Büro Tier

    • (1) 04.07.13 - 15:21

      hallo!

      wir möchten uns gerne ein Büro Tier zulegen.

      Am liebsten einen Hund.

      Hat jemand von euch einen Bürohund oder denkt ihr das wäre praktikabel?
      vlg

      • Wie stellt ihr euch das denn vor?
        Ein Bürohund is eigentlich nur ein ganz normaler Hund, dessen Herrchen oder Frauchen den Hund mit zur Arbeit ins Büro nimmt. Der gehört doch nich der Firma #gruebel

        Ihr wollt euch also ein Tier speziell fürs Büro anschaffen, dass dort dauerhaft wohnen soll? Meiner Meinung nach würden da höchsten Fische in Frage kommen. Alle anderen Tiere brauchen doch Betreuung. Wie soll das denn am Wochenende laufen?

        #kratz#rofl

        Das verstehe ich jetzt auch nicht so ganz..!
        Bürotiere im engeren Sinne sind für mich auch ganz klar maximal Fische, aber auch da muss man sich drüber klar sein, dass man da besser mal täglich nach schaut, also auch am WE! Kann ja mal ein Filter ausfallen oder was anderes gravierendes sein..

        Als "Bürohund" im weiteren Sinne verstehe ich allerdings auch nur die Hunde, die mit ihrem Besitzer zusammen mit ins Büro dürfen bzw. müssen. Sooo toll ist das für viele Hunde nämlich mal nicht! Mit manchen, grade älteren Vertretern kann man das ganz gut machen, aber was tut man einem jungen, agilen Hund an, der 8 oder 9 Stunden lang brav und ruhig unter´m Schreibtisch liegen muss? Unsere ältere Hündin war über eine ganze Weile Bürohund, für sie war das total okay und es war auch absehbar, dass es "nur" für 1,5 - 2 Jahre war. Mit unser jüngeren Hündin hätte man das nie machen können, das wäre für alle Beteiligten nur Stress gewesen!

        Vielleicht verstehen wir dich aber auch nur falsch, vielleicht schreibst du mal etwas genauer, was dir/euch so vorschwebt. Aber mach dich darauf gefasst, falls ihr wirklich vorhaben solltet, euch einen Hund nur für´s Büro anzuschaffen, dann wird es hier nicht nett!

      • Ich arbeite zZt. noch in einem Büro, in dem eine Kollegin gelegentlich ihren Hund mitbringt.

        wichtig ist:

        - sind alle damit einverstanden, v.a. auch übergeordnete Abteilungen / Geschäftsführung?
        - Ist das Tier in der Lage, sich mehrere Stunden lang ruhig zu verhalten? Bellen und längeres Toben gehen gar nicht, und es hat auch nicht immer jemand Zeit zum Kuscheln. Wie oben geschrieben kann das je nach Alter und Wesen eine Tortur sein.
        - Wie sehen das externe Besucher/Kunden? Was ist, wenn jemand Angst hat oder allergisch reagiert?
        - ist der Hund durchgeimpft, floh- und zeckenfrei, und fusselt er nicht alles voll?
        - kann der Hund bei Bedarf in der Nähe Gassi geführt werden (und das nicht nur 5 Minuten)

        Es ist machbar, einen Hund mit ins Büro zu bringen. Aber der Hund sollte auf jeden Fall einen festen Rudelführer aka Besitzer haben, welcher die gesamte Verantwortung trägt. Der würde die Krise kriegen, wenn er zwischen Kollegen herumgereicht wird.

        Das ist für den Hund doch total doof, holt euch lieber eine Katze! Die kann dann nebenei Nachts noch das Büro bewachen und Mäuse jagen :-)

      Stubenfliegen, Fruchtfliegen, Teppichkäfer, Weberknechte, Spinnen, Kleidermotten, Lebensmittelmotten, Mehlwürmer...

      ... ach, oder ihr züchtet einfach Pilze im Kühlschrank. Wenn man den Kaffeesatz lange genug stehen lässt, entstehen da auch ganz entzückende lebende Kulturen in alles möglich Farben drauf!

      Nee, also ich finde Euer Vorhaben echt richtig gut! Endlich mal jemand, der den tristen Büroalltag aufpeppen will!

      Weiter so, lieber Frischling...*zwinker, zwinker*

    Hallo,

    die Rasse "Bürohund" kenne ich noch gar nicht.

