Meine Nachbarn haben ein Problem mit meinem Kater

    • (1) 03.09.13 - 19:09

      Hallo ihr Lieben!
      Heute wende ich mich mal an euch. Normalerweise bin ich hier in diesem Forum nicht unterwegs aber wir haben folgendes Problem.
      Im Februar diesen Jahres haben wir einen sehr lieben Kater aus dem Tierheim geholt. Er ist zwischen 3 und 5 Jahre alt und kastriert. Ich selbst war nie der große Katzenliebhaber, eher der Hundetyp ;-) aber ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen. Er ist wirklich toll-lieb und sehr gemütlich. Er darf rein und raus wie er möchte, wobei er allerdings die größte Zeit draußen verbringt. Er streunt jedoch nicht rum sondern liegt immer, meist in seinem Körbchen, in unserem Backyard und auf dem Deck. Er ist sehr zutraulich, das heißt er sucht eigentlich immer den Kontakt zu Menschen. Er rauft sich auch nie mit anderen Katzen. Hat absolut kein Interesse an anderen Katzen und auch wenn uns abends oder nachts regelmäßig Waschbären besuchen, hält er sich total zurück und lässt sie rumtollen und alles beschnüffeln.
      Zum eigentlichen Thema:
      Nebenan wohnen 3 Frauen mit zwei kleinen Hunden. Die Hunde werden am Tag ein paar mal zum Geschäft machen rausgelassen. Kurz ne Minute. Gestern dann haben sie wutentbrannt geklingelt. Unser Kater Ashton würde auf ihre Gartenmöbel (aufs Poslter) auf der Terrassen liegen und drauf pinkeln bzw markieren. Außerdem hätte einer der drei Frauen sehr große Angst vor Katzen und würde sich wegen ihm nicht mehr raus trauen. Wir sollen den Kater gefälligst im Haus lassen oder ihn dorthin zurück bringen wo wir ihn her haben.
      Ich glaube ihnen dass er evtl da drauf liegt aber dass er es markiert? Ich habe dieses Verhalten nie bei ihm beobachtet! Und ich weiß nun nicht was ich machen soll.
      Ich habe ihnen gesagt sie sollen ihn verscheuchen- ihn von mir aus mit Wasser bespritzen aber sie sind so angefressen dass sie ihn einfach nicht mehr sehn wollen. Einsperren kann ich ihn doch aber nicht. Er liebt es draußen und We WILL raus.
      Habt ihr einen Rat für mich? Ich gebe zu ich bin mit Katzen nicht so erfahren...
      Ehrlich gesagt hole ich ihn jetzt ins Haus wenn ich weiß sie kommen von der Arbeit und halte ihn so lange im Haus bis sie ins Bett gehn. So dass sie ihn eben nicht mehr sehn oder erwischen aber ich will ja auch nicht dass er ihnen regelmäßig das Polster der Möbel ruiniert. Was kann ich tun?#schmoll

      • geh doch mal rüber und riech an den Polstern, wenn sie stinken, dann kauf ihnen neue und bitte sie die rein zu holen, wenn sie sie nicht brauchen.

        • Sie haben sie gestern geschrubbt- ich brauch wohl nicht mehr daran zu riechen...;-) dass man die Polster einfach über Nacht reinholen könnte ist natürlich logisch. Ich denke es geht denen ums Prinzip. Eine hasst Katzen einfach und die andere hat angeblich schreckliche Angst vor Ashton. Klar, is ja auch ein furchteinflößendes (kuschel)Monster...#augen
          Sie sagten gestern, dass unser Haustier schließlich nicht einfach auf deren Eigentum kommen könnte. Inwieweit man das aber ner Katze verbieten kann....?
          Ich habe gerade rübergelinst- ihre Polster liegen auf deren Stühle. Kann es einfach nicht verstehen warum sie so stur sind. Dieses Problem wäre so einfach zu lösen....
          Wir haben ihnen natürlich angeboten die Reinigungskosten zu übernehmen. Sie sind aber nicht drauf eingegangen.

          • Jetzt mal ehrlich, ja du hast ne Katze, aber wie wäre es, wenn ein Hund von denen zu euch rüber in den Garten kommt, aufs Polster macht und keine Aussicht darauf besteht, das es sich ändert, sondern von euch verlangt wird quasi etwas dagegen zu tun...
            Und zudem würdest du Angst vor Hunden haben und dein Mann diese einfach hassen.
            Jeder ist für sein Tier verantwortlich und nur weil ihr jetzt ne KAtze habt kannst auch du dich nicht hinstellen und sagen, tja is halt ne Katze kann man nix machen...

            Ich würde auch nicht wollen das ihr die Kosten der Reinigung übernehmt, sondern das sich grundlegend etwas ändert.

            • Da besteht aber ein Unteschied zwischen Hunden und Katzen.
              Hunde unterliegen der Anleinpflicht, welche für Katzen nicht existiert.
              Natürlich muß ich nicht dulden das irgendwelche Katzen auf meinen Möbeln rumliegen, aber im großen und ganzen bin ich selbst dafür verantwortlich.

              Ich als Hausbesitzer muß z.B. dulden, daß katzen mein Grundstück betreten. Wenn ich dies nicht möchte, ist es mir gestattet, z.b. ringsrum Katzenparfüm zu verteilen. Das soll Katzen dran hindern, das sie rüberlaufen.
              Also schlag deinen Nachbarn vor, sie sollen sich so ne Dose kaufen (oder Schenk ihnen eine) und sie sollen das um ihr Möbel sprühen.

