Kleine Giftzicke beisst dauernd....wie abgewöhnen?

    • (1) 08.08.13 - 19:07

      Also ich bin ja eigentlich "hundeerfahren"....aber beim dieser Hündin weiss ich nicht weiter.....

      Es handelt sich um die ca. 2,5jährige Jack Russel Hündin. Sie ist eigentlich total umgänglich und lässt sich knudeln und tobt gern.
      Nachbarin wohnt linke Hausseite oben, ich rechte Hausseite unten.
      Haben eine Art Gemeinschaftsgarten ....ich komme direkt von der Wohnung aus dahin.

      Gleich zu Anfang wollten wir natürlich das die Hunde sich kennenlernen......sie meinte ihr Hund ist eigentlich umgänglich mit anderen Hunden.
      Als sie unseren Mercy sah freute sie sich total und war ganz hibbelig. Also losgemacht und sie schoss direkt auf ihn los.....und ohne lang zu fackeln sprang sie ihm direkt an die Kehle und biss sich fest.
      Ihr Frauchen konnt brüllen wie sie wollte...null Reaktion.
      Ich hab dann laut ihren Namen Gebrüllt und heftig mit dem Fuss neben ihr aufgestampft....sie hat sich mir sofort unterworfen.
      Seitdem bin ich für sie ne große Respektperson.....und sie liebt mich abgöttisch.

      Jedenfalls haben wir es immer wieder versucht die Beiden zusammen zu bringen - sie natürlich an der Leine.
      Aber sobald sie die Chance hatte biss sie ihn.....

      Bis letzte Woche, da ging es dann plötzlich einigermassen. Sie fing zwar immer mal wieder an ihn etwas zu zwicken, aber sobald ich schimpfte hörte sie auf.

      Eben grad wieder mit Beiden im Garten gewesen....die Beiden haben etwas getobt....naja, was man so toben nennen kann....Mein Dicker hat mittlerweile total Schiss vor ihr und ist total vorsichtig wenn sie in der Nähe ist.
      Dann tickte sie eben wieder total aus und biss sich wieder an seiner Kehle fest.....also nicht spielerisch sondern wirklich aggressiv!
      Aufs Frauchen hörte sie gar nicht, auf mein Rufen auch nicht.....mein Hund am Jaulen, Bellen und Knurren.....ich hab sie dann zu fassen gekriegt und hab sie auf den Rücken gelegt und geschimpft....sie total am zittern weil sie Schiss hatte.....und mein Dicker total durch den Wind. Aber zum Glück nicht verletzt.

      Hat noch jemand Tips wie wir dieser Zicke das Beissen abgewöhnen können???
      Wasserspritze bringt gar nix.......

      • Warum tust Du das Deinem Hund weiterhin an?

        Er erlebt, dass Frauchen immer wieder einen Hund auf ihn los lässt, der eindeutig versucht, ihn umzubringen, und Bisse in die Kehle sind auch wirklich gefährlich, sie muss ja nur mal die Schlagader erwischen.

        Und irgendwann geht Frauchen dann endlich dazwischen, aber ehrlich, das ist kaum Besser als einen Hundekampf auszurichten.

        Wenn die Hündin Deinen nicht mag dann ist das eben so, das ist nicht ungewöhnlich bei Hunden die so nahe beeinander wohnen, dass sie eben beide ein und dasselbe Kernrevier teilen müssen, das ist eben zu eng. Ihr könnt die Hunde nicht zwingen zu Freunden zu werden.

        ein Wunder, dass dein Hund Dir überhaupt noch vertraut, wo Du ihn immer wieder in Lebensgefahr bringst.

        • Du scheinst zu denken das mein Hund tagtäglich den Bissen der Bestie ausgesetzt ist........

          Das Ganze war jetzt in einem Zeitraum von 5 Wochen....

          Und das sie ihn nicht mag schrieb ich nirgends......sie freut sich immer eenn sie ihn sieht....fordert ihn zum spielen auf und Alles. Sie spielen die letzte Zeit auch öfter zusammen. Und gestern plötzlich dann biss sie ihn dann wieder.....einfach so.....die 10 Minuten vorher war Alles bestens. Da hat sogar unser Dicker sie mal zum Spiel aufgefordert weil er wohl langsam Vertrauen gefasst hatte.

          • Nach einem Zeitraum von nur 5 Wochen hat sich das jetzt nicht angehört in Deinem ersten Beitrag, das hättest Du dazu schreiben können.