    Das ist scheinbar einer, der am Tage bei Arbeitsbeginn angeschaltet und bei Dienstende abgeschaltet und in die Besenkammer gestellt werden kann.

    Habt ihr zu viel lange Weile im Büro?
    Schafft euch ein Aquarium an, da braucht ihr jeden Tag nur Futter reinzutun und es ab und zu mal sauberzumachen. Und es beruhigt die Nerven.

    Nici

    Hallo,

    bitte entschuldigt, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Ich glaube, ich muss das mal genauer erklären.

    Natürlich wäre es so, dass ein Mitarbeiter (Ich) hauptverantwortlich für das Tier bzw. den Hund wäre. D.h. Es würde mir im rechtlichen Sinne gehören, ich würde es nach der Arbeit und am Wochenende mit nach Hause nehmen und versorgen, sowie die Spaziergänge außerhalb der Arbeitszeit, Tierarztbesuche usw. machen.

    Tagsüber sollte das Tier dann mit ins Büro. In der Mittagspause würden einer oder der Kollegen den Spaziergang übernehmen und nach der Arbeit evtl auch und ihn dann zu mir bringen, ich wohne sehr nah an meiner Arbeitsstelle.

    Dazu kämen dann noch Hundeschule, da weiß ich nicht, ob es sinnvoller ist, ob der Hund nur eine Bezugsperson hat, oder ob es auch möglich ist, sich mit den Verantwortlichen abzuwechseln?

    Auf jeden Fall gibt es bei einer Hundeschule in der Nähe einen Kurs, der immer Samstags vormittags und dienstags abends stattfindet, sodass das mit den Arbeitszeiten nicht kollidiert.

    Außerdem würden sich einige Kollegen bereiterklären, den Hund mal am Wochenende oder für eine Woche Urlaub mal zu überehmen.

    Der Vorteil darin sehen wir, dass eine Betreuung des Tiers immer gewährleistet wäre und zwar durch Personen, die es schon kennt.

    Die Arbeitszeit beträgt mindestens 8 Stunden am Tag. Ich denke, dass mindestens zwei Stunden versetzter Mittagspausen mit dem Hund draussen verbracht werden könnten. Er müsste also morgens und nachmittags jeweils drei Stunden ruhig im Büro verbringen.

    Was mich interessiert ist, ob so eine Aufteilung überhaupt schon einmal geklappt hat. Macht es Sinn, die Verantwortlichkeiten vorher vertraglich zu klären?

    Das Finanzielle macht mir soweit keine Sorgen, das kann ich locker alleine stemmen und wir haben auch schon überlegt, ein Konto einzurichten, auf dass jeder einen bestimmten Betrag am Anfang des Monats überweist, sodass für Tierarzt etc. ein entsprechender Puffer vorhanden ist.

    Natürlich würden wir auch keinen Welpen zu uns nehmen, sondern eine ältern Hund, vorzugsweise aus dem Tierheim. Ich könnte ihn vier Wochen Urlaub lang an mich gewöhnen und die Kollegen könnten ihn in der Zeit auch kennenlernen.

    Dann, hatte ich gedacht, würde ich ihn vormittags mit ins Büro nehmen zunächst und mittags an meinen Freund übergeben. Den kennt er ja dann natürlich auch schon, wir wohnen ja zusammen. Da er vorerst nur halbtags arbeitet und auch gerne dazu bereit ist, könnten wir das solange machen, bis der Hund sich an alles gewöht hat und den ganzen Tag bleiben kann.

    Vielleicht hat ja auch jemand mit dem Ablauf der Gewöhnung Erfahrungen?

    Achja, der Text liest sich evtl so, als ob der Hund in einem riesen Konzern rumgereicht werden sollte, wir sind aber nur 5. Also eine Hauptbezugsperson und vier 'Patentanten'. Und zuhause mein Freund natürlich. Ist das zuviel?

    Ich hoffe, die Sachlage ist jetzt verständlicher.

    Viele liebe Grüße

    • Ein Hund sollte erstmal eine Person haben die er kennt auf die er hört meine ich. Nehmt euch Fische, wenn überhaupt ich find die Idee komisch.

      • Naja, in einer Familie hat ein Hund ja auch oft eine Bezugsperson und mehrer weitere, die auch beteiligt sind.

