An die Hundehalter-Woher habt ihr euren Hund?

    • (1) 04.09.13 - 00:17

      Hallo
      Wir bekamen unsere Hündin 2006 durch eine Tierschutzorganisation von der wir auch schon unsere Katze bekamen
      Es war nicht mein 1 Hund,ich & auch mein Mann sind mit Hunden aufgewachsen,aber unser 1 Hund der wirklich unser eigener ist
      Meine Tochter (& wir) wollten schon lange einen und dann habe ich zufälligerweise die Dame die uns unsere Katze vermittelte getroffen und wir kamen ins Gespräch
      Unsere Sorge war das es wegen der Katze nicht klappt (was sich im Nachhinein als unbegründet darstellt)
      Sie erzählte mir das sie mit einem Tierheim in Rumänien zusammen arbeiten und das bald einige Hunde kommen werden und wir gerne vorbei komme können und schauen ob uns einer Zusagt
      Als der Tag dann kam waren als wir ankamen einige Hunde schon vermittelt und mir stieß sofort ein Hund ins Auge (Mann & Tochter hätten am liebsten alle genommen ;-) )der es dann auch wurde
      Wir durften sie mit heim nehmen und da es an dem Tag mein Geburtstag war und wir meine und den meiner Schwester bei meiner Mutter ihm Haus mit den Hunden meiner Schwester feierten viel uns gleich auf das sie Menschen gewöhnt war,meine Schwester holte die Teller aus dem Schrank und sie setzte sich sofort erwartungsvoll hin und dachte sie bekommt essen!
      Also zusammenfassend hatten wir viel Glück,nach der minimalen Anfangsscheu war sie mit der Familie (und den anderen Familien Hunden) gleich vertraut
      Am Anfang sah sie aus wie der typische Straßenhund,sie war leicht verbissen,hatte verfilzte Haare,war verdreckt und wir fanden sogar Draht (#zitter) in ihrem Fell
      Die Tiefgarage und Treppen steigen waren in der 1 Woche auch nicht ihr Lieblings Hobby,danach klappte auch das
      Angst hatte (bzw hat) sie manchmal vor alten Männern (bevorzugt mit Gehstöcken) und Leuten wo sie das Gesicht nicht erkennt (wegen Schals,Mützen,Kapuze,..)
      Wir wissen jedoch weder wie alt sie wirklich ist noch wo sie gefunden wurde oder wie lange sie im Tierheim war
      Sie isst sehr langsam,nimmt nur von Leuten die sie kennt essen an und hat sich quasi schon am Ersten Tag das Essen von den Hunden meiner Schwester wegessen lassen und auch der Jagd Instinkt ist quasi null daher frage ich mich immer wieder wie sie auf der Straße (bzw mit den vielen anderen Hunden im Heim) überhaupt überlebt hat
      Sie wehrt sich auch fast nie,ausser wenn Hunde die größer als sie sind sie bedrängen
      Ich kann mir ehrlich gesagt ein Leben ohne sie garnicht mehr vorstellen und sie ist irgendwie auch mein "Baby" (vorallem weil wir sie ja schon irgendwie aufgepäppelt haben obwohl sie ein "einfacher" Straßenhund war )und wie sagt man so schön,der Hund ist der beste Freund des Mensches ;-)
      Alles in Allem hatten wir wie gesagt Glück,Straßenhunde können schwer traumatisiert sein und vorallem wenn man rein garnichts über sie weiß ist das ganze sehr Abenteurlich
      Puh das wurde ja jetzt doch ganz lange #hicks
      Also an euch,wo habt ihr euern Hund her (Züchter,Tierheim,..) ? :-)

      LG

      • Hallo,

        mein Mann und ich haben unseren Dicken im vorigen Jahr aus dem Tierheim geholt. Allerdings kannte ich ihn schon über ein Jahr, weil ich seine Patin und Gassi-Gängerin war. Er ist ein Fundhund, geschätzte 11 Jahre, keinerlei Info über sein Vorleben.

