Zu viele Haustiere - wer hat relativ viele?

    • (1) 18.08.13 - 10:37

      Morgen Zusammen,

      eigentlich habe ich eine komische Frage:

      Ausgangssituation:

      2 Kinder, verheiratet, sehr großes Haus
      2 Hunde, einen Leonberger 3,5 Jahre, einen Goldenretriever mit 12 Jahren
      1 Hauskatze
      2 Wellensittiche
      1 Landschildkröte im Garten

      So, unser Leo war wie immer im Urlaub in einer Tierpension. Diese ist auch gleich als Tierschutz tätig. Als wir Leo abgeholt haben, konnte ich nicht wiederstehen und fragte, ob ich mir die Abgabekatzen anschauen darf. Natürlich durften wir.

      Dummerweise gab es unter den unzähligen Katzen auch mehrere mit Handicap - genau das Richtige für mich #schwitz. Es gibt zwei junge Katzen, der eine total erblindet, die Schwester hat ein Auge, das andere sehr eingetrübt. Typische Bauernhofkatzen, ansonsten putzmunter und gesund.

      Ich würde sie gerne zu uns holen (allerdings ist das wohl eher mein Helfersyndrom und Mitleid obwohl man das ja nicht machen darf... und auch überflüssig ist) - mein Mann allerdings nur bedingt. Er findet es dann doch relativ viel an Haustieren.... ist ja auch alles mit Kosten verbunden, wobei das auch nicht der ausschlaggebende Punkt ist.

      Es liegt wohl eher daran, wir hatten immer mind. 4 Stubentiger, eine ist jetzt übrig geblieben und wir wollten eigentlich keine Katzen mehr haben. Unsere jetzige Katze ist auch 12 Jahre alt, hat einen Tumor am Trommelfell. Sie war von Anfang an bei uns, erst zusammen mit ihrem Bruder, dann kam noch einer dazu und immer eine weitere Pflegekatze. Sie kennte das Leben "alleine" nicht wirklich. An Silvester haben wir dann unseren Bean einschläfern müssen. Auf der einen Seite waren wir erleichtert, denn er hat seit 12 Jahren tagtäglich irgendwohin gepieselt, egal ob auf das Sofa, auf einen Teppich oder auf den Laminat. Es war sehr anstrengend und natürlich auch nervig. Wir haben uns dann ein neues Sofa gekauft und konnten endlich wieder Teppiche ins Haus legen ohne dass etwas passiert.

      Für unsere Fr. Witt wäre es bestimmt nicht schlecht, wenn wieder "Katzenleben" in die Bude kommt, aber wird das nicht zu viel?

      Ich persönlich habe kein Problem damit, einen Haufen Tiere um mich zu haben. Ich bin auch diejenige, die sich um alles kümmert - außer Gassi gehen der Hunde.

      Dennoch wird man schon etwas schief angeguckt, wenn man aufzählt, was man alles zu Hause hat :-p. Natürlich kann einem das vollkommen egal sein - trotzdem macht man sich so seine Gedanken.

      Erzählt doch mal, wie Ihr darüber denkt, wie viele Tiere Ihr habt. Vielleicht hilft es mir eine endgültige Entscheidung zu fällen.

      Tausend Dank, einen schönen Sonntag! Danke fürs Text lesen - ist doch lang geworden!

      LG
      Caro

      • Wir haben fünf Kaninchen und momentan ein sechstes zur Pflege, in das ich mich schon fast verliebt habe. #verliebt

        Ich finde, solange man sich um die Tiere kümmert, genug Platz und Geld für Tierarztbehandlungen hat, hat man nicht zu viele Tiere.

        • Hallo

          also wir haben 6 Meeries (alles weibchen) ,1 Hündin (Schulterhöhe 43cm 5Jahre) und dazu 3 Aquarien (1 aufzuchtbecken ,1 kleineres in der Küche und ein 150L Becken in der Stube)

          Wir wohnen in der Stadt in einer 4 Zimmer Whg mit 88qm und Balkon und gaaanz viel grüne Aussenanlagen.

          Ich habe 3 Kinder im Alter von 7 Monate , 3Jahre und knappen 7 Jahren :-)

          Ich werde manchmal auch doof angesehn und musste mir schon einiges anhörren auch hier im Urbia aber mir doch egal geht in den einen Ohr rein in dem anderen wieder raus :-P

          glg

      Wir haben einen Hund (Goldie, 13 Jahre) 3 Katzen (6-11 Jahre alt), und 8 Meerschweinchen. Zwei Erwachsene in einer 75m² Wohnung.

