Probleme mit MaineCoon

    • (1) 17.08.13 - 14:46

      Hallo an alle Katzenkenner,
      nachdem unsere MainCoon im November 2011 überraschend eingeschläfert werden musste, haben wir seit 12.2011 eine Katze u.einen Kater, ebenfalls MainCoon.Sie kamen im Alter von drei Monaten zu uns.Die Eingewöhnung war problemlos, die Beiden waren stubenrein.Nun haben wir seit einiger Zeit das Problem,dass in die Wohnung gepinkelt wird.Eigenartiger Weise nur einmal am Tag, aber nicht jeden Tag,in den frühen Morgenstunden.Dazu kommt dass sie trotz mehrerer Krattbäume u.Spielzeug massiv kratzen.Wir wollen sie nun nach draußen lassen.Haben jedoch nicht d.Möglichkeit einer Katzenklappe.

      Hat uns jemand einen Rat oder Tipp wie die Ausgliederung am besten geht bzw.eine Idee warum sich das Verhalten so geändert hat.

      Wir sind ratlos.

      Danke, Gruß

      • Hallo

        Ich würde ich mir gut überlegen, ob ihr die Katzen rauslasst. Ich habe mal gehört, dass Rassekatzen ganz gern geklaut werden, wobei ich nicht weiss, ob es sich dabei nur um junge Tiere handelt.

        Ansonsten versucht doch mal das Leben eurer Katzen spannender zu gestalten. Neues Spielzeug, Spielzeuge austauschen, neue Kratzbäume oder auch die Möglichkeit auf die Schränke zu kommen und von oben zu beobachten. Vielleicht ist ihnen einfach nur langweilig?

        Es gibt so viele individuelle Fragen. Wie viel Platz haben eure Katzen zur Verfügung? Habt ihr einen Balkon, den ihr sichern und auf den sie gehen können?

        Ansonsten bleibt nur, irgendwann die Terrassentür aufzumachen und sie rauszulassen. Ich fände es blöd, wenn sie durch ein Treppenhaus müssten. Das würde vermutlich auch die anderen Nachbarn stören. Ein Fenster auflassen, würde ich vermutlich auch nicht wollen, je nachdem wie hoch ihr wohnt, aber da ist dann wieder die Absturzgefahr...

        Oder ihr baut auf eure Kosten ein neues Fenster mit Katzentür ein, behaltet das "alte" und wenn ihr mal umziehen solltet, lasst ihr das alte Fenster ohne Tür wieder einbauen.

        Je nachdem würde ich einen Umzug in Erwägung ziehen. Aber versucht erst mal, das Leben eurer Katzen spannender zu machen.

        LG, Ciara

        • Hallo,

          wir bewohnen zwei Ebenen mit ca. 160 qm, 1. Stock und DG, Eigentum - deshalb kommt ein Umzug nicht in Betracht.

          Wir haben drei riesige Kratzbäume und etliches anderes Spielzeug.
          Die Möglichkeit auf die Schränke zu kommen ist gegeben und wird auch genutzt. Ebenso der Freigang auf den Balkon. Jetzt im Sommer sind sie sehr viel draussen.
          Einfach die Terrassentüre aufmachen und raus lassen geht nicht aufgrund der Lage der Wohnung im 1. Stock, es bleibt nur der Weg über das Treppenhaus.

          Wie gesagt, wir sind ratlos und wissen nicht was tun bzw. Zu ändern, da eigentlich die Lebensumstände nicht schlecht sind. Aber offensichtlich genügt es den zwei Rabauken nun nicht mehr.
          Gruss

      Hallo, sind die beiden kastriert ?

      LG

      • Ja, bereits seit März 2012

        • Mh, manche Katzen markieren ja trotz Kastration aus Frust heraus. Das habe ich bei einem Tierarzt auf der Seite gefunden:

          " Bei den meisten stubenunreinen Katzen liegt in der Regel eine momentane Verhaltensstörung vor. Als Ursache kommen die verschiedensten Faktoren in Frage: Vorübergehender oder dauerhafter Verlust der Bezugsperson (Reisen, Besitzerwechsel), Eintreten neuer Personen (Baby, Lebenspartner), Artgenossen oder anderer Tiere in die bestehende Familienstruktur, Rangverschiebungen, Umgebungsveränderungen (Umzug, Wohnungswechsel), Verbringen ins Tierheim, Umstellen von Möbeln oder gar neue Möbel (oft reicht der Tannenbaum an Weihnachten), Anwesenheit von Handwerkern, Gästen, Ferienkindern oder Enkeln, Maschinenlärm, Verhinderung oder Behinderung gewohnter Tätigkeiten (Entzug des Freigangs, Verschließen bisher zugänglicher Räume, Abstellen des Im-Bett-Schlafens), zeitliche Änderungen im Fütterungs- oder überhaupt im Tagesablauf, Futterumstellung (andere Marke oder Trockenfutter statt Feuchtfutter), Mangel an Zuwendung, Bestrafung usw. Besonders häufig ist die Ursache im Toilettenbereich selbst zu suchen. So lehnen manche Katzen die Katzentoilette bereits ab, wenn sie nur geringfügig verschoben wurde, manche Katzen vermeiden das Aufsuchen der Toilette, wenn sie bereits benutzt worden ist, andere wiederum lehnen das Einstreumaterial ab (Farbe, Konsistenz, Geruch etc.) oder die Form der Katzentoilette bzw. deren Aufstellungsort." (Quelle Tierarzt-Raab.de)

          Ich würde auf jeden Fall noch mal zum Tierarzt gehen und alle organischen Ursachen ausschließen lassen. Oder warst du da schon ?

