Rassekatze oder normale Hauskatze?

    • (1) 01.09.13 - 17:12

      Hallo zusammen,

      ich möchte mir gerne eine Katze anschaffen aber ich bin noch am überlegen ob ich mir eine Rassekatze oder eine normale Hauskatze anschaffen soll.

      Gibt es da denn Unterschiede, was die Aktivität, Gesundheit oder lernfähigkeit angeht?

      • Ich würde immer wieder eine aus dem Tierheim nehmen.
        Rasse oder nicht ist dabei egal.

        Hallo!

        Das Wichtigste ist vor allem, dass es ZWEI Katzen sein sollten. Sie sind einfach keine Einzelgänger sondern sehr sehr soziale Tiere. Kätzinnen helfen sich gegenseitig bei der Jungenaufzucht, und es gibt so tiefe Männerfreundschaften, dass sich zwei Kater sogar beim Sex dieselbe Kätzin teilen. Sie bringen kranken Artgenossen eine Maus vom Jagdausflug mit und adoptieren sogar fremde Jungtiere, wenn die Mutter nicht mehr kommt. Das ist weitaus sozialer als das Verhalten von Hunden untereinander, was zeigt wie dringend sie Artgenossen brauchen.

        Zwischen Rasse und normaler Hauskatze sind die Unterschiede relativ gering. Du wirst auch bei Hauskatzen welche finden, die so verschmust und ruhig wie Perser sind, und andere die so aktiv und gesprächig wie Siams sind. Das ist vor allem eine Charakterfrage, und da gibt es auch bei Hauskatzen völlig unterschiedliche Tiere. Der Hauptunterschied ist die Optik.

        Klar, manche Rassen haben schon Neigungen zu Krankheiten, viele Langhaarkatzen haben Probleme mit verfilztem Fell oder einen überreizten Magen durch zu viel verschlucktes Fell und Kotzen entsprechend oft. Auch durch die extrem kurzen Nasen bei Persern gibt es Atemprobleme und die neigen besonders zu Unsauberkeit - sie können einfach nicht riechen, ob das Klo noch halbwegs sauber ist, und pinkeln sicherheitshalber öfter daneben, bevor sie in Dreck rein steigen.

        Sowohl Rasse als auch Hauskatzen gibt es übrigens auch massig beim Tierschutz, wenn es was spezielles sein soll:

        http://www.rassekatzen-in-not.de/

        http://www.rassekatzen-im-tierheim.de/

        Und natürlich gibt es massig tolle Hauskatzen aller Altersklassen in Tierheimen und Tierschutzvereinen.

        Bitte Jungkatzen erst ab der 12. Lebenswoche nehmen, und nicht unbedingt verantwortungslosen Leuten helfen die ungewollten Jungtiere abzunehmen, nur weil sie zu geizig zum kastrieren sind. Die lernen sonst ja nie, dass sie ihre Tiere kastrieren lassen sollten, wenn die Kleinen immer mühelos weg gehen.

        • (4) 01.09.13 - 21:44

          Ich muss dir leider widersprechen. Nicht immer sind zwei Katzen die optimale Lösung. Mein Kater könnte zum Beispiel NIEMALS mit einer Zweitkatze zusammen leben. Er hasst andere Katzen einfach. Und von der Sorte kenne ich auch noch einige andere #zitter#rofl

          Andere Katzen hingegen sind natürlich fröhlicher wenn sie noch einen Gefährten haben.

          Aber pauschal kann man das so NICHT sagen ;-)

          • (5) 01.09.13 - 22:04

            Einzelkatzen werden dazu GEMACHT, sie werden nicht so geboren. Das sind sozial schwer verkrüppelte Tiere, die aber NICHT NORMAL sind, sondern durch zu frühe Trennung von der Mutter, Einzelhaltung über die ersten Lebensjahre, Animal Hoarding oder Nahrungsmangel erst dazu gemacht wurden.

            Diesen Tieren wurde von den Menschen massive seelische Gewalt angetan.