      Ich finde, solange die Tiere gut versorgt sind und Du Dich damit wohl fühlst ist alles ok.

    • Ach, ich finde soo viele Tiere habt ihr gar nicht#schein
      Gerade bei Freigängerkatzen ist es eigentlich egal, ob man nun eine oder zwei hat, zumindest was den Arbeitsaufwand angeht.

      Wir haben zwei Katzen und zwei Hasen (und dann noch zwei Pferde, aber zum Glück nicht am Haus). Alles sind arme Fundtiere, die krank oder unerwünscht waren. Ich habe halt auch so ein Helfersyndrom.
      Jetzt habe ich mir aber fest vorgenommen, dass keine weiteren Tiere dazu kommen, egal wie arm sie sind. Die Tiere verstehen sich alle gut (oder kommen zumindest miteinander aus), alles ist eingespielt, die Ferienbetreunung ist gesichert. Außerdem möchte ich, dass unsere Tiere ein wirklich schönes Leben haben und das kann ich nur einer begrenzten Anzahl an Tieren bieten. Unser Haus und Garten ist nun mal nicht soo groß.

      Eine weitere Tierart wird auch nicht mehr dazu kommen, jede weitere Tierart bedeutet neuen Arbeitsaufwand, neue Bedürfnisse erfüllen. Ich habe genug zu tun, irgendwann muss man einfach realistisch sein...
      Das einzige, was über kurz oder lang noch zu uns ziehen wird, sind die Landschlidkröten meiner Mutter. Die laufen dann hoffentlich großteils einfach mit, hoffe ich jedenfalls.

      Ich finde auch, dass das relativ ist!

      Ihr habt ein großes Haus, du hast Lust dazu und hörst dich auch sehr danach an, als ob du in der Aufgabe aufgehst und weißt, worauf du dich einlässt und hast Erfahrung.

      Zwei Einwände habe ich allerdings:
      1. Wie alt sind deine Kinder? Ich finde, bei älteren Kindern ist das weniger ein Problem als bei kleinen. Gerade, weil die Katzen, die du holen willst, eingeschränkt sind und sehr viel Rücksicht brauchen, das müssen deine Kinder verstehen können!
      2. Wenn dein Mann nicht überzeugt ist und nicht mit ganzem Herzen mit zieht, dann würde ich mir das sehr genau überlegen! Denn wenn es mit den beiden neuen Mitbewohnern aufgrund ihrer Behinderungen Probleme gibt, dann ist das Sprnegstoff für eure Beziehung, wenn er von Anfang an dagegen war.

      Wir haben 2 Hunde, 6 Meerschweine, 2 Esel, 2 Pferde und 3 Aquarien und seit kurzem einen Resthof, also auch reichlich Platz. Aber mein Mann ist mit Tieren fast noch verrückter als ich, und da ich die meiste Arbeit mit den Viechern habe, habe ich jetzt ein Anschaffungsverbot ausgesprochen für alles, was Fell oder Flossen hat! :-D (er fing dann gleich an mit Schildkröten und Hühnern.. Mist! Findet jedes Schlupfloch!!)

      • Hi,

        Ihr habt das, was mir fehlt - ein alter Hof! Das ist mein (und auch der meines Mannes) absoluter Wunschtraum, aber eher unrealistisch in den kommenden Jahren! Absoluter Traum!

        Zu Deinen Einwänden - die sind eigentlich zum Glück keine...

        Die Kinder sind 9 Jahre und 4,5 Jahre alt - kennen aber Tiere mit Handicap bzw. sind mit diesen aufgewachsen. Wir hatten einen Einäugigen Kater, einen mit Epilepsie / Ataxie und einen 3beinigen Hund - großen Hund.

        Zündstoff gibt's bei uns nicht, auch wenn es wieder ein Piesler sein sollte. Sicherlich würden mal Sachen fallen wie: Du wolltest die Tiere haben - mehr aber auch nicht #rofl. Also keine Ehekrise oder sonst was. Aber die Gedanken sind gut!

        LG
        Caro

        • Dann ist es ja gut! Ich wollte auch kein schwarzseherischer Spielverderber sein, aber ich habe schon zu viele "Mitleidskäufe" erlebt, die dann im Alltag kläglich gescheitert sind - und immer geht es auf Kosten des Tieres..!