        Er ist ein ganz lieber Kerl, sehr anhänglich, mit einem kleinen Dickkopf. Leider hatte er schon im TH eine ausgewachsene Leinenaggression auf andere Rüden, zum großen Unglück wurde er dort auch an der Leine von einem auf ihn zustürmenden großen Mischling schwer am Kopf gebissen, was seine Aggression noch verstärkt haben dürfte. Er verträgt sich mit unseren Katzen prima, hat keinerlei jagdliche Ambitionen auf andere Haustiere, obwohl er ein Jagdterriermischling ist.
        Ich bin mit Hunden aufgewachsen, der Wunsch nach einem Hund schwelte schon seit vielen Jahren in mir. Allerdings war die Bedingung meines Mannes: ohne Grundstück keinen Hund! Als es voriges Jahr dann mit dem eigenen Haus endlich geklappt hat, holte ich meinen Patenhund endlich zu uns. Ich kann mir mein Leben ohne ihn eigentlich nicht mehr vorstellen. Dazu kommt, dass wir leider keine Kinder haben können, und er sicher irgend ein bisher verborgenes "Kümmergen" bei mir anspricht.
        An seiner Leinenaggression arbeiten wir, sind aber noch nicht wirklich weiter gekommen. Inwieweit das an mir liegt, möchte ich hier mal undiskutiert lassen, weil ich mir schon genug Vorwürfe mache, dass ich nicht konsequent genug bin (bei der Trainerin klappt es!)

        Deine Geschichte spricht mich sehr an. Ich bin der Meinung, dass gerade Straßenhunde eine Chance verdient haben und ihr habt mit eurer Hündin sicherlich viel Glück gehabt und werdet mit ihr sicher noch viele schöne Jahre erleben dürfen.

        LG und alles Gute

        Nici

        (3) 04.09.13 - 09:21

        Hallo,

        unsere alte Hündin war gestorben, und wir alle waren uns nach zwei Wochen einig, dass es ohne Hund nicht geht. Ein Zeitungsinserat in der "Tierecke" ist mir ins Auge gestochen. Eine Privatperson suchte Abnehmer für den Ü-Wurf ihrer Hündin.

        Am nächsten Tag besuchten wir sie, und Maddox hat uns ausgesucht, indem er zu uns wuselte und auf meinem Schoß eingeschlafen ist. ;-)
        Nach einigen Besuchen bei uns zu Hause (gemeinsam mit einem weiteren Welpen) holten wir ihn mit 7 Wochen endgültig ab.

        Unsere Nachbarin wollte eigentlich einen Hund, und ich bin mit ihr und meinen Kindern ins Tierheim gefahren. Dort ist es üblich, dass ein Begrüßungsrudel frei herumläuft. Marly ist mir bald aufgefallen, da sie einen Narren an meinen Kindern gefressen hatte und ständig an ihnen geklebt ist.
        Da mir der Gedanke an einen zweiten Hund immer wieder gekommen ist (als wir kinderlos waren, hatten wir schließlich zwei), habe ich mich nach einer Familienkonferenz abends telefonisch nach ihr erkundigt.

        Ich bin mit Maddox zum Tierheim gefahren, habe mich bei einem Spaziergang überzeugt, dass die beiden sich mögen und bin mit beiden wieder nach Hause gefahren.

        Meine Nachbarin hat übrigens noch immer keinen Hund.

        Und mein Mann hat mir "verboten", nochmal ins Tierheim zu fahren. #rofl

        LG
        Karin

        Wir hatten unsere Hündin aus dem Tierheim. Wir waren in vielen Tierheiman, aber irgendwie war nie der richtige Hund für uns dabei.
        In einem Tierheim - wir wollten schon wieder aufgeben - war ein leerer zwinger. Ich pfiff einfach mal und da schoss ein schwarzes Bündel auf uns zu und sprang am Gitter hoch. DER ODER KEINER #verliebt
        War ein haufen Arbeit: großer Schäferhund-Mix mit 7 Monaten - absolut unerzogen, kannte nichts (war nur im Zwinger) - sie war 11 Jahre der tollste Hund und ich vermisse sie sehr.