            Das ist jetzt etwa so, wie wenn Du sagst "Kinder dürfen nicht rennen weil mein Kind im Rollstuhl sitzt". Du hast einen tragischen Einzelfall, der mir zutiefst leid tut, der aber ganz sicher nicht so geworden wäre, wenn er die ersten 12 Lebenswochen bei Mama und Geschwistern gelebt hätte und die ersten 2 Lebensjahre immer mit Artgenossen in einer vernünftigen Haltung zusammen gelebt hätte.

            • (6) 01.09.13 - 22:12

              >>Einzelkatzen werden dazu GEMACHT, sie werden nicht so geboren. Das sind sozial schwer verkrüppelte Tiere, die aber NICHT NORMAL sind, sondern durch zu frühe Trennung von der Mutter, Einzelhaltung über die ersten Lebensjahre, Animal Hoarding oder Nahrungsmangel erst dazu gemacht wurden.<<

              Diesen Tieren wurde von den Menschen massive seelische Gewalt angetan.

              Du willst mich jetzt wohl veräppeln? #rofl All das ist meinem Lieben Kater nicht widerfahren, das kann ich dir versichern. Er findet einfach dass er der Boss ist und möchte keinen anderen Katzen um sich herum haben. Deshalb ist er noch lang nicht geisteskrank.

              Ist eigentlich eine Frechheit von dir so etwas einfach zu behaupten. Auch Katzen haben Charakterzüge und können introvertiert sein und sind keine kleinen Spielzeuge die man am besten alle auf einen Haufen legt damit sie auch ja Gesellschaft haben.

              Aber das zeigt mir schon, dass ein vernünftiges Gespräch mit dir nicht möglich ist, weil du anscheinend IMMER Recht hast. Ohne Zweifel ;-)#klatsch

              Schönen Abend

            • (7) 02.09.13 - 15:05

              Hallo,

              das ist so aber nicht ganz richtig....Wir hatten in den letzten 30 Jahren mehrmals schon Katzen aus dem Tierheim , wo uns bei jeder gesagt wurde, bitte NICHT vergesellschaften, Er/sie möchte alleine bleiben.

              Jetzt haben wir einen kleinen Kater und ich habe extra mal beim Tierarzt nachgefragt, ob ich dem Kleinen schade, wenn er kein "Geschwisterchen" hat. Der Tierarzt meinte, das wäre so nicht korrekt. Wohnungskatzen, die ihr Leben komplett drinnen verbringen, evtl. sogar noch ohne menschliche Gesellschaft sind zu zweit besser dran, keine Frage. Freigänger verbringen nun mal einen Großteil des Tages und der Nacht draussen, wo es massig andere Katzen gibt. Er erzählte auch von einem Fall zweier Katzen, die als Babys zusammen bei einem Paar aufgewachsen sind. Eine der beiden war sehr krankheitsanfällig und mäkelig. Irgendwann trennte sich das Paar und jeder behielt eine der Katzen. Die auffällige Katze ist regelrecht aufgeblüht und war kaum wieder zu erkennen. Sie hatte die Gesellschaft der anderen Katze regelrecht krank gemacht.

              Fazit des Tierarztes war, ich solle bloss keine Gewissenbisse haben (zumal unser Katerchen wirklich einen mehr als glücklichen Eindruck macht und den ganzen Tag Gesellschaft von Menschen hat). Die Einzelkatzen, die draussen herumliefen, seien der Normalfall und keineswegs geistig verstört, bedauernswert oder Ähnliches.

              LG
              Katja

              • (8) 02.09.13 - 16:11

                Da ist Dein Tierarzt nicht ganza uf dem neusten Stand der Forschung.

                Das Problem ist ja, dass man Babykatzen nicht sofort raus lassen kann, also sind sie die ersten Monate alleine eingesperrt. Danach kommen sie raus und sind mit schlecht sozialisierten Artgenossen konfrontiert, selber oft nur unvollständig sozialisiert, und dann geht es erst mal um Fragen des Reviers.