            Dann finde ich es aber erst recht viel zu schnell, wenn schon ein paar Tage nach einem Biss wieder beide gemeinsam im Garten sind oder zusammen Gassi gehen.

            Noch dazu bei so einer schwierigen Rasse, bei der Du keine Ahnung hast, wie mit ihr gearbeitet wird. Nur gassi gehen reicht bei Jack Russel einfach nicht, das ist viel zu wenig. Passiert nicht gerade selten dass die dann total am Rad drehen, einfach aus der Unterforderung heraus.

            Sie müssen keine Freunde werden, und Dein Hund sollte erst mal Ruhe haben, damit er sich mehr entspannen kann.

            • Na was die Besitzer mit dem Hund machen kann ich ja nicht beeinflussen.
              Ebenso kann ich denen nicht verbieten mit dem Hund in den Gemeinschaftsgarten zu kommen......die 3 Hunde unserer Vermieterin rennen da ja auch oft rum. Wobei 2 davon zwar große Klappe haben aber nicht rankommen, und die Dritte total lieb und umgänglich ist.

              Und es geht halt nicht das unser Hund deswegen nur drin bleibt. Wenn das Wetter es zulässt bin ich mit meiner Tochter im Garten- und da ist Mercy immer dabei. Wo das Kind ist, ist auch er.

              Hab mit unserer Hundetrainerin nun gemailt.....sie meinte die Sache mit dem Wasser ist ein guter Ansatz wenn sie Wasser nicht mag.

              Wenn sie also sofort ablässt halt loben, wenn sie wieder zickt nassspritzen.
              Macht die Besitzerin bisher auch ....und der Hund pariert dann auch - kurzzeitig.
              Aber vielleicht ist solch Blumenspritze die falsche "Waffe".........ein Becher voll wär vielleicht angebrachter....das merkt sie vielleicht besser....hm...

              Ach so....nach mir hat dieser Hund auch schon geschnappt als ich sie ausgeschimpft und festgehalten habe........beim ersten Mal hat sie ein auf die Schnautze bekommen aus Reflex, und seitdem überlegt sie zweimal was sie tut.......sie geht mich zwar manchmal noch etwas an wenn ich schimpfe oder sie festhalte, aber sie schnappt nicht mehr zu.

              Lernfähig ist sie also......

              • Kauf Dir nen Super-Soaker, wenn Du mit Wasser als Strafe arbeiten willst. Gezielt, heftig, und auf entfernung.

                Ich finde es auch nicht schlecht, wenn man nur eine Wohnung ohne Garten hat sondern eben mit dem Hund Gassi geht. sonst ist das übliche verfahren eher, dass der unverträgliche Hund nicht in den Garten darf.

                • hab zwar keine Ahnung was son Super-Soaker ist....vermute aber mal ne Form von Wasserpistole.......haben hier 2 Stück die recht fix zu füllen sind und nen heftigen Strahl abschiessen......bzw. meine Tochter hat die.

                  Naja,....ich nutze unseren Garten sicher nicht als Gassi-Ersatz.......jedenfalls nicht bei Mercy. Aber für den "Notfall" ist es ganz gut das man einfach nur Mal die Tür aufmachen muss.....kommt aber derzeit nur sehr selten vor.
                  Bei unserem Baby jetzt natürlich schon......

                  Nachbarin geht 2 Mal am Tag mit dem Hund mindestens ne Runde, und 2 Mal am Tag geht sie in den Garten.
                  Ich finds auch nicht so doll, aber halte mich da natürlich raus.

                  Meine andere Nachbarin, die Vermieterin, geht nie Gassi.....ehrlich - NIE
                  Die 3 Hunde, allles Dackel bzw. Dacke-Mixe, kacken und pinkeln entweder in den Garten ( was dann nie weg gemacht wird) oder sie gehen in den Keller und machen da hin......
                  Ab Mittags sind die Hunde am Waldrand mit in der Grillhütte und laufen da rum.

      (8) 09.08.13 - 07:01

      Ich bin zwar nicht so hundeerfahren, aber die Konstellation einer an der Leine / einer ohne Leine klingt fuer mich ziemlich ungluecklich. Noch dazu in einem Garten, den beide als Revier beanspruchen. Habt ihr es schon mal auf "neutralem Grund" versucht? Vielleicht mit beiden an der Leine (mit Abstand) spazierengehen oder auf einer Hundewiese?

      Generell kann es aber auch einfach sein, dass die "Chemie nicht stimmt".