        Vor einigen Wochen waren wir wieder an dem Punkt, einen Hund zu uns zu nehmen. Wir wollten einen Hund, der vielleicht schon erzogen ist, gelernt hat etwas allein zu bleiben und sich im Grunde nur umgewöhnen muss.
        Wir haben uns dann aber in einen rumänischen Straßenhund verguckt. Aber da ich arbeite und keine Zeit habe für so einen Hund, kam er dann leider nicht in Frage.

        Wir suchen weiter ...
        Aber nur im Tierheim!

      • (5) 04.09.13 - 09:28

        Hi,

        oh - das wird lang ;-).

        SANDY (15.2.97 - 26.09.11) - unsere Prinzessin und reinrassige Wolfspitzhündin brachte mein Mann mit in die Beziehung bzw. ohne Sandy wäre ich auf ihn vielleicht gar nicht so schnell aufmerksam geworden :-p.

        Sandy wurde von der Vorbesitzerin bei einem Umzug zurück gelassen und bei Bekannten abgegeben "Sucht ein neues Zuhause für sie oder bringt sie ins Tierheim" :-[. Bis dahin war der arme Hund bis zu 16 Stunden alleine zu Hause und wurde von netten Nachbarn nur rausgelassen, damit sie mal pinkeln kann. Über eine freundin höte mein Mann von ihr, sah sie (weil die Freundin sie einfach mit brachte ;-)) und es war um ihn geschehen. Das war Anfang Dezember 2001 - Pfingsten 2002 haben wir uns zum ersten Mal gesehen (und ich war auch sofort #verliebt - in den Hund :-p) und seit 1.07.2002 sind wir zusammen.

        Unsere Prinzessin war ein super liebes und verschmustes Mädchen, wachsam, grundehrlich und eine sehr gute Rudelchefin. Sie hatte nur ein Problem, welches durch das Verhalten der Vorbesitzerin ausgelöst wurde: Bei einem Umzug oder auch nur, wenn man mal Kisten gepackt hat, wurde sie sehr nervös, hektisch, wich einem nicht mehr von der Seite, fraß schlecht... und wir sind von Juli 2002 bis Mai 2005 mehrfach umgezogen: von seiner Wohnung in meine, von da in unsere neue gemeinsame Wohnung (wg. Kind) und dann in unser Haus. ABER: Sandy war immer bei uns und fuhr jede Tour mit. Sie sollte keine Angst haben, dass sie zurück gelassen wird. Beim Umzug ins Haus war sie dann auch schon recht entspannt.

        PANCHO (01.05.1993 - 23.11.2010) - unser Napoleon "Komm doch - ich mach Dich platt! Was kostet die Welt?" war anfangs sein Lebensmotto, Dackel-Mix-Rüde. Lebte fast 10 Jahre auf Mallorcas Straßen und wurde von SOS Animal Mallorca aus der Tötungsstation geholt. Im Tierheim der Orga wollte ihn niemand, er wurde richtig depressiv und gab sich auf, obwohl die Mitarbeiterinnen ihn auch mit nach hause nahmen - im Nov. oder Dezember 2002 reiste nach Deutschland zum Partnertierheim "Eifelhof Franenau".

        Unser Opa kam am 01.05.03 völlig spontan und zu dem Zeitpunkt ungeplant zu uns. Ein zweiter Hund sollte zwar kommen, aber später, weil unser Sohn damals gerade 5 Wochen alt war. Mein Mann war Mitte April ins Tierheim gefahren, um eine Patenschaft zu übernehmen - kam zurück und meinte "Die haben auf dem Eifelhof so viele tolle Hunde. Sollen wir nicht mal hinfahren?". Wir haben unser Kind eingepackt u sind gleich nochmal losgefahren. Als wir an den Ausläufen vorbei gingen, bellten die meisten Hunde und versuchten Aufmerksamkeit zu bekommen. Nur mein allerleibster Pancho nicht. Der lief leise am Zaun entlang, schaute mich an und wedelt fragend "nimmst Du mich mit?"#verliebt. Um mich war es da bereits geschehen. Meinen Mann musste Pancho erst überzeugen - seine Reaktion war zuerst "DEN? Der ist so klein..." - dann ging er in die Hocke, hielt die Hand ans Gitter und Pancho schaute ihn an, wedelte ganz vorsichtig fragend und leckte ihm über die Hand. Also war die grundsätzliche Entscheidung gefallen: den oder keinen.