        Daher finde ich die Idee nicht so wirklich abwegig.

        • Aber meist einer der der Führer ist ;-)

          es ist dann DEIN Hund, den du mit ins Büro nehmen darfst. Deine Kollegen unterstützen dich bei der Betreuung des Hundes. Wie ihr das untereinander arrangiert ist eure Sache. Hauptsache es gibt keinen Streit, sollte mal etwas nicht so laufen, wie es hätte laufen sollen.

          Der Hund ist aber NIE DER Bürohund. Es ist dein Hund für den du die Verantwortung übernimmst, Versicherung abschließt, organisierst, wann zum Tierarzt gegangen wird, zur Hundeschule etc.

          Die wohnen dann aber alle zusammen. Der Hund wird sich dann besonders an einen Menschen binden, bei dem er schläft und der sich am meisten mit ihm beschäftigt.

          Mit Kollegen teilen wird nicht so klappen. du kannst Dir natürlich einen Hund holen, und den dann höchstens 2-3 mal im Jahr zur Urlaubsbetreuung zu Kollegen geben, und mit Glück geht der auch mittags mit jemand anderem Gassi.

          Es kann aber auch sein dass der Hund nicht mit anderen Leuten mitgehen will wenn Frauchen nicht dabei ist. das kann man vorher nicht wirklich abschätzen, das entwickelt sich gemäß Charakter und Verhältnis zueinander.

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Vielleicht wäre das etwas, gibt es in jeglichen Rassen......Wir haben einen "Bürohund" das ist aber meiner und kommt abends mit nachhause zu mir nicht im wechsel

  • Ja, so soll es bei uns ja auch sein.

    Nur das eben die Kollegen einen Teil der Betreuung, besondern im Urlaub, oder wenn ich für ein Wochenende woanders bin.

    • Die Idee ist toll bedenke nur das es vielleicht Probleme geben könnte, einen von meinen kann ich ins Büro nicht mehr mitnehmen, zwecks Verteidigung der Räume hier.....Ich find es naja, irgendwann wechseln die Mitarbeiter und der Hund hängt nur an dir naja macht was Ihr wollt, gemeinschaftshund würde ich sein lassen.

      Ich finde die Idee nicht toll. Was soll das? Habt ihr nichts zu tun? Ein Hund braucht doch ein richtiges zu Hause, oder sehe ich das falsch? Bin nicht so der Hundeexperte. Ich sehe da echt keinen Sinn.

Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass deine Kollegen sich so um den Hund kümmern werden, wie sie es vorher zugesagt haben. Manche Erwachsene sind wie kleine Kinder, bei denen die Begeisterung über ein Tier nur kurz anhält. Es ergibt auch keinen Sinn, vertraglich zu regeln, wer was macht. Hunde sind liebebedürftige Tiere, die nur einen einzigen Wunsch haben: dein bester Freund zu sein. Wer sich um den Hund kümmert, sollte das tun, weil er es will und nicht, weil es im Vertrag steht.

Auch, wenn ihr euch einen erwachsenen Hund zulegt, werdet ihr ihn in gewissem Maße erziehen wollen. Es ist schwer vorstellbar, wie sich mehrere Erwachsene darüber einig werden wollen, was der Hund darf und was nicht, wenn nur eine Person, nämlich du, den Hund mit nach Hause nimmt und die meiste Zeit mit ihm verbringt.

Ich würde meinen Hund nicht mit anderen Leuten teilen wollen. Wenn du morgens ins Büro kommst und sagst "Der Hund hatte gestern abend Durchfall, bitte keine Leckerchen hingeben" kannst du schon mal davon ausgehen, dass die Hälfte sich nicht dran hält.

Außerdem denke ich, dass der Hund im Büro einen Rückzugsort braucht, der relativ ruhig ist und wo ihn keiner nervt. Das ist bei einem Körbchen neben dem Schreibtisch nicht der Fall. Hunde sind zwar gesellig, wollen aber auch mal in Ruhe gelassen werden.

Es sollte kein Kollege die Angewohnheit haben, relativ laute Musik zu hören. Das wäre Quälerei.

  • (25) 05.07.13 - 10:12

    Sehe ich auch so.

    Ein Gemeinschaftshund kann zu großen Spannungen innerhalb der Kollegenschaft führen, deswegen würde ich es lassen und die alleinige Verantwortung für das Tier übernehmen.

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