Welches Tier am "pflegeleichtesten"?

    • (1) 18.08.13 - 16:11

      STOP!! Bevor hier jetzt Steine fliegen, bitte erst einmal lesen und dann urteilen!

      Also meine Schwägerin wollte sich ein Tier(oder Zwei) zulegen. Sie ist Tieren aufgewachsen und hat aber bisher auf eigene Fellnasen verzichtet, da sie der Meinung war den Tieren keinen Gefallen zu tun.

      Sie hat Studiert und arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus, ihr Mann ist bei der Berufsfeuerwehr, Kinder haben sie keine.
      Nun sehnt meine Schwägerin aber doch sehr nach Tieren und hätte gerne wieder was eigenes.
      Nun das Problem, beide arbeiten in Berufen, die nicht so sehr viel Freizeit übrig lassen.

      Beide haben regelmäßig 24/36 Std Dienste und brauchen danach eine kurze Erholungsphase. Die anderen Umstände würden passen, sie haben ein recht großes Haus (125m²) mit Garten. Für den Haushalt haben sie eine Haushälterin, die sich um alles kümmert.
      Ob sie ein Tier mitbetreuen würde, weiß Ich nicht, wäre aber wohl verhandelbar.

      Wüsstet Ihr ein Tier, das recht "pflegeleicht" ist? Das jedes Tier Liebe und Pflege braucht, ist ihnen bewusst, aber das wäre eigentlich kein Problem, genauso wie die zusätzlichen Kosten.

      Hunde fallen weg, weil das mit dem Gassi gehen nicht hinhauen würde. Aquarium fällt weg, weil der nötige Platz fehlt, einen Vogel wollen sie nicht.
      Zu Käfigtieren und Katzen fehlt die Erfahrung um urteilen zu können.

      Daher seid ihr jetzt gefragt! Habt ihr vielleicht eine Idee?

      Letzte Entscheidung wollen die beiden treffen, wenn sie sich im Tierheim für ein Exemplar entscheiden!

      • (2) 18.08.13 - 16:29

        Also wenn ein Aquarium aus Platzgründen wegfällt, fallen Käfigtiere ja auch weg! Auch kleinere Tiere wie Hamster brauchen große Gehege. Ich persönlich finde Hamster z.B. sehr pflegeleicht. Man wechselt regelmäßig Wasser und macht die Kloecke sauber. Und viel mehr machen sie eigentlich auch nicht schmutzig. Es sei denn, man erwischt mal einen Laufradpinkler oder einen, der ins Sandbad strullt. Aber sie machen ansonsten nicht viel Arbeit. Und es gibt da sogar Tiere, die von Menschen gar nichts wissen wollen und somit die Aufmerksamkeit auch nicht einfordern. Solche Tiere findet man am ehesten über Hamsterhilfen, Tierheime oder private Pflegestellen.
        Aber Zwerghamster brauchen mind. 0,4 m2 und Mittelhamster 0,5 m2 Platz, besser größer. Und dazu brauchen sie Auslauf.

        Tiere, bei denen es mit Auslauf komplizierter werden könnte, wie bei Mäusen evt. (kenne ich mich da nicht so aus), brauchen dann eben noch größere Gehege.

        Also wenn sie eher Beobachtungstiere wollen, die wenig Platz brauchen, dann lande ich eher bei sowas wie Stabheuschrecken oder einem Becken mit Garnelen oder so. Oder eben gar kein Tier.

        Über verschiedene Nager kann man sich gut auf www.diebrain.de informieren und gucken, ob man den Ansprüchen der verschiedenen Tierarten gerecht werden kann.