      • (9) 09.08.13 - 07:29

        an der Leine war sie nur zwischendurch nachdem sie am Anfang so losgebissen hat als sie ohne Leine war.
        Letzte Woche wurd es besser und sie konnt ohne Leine im Garten laufen....ging nicht mehr direkt auf ihn los.....aber im Spiel zwickte sie dann doch plötzlich wieder zu. Und gestern als sie austickte war sie auch ohne Leine und vorher schon 10 Minuten mit ihm am rumlaufen.

        Neutrales Gebiet schon öfter,....wir gehen gelegentlich zusammen ne kleine Runde. Da läuft sie ganz normal neben ihm her, und ab und zu zwickt sie dann doch mal zur Seite.

        Vielleicht sollte ich auch erwähnen das diese Hündin letzte Woche nen 11 Wochen alten Welpen ins Ohr gezwickt hat nachdem sie erst ganz normal mit ihr umgegangen ist....

    (10) 09.08.13 - 09:27

    Hallo,

    wie wird die Jack Russelhündin denn sonst trainiert? Darf sie sich außerhalb ihrer Hundespielereien auch mal so richtig auspowern?
    Z.B. Reizangeltraining, am Fahrad laufen
    Ich würde die Hunde nur zusammen lassen, wenn sie sich vorher ausgepowert hat.
    Dann würde ich beobachten, ob sie vielleicht irgendwo Schmerzen hat. Das sie vielleicht zubeißt, wenn ihr ein anderer Hund an eine Stelle kommt, die ihr weh tut.
    Ansonsten muss man manchmal akzeptieren, dass es auch unter Hunden Antipathien gibt! LG Pechawa

    • (11) 09.08.13 - 09:41

      die gehen mit ihr ganz normal spazieren......was die sonst noch so alles mit ihr machen kann ich nicht sagen.
      Draussen kann sie jedenfalls nicht ohne Leine laufen weil sie abhaut. Nur im Garten geht's halt ohne Leine.

      Gestern hat die Kleine ja getobt wie wild.....mindestens 10 Minuten, und dann erst hat sie plötzlich zugepackt - es war vorher nichts. Unser Dicker ist eh total vorsichtig und rennt sie auch nicht um oder so.....

      Und es ist ja nicht nur unser Dicker wo sie zuschnappt....letzte Woche nen Welpen, und vor einiger Zeit auch schonmal nen anderen großen Hund.

      Auf Wasser reagiert sie ja, aber halt nur für den Moment........vielleicht sollt man die Wassermenge einfach mal erhöhen....bisher hat das Frauchen nur so kleine Sprühflasche dabei

      • (12) 09.08.13 - 13:03

        Normal spazieren gehen reicht einem Jack Russel nicht. Vielleicht könnten sich ihre Besitzer mit einer Reizangel anfreunden, die kann man auch mit einer Schleppleine nutzen
        http://www.working-gundogs.de/artikel/reizangelarbeit
        Fördert eine gute Erziehung und der Hund wird ausgepowert.

        Wenn die Hündin beim Toben so ausartet, würde ich jegliches Toben mit anderen Hunden unterbinden!
        Ich könnte mir vorstellen, dass sie durch die Toberei die Kontrolle verliert und deshalb zuschnappt - das würde sie auch bei der Jagd nach einem Kaninchen tun: verfolgen, packen, in die Kehle beißen! Ist hünd. Verhalten und Jack Russels sind nun mal Terrier!

        LG

        • (13) 09.08.13 - 13:13

          ich kann nur ansprechen was ein Jackie für Ansprüche hat.......
          Die hat den damals angeschafft weil er niedlich war, ohne sich Gedanken darüber zu machen was der Hund für Ansprüche stellt.
          Ausser Sitz und Platz kann sie auch nix.....an der Leine zieht sie wie Deibel, und dauernd ist sie am kläffen.

          Wie sie im Endeffekt mit dem Hund umgeht ist ihre Sache....

          Sie beisst ja nicht nur beim Toben, sondern auch so.....letzte Woche biss sie auf einmal meinen Welpen hier ins Ohr ohne Vorwarnung. Vorher hat sie minutenlang an ihr rumgeschnüffelt und sie geleckt.....

          Dieser Hund ist sicher einfach nur total verkorkst....

(14) 10.08.13 - 12:12

Was tust du deinem Hund an?

Was nicht geht geht nicht es kommt halt häufiger vor das Hunde sich nicht vertragen und das klappt auch nicht auf teufel komm raus. Wenn man sein Tier liebt probiert man es einmal vieleicht auch zwei mal aber immer wieder? Das tier bekommt ja nen knacks fürs leben Oo

Top Diskussionen anzeigen