          Ja, der Hof war auch unser großer Traum, wir hatten das Glück, unseren Nachbarhof als absolutes Schnäppchen zu schiessen. Hoffentlich wird es aber kein Albtraum - es ist so viel zu sanieren... Immerhin sind die Fellnasen schon mal eingezogen, damit herrscht Leben auf dem Hof. Mal schauen, wann wir ins Wohnhaus einziehen können..

          • Hi,

            bei uns gibt es leider keine Höfe in der Nachbarschaft die man sich unter den Nagel reißen könnte. Wir leben eigentlich Mitten in der Stadt, allerdings in einer kleinen alten Siedlung. Da stehen zwar etliche Siedlungshäuser noch vom Krieg damals mit großen, alten Gärten. Hat aber nix mit Landleben zu tun. Wir haben zwar unseren Garten zu einer echten grünen Oase umfunktioniert, aber an Hühnerhaltung oder ein paar Schafe im Garten ist nicht zu denken.

            Wir müssten praktisch ein paar Kilometer weiter raus ziehen, da gibt es noch richtiges Landleben. Aber das hier alles aufgeben ist nicht so leicht obwohl wir den Gedanken schon hatten. Das Haus ist noch nicht so alt und wir haben auch viel reingesteckt. Allerdings wenn ich irgend einen Jackpot knacke, sind wir weg...

            LG
            Caro

    Huhu

    ich habe mehr zu bieten , lach .

    Ausgangsituation : Großes Haus mit Weideland verheirated 2 Kinder .

    Also fange mal an : 2 Hunde ein Labbie und ein Pyrinäenberghund , das ist so ein riesen Herdeschutzhund

    Eine Katze

    4 Kaninchen in Aussenhaltung mit riesen Gehege

    2 Wellensittiche

    2 Pferde , eins davon in Gandenbrothaltung

    1 Pony
    5 Ziegen

    3 Schafe

    Alle Haustiere also keine Nutztiere ( ausser das sie unseren Rasen mähen )

    Ich finde wichtig ist das man allen noch richtig ehrlich gerecht werden kann und nicht zu viele Kompromisse eingehen muss .

    Wir sind hier aber auch gaaaaanz hinten im Dorf und alle Tiervernarrt .

    LG Bettina die es toll findet das du dich für ein Tierschutztier interessierst

    Also ich finde es jetzt (bei ausreichendem Platz) nicht ZU viel.
    Unser Rekord (allerdings mit meinen Eltern/Grosseltern zusammen):
    1 Hund (Rehpinscher)
    2 Katzen
    1 Hamster
    8 Maeuse

    3 Schafe
    mehrere Kaninchen und Huehner

    Erstere gehoerten mir und meinem Mann, wurden aber zeitweise auch von meinen Eltern und Grosseltern versorgt. Letztere waren die Nutztiere meiner Grosseltern.

    Derzeit haben wir "nur" 2 Kinder und einen Hund, was ich aber schon fast wieder etwas langweilig finde. Einen Versuch mit Katzen hatten wir zwischendurch, hat leider gar nicht geklappt, die waren nach wenigen Wochen weg :-(
    Mein Grosser wuenscht sich jetzt eine Ratte oder eine Maus. Bei letzterem hab ich ihm zu mehreren geraten, mal sehen, wann wir meinen Mann so weit haben, dass er es genehmigt #schein
    Ich selbst haette gern wieder eine Katze, von dem Gedanken hab ich mich aber unter den herrschenden Umstaenden (Katzensammler in der Nachbarschaft, der alle "streunenden" Katzen "versorgt") verabschiedet :-(

    (12) 19.08.13 - 11:49

    Solange alle Tiere vernünftig versorgt und untergebracht werden können UND man noch Zeit hat, sich mit ihnen zu beschäftigen, ohne daß zB die Kinder oder der Partner auf der Strecke bleiben ..... warum nicht?

    Meine Eltern haben letztlich auf meinen Mann eingeredet, daß er doch darauf achten solle, daß ich nicht zu viele Tiere ins Haus hole.
    *lol* Er kam darauf zu mir und sagte: "Du hast doch bald Geburtstag - hast Du Dir nicht schon immer Alpakas gewünscht?"
    Hach, ich liebe ihn!
    Nein, Alpakas sind nicht eingezogen (auch wenn es schön gewesen wäre), erst einmal steht eine Voliere für unsere Vogelpfleglinge auf dem Programm (die Einzelteile liegen bereits hier), dann muß ich dringend das Dach vom Gartenhaus ausbessern (da kommen später die Hühner rein) und der neue Stall für die Meerschweinchen (Umbau von 2 Garagen) ist auch schon lange geplant ... nein, da brauche ich keine neue Tierart zwischen.

