Trächtige Hündin - Woran erkennen, dass es losgeht ?

    • (1) 07.07.13 - 18:32

      Hallo,
      unsere Hündin ist trächtig.
      Sie ist heut ein bisschen unruhig,will nicht allein sein und sucht ständig meine Nähe.
      Sie leckt sich unten ziemlich oft,ich glaube,dass da vorhin 1-2 Tröpchen waren, bin mir aber nicht sicher.
      Das sind doch Anzeichen, dass es in der nächsten Zeit losgeht,oder ?
      Ich bin für Tips und Ratschläge dankbar.

      Liebe Grüße

      • Hi
        Unser hund wurde auch immer unruhig vor dem werfen. Ein hund trägt ja ca 63 tage, dh man kann ja den zeitpunkt gut einkreisen. Würde auf jeden fall schauen, das sie genügend flüssigkeit bei dem wetter zu sich nimmt, handtücher bereitlegen, falls ihr hilfestellung geben müsst und ggf nachtschicht einlegen.
        Lg conny

        • Ja,das mit den 63 Tagen kommt ungefähr hin (genau kann man es ja nie sagen).
          Ich behalte sie auf jeden Fall im Auge, sie bekommt auch die ganze Zeit Streicheleinheiten.
          Der Korb ist auch schon fertig,aber heut will sie da irgendwie nicht rein.
          ( will sie nicht dazu zwingen )

      Das sind gute Zeichen. Es geht sicher bald los.

      Viel Kraft, Durchhaltevermögen und #klee!

    Züchter, die seriös züchten, wissen, wie sich ein trächtiger und wurfbereiter Hund verhält. Vermehrer haben davon keine Ahnung. Zu welcher Kategorie zählst Du Dich?

    • Gibst du immer so "schlaue" Sprüche von dir?
      Ich habe um Rat gefragt ,nichts weiter.

      Meine güte, man kann es echt übertreiben! Wenn jeder seinen hund für 1000 euro minimum beim züchter holen würde, gäbe es die schönen mischlinge nixht mehr, sondern nurnoch überzüchtete rassehunde!
      Ausserdem hatte sie nur um rat gebeten und dich nicht um deine meinung zur zucht gebeten!
      Das ist hier in diesem forum echt extrem schlimm geworden!
      Conny

      • Also ganz ehrlich, das wird wohl nicht so schnell passieren. Es gibt immer noch tausende von Unfallwürfen und zig Straßenhunde. So lange wir mehr Hunde haben als Herrchen dazu, tut Vermehrung wohl nicht Not.

        Es kommt ja auch drauf an wie man züchter und wie man sich Gedanken drum macht. Ich sag jetzt nicht dass jeder unter dem VDH züchten muß, aber man sollte sich schon sehr genau anschauen was man wie verpaart und wie es dann weiter geht. Wir brauchen wirklich nicht noch mehr schwer händelbare Hunde die nur als Welpen süß sind und dann später im Tierheim landen.

        • Hi
          Weiss man aber, wie es zustande kam? Schon vor meiner geburt hatten meine eltern hunde. Meine ganze kindheit und jugendzeit hindurch. Darunter war eine boxerhündin, die super horchte, ausser wenn sie läufig wurde. Sie ist in ihren 9 lebensjahren, zweimal durchgebrannt, mit einem mischling. Sie hatte beide male, gott sei dank nicht empfangen, aber was wäre wenn gewesen??? Das wäre ja auch nicht unsere entscheidung gewesen! Es gibt leute, die hunde aus vermittlungen zu sich nehmen, die schon tragend sind, da sie zb aus rumänien, oder spanien privat weitervermittelt wurden.

          Ich finde es schade, das hier immer sofort nach den zuchtrichtlinien gebrüllt wird.

          Ich habe zwei katzen, und ich gebe zu, mit papieren wären die mir echt zu teuer gewesen, da hätte ich mir weder eine, geschweige denn zwei, wie wir es jetzt haben, leisten können. Sofort wurde hier gebrüllt, dann hätte man keine nehmen sollen, es sollte nicht vom geld abhängen, die entscheidung, wir wären ja mit diesen katzen betrogen usw......gut gebrüllt, fetter löwe, wenn man ein haus und drei kinder und nur ein einkommen hat!
          Wir haben nun unsere katzen seit april und sind glücklich mit, und ich wäre immer noch nicht bereit, 1200 euro zu zahlen. Nur damit sie papiere haben.
          Lg conny

          • Ich versteh schon was du meinst. Es ist echt zweischneidig. Klar ist es viel Geld, wir haben für unsere Katze 600 Euro gezahlt für unseren Hund 1100 Euro. Das muß sicher nicht sein. Aaaaaaaaaaaaber man sollte die Augen offen halten. Gerade bei billig produzierten Rassen. Unfälle und Tier aus dem Tierheim sind sicher was anderes.

