leider immer noch immer wieder , Zeitung rollen und in den Kipp quetschen , so kann die Katze nicht gequetscht werden . Und dann halt schnellstmöglich Gitter dafür besorgen .

    Ich hoffe irgetwie für euch das sich das Blatt noch wendet , ansonsten viel Kraft , liebdrück .

    LG Bettina

    • (11) 02.07.13 - 20:19

      ich muss noch mal ergänzen , der Pflegekater , war nach ein paar Wochen wieder fitt , und nach ein paar Monaten , genauso fitt wie jeder andere Kater !!!!

      Und er zog den kompletten Hinterkörper hinter sich her !!!!!

      Bitte fälle keine leichtfertige Entscheidung , ich würde mich auch anbieten deinen auch zu pflegen , aber er müsste dann nach Aachen gebracht werden , habe hier einen super TA .

      LG Bettina

      • (12) 02.07.13 - 20:22

        ach und auch wenn ich jetzt vielleicht nerfe , wenn du dich doch fürs erlösen entscheidest bitte bestehe , wenn dein TA T61 nimmt auf eine Narkotisierung vorher !!!

        • (13) 02.07.13 - 20:31

          Danke für deine Tipps, vorschnell werd ich es nicht machen, hab mich heut mit der Tierärztin unterhalten und wenn das mit dem Urin nicht wäre, wäre die Prognose auch besser, so sind die neurologischen Schäden einfach sehr groß. Die Katze bedeutet mir wahnsinnig viel und wenn ich dann oben lesen muß, daß die Katze wegen meiner bzw. der Dummheit meines Mannes jetzt leiden muß tut es einfach weh, als würden wir uns nicht eh schon Vorwürfe machen und eigentlich sollte sie nicht in diesem Raum sein, deswegen war auch die Tür zu.

          • (14) 02.07.13 - 22:43

            Das ist leider Urbia , da wird immer noch auf allem rumgetrampet , egal wie lange es schon am Boden liegt .

            Unfälle passieren , da kann man noch so dolle die Augen auf allem haben .

            Fühl dich mal gaaanz lieb gedrückt .

            Das mit dem Urin hatte meine Pflegie echt nicht , hab noch mal nachgedacht . Denke auch das dann vielleicht die Blase gequetscht war .

            Lass mal von dir hören wie alles ausgegangen ist , würde mich echt interresieren und wie du dich bezüglich der Kids entschieden hast .

            So blöd es klingt für die Kleinen ist es meist vergessen , wenn ein neuer Freund einzieht oder das Thema gewechselt wird , die verdrängen das ganz gut .

            LG Bettina

    http://www.google.de/imgres?um=1&client=firefox-a&sa=N&rls=org.mozilla:de:official&hl=de&biw=1280&bih=860&tbm=isch&tbnid=57UmhWW3R6fiIM:&imgrefurl=http://www.tierschutzverein-guetersloh.de/386.html&docid=g6q4s_rlX5afaM&imgurl=http://www.tierschutzverein-guetersloh.de/uploads/pics/KippfensterKloetze2.jpg&w=329&h=600&ei=yEjTUdmiJZH24QSd-4CwDg&zoom=1&iact=rc&dur=451&page=1&tbnh=134&tbnw=80&start=0&ndsp=40&ved=1t:429,r:0,s:0,i:82&tx=67&ty=87

    Schau mal, da gibts auch sehr viele verschiedene Schutzgitter für Fenster, vielleicht wär auch was für dich dabei.

    Lg

(16) 02.07.13 - 16:37

Hallo,

ich würde ihn mitnehmen.

Ich weiß nicht, was für meine Tochter schlimmer war, dass ihre geliebte Katze plötzlich nicht mehr da war oder dass sie sich nicht richtig verabschieden konnte.

GLG #liebdrueck

  • (17) 02.07.13 - 16:41

    Das mit der Zeitung ist ein guter Tipp. Zu der Frage kann ich keinen Vorschlag geben, wenn ich es mir als Kind hätte aussuchen können, dann hätte ich nicht dabei sein wollen . Das vergisst man nicht so schnell, auch wenn es eine sanfte Methode ist.

Meinen Mädels habe ich nur erzählt, dass die Tiere gestorben sind. Sind sie 3 und 4 und ich denke nich, dass es ihnen etwas gebracht hätte, das tote Tier nochmal so zu sehen.

Allerdings verstehe ich den Grund nich, wieso ihr ihn einschläfern lassen wollt? Er hat scheinbar einen Nervenschaden (durch die Quetschung) erlitten und der kann durchaus rehabiltierbar sein. Selbst wenn er nich wieder völlig gehfähig werden sollte, ist das für mich kein Grund wieso er sterben sollte. Lebensmut hat er scheinbar ja noch, wenn er auf dich zukommt.

  • Er kann den Urin nicht mehr halten und laut TA ist das ein schwerer neurologischer Schaden, der die Prognose sehr ins Negative schiebt. Wenn dies nicht der Fall wäre, wäre die Prognose deutlich positiver. Er war wohl zu lange eingeklemmt. Laut TA ist da die Rehabilitation sehr unwahrscheinlich.

(20) 02.07.13 - 18:46

Hallo,

ich würde ihn auch nicht vorschnell einschläfern. Gerade weil es durch Euren Fehler passiert ist, solltet Ihr jetzt alles für ihn tun und ihm noch eine Chance geben. Nervenschäden brauchen lange und mit viel Vit. B und Geduld kann es wieder werden. Wenigstens so, daß er damit leben kann. Bitte gebt ihn noch nicht auf. Wenn ihm dieser TA keine Chance mehr gibt, dann geht zu einem anderen und holt Euch ne 2. Meinung ein!