    VG exot

    • (13) 19.08.13 - 12:39

      #rofl

      Finde ich gut!

      Man, Ihr habt alle so tolle Landhäuser mit Scheunen, Doppelgaragen, Gartenhäuser, Weideland drumherum...

      Schnief, da werde ich richtig NEIDISCH! Da kann ich nicht mithalten - leider! Außer, dass unser Haus groß ist vielleicht noch.#heul Aber wir haben auch ein Gartenhaus #schwitz - das ist aber für sämtliches Gartengerät gedacht und ich glaube, da würde ich echt Probleme kriegen, wenn ich mir vorstelle: Hey, Schatz, das Zeugs können wir im Keller auch stauen - die Hühner brauchen ein Haus...#schock Und an unsere lieben Nachbarn will ich erst gar nicht denken. Die kriegen schon die Krise, wenn am Sonntagmorgen die Kinder im Garten spielen. Uahhhh, wenn ich mir da vorstelle, da könnten ein paar Hühner den lieben langen Tag gackern.

      LG
      Caro

(14) 19.08.13 - 14:03

Hallo!

Ich liebe Tiere und bin der Meinung, es können gar nicht genug sein - im Gegensatz zu meinem Mann ;-)
Da mein Mann mich ausbremst haben wir "nur" einen Hund, drei Katzen und zwei Aquarien.
Grade bei Katzen finde ich eine zu wenig. Allerdings würde ich zu einer alten Katzendame keine zwei jungen Rabauken holen. Eher eine Mietz die vom Alter und Temperament passt. Oder natürlich eine Mietz als Gesellschaft für die Katzendame und die zwei Rabauken für dich ;-)

LG, mokli

  • (15) 19.08.13 - 21:51

    Hallo, auch ich m,öchte meinen Gnadenhof schildern. Wie haben im Garten 2 Minipferdchen, einen Gartenteich mit Fischen, 1 Hasen und 1 Meerschwein. Im Haus sind 8 Rennmäuse. Wir haben jetzt 6 Katzen (ausgesetzte oder zugelaufene) und jedes Jahr ziehe ich Katzenwelpen mit der Falsche auf. Meine Tochter ist genauso ein Tiernarr wie ich, und bringt die Welpen vom Kuhhof mit (das sind alles Tiere, die keine Mutter mehr haben oder wo das Muttertier keine Milch hat). 25 Welpen habe ich schon aufgezogen und ´vermittelt.

Hallo,

die Anzahl würde mich gar nicht stören, sondern eher, daß Du sagst, ihr wolltet eigentlich keine Katzen mehr...

Ich möchte zb.. keine Kaninchen mehr und ich werde mir auch auf keinen Fall dann eins anschaffen.

LG Larinchen

  • Hi,

    ja genau, das ist wohl der Knackpunkt!

    Wir haben wohl etwas Angst, dass wieder einer dabei ist, der immer und immer wieder das Haus voll macht. Wie gesagt, wir hatten einen, der hat das 12 Jahre lang gemacht.

    Natürlich haben wir ihn auch gemocht, mit ihm gekuschelt und gespielt - aber wir brauchen so einen Zustand nicht unbedingt wieder, wenn Du verstehst, was ich meine.... #schock Ich denke, das ist auch der Grund, warum wir die Katzen aussterben lassen wollten.

    Niemand kann garantieren, dass wir wieder so ein Exemplar ergattern und dann? Hergeben never ever - ärgern würden wir uns aber irgendwie schon.

    Na mal sehen, ich schlafe jetzt noch 3 Nächte drüber und dann fälle ich eine Entscheidung.

    Danke Dir!
    Caro

Zu meinen "besten" Zeiten hatte ich zwei Chinchillas, 5Ratten , eine maurische Landschildkröte, eine Langzeitgastkatze und zwei Kitten in einer Einzimmerwohnung! So lange du den Tieren gerech werden kannst, interessiere dich nicht für die Aussagen anderer!

  • Danke!

    Natürlich hast Du Recht - was kümmern mich die anderen. Normalerweise interessiert mich auch das nicht, was Fremde von sich geben. Irgendwie mache ich mir bei diesem Thema trotzdem Gedanken. Da kommt man sich vor wie ein Allien - weil es eben außer der Norm ist.

    LG
    Caro

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