                Freundschaftliche Bande zu den Katzen in der nachbarschaft sind ja eher die Ausnahme, leider viel zu selten.

                Also haben die Katzen dann zwar Kontakte, aber eher feindselige oder neutrale.

                Hast Du schon mal Katzen erlebt, die wirklich zu einem Sozialverband gehören und sich wirklich mögen? die kuschelnd zusammen auf dem Sofa liegen, sich gegenseitig putzen und miteinander spielen?

                Das haben sie nicht mit den Katzen aus der Nachbarschaft, leider. Die leben nur nebeneinander her und verkloppen sich hin und wieder.

                Natürlich gibt es Katzen die so lange alleine waren dass sie mit Artgenossen nicht mehr können, aber die wurden dazu gemacht. Wobei ich es ja auch mit einer älteren Tierheimkatze immer wenigstens versuchen würde, mit einem sehr durchdacht ausgewählten sozialen Artgenossen, sie über einen zeitraum von mehreren Monaten zusammen zu führen.

                Andere leben einfach mit dem falschen Artgenossen zusammen - sorry, aber wenn ich den bulligen Rambo mit dem zarten Prinzesschen zusammen halte und Rambo sich seinem Namen entsprechend verhält, dann wird das kein Dreamteam werden. Aber frag doch mal Hundehalter: niemand zweifelt an, dass Hunde Rudeltiere sind und Kontakte zu Artgenossen brauchen, und trotzdem kann Dir JEDER Hundehalter sofort ein paar Hunde nennen, die sein Hund nicht mag. Das ist auch bei Pferden, Meerschweinchen, Ratten und Mäusen so, grundsätzlich leben sie in der Gruppe, aber manchmal klappt es eben vom Charakter her nicht. Von der Ausnahme auf ALLE schließen ist trotzdem Quark.

                Tierärzte sind eben leider nur Experten für die Gesundheit, nicht für das Verhalten.

                (9) 02.09.13 - 16:35

                Erlaube mir noch einen Nachtrag zu Tierheimkatzen.

                Wenn die ins Tierheim kommen haben sie ALLES verloren. Ihr Zuhause, ihre vertraute Umgebung, ihre Menschen, ihre Schlafplätze, einfach ALLES. Ich glaube, es ist kaum vorstellbar was das für so ein treues und Reviergebundenes Tier bedeutet, dass seine Menschen ja auch liebt.

                Die Katze kommt an, kommt für eine kurze Zeit in eine Quarantänebox in der sie sich kaum umdrehen kann aber gerüche und geräusche anderer Tiere mitbekommt, Hundegebell, Desinfektionsmittel.

                Und dann kommt sie in eines der "Katzenzimmer" des Tierheims. Oft nur 10-15m² groß aber besetzt mit 20 Katzen. Das ist mehr als eng, da herrscht Krieg um jeden Schlafplatz, und beim Futter haben auch nur die stärksten wirklich Chancen. Echt, so eine Situation können nur wenige Katzen so ganz spontan meistern. Die ängstlicheren gehen oft zum Angriff über, sind einfach Angst-Aggressiv, und werden sofort von den Tierpflegern raus genommen und wieder in Einzelhaft gesetzt, wo sie dann auch erst mal ruhiger werden.

                Wenn man jetzt ein und dieselbe Katze ein Jahr später in einer geräumigen Wohnung hat, sie sich lange genug eingewöhnen konnte, ihre Umgebung kennt und wieder Vertrauen zu ihren neuen Menschen aufgebaut hat, und man setzt EINE Katze dazu, ideal auch noch charakterlich durchdacht ausgesucht - tja, dann sieht die Welt ganz anders aus.

                Natürlich sind Katzen nicht der Typ für Liebe auf den ersten Blick, die brauchen oft Monate um sich mit Artgenossen anzufreunden, viel Platz und Rückzugsmöglichkeiten sind ihnen dabei sehr wichtig und bestimmt wird auch ein wenig gefaucht oder mal gerangelt, aber wenn man die notwendige Geduld mitbringt, sie das ganze einfach unter sich ausmachen lässt und ihnen die gelegenheit gibt, das alles alleine zu klären - dann können sie nach ein paar Monaten echte Freunde werden.