          LG und viel Erfolg !

          • Hallo,

            vielen Dank für die Antwort.

            Nein,

            beim Tierarzt waren wir noch nicht, steht für morgen auf dem Programm.

            Für mich haben sich keine erkennbaren Änderungen in unserem Haushalt bzw. im Zusammenleben ergeben.

            Angefangen hat die Pinkelerei, als mein Mann mehrmals beruflich einige Tage weg war.
            Damals habe ich es darauf geschoben, da er die Hauptbezugsperson der beiden Tiger ist.
            Aber nun ist er oft da, gerade täglich, da wir Urlaub haben und es wird mittlerweile jeden Tag, wie schon erwähnt in den Morgenstunden, in die Wohnung gepinkelt.

            Da den Tag über und auch das grosse Geschäft in die Katzentoilette gemacht wird, schliesse ich etwas Organisches schon fast aus.

            Nur was könnte es dann sein?
            Ich bin leider kein Tierpsychologe, um hieraus lesen zu können.

            Gruss

            • Mhhh, ich leider auch nicht... Aber wenn es nur morgens ist- könnte es eine "Rache" für die Nacht sein ? Schlafen sie getrennt von euch ?

              Ich wünsch euch auf jeden Fall, dass ihr es bald in den Griff bekommt. Ist ja schon nervig :-(

              Vielleicht kann euch euer Tierart weiterhelfen.

              LG

              • (9) 19.08.13 - 16:17

                Tierarzt mein ich natürlich...

                (10) 19.08.13 - 16:33

                Ja,
                sie schlafen getrennt von uns, aber auch das schon von Anfang an.

                Ich mag es nicht wirklich, wenn zwei Katzen mit je ca. 7 kg bei uns im Bett liegen würden.

                In der Tat ist es ziemlich nervig,
                vorallem weiss ich defintiv keine Lösung.

                Wir haben uns informiert und es ist wohl so, dass sich MaineCoons nicht wirklich als Freigänger eigenen. Der Züchter sagte, sie seien zu treudoof dazu. Würden sich von jedem streicheln lassen, würden mit jedem mitgehen, hätten selbst vor Hunden keine Angst.
                Somit fällt dies weg ... und nun?

                Gruss

                • Unserer ist Freigänger und lässt sich draußen von niemandem anfassen als von uns. Und seit er einmal gejagt wurde hat er Angst vor Hunden, außer denen die bei uns im Haus zu Besuch sind. Er trennt strickt draußen und drinnen. Ich denke, das hängt von der Katze ab und ist nicht zu pauschalisieren. Die Umgebung muss natürlich auch geeignet sein. Hier kennt jeder unseren Kater. Es ist ländlich, Spielstraße und es kommen kaum Fremde hier durch. Außerdem hat er GPS, weil er mal drei Tage in einer Scheune eingesperrt war... Weit weg geht er aber so gut wie nie....Gegen Diebstahl hilft das natürlich nicht... Wir gehen das Risiko ein und hoffen, dass es gut geht.

                  Wenn sie einen Freiheitsdrang hätten, würden sie aber bestimmt an Balkontür oder Fenster sitzen und es lauthals kundtun oder versuchen raus zu huschen. Vielleicht ist es wirklich Langeweile... Mhhh, da kann man wirklich nur rumraten.

                  Hi,

                  zu Deinem eigentlichen Problem kann ich Dir nichts sagen, unsere Coonies hatten sowas nie, trotz mehrmaliger berufsbedingter Abwesenheit meines Mannes oder mir. Was hier bei Abwesenheit von einem von uns passiert, ist, dass der eine Coonie von uns auf die Suche geht. Das zieht sich durchs Haus und auch im Garten wird dann nach meinem Mann gesucht.

                  Ansonsten kann ich Dir sagen, dass unsere Maine Coons sehr gut zwischen drinnen und draußen unterscheiden. Draußen lassen sie sich von niemandem außer meinem Mann und mir anfassen. Meine Schwiegis duerfen draußen nur streicheln, wenn wir dabei sind. Drinnen lassen sich beide problemlos von den Schwiegis streicheln. Wie reagieren denn Deine Coonies? Sind sie Fremden gegenüber zutraulich? Das wuerde ich mal beobachten, fuer mich waere das ausschlaggebend, ob sie raus koennen oder nicht.

                  Ich bin sehr froh, dass wir beide rauslassen koennen. Wir haben ein sehr großes Haus, aber wenn hier zwei 10 kg Kolosse durchs Haus toben, wackeln die Waende ;-)

                  Lieben Gruss

                  Wir hatten 2 MC als Freigänger, alles kein Problem. ;-)

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