        Mh....für ein menschenbezogenes tier fehlt ihnen die zeit. Wenn schon ein aquarium in einem so riesigen haus zuviel platz wegnimmt, sollten sie sich blattläuse an rosen halten.
        Hund, katze fällt weg. Hasen und meerschweine brauchen riesige auslauf möglichkeiten, weit grösser als ein aquarium-fällt also auch weg. Vögel fallen weg. Degus, ratten, frettchen, wüstenrennmäuse fallen auch weg, da deren behausung ebenfalls grösser als ein aquarium ist. Oh...stabheuschrecken brauchen nicht viel platz, keine menschliche zuwendung und blätter reinwerfen nimmt nicht viel zeit in anspruch.
        FAZIT--------> sie soll das mit den haustieren auf eis legen, bis einer von beiden mehr zeit hat.
        Lg conny

        ich frag mich auch ehrlich gesagt, wie ein aquarium in einem großen haus, wo sogar eine haushälterin arbeitet, zu viel platz wegnehmen kann? #kratz
        wie hier schon geschrieben wurde, würden tiere in einem käfig (hamster, meerschein usw.) ja dann auch nicht gehen, da diese ja auch platz brauchen.
        mir fällt da irgendwie nur eine katze ein. die sind ja größtenteils selbstständig und gehen oft auf achse (z.b. 2 bekannte katzen-herrchen sehen die katzen nur zum fressen) und die haushälterin ist ja sonst auch noch da, wenn die beiden länger arbeiten müssen.

        alles andere fällt ja dann aus platzgründen irgendwie weg #gruebel

        gruß

      • (5) 18.08.13 - 18:39

        Ich würde zur Katze tendieren. Wir wohnen sehr ländlich ( direkt am Feld) und unsere Katze ist fast nur draußen. Teilweise schläft sie im Stall hinterem Haus bei den Pferden , aber zum fressen kommt sie immer Heim. Wenn deine Freundin noch ne Katzenklappe einbaut wo die Katze immer rein und raus kann, sehe ich ich da keine Probleme :-)

        • (6) 18.08.13 - 18:53

          Wenn sie sich eine katze anschaffen, die eh nur draussen ist, dann braucht sie doch aber kein haustier! Dann hast du fast mehr davon, dir ein bild einer katze aufzustellen.
          Grüsse
          Conny

      Hallo!

      Auch Käfigtiere brauchen Platz, egal ob Hamster oder Rennmaus, so 120x50x50cm muss man schon einrechnen. Meerschweinchen oder Kaninchen wesentlich mehr Platz (und mehr Zeit).

      Also Rennmäuse sind wenig Zeitaufwändig, man muss eben füttern und frisches Wasser geben und das Klo reinigen, aber sonst fast keine Arbeit. Alle 6-8 Wochen tauscht man mal einen Teil des Einstreus aus, Geruch haben sie trotzdem kaum.

      Aber eben Platz muss schon sein. Und der ideal im eigentlichen Wohnraum, also Tiere in eine Abstellkammer abschieben ist keine gute Idee. Da kommen sie eben doch zu kurz und die MEnschen bemerken nicht mal deutliche Krankheitsanzeichen.

      Katzen finde ich jetzt nicht so geeignet. das ginge nur mit halb verwilderten Katzen die fast nie heim kommen, aber wenn man ein Menschenbezogenes Exemplar erwischt leidet das wenn die Menschen so oft weg sind. Und sie müssten sich mit einer Katzenklappe und gelegentlichen "Geschenken" (also zerkaute Mäuse) anfreunden. Geht aber wirklich nur mit sehr unabhängigen Katzen, für die sie eben ausschließlich Dosenöffner sind - die werden aber auch wenn sie mal Zeit haben nicht mit am Sofa liegen und sich kraulen lassen.

      Eigentlich wollte ich Katzen vorschlagen. Sie sind pflegeleicht, fressen, möchten kuscheln, bürsten und ansonsten sind sie draußen. Keine Käfigpflege, kein Gassi gehen.

      Aber wenn sie nicht einmal Platz für ein Aquarium haben, wo sollte dann ein Kratzbaum hin? Evtl Katzentois? usw. Dann haben sie auch wenig Zeit und das ist nicht das richtige, wenn man ein Tier hat.

      Alles Gute

      Babydestiny

      Hallo

      pflegeleicht sind Stofftiere, richtige echte Tiere nicht, egal was!

      Wenn die Zeit nicht da ist , sollten sich beide auch keins anschaffen, nur weil einer von beiden mit Tieren groß geworden ist, das wäre egoistisch! Was Tierhaltung eh ist....

      Wie wäre es, wenn sie sich als GAssigeher im TH melden?