                Meine Katzen waren alle schon erwachsen als ich sie bekommen habe, und es waren auch welche dabei, die angebliche Einzelgänger waren. Alle haben sich gut arrangiert. Nicht alle haben sich total geliebt, aber es waren schon auch tiefe Freundschaften dabei. Alle mögen sich so gerne, dass sie aus Näpfen fressen können, die direkt nebeneinander stehen.

                Als ich umgezogen bin konnte ich nicht alle gleichzeitig mitnehmen, nicht genug Transportboxen, und da haben sie sich gegenseitig gesucht. Auch als mein Kater operiert werden musste oder meine Bennie eingeschläfert werden musste haben die anderen sie deutlich vermisst. Obwohl dabei keiner alleine war.

                Ich würde ihnen da echt was weg nehmen, wenn sie alleine leben müssten.

      (10) 01.09.13 - 19:14

      Wenn Du dir eine vom Tierschutz holst, dann kannst Du sie probeweise mitnehmen und wirst auch sehr gut beraten, welche Miez zu Dir passt. Wir haben so viele Katzen, die ein Zuhause suchen. Wenn Du den Platz hast, dann sind 2 besser.

      Kaufst Du ein Rassetier, dann wird wieder eines nachgezüchtet.

      Gruß

      Manavgat

      Ich hab 2 normale Hauskatzen und würde sie nicht mehr oder weniger lieben, nur weil es Rassekatzen sind.
      Ich denke meistens ist es einfach nur die Optik, jede Katze hat ihren eigenen Charakter.

      (12) 01.09.13 - 19:54

      Hallo!

      Wir haben 2 aus dem Tierheim und da sind total tolle Tiere. Sie sind sehr robust und Lieb. Sind Freigänger und ausgeglichen. Mit ihnen haben wir gar keine Probleme. Katzen sind sehr Individuell. Wir haben eine schüchterne, verspielte und etwas doofe Katze und eine sehr kluge Jägerin.
      Wir nehmen grundsätzlich immer Tiere aus dem Tierheim und wir sind wegen der schüchternen Katze sehr gut beraten worden. Ich konnte dort immer Anrufen.

      Als wir unsere Katzen geholt haben waren sie 4-6 Monate alt. Kastriert waren sie auch schon.
      Davon abgesehen sind sie günstiger als beim Züchter. Rassekatzen haben sie im Tierheim übrigens auch. Ich würde mich da mal umschauen.

      Wie hier schon gesagt, wenn Katze, dann 2 Stück.

      LG Sonja

      (13) 01.09.13 - 20:29

      Wie bereits gesagt wurde, wenn eine Katze- dann bitte direkt zwei Katzen :-)
      Das mit dem Tierheim finde ich auch vollkommen richtig, denn es gibt wirklich viele Tiere, die auf ein schönes Zuhause warten und da sollte man zuerst nachsehen, klar, Babies sind süßer, aber es gibt auch junge bzw. Babykatzen in Tierheimen, wenn man da unbedingten Wert drauf legt. Unterschiede beim Charakter von Rasse- und Hauskatzen gibt es sicherlich, aber die gibt es auch bei uns Menschen :-)
      Lernfähigkeit? Ich denke, das kommt immer auf den Halter und seine Erziehung an, natürlich gibt es auch Exemplare, die sich nicht erziehen lassen, aber das muss man dann hinnehmen :-)
      Wenn du dir über verschiedene Rassen einen Überblick verschaffen möchtest, dann schau dich mal durch:

      http://www.perser-katze.com/
      http://www.bkhvonhenning.de/2.html
      http://savannahkatze.org/
      http://www.siamkatzen.de/charakter_siam.html
      http://www.maine-coon.org/mc_charakter.html

      Es gibt natürlich auch noch viele andere Rassen, aber das sind meine Lieblinge.
      Aber wichtig ist, dass die Katze zu dir passt, ich bin der Meinung, dass die Katze sich ihren Besitzer aussucht und nicht umgekehrt.
      Meine beiden habe ich aus dem Tierheim, ich war eigentlich wegen zwei anderen Katzen da, aber als ich dann in das Katzenzimmer kam um mir die anzusehen, weshalb ich da war, kamen die beiden sofort auf mich zu und haben mich beschmust ohne Ende, da war mir sofort klar, dass es DIE Katzen sind. Das war auch keine Falsche Entscheidung.