              LG
              Mone

      Hab mal n bericht zu einen katzengarten gesehen.fand ich sehr schön.

      hab jetzt mal was rausgesucht was (wenn es platzmäßig mgl. währe) bestimmt ne angenehme lösung für alle währe. http://www.yankeecats.de/garten.htm

    Hallo!

    Also irgendwie find ich das komisch. Eine hat Angst vor Katzen, aber deiner ist mit Sicherheit nicht die einzige Katze die da rum rennt. Es gibt sehr viele freilaufende Katzen, die gibt es in jeder Gegend. Mal mehr, mal weniger.
    Auch haben sie Hunde und Katzen gehen denen normalerweise aus dem Weg. Ich kenn das noch von uns damals. Die Katzen flitzten ganz schnell durch den Garten, selbst als der Hund nicht draußen war. Sie wussten genau wo sie hinkonnten und wo nicht.
    Ebenso hast du angeboten die Dinge auf euer Kosten reinigen zu lassen, darauf gehen sie nicht ein. Ich würde mich über so ein Angebot freuen.

    Haben sie deine Kater gesehen wie er auf den Auflagen gelegen hat? Haben sie gesehen wie er gepinkelt hat? War das wirklich Urin oder sind die Auflagen einfach nur Nass geworden? usw.
    Wenn mir ein Tier auf die Auflage pinkelt, dann bitte ich die Nachbarn (wenn ich weiss das es da eine Katze gewesen ist) zu uns rüber um ihnen den Schaden zu zeigen. Ich käme nicht auf die Idee ohne 'Beweise' sowas zu behaupten.
    Dann packen sie die Auflagen nicht weg wenn sie diese nicht brauchen. Nach so einer Erfahrung packe ich die Dinger doch weg. Alles so Sachen die ich komisch finde.

    So ein Außengehege ist sicherlich eine Möglichkeit, wenn das Machbar ist.
    Ansonsten würde ich versuchen nochmals mit den Nachbarn zu reden. Ihnen auch zu sagen das es durchaus auch eine andere Katze gewesen sein könnte. Wenn sie nicht wirklich gesehen haben das es deine war.
    Natürlich ist es Selbstverständlich einen Schaden, die durch die Katze entstanden ist, zu beheben. Aber hier habe ich etwas das Gefühl das die Nachbarn das nicht zulassen, weil sie einen Grund brauchen um rumstänkern zu können.
    Ein Nachbar der Wert auf eine gute Nachbarschaft legt, würde sich da einfach anderes verhalten. Selbst wenn er Katzen nicht leiden kann.

    Wie war den vorher die Nachbarschaft mit den Damen?

    LG Sonja

    • Naja, das Verhältnis war vorher ganz okay! Man hat small Talk betrieben und ab und an mal vor der Garage ein Bierchen zusammen getrunken. (Ist hier ganz "normal")
      Aber als ich den Kater holte hat es plötzlich umgeschlagen. Unser Vermieter hat der Katze zugestimmt und noch lachend hinzugefügt dass eine der Damen Katzen hasst.

      Ich habe heute schon mal selbst kurz über so ein Gehege nachgedacht. Allerdings ist unser Garten recht klein. Ein amerikanischer Backyard ist selten groß.
      Ja, sie haben wohl gesehn wie er auf deren Stuhl und der Auflage liegt.

      Ich sehe es genau so- sie suchen einen Grund zum Stänkern weil sie Katzen einfach nicht leiden können. Und nein, er ist nicht die einzige Katze in der Nachbarschaft. Hatten selbst schon des Öfteren Besuch von welchen.

      • Hi,

        egal wie klein euer Backyard (klär mich #bitte auf, was das ist!) - ich würde katzensicher einzäunen. Bei uns im Ort haben Leute ihre 25m² Terrasse eingezäunt (2m hoch, oben ca 30cm nach innen abgeschrägt), damit die beiden Fellmonster sicher nach draußen können.

        Warum?

        In unserem Eifeldorf gab es auch eine alte Zicke, die Katzen hasste. Die hat mit Metallrohren zweien das Rückrad gebrochen, eine heißen Fett übergossen, eine vergiftet und zwei weitere gequält. Es gab sogar eine Anzeige, da es für 2 Vorfälle Zeugen gab und die Polizei dort war - aber leider kam es zu keiner Verurteilung, weil die Familie ein "Alibi" gab... Ich hoffe, die schmort jetzt im Feuer...

        Gruß
        Kim

Hallo,

verstehe mich nicht falsch, aber ich verstehe deine Nachbarn. Ich habe selber einen Hund, bin auch keine grosse Katzenliebhaberin, würde aber keiner Katze was tun.

Als ich 2009 in mein neues Haus gezogen bin, (es stand vorher zwei Jahre leer), hatte ich auch jeden Tag Katzen im Garten und im Haus usw... In meine neuen Blumenkübel wurde gepinkelt und gekackt, Katzenhaare en masse auf meinen Kissen usw... Ehrlicherweise finde ich das auch ärgerlich, dass Katzen überall hin dürfen und das auch noch toleriert werden soll.

Klar ist es keine Lösung die Katze einzusperren, aber überleg dir mal ob es dir Recht wäre dauernd fremde Tiere im Garten zu haben.

Bei mir hat es sich ganz einfach gelöst, da mein Hund als Welpe von einer Katze vermöbelt wurde, ist er ein absoluten Katzenhasser und nach drei Wochen haben alle katzen einen Bogen um meinen Garten gemacht :)

lg Michi

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