Wie fremden Hund abwehren?

    • (1) 30.08.13 - 19:32

      Hallo Ihr :-)

      Heute hatten wir eine wirklich schreckliche Situation. Ich mit Neugeborenem im Tragetuch und 5jähriger Tochter auf dem Fahrrad, mein Mann und unsere Hündin an der Leine. Schäferhund kommt ohne Leine entgegen, schießt direkt auf unsere Hündin zu und verbeißt sich. Der Schäferhund hat sie immer wieder in Hals und Bauch gebissen, irgendwann konnte der Halter (war hinterhergekommen) ihn packen und wegziehen. Er trug keine Leine und kein Halsband.

      Unsere Hündin hat bisher ersichtlich "nur" Hämatome, keine offenen Wunden.

      Hätte es irgendwas gegeben, um den fremden Hund abzuwehren? Ich habe über CS-Gas o.ä. nachgedacht, hätte ja aber überhaupt keine Chance gehabt, den richtigen Hund zu treffen. Was macht Ihr in solchen Situationen?

      Mich ärgert das wirklich, zur Zeit haben wir täglich irgendwo einen Hund (gestern American Bulldog, vorgestern anderer Schäferhund), die ohne Halter unterwegs sind und uns stressen und heute nun dieser Höhepunkt. Langsam verstehe ich Hundehasser....

      corny123

      • 1. Schon wenn sich der fremde Hund annähert: vor den eigenen Hund stellen, so groß wie möglich machen (etwa Jacke auf halten um breit auszusehen) und den Hund mit fester tiefer Stimme anbrüllen

        2. Kommt der Hund weiter näher - Waffe suchen. Ein Stockschirm oder ein dicker Ast wäre ideal, irgendwelche Pfeffersprays haben immer das Risiko, dass man sie in der Hektik falsch herum hält und sich selber ansprüht. Eigenen Hund ableinen damit er Fluchtmöglichkeiten hat

        3. Beißt der Hund schlagen und treten, mit wirklich Kraft, möglichst Richtung Kopf und Unterbauch.

        • (3) 31.08.13 - 10:22

          Um Gottes Willen #schock
          Dein erster Tipp ist sehr gut, aber die beiden anderen #schock
          Wenn sich ein fremder Hund nicht durch deine Person abschrecken lässt, sollte man kein Risiko eingehen!
          Am besten dann sofort die Leine los lassen und sich schnell entfernen!

          LG

          • (4) 31.08.13 - 10:35

            Dabei opfert man aber den eigenen Hund. Insbesondere wenn die Leine noch dran hängt und ihn behindert.

            Viele Hunde sind total baff wenn Menschen sich einmischen und geben dann auf, weil sie ja auf einmal mit einem Hund UND einem Menschen zu tun haben und damit in der Unterzahl sein - natürlich riskiert man dabei auch selber Verletzungen, das ist klar.

            • also so lieb ich unseren hund hatte... hätte ich die wahl zwischen meinem baby und dem hund, hätte ich den hund flitzen lassen bevor ich meine baby auch noch in die schusslinie bringe... zumal wir nen hund hatten der laufen konnte... also bei einem minihund sicher nicht, aber bei ungefähr gleichgroßen schon...

              • Es war doch auch ihr Mann dabei - klar bringt man keine Kinder in Gefahr, aber da hätte ja sie mit den Kindern weg gehen können und der Mann dem Hund helfen.

                Ich würde zumindest nicht nur doof daneben stehen und zuschauen...

                • ok, sorry, den hab ich glatt überlesen! ja, dann hätte der mann sich um den hund, sie sich um die kinder kümmern können... zumal frau und kinder ja uninteressant sind wenn der hund noch da ist... aber dazwischen gehen müssen möchte ich auch nicht...

                  unseren hund brauchte man dann nur von der leine lassen und der lief so schnell er konnte heim... ein echterschisser halt... solange der laufen konnte tata er das auch... aber wir hatten das so heftig auch nicht...

                  • Das hab ich ja auch dazu geschrieben - den eigenen Hund ableinen, damit er fliehen kann. normal endet die Geschichte damit auch, aber zwei Erwachsene plus Kinder die doof mit ihrem Hund an der Leine rumstehen, bis der angrefende Hund angreift, und weiter doof daneben stehen und zugucken MIT KINDERN wie der eigene Hund gebissen wird, das geht mir nicht in den Kopf. Die Kinder haben ja auch zuschauen müssen!

                    • Na vielen Dank für die Bewertung, von der Du nur halbe Ahnung hast. Ich habe meine Hündin sofort abgeleint, ich bin nicht blöd. Nichtsdestotrotz hatten wir keine Chance, dazwischenzugehen, deswegen habe ich ja hier um Tipps gebeten.

        (10) 31.08.13 - 12:26

        Ich hatte mein Neugeborenes im Tuch und meine 6jährige daneben....

      (14) 31.08.13 - 20:23

      Dann darf Dich der Besitzer anzeigen und Du musst evtl. kräftig löhnen.

      Das Gesetz verbietet es fremde Hunde zu treten oder zu schlagen wenn dieser Deinen Hund angreift.

      Hab das vor Kurzem erst durch weil ein Husky unseren Dicken angegriffen hat......
      Da hab ich mich schlau gemacht beim Ordnungsamt......
      Das Gesetz ist total albern.....