        Im Büro des Tierheims angekommen konnten die Mitarbeiter es nicht fassen, dass sich jemand für unseren Pancho interessierte - 6 Monate wollte ihn niemand haben. Warum? Er war alt (damals schon mind. 10) und zudem herzkrank. Naja, wir gingen spazieren, der kleine Mann zeigte sich von seiner besten Seite (liess sich sogar problemlos die Zähne kontrollieren - später nie wieder :-p so einfach) und dann mussten sich nur noch die Hunde verstehen. Auch das war kein Problem. Am 01.05.13 zog Pacho probehalber ein - und räumte sein Körbchen erst wieder nach aufregenden 7,5 Jahren bei uns. Er wwar ein ganz besonderer Kerl und der beste Freund unsere Sohnes.

        SPIKE (*01.10.2004), Dackel-Malinois-Mix-Rüde zog absolut ungeplant ein. Eigentlich gehörte er den Nachbarn meiner Schwiegermutter - war wohl en Weihnachtsgeschenk einer Tante an die Kinder. Der kleine Welpe wurde morgens vor die Tür gesetzt "sieh zu, wie Du klar kommst" - folgte den Kinder überall hin (die nett zu ihm waren!)m kam zu meiner Schwiegermutter, um mit ihrer Hündin zu spielen. Naja, und wurde nachts alleine in einen Pferdestall gesperrt. Mitte April 2005 stand dann die jünste Tochter bei meiner Schwiegermutter vor der Tür "Papa will Spike erschlagen!" - das war kein Witz, der Vater war auch der Familie gegenüber gewalttätig. Natürlich bekam Spike Asyl!

        Es folgte der Anruf bei uns - mein Mann fuhr hin und verliebte sich. Der Verstand sagte aber "geht nicht" (wir steckten mitten in der Hausrenovierung / Umzug) und so brachte er Spike in "unser" Tierheim. Als er nach Hause kam, war mein Mann fix und fertig. Spike wusste gar nicht, wie ihm geschah, saß zitternd im Kindersitz... Naja, ich wollte meinem Mann eine Freud machen, rief am nächsten tag im TH an und bat darum, ihn ein paar Tage nicht zu vermitteln. Ich wollte mit der Vermieterin und unseren Nachbar klären, ob wir ihn nehmen können - wir wohnten ja nur noch 6 Wochen dort. Das ok bekam ich - und sagte meinem Mann und dem TH, dass Spike zu uns ziehen wird. #huepf Die Freude war groß und Spike zog nach seiner Kastration dann am 26.04.05 ein.

        Die Jahre seit dem waren alles andere als einfach. Er ist, durch zu frühe Trennung von der Mutter, die Umstände seiner ersten Lebensmonate und seiner "umglücklichen" Mischung kein 100% wesensfester Hund, ist sehr nervös, hat(te) eine niedrige Frustgrenze. Andererseits ist er absolut verschmust, anhänglich, arbeitseifrig, liebt unseren Sohn, lernt wahnsinnig schnell und sich sowas von fit... Nicht umsonst hat er verschiedene Kosenamen: Fussel, Baby, Saupanz, Streber #schein

        Wir hoffen, dass er noch viele Jahre bei uns bleibt.

        SANA (*20.02.11), rumänische DSH-Mixhündin. Sie wurde in der Smeura in Rumänien (das weltgrößte Tierheim mit über 3000 Hunden) geboren und die ersten 8 Monate aufgewachsen. Dann kam sie nach Koblenz zur Hundehilfe Kobelnz und am 20.11.11 zu uns.

        Bei ihr fehlt durch die ersten Monate im TH die Prägung auf den Menschen fast völlig. Hunde waren hir wichtiger wie alles andere. Sie hat keine schelchten Erfahrungen gemacht, bekam regelmäßig Futter etc. aber man merkt es ihr an, dass das nicht optimal war. Trotzdem ist sie das sanfteste Hundewesen, das ich kenne. Immer lieb, temperamentvoll (trotz der Diagnose mittler HD im Juni 2013), verschmust und mittlerweile sehr anhänglich.