      LG

      (10) 19.08.13 - 09:09

      Hallo,
      nein das wird kein Steinwurf, ich sammel nur schon mal ein paar auf:-p:-p.

      Aber mal ganz ehrlich, was will sie mit einem Tier? Jedes Tier braucht Pflege und Beachtung, die einen mehr, die anderen weniger. Und wenn die Haushälterin sich mit drum kümmert, rate mal zu wem das Tier dann Bezug hat? Richtig!
      Das Einzige, was mir einfällt, ist ne Schlange....die hängt den ganzen Tag auf ihrem Ast und einmal inner Woche bewegt sie sich zum Fressen.....Haushälterin kann schauen ob Temperatur und Feuchtigkeit stimmen, fertig.
      Ich würde in der Lebenssituation überhaupt nicht auf die Idee kommen, mir ein Tier anzuschaffen.....gerade weil ich sehr tierlieb bin.
      LG

      (11) 19.08.13 - 11:04

      Sorry

      Ich muss da doch einen Stein schmeissen. Es ist purer Egoismus, sich ein Tier ins Haus zu holen wollen, ohne null Zeit dafür zu haben.

      Wieso brauch man ein Tier wenn man 24 bzw 36 h eingebunden ist und wenn man dann zurück kommt will man auch erstmal regenerieren

      Man sollte sich diese Frage stellen "was kann ich einem Tier bieten das in meinem Haus lebt?". "Nichts!" müsste die Antwort sein.

      Da bleibt wirklich nur ein Stofftier oder ein anderer Job

      Greetz
      Petra

      (12) 19.08.13 - 11:34

      sie sollten ihren Garten so gestalten, dass die vorhandenen Wildtiere ihn schätzen.
      Dann kann man ohne Pflegeaufwand die Viecher draußen beobachten.

      Für Heimtiere ist der Haushalt so nicht gut geeignet.

      Vielleicht können sie auch eine Tierheimpatenschaft annehmen und dort z.B. bei den Gassirunden helfen?

      (13) 19.08.13 - 11:36

      125 qm und kein Platz? #schock
      Hier leben zwei Erwachsene, vier Kinder, zwei Hunde und einige Kleintiere (u.a. auch in mehreren Aquarien) auf diesem Raum!
      Vielleicht sollten sie ihre Prioritäten mal überdenken ;-).

      Ein Meerwasseraquarium ist schon als "Nanobecken" möglich (wobei ich persönlich nicht unter ein 60cm-Becken gehen würde) - es müssen nicht immer 800l sein.
      Gut eingefahren (da würde ich Hilfe vom Fachmann in Anspruch nehmen), ist es auch relativ pflegeleicht - und dabei "stilvoll".

      Wenig anspruchsvoll und dabei noch recht exotisch sind Axolotl - erwachsenen Exemplaren reicht eine Fütterung alle 3-4 Tage. Für 2 Tiere braucht man hier mindestens ein 80ger Becken.

      VG exot

      Mir fällt nur eine einzige Lösung ein:

      Zwei (!!!) Katzen mit Katzenklappe. Die sind sauber (Katzenklo wurde bei uns höchstens mal im Winter benutzt), bespaßen sich selber, sollten aber unbedingt selbstbestimmten Freigang haben. Die Haushälterin müsste nur füttern.

      Wenn das Haus in einer starkbefahren Gegend steht, würde ich allerdings davon Abstand nehmen.

      • Wenn es denn dann unabhängige freigänger sind, und sie sind dann viel unterwegs, was hätte die tierhalterin denn dann von den tieren in ihrer 60 minütigen freizeit, wenn sie gerade dann unterwegs sind? Denn auf zurufen werden sie dann kaum kommen, da sie die frau kaum kennen, sondern eher die haushälterin, und wenn die katzen wollte, würde sie sich zuhause welche halten!
        Lg conny

        • Wo steht was von 60 minütiger Freizeit? Wenn jemand 24 h oder noch länger Schichten schiebt, hat er danach auch etwas länger frei als 60 min ;-).

          Und glaub mir: Unsere Katzen waren immer da, wenn jemand zu Hause war.

