Wie einen Kompromiss finden.... leidiges Hundethema

    • (1) 22.07.13 - 19:20

      Hallo an alle Urbianer,

      kurz zu uns: Mein Freund (28)und ich (23) sind nun seit 3 Jahren ein Paar und wohnen seit 2,5 Jahren zusammen. Ans ich haben wir auch beide die gleichen Ansichten und Lebenseinstellung/Lebenswünsche... tja nur beim Thema Hund gibt es Probleme...

      Ich möchte einen Hund - am liebsten sofort - und mein Freund hat ein bisschen Angst vor Hunden und ist nicht gerade der Fan von Tieren im Haus. Er ist auf dem Bauernhof groß geworden und hat immer gelernt, Katzen, Hunde und alle anderen Tiere draußen leben und nicht ins Haus gehören. Diese Meinung vertritt er auch sehr streng!
      Nun hat sich mein Freund vor knapp 6 Monaten eine Eigentumswohnung gekauft, um übriges Geld sinnvoll anzulegen. Feine Sache NUR möchte er nach wie vor KEINEN Hund in der Wohnung...zeitlich und finanzielle ist es gar keine Frage!

      Ich wünsche mir seit Kind an einen Hund und hatte mir auch 2010 schon einen Welpen angeschaut und ausgesucht, dann lernte ich meinen Freund kennen und das Thema Hund wurde von mir erstmal pausiert. Er hatte immer gesagt irgendwann irgndwann ... ich kann es nicht mehr hören... einen großen Hund möchte er auf keinen Fall und ich möchte auf keinen Fall so eine kleine Ratte... ein mittelgroßer Hund wäre doch super...

      Nur wie finden wir hier den Kompromiss?Ich werde definitiv irgendwann einen Hund haben, ich möchte aber auch eine Zukunft mit meinem Freund haben...

      Hat jemand einen guten Rat oder ähnliches Problem lösen müssen?

      LG

      • Wenn ich das richtig verstanden habe wohnt ihr beide in seiner Wohnung? Oder hast du eine eigene? Das Problem ist wenn es seine Wohnung ist und auch noch sein Eigentum, dann wirds natürlich schwierig mit dem durchsetzten.
        Er möchte keinen Hund und schon gar nicht in seiner Wohnung.

        Was stört ihn den? Der Dreck, die Haare oder der ganze Hund ansich?
        Was auch immer es ist wenn er so dagegen ist kannst du nicht viel machen. Leider ist nicht jedem Mensch tierlieb und gerade Hunde sind schon eine große Verantwortung. So ein Tier wird mal locker 15 Jahre alt und braucht viel Aufmerksamkeit und Pflege, vielleicht ist er dazu einfach nicht bereit.

        Du kannst dich natürlich auch nicht über ihn hinwegsetzen da es seine Wohnung ist. Den einzigen Weg den ich hier sehe ist das du dir eine eigene Wohnung nimmst und dort den Hund hälst. Wenn es dir wirklich so wichtig ist einen Hund zu haben und du deinen Freund nicht verlassen willst.

        Ich verstehe deinen Wunsch wirklich, denn ich wünschen mir seit Jahren wieder ein Pferd und mein Mann ist auch dagegen, aber es gibt nun mal wichtigere Dinge im Leben und aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

        Vielleicht ist jetzt einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt für einen Hund! Ich werde definitiv auch irgendwann wieder ein Pferd besitzen aber halt nicht jetzt. Ich sehe es so, das man ja auch noch Dinge in seinem Leben braucht auf die man sich freuen kann.

        LG

        • (3) 22.07.13 - 22:09

          Woraus schließt Du denn, dass ihr Freund nicht tierlieb ist?

          Ich mag Tiere, besonders auch Hunde, sehr gern und möchte trotzdem keinen haben. Ein Grund dafür ist, das ich tierlieb bin und ich nicht glaube, dass wir einem Hund (trotz großem Haus und Garten) ein ideales Umfeld bieten können.

          Nicht jeder, der Tiere hält ist automatisch tierlieb.

      (4) 23.07.13 - 07:43

      Hi,

      ihr werdet keinen Kompromiss finden.

      Dein Freund ist mit einer Art Tierhaltung groß geworden, die Berufsbedingt ist - und da lautet auch heute noch oft (wie man an Deinem Freund sieht) die Devise:

      "Vieh" gehört nach draußen
      "Vieh" muss einen Nutzen haben (ein Hund zum Bewachen, Katze zum Mäusefangen, etc.)