        Sana ist idR verträglich mit allen Hunden, aber oft noch unsicher und pöbelt dann, fremde Männer machen ihr erstmal Angst (nur mein MAnn noch nie!) - und wenn man sie dann in Ruhe lässt, kommt sie von ganz alleine. Auch Männer / Frauen mit Kappe, Hut etc verunsichern sie noch manchmal (anfangs ganz stark), spielen mit Speizeug kannte sie gar nicht udn spielt auch jetzt nur sehr eingeschänkt. Aber wenn sie spielt, dann erinnert sie mich an unseren alten Pancho. Der konnte, genau wie sie, völlig selbstvergessen und unschuldig mit den einfachsten Sachen spielen (Pancho liebste seinen Quietschekaktus, aber sonst spielte auch er genau wie Sana mit Papierfetzen, Taschentüchern, Holzkötzchen, etc.). Sie ist eine würdige Nachfolgerin für unsere alten Herrschaften.

        Nur eins mochte außer unserer Sandy keiner der Hunde: Katzen und anderes jagdbares Getier... Obwohl, das stimmt so nicht: zum frühstück, frittiert, gebraten etc würden diese alle akzeptiert werden.

        Gruß
        Kim

        • (6) 04.09.13 - 09:41

          Wow!!!
          Tolle Geschichte und das glaubst du mit jetzt nicht,meine Hündin ist auch aus der smeura!!
          Freut mich von jemandem zu hören der auch einen Hund von dort hat

          LG

          • (7) 04.09.13 - 10:09

            Danke!

            Ich würde auch jederzeit wieder einen Tierschutzhund nehmen - wenn es passt, dann passt es.

            Sana war übrigens auch so der typische Tierschutzhund:

            Sie stank, hatte relativ stumpfes Fell, "Löcher" im Fell - und sie war zu dick, weil die Hunde in der Smeura ja keinen Auslauf bekommen (können). Dafür werden sie satt und nicht gequält.

            Heute hat sie ein neutral (bis gut) riechendes Fell. Es ist dicht und glänzt blauschwarz. Und sie hat eine tolle Figur bekommen!

            Gruß
            Kim

        (8) 04.09.13 - 09:47

        Vergessen zu sagen,laut pass ist meine Hündin auch in einem Februar geboren aber das Geburtsdatum bei uns kann nicht stimmen,als die zu uns kam ist sie noch sehr gewachsen

        Das mit Männer und Menschen mit hüten,.. kenne ich auch !! Wurde mit den Jahren jetzt aber schon besser

        Sie war jedoch sehr auf Menschen bezogen,ob sie vorher bei Menschen war oder ob es nur ihr Wesen ist weiß ich jedoch nicht
        Auch das mit dem Spielzeug kenne ich gut
        Mit den Großteil normales hundespielzeug kann sie nichts anfangen,ihre absoluten Lieblings Spielzeug sind ein Stofftier Hund und Bälle aller Art

        Auch Stöckchen schmeissen mag sie

        • (9) 04.09.13 - 10:17

          "Vergessen zu sagen,laut pass ist meine Hündin auch in einem Februar geboren aber das Geburtsdatum bei uns kann nicht stimmen,als die zu uns kam ist sie noch sehr gewachsen"

          Doch, dass kann trotzdem hinkommen. Sana war 9 Monate alt, als wir sie adoptiert haben und ca 50cm hoch. Heute ist sie 2,5 Jahre alt und ca 58cm hoch. Gewachsen ist sie noch ca 3/4 Jahr: erst in die Höhe und dann in die Breite (also einfach "mehr" Hund geworden und kein schlacksiger Teenager mehr).

          Das liegt schilcht weg daran, dass die Hunde in Rumänien zwar Futter bekommen, um satt zu werden, aber das ist idR nicht ausgewogen und auch nicht für ideale Welpenaufzucht geeignet. Der Körper schaltet aufgrund von Mangelerscheinungen auf Sparflamme und holt das nach, wenn die benötigten Nährstoffe zugeführt werden.