      (14) 01.09.13 - 20:48

      Hi
      Mein mann, meine mittlere tochter und ich sind katzenallergiker. Weil unsere grosse sich aber schon ewig eine katze wünscht, haben wir uns für eine sphynx bzw zwei sphynx katzen entschieden. Da sie haarlos sind, verteilen sie den allergenhaltigen speichel (sie produzieren auch weniger dieses allergens in ihrem speichel) nicht im fell, welches beim schütteln und putzen diese freigibt. Ich mag die britisch kurzhaar total gerne, die sind so bullig, eher kleiner hund als katze;-). Wenn du einen freigänger haben möchtest, musst du keine zweitkatze anschaffen, da sie draussen auf artgenossen treffen.

      Sphynx katzen zb sollten eher im haus gehalten werden, da dann aber nur zu zweit. Sie sind, mehr als andere katzen, extrem auf den menschen geprägt und können teilweise unangenehm fordernd im bezug um aufmerksamkeit werden. Ob du gerade liest oder im internet surfst, interessiert die nicht, die liegen dann auch auf dem pc um deine aufmerksamkeit einzufordern, bzw die streicheleinheiten#rofl. Selbst wenn du sie 12 mal runterschibst, liegt sie doch ein 13. mal wieder drauf.
      Ich wünsche dir viel spass bei der qual der wahl
      Lg conny

      (15) 01.09.13 - 20:52

      Ja, es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Rassen.

      Perserkatzen sind z.B. anfälliger für Krankheiten.
      Bengalen sind sehr aktiv.
      Maine Coons sind sehr aufdringlich was die Aufmerksamkeit angeht.

      Am besten googlest du dich nach allen Kriterien die für dich wichtig sind durch Internet #pro
      Du kannst auch einen Tierarzt besuchen und dich von ihm ausführlich beraten lassen.

      Lg May #winke

      • (16) 01.09.13 - 21:19

        Es gibt aber zu jeder Charaktereigenschaft auch immer etliche stinknormale Hauskatzen, die ganz ähnlich sind. Alles in allem sind auch Rassekatzen vor allem Katzen.

        Im Zweifel reicht es aber auch schon, gewissenhaft die passende Katze zu suchen, eben nicht die Erstbeste die süß aussieht, sondern sich Zeit zu nehmen, mit den Tierpflegern im Tierheim zu sprechen und genau nach dem Charakter zu fragen. auch nicht unbedingt Kitten vom Bauernhof nehmen, sondern erwachsene Katzen bei deren Charakter schon fest steht.

        Wenn man jetzt nur sagt, Maine Coon sind Menschenbezogen und Aufdringlich dann klingt das so, als gäbe es keine Stinknormalen Hauskatzen, die genauso sind. Ich habe aber eine aufdringliche Hauskatze und einen aufdringlichen Persermix, die meistens beide drum konkurrieren, wer jetzt gerade auf mir drauf liegen darf.

        • (17) 01.09.13 - 21:42

          Das brauchst du mir nicht sagen ;-) Ich kenne mich aufgrund meines Berufes auf diesem Gebiet bestens aus :-)
          Habe der TE ja nur Beispiele gegeben. Und im Großen und Ganzen ist das nun mal so. Sicher ist jede Katze im Endeffekt vor allem eine Katze. Aber es gibt eben bestimmte Charakterzüge oder eben auch Krankheiten die bei bestimmten Rassen ganz klar zutreffen.