Zu der Frage mit dem Kind: das ist schwierig und kommt auf die Situation und auf das Wesen des Kindes an. Ich hoffe, daß Du dieses Thema umgehen kannst und die Katze nicht eingeschläfert werden muß.

Grüße

(21) 02.07.13 - 20:12

also unsere katze hat sich in jungen jahren auch aufgehängt #zitter letzten endes ist ihr gsd nur ein stottern beim schnurren geblieben. aber sie war auch halbtot erst mal. sie ist dann mit betagten 19 jahren bei uns im wohnzimmer gestorben.
eine frau hat mir im zug erzählt wie ihre 16jährige hündin von einem auto angefahren wurde und eine woche nicht aufgestanden ist und auch ncihts gefressen hat. inkontinent, die hinterläufe hat sie überhaupt nicht bewegt, auch nicht gezuckt wenn die besitzerin sie bewegt hat. dann hat sie ihr erklärt, dass ihr das herz bricht, aber dass sie ihr nicht mehr länger zuschauen kann, wenn keine besserung eintritt muss sie sie einschläfern lassen ... 2 stunden später kam sie wieder in die wohnküche und die hündin stand am futternapf und fraß!
glaub an deinen kater #pro

zu deiner frage: ja, ich würde BEIDE mitnehmen. ob zum einschläfern müsste ich erst mit dem ta besprechen wie das abläuft, was man dem tier anmerkt. ich würde ihnen aber nicht sagen, dass die katze eine spritze zum sterben bekommt. wenn dann würde ich ihnen sagen, dass es ihm sehr schlecht geht und er sehr krank ist jetzt. die spritze ist, damit er keine solchen schmerzen hat. und dass er bald sterben wird. ich glaube, dass es wichtig ist, von geliebten tieren abschied zu nehmen und dass die kinder verstehen dass der kater sehr krank ist - immerhin ging es ihm bis gestern blendend und keiner hat über seinen tod nachgedacht. sonst fällt es ihnen schwer nachzuvollziehen was wirklich passiert ist.

alles gute und viel kraft!

(22) 02.07.13 - 21:26

Hallo,

auch ich würde definitiv beide mitnehmen.

Du glaubst wirklich, eine Vierjährige bekommt das noch nicht so mit? Ich bin überzeugt davon, dass Du da Kinder dieses Alters ganz arg unterschätzt!

Unsere Mittlere war auf der Trauerfeier zur Einäscherung ihres Onkels mit, da war sie 3,5 Jahre alt und fand das alles wahnsinnig interessant und hat zig Fragen gestellt.

Ob ich die Kinder beim Einschläfern selbst dabei lassen würde, würde ich situationsabhängig entscheiden. Unsere dürften sich aber definitiv alle drei vorher verabschieden und, wenn sie wollen würden, auch nachher nochmal.

Viele Grüße, Alex

(23) 02.07.13 - 22:46

Hallo,

nein, ich würde Kinder im Alter Deiner Kinder nicht mitnehmen. Sie sollen ihn so in Erinnerung behalten wie er war. Allerdings würde ich mir immer eine zweite Meinung einholen und ihn nicht einfach so einschläfern, er robbt ja noch zum kuscheln, also ist "Leben" und Willen drin.

Wir haben Pferde, Hund und Katze. Hier geht es manchmal echt "derb" zu, aber wir lassen kein Tier ohne Zweitmeinung "gehen". Und, wenn es gehen muss, dann mit viel Zuwendung. Die Kinder verabschieden sich, wenn sie es emotional durchstehen können und auch wollen, sie halten ihr Tier im Arm bis es geht. Sind sie zu klein (bisher bei Hund, Katze und Pony...) machen wir das natürlich und mir fällt es immer unsagbar schwer. Unsere Kinder hätten es mit 4 und 5 nicht geschafft.

Lg
Jono

(24) 03.07.13 - 20:13

Nein ich würde kein Kind mitnehmen ,auch nicht wenn sie es selbst wollen würden !

Ich habe meine Kinder vor 3 Jahren zum Einschläfern meines Hundes nicht mitgenommen ! Ich hatte selbst mit mir genug zu tun und ich wollte das sie ihn so in Erinnerung behalten wie er war und nicht wie er stirbt !

LG

Hallo,

nein, zum Einschläfern würde ich keine Kinder mitnehmen.

Als wir unseren Hund vor 1,5 Jahren gehen lassen mussten, hatten die Kinder noch viel Zeit hier zu Hause sich von Timmy zu verabschieden. Ja, wir haben ihnen erklärt, dass Timmy ganz alt ist. Auch haben sie mitbekommen, dass er nicht mehr aufstehen konnte und seine Hinterlassenschaften ohne Aufzustehen mitten ins Esszimmer gemacht hat. Sie haben aber auch gesehen, dass er in dem Sinne nicht gelitten hat und das war wichtig.

Beim Einschläfern selbst waren nur mein Mann und ich dabei. Das war eh schon schlimm genug für uns, das muss ein Kind nicht unbedingt mitbekommen. Ich war mit mir selbst beschäftigt und mein Mann auch mit sich und dann noch mit mir....

Unseren Kater mussten wir an Silvester einschläfern lassen. Kompletter Nierenausfall. Auch hier hatten sie - zwar nur ganz kurz - die Möglichkeit sich zu verabschieden. Hier konnte man aber sehen, wie unser Beany jede Minute mehr abbaute und wir sind innerhalb von 10 Minuten zum Tierarzt - auch alleine. Wir dachten schon, wir kommen gar nicht mehr lebend mit ihm an, obwohl die Fahrt nicht länger als 3 Minuten dauert.

Also wie gesagt, ich würde die Kinder nicht mitnehmen.

LG
Caro

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