          Gruß
          Kim

          • (10) 04.09.13 - 10:36

            Unsere Hündin war laut pass aber 2 Jahre und 6/7 Monate alt :-p unser Tierarzt hat sie auf rund 1 Jahr geschätzt

            • (11) 04.09.13 - 10:43

              dann hat sich der Aussteller beim Alter vertan ;-) - Bei Sana passt das alles. :-D - und bei ca 1 Jahr dann ja auch bei euch, was Wachstum etc betrifft.

              Aber es ist auch egal.

              Bei unserem Pancho wurde vom Tierarzt auf Mallorca das Geburtsjahr im Impfpass auf 1995 "korrigiert" (man kann vorher das 93 sehen;-)), damit er besser vermittelbar wäre. Wir haben ihn aber von unserem TH als 10jährigen Senior übernommen.

              Allerdings ist bei Pancho davon auszugehen, dass er noch älter (mind. 1 eher 2 Jahre) war lt. verschiedenen TÄ.

      (12) 06.09.13 - 16:42

      Hallo,

      unsere "alte Dame" - eine Carpatin-Hündin - haben wir auch aus der Smeura.
      Sie war 10 Jahre alt als wir sie abholten und lebte schon viele Jahre dort im Zwinger. Die Zähne vom Steinekauen abgefressen.

      Wir dachten, dass sie bei uns noch 1 oder 2 gute Jahre im Garten haben könnte.
      Jetzt lebt sie schon über 4 Jahre bei uns. Sieht wohl nicht mehr ganz so gut, hören konnte sie auch schon mal besser ;-) - aber laut Tierarzt wird sie bestimmt 100 Jahre alt. Sonst ist sie nämlich top fit.

      Sie ist ein ganz lieber Hund: ganz ruhig, lammfromm, unauffällig, geht gerne in ihrem Tempo spazieren. Ein zufriedenes altes Mädchen.

      Unseren Carpatin Rüden haben wir aus Bayern: Als Welpe wurde er von einem Schäfer aus Rumänien geholt. Dem Schäfer fiel dann irgendwann auf, dass dieser Hund gar kein Hütehund ist - und ab dann musste dieser junge Hund seine Tage im Zwinger verbringen.
      Er ist ein typischer Carpatin - aber auch ein großer "Kuschelbär".

      Unser jüngster Zuwachs ist von einer bulgarischen Tierschutzorganisation. Dort wurde dieser Hund mit seinen Geschwistern im Karton "über den Zaun geworfen". Recht gleich nach der Geburt.
      Sie ist ein typischer Junghund. Jetzt 1,5 Jahre alt und hat Flausen im Kopf. Aber da gibt es ja noch unsere alte Dame, die immer mal ruhig eingreift.

      LG
      emma

      • (13) 06.09.13 - 16:49

        Hallo,

        oh - das ist aber schön, dass auch ihr einen alten Hund adoptiert habt! Und auch die anderen beiden werden es euch danken!

        Bei unserem Pancho (adoptiert mit mind. 10 Jahren) wurde uns gesagt, dass wir damit rechenen sollen, dass er max 6 Monate noch leben würde - so hatte er sich im TH aufgegeben... geworden sind daraus 7 Jahre, 6 Monate und 23 Tage.

        Ich vermisse den kleinen Kerl immer noch so sehr :-(

        Ich wünsche euch noch viele schöne Jahre - vor allem mit der alten Dame!

        Gruß
        Kim

        • (14) 06.09.13 - 16:56

          Hallo Kim,

          vielen Dank! Ja - Ich hoffe, dass sie wirklich noch lange bei uns ist.

          Vielleicht werden es ja auch 7 Jahre....

          Sie ist so ein Goldstück und liegt mir sehr am Herzen.

          Auch ein alter Hund - oder einer mit Handicap - kann ein wunderbarer Begleiter sein.
          Ab und zu schnüffle ich auf den Seiten der Smeura und würde gerne noch einen holen - aber 3 Hunde sind wirklich genug.