          • Ich denke, man sollte sich nur dann tiere, die auch menschenbezogen sind, halten, wenn man die entsprechende zeit hat. Wir haben auch ein paar ärzte im bekanntenkreis, die im kkh arbeiten.....keiner von denen hat ein tier, zumindest keiner von denen, die keine frau und kinder zuhause haben.
            Lg conny

    (18) 19.08.13 - 16:29

    Hallo,

    eine Schülerin von mir hält sich eine Schnecke.

    Ist jetzt kein Scherz. Es gibt wohl sogar richtige Schneckenforen.

    Das mit dem Platz wundert mich schon ein wenig. Ein Garnelenbecken wäre auch noch nett.

    Ansonsten weiß ich nicht so recht, warum ein Haustier, wenn wirklich sooo wenig Zeit und Platz da ist..

    LG Larinchen

    (19) 19.08.13 - 18:40

    Also anders als die meisten anderen hier, würde ich vielleicht doch eine Katze empfehlen.
    Allerdings mindestens zwei davon. Und vorausgesetzt folgende Dinge treffen zu:

    - Schwägerin und Mann arbeiten nicht ständig parallel so lange. Ich kenne das von meiner besten Freundin, die auch Ärztin ist und ihrem Freund, der auch Arzt ist, dass sie selten gleichzeitig Dienst haben und vor allem ist es seit einiger Zeit so geregelt, dass man nach einem Dienst erstmal "frei" hat. Klar, muss man sich da erstmal regenerieren, aber wenn die Katzen mit ins Schlafzimmer dürften, könnten die doch dabei sein.

    - Schwägerin und Mann sehen die Katzen als Hobby an und richten ihr Leben (außerhalb ihrer Arbeit) größtenteils nach ihnen aus. Also nicht ständig noch abends ins Kino gehen oder so.

    - Die Katzen sind schon älter und nicht von der ganz verspielten Sorte. Eine Schmusekatze mit auf der Couch zu haben ist sicherlich "pflegeleichter" als eine, die jeden Tag zwei Stunden bespielt werden will.

    - Die Katzen können raus, wann immer sie wollen (Katzenklappe).

    - Die Haushälterin mag Katzen und erklärt sich bereit, zu füttern und zu streicheln, wenn doch mal beide Partner gleichzeitig länger weg sind.

    Größtenteils finde ich nicht, dass die Arbeitszeiten der beiden grundsätzlich gegen ein Haustier (abgesehen vom Hund) sprechen. Aber man muss natürlich wissen, was auf einen zukommt. Mit gutem Gewissen kann man dann nämlich abends nicht einfach mal spontan noch ein Bierchen trinken gehen oder so.
    Dass explizit nach einem pflegeleichten Tier gefragt wird, klingt natürlich komisch, aber die Gedankengänge kann ich schon irgendwie nachvollziehen.

    Ich würde an ihrer Stelle mal im Tierheim nachfragen. Ich kenne es so, dass dort nicht auf Teufel komm raus vermittelt wird, aber wenn die beiden ihre Situation ehrlich schildern und es gibt beispielsweise ein passendes Katzenpärchen, die gerne raus wollen, aber dann auch wieder gerne Zeit mit den Menschen verbringen und die vielleicht schon älter sind und sonst nicht die besten Vermittlungschancen haben - warum denn nicht?

    Ich wuerde auch zwei Katzen vorschlagen die schon im Bundle kommen, also schon aneinander gewoehnt sind. Gibt es fast in jedem Tierheim und sind auch schwerer zu vermitteln...
    Am besten legt sie sich die Tiere am Anfang des Urlaubs zu damit sie wenigstens in der Eingewoehnungsphase da ist.

    Und mal ganz ehrlich an alle die EGOISTIN schreien... ich kann mir sehr gut vorstellen dass es einige Katzen gibt fuer die eine grosse Wohnung mit Haushaelterin die die Tiere fuettert und die Klos saubermacht besser ist als ein Leben im Tierheim zu verbringen...auch wenn die kuenftigen Besitzer einen nicht optimalen Arbeitsplan haben. Wer das nicht nachvollziehen kann sollte vielleicht mal wieder ins Tierheim fahren und sich ansehen wie die Tiere dort leben.

    Alles Gute.

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