      • Da dürfte es aber wie so oft im Deutschen Recht mehr drauf ankommen, welcher Richter da nun entscheidet. Die entscheiden eben ganz alleine nach ihrem persönlichen empfinden, und das kann sogar von Tag zu Tag anders ausfallen.

        • glaub man...ich würde mich auch nicht dran halten.
          Es muss ja erstmal bewiesen werden das dieser angreifende Hund nicht auch mich bedroht hat........denn dann darf ich mich wehren....

      Mir wäre es egal wenn der mich dann anzeigt ich wurde bedroht und dann gibts eben eine Gegenanzeige ( ich bin nicht die Posterin hab nur den Beitrag gelesen) und dann ist eh die Frage was dann passiert.

      Ela

(18) 30.08.13 - 20:11

Hallo,

ich habe dieses Problem vor einiger Zeit mit einer Reitgerte gelöst. Nachdem er 2 mal den Pelz voll bekommen hatte von mir hat der Hund sich nicht mehr an meinen Hund ran getraut.

LG dore

(19) 30.08.13 - 21:37

Mit Hunden, die ohne Grund und ohne Warnung angreifen, würde ich nicht lange fackeln. Wenn das bei euch so oft vorkommt, hätte ich stets irgendwas dabei, womit ich zuschlagen könnte und das würde ich auch tun.

Alles Gute für deinen Hund.

LG
Suse

(20) 31.08.13 - 00:42

Meinen alten Hund wollten auch immer einige andere Hunde ohne Leine angreifen. Er war nun net so groß,etwa kniehoch, ich konnte ihn also immer noch hochnehmen, einen einmal kleineren angreifenden Hund konnte ich gut mit den Beinen und Schuhen abwehren, der Besitzer der schlendernderweise daherspazierte meinte noch: Der tut doch gar nix... nö hüpft an mir hoch und schnappt... der tut nix.
Eine zweite Situation mit einem relativ großen Hund, der auf uns zukam mit aggressiver Haltung habe ich anders abgewehrt, er wollte auch nach meinem Hund im Arm schnappen, da hab ich ihn zweimal auf den Nasenrücken mit der Faust gehauen...die dazugehörigen Kinder ohne!!! Eltern haben sich beschwert, war mir wurscht, so ein Hund gehört nicht alleine mit Kindern gelassen und dann noch freilaufend.

(21) 31.08.13 - 01:07

#zitter#zitter#zitter

Also bei diesen Tipps hier kannst Du auch mal richtig böse auf die Nase fallen, wenn Du einen Hund erwischt der auch gegen Menschen geht, hast Du ein Problem!

Ich würde IM LEBEN NIEMALS auf einen fremden Hund einschlagen, schon gar nicht auf einen Hund der so groß ist wie ein Schäferhund! #klatsch ......Kann böse ins Auge gehen, wenn der sich mal währt!!! Mal abgesehen davon das es einen Hund nur noch Aggressiver macht wenn man auf ihn einschlägt!!!

Richtig Verhalten ist auf jeden Fall anders! Als erstes Richtung wechseln! Kein Blick Kontakt zwischen den Hunden aufbauen lassen! Der Hund verliert oftmals das Interesse wenn man ihm den Rücken zeigt! Fall es nicht hilft kann ich Dir raten eine Wurfkette oder eine Metalkette (so wie ein Würghalsband für Hunde) dabei zu haben, und wenn sich der Hund zu sehr nährt ihm vor die Füße zu werfen! Was auch noch sehr gut hilft ist eine Flasche Wasser! Wasser einfach über den Kopf schütteln, dann kriegen die erstmal einen Schock und überlegen sich das nochmal!!!

Und den Besitzer würde ich mal was erzählen! Unfassbar! Das wird nicht das erste mal gewesen sein, dass sein Hund sowas macht!!!

Liebe Grüße und alles Gute

  • Huhu,

    ich denke auch das es schlimm enden kann mit den genannten Tips...viele Hunde bauen noch mehr Aggression auf wenn sie Schmerz empfinden und machen alles andere als weglaufen.

    Allerdings gilt sowas auch für scheinbar schockierende Mittel wie Wasser etc. ok...meinen wasserscheuen Zwerg könntest du damit erschrecken, aber ich kenne viele Hunde die da vermutlich überhaupt nicht drauf reagieren würden.

    Allerdings ging es hier nicht um eine Situation in der die TE vorbeugend häte handeln können, umdrehen etc. sind vorbeugende Maßnahmen. Der Hund kam angeschossen und hat sofort gebissen. Also geht es darum ihn wieder loszuwerden.

    lg

    Andrea

    • Najaaaaaaaaa, sie fragte nach Tipps wie sie sich verhalten sollte wenn sie wieder in so einer Situation sein sollte!

      Ich habe da aber auch eine andere Einstellung zu! Ich beobachte jeden Hund der auf uns zu kommt und auch meinen Hund, so kann ich schon vom weiten einschätzen was da auf mich zu kommt! Hunde sprechen mit ihrer Körpersprache .....und wir können auch drauf reagieren. Die wenigsten Besitzer können ihren eigenen Hund einschätzen! Das ist wirklich erschreckend!

      Liebe Grüße#winke

Top Diskussionen anzeigen