          Alles Liebe
          emma

(17) 04.09.13 - 09:36

wir haben unseren aus ebaykleinanzeigen, also ein abgabehund. er scheint viel durch gemacht zu haben und man merkte ihm seine "problemchen" schon an bzw tut dies noch.

er hatte große probleme alleine zu bleiben (er wurde vermutlich sehr oft sehr lange sich selbst überlassen)

wenn er mal musste wollte er stets in die wanne springen (da weiß man wohl wo er vorher immer sein geschäft verrichtet haben muss)

er kann alkoholisierte Männer auf den Tot nicht aussstehen und würde im zweifel wohl auch beissen.

Fakt ist, ein Abgabehund bringt sicherlich oft Probleme mit sich die es heisst zu bewältigen, dennoch sind es sehr dankbare hunde und ich würde immer wieder so einen Hund nehmen.
Ein Hund vom Züchter kommt für mich nicht mehr in Frage.

  • (18) 04.09.13 - 09:52

    Freut mich sehr das ihr euren Hund nicht aufgegeben habt

    Ja der letzte Absatz ist absolut wahr
    Eher ich meinen Hund wieder abgegeben hätte ich alles versucht und auch einen weg gefunden,sie wieder weggeben hätte ich nicht übers Herz gebracht und man merkt den Hunden wirklich an wir dankbar sie einen sind

    Die Anfänge können zwar schwer sein aber es gibt für fast alles eine Lösung

    • (19) 04.09.13 - 09:56

      sehe ich auch so.

      mit jedem abgeben verletzt man die seele des hundes wohl ein stück mehr.

      unserer war erst über ein jahr alt und wir sind die 3. besitzer. nachdem wir ihn 2 tage hatten rief mich besitzer nr.1 an und sagte er will den hund wieder weil er noch nicht abbezahlt sei. Besitzer 2 muss ihn wohl also auf raten gekauft haben!?

      Schon erschreckend wie Hunde erworben werden, wie sie behandelt werden und einfach rumgereicht werden.

      • (20) 04.09.13 - 10:01

        Ohje da kann man richtig froh sein das er bei euch endlich ein schönes Zuhause bekommen hat
        Manchmal frag ich mich echt was sich Leute dabei denken wenn sie sich einen Hund holen!

        • (21) 04.09.13 - 10:06

          viele denken wohl nicht all zu viel nach und viele züchter prüfen die neuen besitzer auch nicht sonderlich, hauptsache das tier los. Natürlich sind nicht alle so!

          Na euer wauzi hat mich euch ja erst recht richtig glück gehabt. ;-)

Hallo,

Nero ist aus Kroation aus der Tierauffangstation. Dort hatten sie ihn aus der Tötung gerettet.

Er ist der allerbeste Hund der Welt, hat nur zwei kleine Macken:

Er ist verfressen wie nix und hasst alles, was knallt.

Ansonsten: Immer wieder einen Hund aus dem Tierschutz!

LG

Ariane

(23) 04.09.13 - 10:47

Also wir haben unseren Hund auch aus dem Tierheim.
Ursprünglich sind wir losgefahren, um eine neue Couchgarnitur zu kaufen. Nach dem Besuch einiger Möbelhäuser hatten wir noch etwas Zeit, bevor wir die Kiddies abholen sollten. Da meinte meine Frau: Lass uns mal kurz beim Tierheim vorbeischauen.

Am Eingang kläffte uns gleich so ein kleiner schwarzer Wildfang an. Wir haben ihn erst gar nicht sonderlich beachtet. Wir wollten schließlich einen "richtigen" Hund in etwa so groß wie ein Schäferhund, Labrador etc. und nicht ein so etwa kniehohes Etwas.
Na ja, nach einem Rundgang und der Feststellung, das nirgendwo der Funke übergesprungen ist, hat uns eine Mitarbeiterin diesen kleinen Kerl ans Herz gelegt und uns seine Geschichte erzählt.
Kurzfassung: Zu dem Zeitpunkt ca. 6 Monate alt, nur in einer Pferdebox gelebt (wer macht so etwas nur?), keinerlei Ausbildung (die Prägungsphase ist völlig an ihm vorübergegangen) und somit wohl nicht ganz einfach.