      "Er hatte immer gesagt irgendwann irgndwann"

      Ja - und irgendwann kommt nie, weil es es einfach nicht will. Ich denke, damit wirst Du Dich abfinden müssen solange ihr zusammen seid. Ein Tier (egal welches) anzuschaffen MUSS eine Entscheidung von allen Familienmitgliedern (in dem Fall euch beiden) sein. Ansonsten gibt das eh nur Krach.

      Von mir - und vermutlich den meisten Züchtern und Tierschutzorgas würdest Du in der Situation kein Tier bekommen.

      Du bist noch jung, es kann noch so viel passieren, die Jobsituation kann sich ändern (was wäre dann mit dem Hund?), die Beziehung kann in die Brüche gehen, ihr wollt vielleicht reisen, etc.

      Dazu kommt: Was sagt denn die Eigentürmergemeinschaft zur Tierhaltung? Die ist nicht überall erlaubt!

      Gruß
      Kim

    • Das ist leider so ein Thema, bei dem es keine Kompromisse gibt. Entweder an hat einen Hund oder nicht.Es klappt ja auch nicht, wenn Du dann alleine zuständig bist, der Hund wird ja trotzdem auch die Nähe von Deinem Freund suchen, und wenn ihr eine gemeinsame Kasse habt, dann gehen Deinen Freund auch die Tierarztrechnungen was an.

      Übrigens ist Tierhaltung in Eigentumswohnungen oft eher schwieriger als in Mietwohnungen...

      Das "irgendwann" hat Dein Freund wohl leider deswegen gesagt, weil er Dich halten wollte. aus keinem anderen grund,nicht weil er vielleicht wirklich mal einen Hund will, sondern nur weil ihm klar war dass Du es sonst gar nicht erst mit ihm versuchst.

      wie die anderen schon geschrieben haben, bezgl. Thema Hund harmoniert ihr beiden nicht. Dieses "irgendwann irgendwann" von ihm ist sein Trick in der Hoffnung, genau "irgendwann" begräbst du deinen Wunsch nach einem eigenen Hund.

      Wenn die Sehnsucht nach einem Hund bei dir sehr gross ist, dann geh ins örtliche Tierheim und werde Gassigeher, verbringe Zeit mit Hunden. Dann merkt dein Freund, dass dir das Thema sehr wichtig ist. Wer weiss wenn er kein Feigling ist, vielleicht beendet er dann die Beziehung bei der Aussicht, dass du deinen Hundewunsch nicht begräbst. Ihr führt einen Machtkampf. Fragt sich, wer gewinnen wird.
      Alles Gute

    • Hm, unter den Umständen würde ich sagen musst du warten bis er es auch will, nicht aber weil du es willst. Ein Hund geht ja beide was an, den kann man nicht eben mal da oder dort parken, der ist da, und da es seine Wohnung ist und gegen eine Haushaltung ist, wird es wohl noch schwerer.

      Hallo,

      wie hier schon geschrieben wurde, bin ich der Meinung, dass ihr keinen Kompromiss finden werdet.

      Du solltest entweder die Bedingungen schaffen, um dir unabhängig von seiner Meinung einen Hund halten zu können (eigene Wohnung und eventuell die Trennung vom Freund in Kauf nehmen?? Wärst du dann glücklich?) oder im Sinne des Hundes auf die Anschaffung desselben verzichten.
      Du glaubst gar nicht, wieviel Hunde in unserem Tierheim sitzen, in dem ich ehrenamtliche Gassi-Geherin bin, die wieder "abgeschafft" und ins Tierheim "entsorgt" wurden, weil die Anschaffung nicht von allen Familienmitgliedern gewollt war und danach scheinbar unlösbare Probleme auftraten.

      Wie wäre es, wenn du dich ehrenamtlich in einem TH engagierst und auch ehrenamtliche Gassigeherin wirst. So hast du Umgang mit Hunden und tust nebenbei noch etwas gutes. Die Fellnasen freuen sich nämlich über jeden Spaziergang außerhalt des Tierheimalltages.

      LG

      Nici

      Das ist wie beim Thema Kind! Wenn Du Dir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen kannst, er aber sich keines mit Hund, dann trenn Dich. Es gibt auch andere tolle Männer auf der Welt.
      Oder Du verzichtest und hörst auf Deinen Freund zu nerven.

      Das wäre dann konsequent finde ich!

      Mona

      (10) 23.07.13 - 14:15

      Hallo,

      also ich kann im Gegensatz zu den anderen was anderes berichten.
      Als ich meinen Freund kennengelernt habe, hat er mir gleich klar gemacht, dass er Katzen überhaupt nicht mag.