          Und so wird von jedem guten Tierarzt beispielsweise geraten "Wer eine ruhige Katze möchte sollte sich keinen Bengalen und erst recht keine Siam zulegen".
          Die TE kann natürlich auch ins Tierheim gehen und sich dort über die einzelnen Charakterzüge der zu adoptierenden Katzen informieren. Die Pfleger kennen diese Tiere meist schon sehr gut und können aufschlussreiche Informationen geben. Aber es ist nun mal auch nicht jedermanns Sache ein älteres Tier bei sich aufzunehmen. Das sollte man niemandem aufzwängen.

    (18) 02.09.13 - 07:08

    Hallo,

    im Prinzip kommt es darauf an, wo du die Katze halten möchtest.
    Soll sie Freigang haben, dann "reicht" 1 Katze, denn ihren Sozialkontakt kann sie sich dort suchen - so wie sie das möchte.
    In dem Fall emmpfehle ich dir eine Hauskatze, denn Rassekatzen im (unkontrollierten) Freigang werden häufig gestohlen.

    Hältst du sie nur im Haus, solltest du 2 Katzen nehmen, entweder 2 aus dem Tierheim, die sich vertragen, oder 2 Babykatzen - ausgewachsene Katzen die sich nicht kennen sind oft unverträglich!
    Beispiel: wir haben einen schwarzen Freigänger, aus schlechter Haltung übernommen.
    Diese Katze ist eine Diva und will keine fremden "Götter" neben sich. Sie vertreibt alle anderen Katzen aus unserem Garten mit einer Ausnahme: ein Perserkater aus der Nachbarschaft ;-)

    Meine Tochter hat 4 Katzen: 3 Hauskatzen und 1 Ragdoll.
    1 der Hauskatzen (Tierheim) kam als Nr. 2 in den Haushalt, war schon immer ihr eigener Herr und wollte mit der vorhandenen Katze nichts zu tun haben - das will sie mit den mittlerweile anderen hinzu gekommenen Katzen immer noch nicht, sie ist Freigänger.
    Der Ragdollkater meiner Tochter ist ein Traum, sehr verschmust und kinderlieb #verliebt

    Meine andere Tochter hat 2 britisch Kurzhaar, die die Wohnung unsicher machen.
    Der Kater war zuerst alleine und ich bin froh, dass er nach 1 Jahr eine Partnerin bekam.
    Diese Rasse ist sehr lebhaft und verspielt, aber nicht so verschmust, wie die Ragdoll!

    LG Pechawa

    • (19) 02.09.13 - 08:18

      Hallo!

      Das mit der einen Katze stimmt nicht so ganz. Katzen haben ihre Reviere, die sie verteidigen (freilaufende Katze). Da sind andere Katzen wohl eher störend und werden verjagd. Und wer spielt schon mit seiner Konkurrenz?
      Daher sollte man immer 2 Katzen nehmen, denn diese sehen sich nicht als Konkurrenten und sie haben ihren entspannten Kontakt zu Artgenossen.
      Ich habe 2 Freigänger, die sind keine Geschwister, verstehen sich aber gut. Die eine Katze bleibt lieber meist drin, oder am Haus, die andere geht schon weiter weg. Die Katze die in der Nähe bleibt begrüßt die Andere, wenn sie Heim kommt. Sie lecken sich auch gegenseitig zur Begrüßung ab, balgen sich hin und wieder. Da kann man also von Freundschaft sprechen.

      Wenn wir wegfahren über einen Tag, dann bleiben beide Katzen drin. Somit haben sie sich dann in der Zeit.

      LG Sonja

Katzen haben unterschiedliche Charaktere, egal ob Rassekatze oder nicht.

Allerdings muss man bedenken das es bei manchen Rassen züchtungsbedingt gesundheitliche Probleme geben kann im Laufe der Zeit (und diese dann durch den Tierarzt behandelt werden müssen).

Meine persönlichen Kriterien wären: Wo wird die Katze künftig leben (kleine Wohnung, großes Haus, mit Auslaufmöglichkeiten draußen oder ohne), bestehen Katzenallergien innerhalb der Familie.

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