            Neulich gab es hier aber wieder den Fall eines billig produzierten Labradors. Ohne Papiere weil die braucht man nicht. Ja aber dieser Hund ist ein halbes Jahr alt und kann jetzt schon kaum ohne Schmerzen laufen und wird es wohl nie so ganz können. Mußte das wirklich sein??????? Macht es hier nicht Sinn ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und eben vorher zu röntgen um zu sehen was ich da verpaare und eben dies auch über mehrer Generationen zu dokumentieren? Um eben Hunde zu haben deren Leben lebenswert ist. Das muß ich ja nicht über den VDH machen.

            Was macht denn jetzt eine Person die sich die 600 Euro für den Züchter nicht leisten konnte mit einem Hund der für 2.000 Euro operiert werden muß und später noch mal für 2.000 Euro operiert werden muß und sein Leben lang 50 Euro im Monat zusätzlich für Medikamente braucht????

            Klar auch ein Tier von einem guten Züchter kann krank sein, kann einen Unfall haben oder sonst was. Aber die Chancen für das Tier auf ein gesundes Leben sind bei guten Züchtern (die man leider nicht immer in den großen Vereinen findet) schon höher.

            Ich habe auch 2 Hunde ohne Papiere vom Tierschutz und eben einen Hund vom Züchter. Meine große Hündin war auch so ein wir wollen mal Welpen haben Hund. Die ist echt süß und ich lieb sie. Aber ich hab ständig mit ihrer Unsicherheit und mit ihrem Jagdtrieb zu kämpfen. Ich glaub nicht jeder hätte so viel Geduld mit dem Hund gehabt. Und die hat in der Menschenwelt einfach viel weniger Freiheiten als die beiden Hunde ohne Jagdtrieb. Ihre Wurfgeschwister sind auch schon teilweise im Tierschutz wieder gelandet weil sie schwer händelbar sind Es ist halt auch viel Genetik und nicht nur Prägung und Erziehung.

            Und zu dem Eingriff in die Natur, früher hat sich die Natur halt auch selber geregelt. Nicht so tolle Nachzuchten haben sich meistens auch nicht weiter vermehrt. Ein Wolf der mit 6 Monaten schon einen Hüftschaden hat, der wird kaum so weit kommen um sich zu vermehren.

            Gerade wenn man viel im Tierschutz unterwegs ist und viel Leid sieht ist man manchmal eben nicht mehr so unvoreingenommen wie man sein sollte. Man hätte die Frage sicher auch anders und netter formulieren können. Aber es ist halt nicht jeder Tag gleich.

            • Hi
              Ich stimme dir in vielen punkten zu. Wenn ich einen rassehund haben möchte, dann informier ich mich auch genauer. Unser labrador hat papiere, da mir ed und hd bei einemhund mit einem gewicht von 30 kg zu risikoreich ist, wenn ich die vorfahren nicht einsehen kann. Sie ist nun 7,5 jahre und hat nichts. Kerngesund. Eine bekannte hat auch einen labrador aus einer zucht. Mit eineinhalb jahren mussten beiden "ellenbogen" versteift werden. Papiere schützen einen davor nicht. Unsere katzen waren ebenfalls mit 400 euro pro fell(losem)näschen dabei. Aber in beiden fällen waren die eltern mit ihm haushalt und bei 1.3 kg pro katze mache ich mir weniger gedanken um hd und ed als bei einem schwereren hund.
              Es sind hauskatzen, werden hauskatzen bleiben und nicht gezüchtet. Ich kann mir nicht vorstellen, das sie schmusiger und verspielter oder süsser wären, wenn ih 600 euro mehr für sie gezahlt hätte;-)
              Nur das die te keine zucht aufmachen möchte oder wollte, liest man doch daraus, das sie völlig unerfahren ist. Sie kannte sich weder mit den 63 tagen, nach denen man bei den meisten hunden echt die uhr stellen kann, noch kannte sie die anzeichen für eine bevorstehende geburt. Für mich liest sich das nach unfall.
              Denn jeder, der etwas geld mit einer unseriösen zucht nebenher hätte verdienen wollen, zumindest in deutschland, hätte sich etwas in die materie eingelesen.
              Aber das ist nur meine meinung.
              Lg conny

    Was sie meint, is lediglich (und für mich nachvollziehbar), dass jemand, der Hundewelpen erwartet, sich bis ins kleinste Detail mit allem Möglichen rund um Trächtigkeit und Geburt beschäftigt haben sollte.

    Ich habe mich bei meinem ersten Kind eingehend informiert, alles über Schwangerschaft und Geburt gelesen was mir in die Finger kam und doch war die Frage wann geht es los, wie geht es los, merke ich wenns los geht sehr zentral, jedes Zeichen wurde hinterfragt, analysiert usw. Scheint sehr vielen Leuten gleich zu gehen wenn ich hier in den Schwangerschafts- und Geburtsforen lese, warum sollte es bei einer Tiergeburt nicht ebenso sein? Daraus Schlüsse zu ziehen wie du es tust, halte ich für etwas arrogant.

    Jepp so ist es ;)

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