      Und ich wollte schon immer eine eigene Katze.
      Ich habs dann erstmal auf sich beruhen lassen und abgewartet. Hin und wieder kam uns die Nachbarskatze besuchen und er hat sie mit der Zeit ins Herz geschlossen.
      Nach nun 4 Jahren und einigen Nachfragen war er jetzt endlich bereit, sogar zwei Katzen aufzunehmen. Ich hab ihn bei der Wahl einbezogen und auch immer betont, dass er es auch wollen muss.
      Bis zuletzt hatte er Zweifel, aber nun liebt er unsere zwei Stubentiger über alles.

      Vielleicht geht ihr mal am Wochenende ins Tierheim und führt immer mal einen Hund aus. Einfach um ihn an das Thema ranzuführen.
      Viele müssen sich erst daran gewöhnen. Das bringt dann die Zeit.
      Chancenlos sehe ich die Lage nicht...

      LG

    (14) 23.07.13 - 15:44

    Hallo,
    ganz ehrlich ? Ihr werdet keinen Kompromiß (und wenn nur einen Faulen) finden.

    Außer ihr holt euch einen Hund der draußen lebt....

    Ihr habt so unterschiedliche Vorstellungen von Tierhaltung, das würde noe gut gehen. Wenn du mit dem Mann glücklich bist, verzichte auf den Hund. Ansonsten, eigene Wohnung.....dazwischen gibt es nix. Ihr seid euch ja nicht mal bei der Größe einig.

    Verzichte, auch dem Hund zuliebe.....man kann nicht alles haben.

    (15) 23.07.13 - 17:37

    Hallo,

    Ich möchte Dir unter diesen Voraussetzungen ganz klar davon abraten, Dir gegen den Willen Deines Freundes einen Hund zuzulegen oder Deinem Freund einen aufzuzwingen. Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber Du hörst Dich noch sehr kindlich an. Offensichtlich hattest Du noch nie im Leben einen Hund und kannst Dir nicht vorstellen, wie sehr sich Dein Leben mit einem Hund verändert, von einem Welpen ganz zu schweigen. Ein Welpe bedeutet, alle zwei Stunden rausgehen und das monatelang. Bis er endlich stubenrein ist, hat er möglicherweise x-mal in eure Wohnung gemacht. Da werden Eure Nerven sehr bald blank liegen und das wird Eure Beziehung gefährden. Ein Hund ist ein Tier, zu dem alle Familienmitglieder stehen müssen. Ohne die Unterstützung Deines Freundes wird es für dich sehr schwer werden. Ich kann dir davon nur abraten. Einen Hund zu haben, bedeutet außerdem eine enorme Einschränkung: Shoppen gehen mit Hund - furchtbar, Schwimmbad - keine Chance, Kino, Museum, Freizeitpark - vergiss es und und und. Du bist erst 23 und schreibst, zeitlich ist es kein Problem. Wie soll man sich das vorstellen: Planst du für den Rest Deines Lebens Hausfrau zu sein? Ich denke, in Deinem Fall gibt es keinen Kompromiss. Entweder du trennst dich von Deinem Freund und ziehst dein Hundeprojekt alleine Durch oder suchst dir einen Partner, der auch einen Hund möchte und auf dessen Unterstützung du dich verlassen kannst, oder aber du verzichtest auf deinen Hundewunsch oder verschiebst ihn auf später. Bitte schaffe dir unter diesen Umständen keinen Hund an.

    Ach ja: Eine Katze zu haben und einen Hund zu haben, das sind zwei Paar Stiefel.

    Alles Gute,

    Babulja

    (16) 24.07.13 - 15:15

    Oooooh!!! Das kenne ich!!!!!

    Ich möchte auch wieder einen Hund, bin mit Hunden aufgewachsen, mein letzter Hund ist seit 7 Jahren im Hundehimmel...
    Seit dem wünsche ich mir eigentlich wieder einen Vierbeiner zu Hause, aber mein Mann ist dagegen.
    Zunächst hieß es "Wenn die Jüngste in den KiGa geht", das ist allerdings nun schon 2 Jahre der Fall und er möchte dennoch keinen Hund. Leider ist er absolut ohne Haustiere aufgewachsen und hat keinen wirklichen Bezug dazu :-(

    Jetzt haben wir seit 2 Tagen eine Katze als "Alternative", ist eigentlich nicht unbedingt meins, aber die Kinder finden es toll...

    Abgeschlossen ist das Thema für mich trotzdem nicht, irgendwann erfülle ich mir diesen Wunsch, keine Ahnung wann und wie, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Alles Gute Euch #winke

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