Er war seit einer Woche im Tierheim, weil die Besitzer wohl nicht mehr mit ihm klargekommen sind. Die Mitarbeiterin vom Tierheim hat ihn abends mit zu sich nach Haus genommen, weil sie ihm den Zwinger ersparen wollte. Das war aber keine Dauerlösung, weil er ihre Tochter (ca. 3 Jahre) wohl immer gestellt hat.
Wir baten erst einmal um ein wenig Bedenkzeit (war Freitag abend) und sie meinte es wäre kein Problem. Wenn wir wollten, könnten wir den Hund übers WE von ihr abholen um zu sehen, ob es passt.
Wir sind dann am nächsten Tag mit unseren Töchtern (13 und 16) hingefahren damit sie ihn auch einmal sehen konnten. Das war wohl ein "Fehler". #verliebt
Jedenfalls haben wir ihn mitgenommen und natürlich nicht wieder zurückgebracht.
Es war uns aber von Anfang an klar, dass er nicht unbedingt einfach zu händeln sein wird. Er lebte, bedingt durch seinen Aufenthalt in der Pferdebox, in seiner eigenen kleinen Welt zu der wir erst einmal Zugang finden mussten. Ging jemand aus dem Zimmer und kam dann wieder herein, wurde er erst einmal gestellt. Mittlerweile passiert das nur noch selten und auch nur bei Fremden. Bei uns ist er jetzt (wir haben ihn jetzt seit 14 Monaten) der absolut liebste und treueste Familienhund. Fremden, vor allen Dingen Männern gegenüber, ist er noch immer sehr mistrauisch. Er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb, vor allen Dingen nach Vögeln, so dass wir nur mit der Schleppleine spazieren gehen. Zum Glück haben wir einen großen Hof, wo er denn auch mal nach Herzenslust rumtoben kann. Ich hoffe, dass ich ihn mal so weit bekomme, dass ich ihn zum ausreiten mitnehmen kann. Am Fahrrad läuft er schon gut mit.
Ach ja, mit unserer Katze gibt es auch so gut wie keine Probleme, da hat sie die Hosen an. #rofl
Wer mehr wissen möchte, kann mich gern anschreiben.

Hallo,

unsere erste Hündin (Dackel-SH-Mix) haben wir vierjährig aus dem TH geholt. Wir hatten damals keinerlei Hundeerfahrung und wollten sie eigentlich für die Schwiegermutter holen. Diese hatte sich gegen die Einsamkeit einen Hund gewünscht, diesen Wunsch aber nicht so wirklich ernst gemeint.

Mit dieser Erklärung haben wir ohne weiteres nach einer kurzen Gassirunde den Hund aus dem TH mitbekommen. Für mich heute ein nicht nachzuvollziehender Umstand. Wir wußten nicht, ob sie allein bleibt, Auto fährt, was sie frißt usw. Wir hatten null Ausstattung, waren aber in kürzester Zeit sehr verliebt #verliebt in unser "Baby". Schwiegermutter wollte dann natürlich keinen Hund mehr und so hatte unsere Rese 12 schöne Jahre bei uns. Sie durfte mit mir ins Büro und war auch sonst fast immer mit dabei trotz Zickenterror und Dackelallüren. Sie war, glaub ich, auch sehr dankbar, dass sie nur kurz im Tierheim bleiben mußte. Unser Sohn vermißt sie immer noch sehr. Im April mußten wir sie fast 16jährig gehen lassen. Zum Glück konnten wir sie im Garten beerdigen.

Danach sollte kein Hund mehr kommen. Allerdings wurden wir träge ;-) und irgendwie fehlte doch etwas und so begann ich, ebay-Kleinanzeigen zu durchforsten.

Diesmal wußten wir sehr genau, was unser Hund so mitbringen soll. Im Juli sind wir ca. 200 km gefahren, haben den neuen Hund angeschaut, durften ihn mal halten #kratz und haben auch ihn nach nur kurzer Bedenkzeit mitgenommen. Allerdings mußten wir uns die Option offen halten, falls es Schwierigkeiten mit dem Sohn gibt, ihn wieder zurückzubringen. In der selben Woche hatten wir Besuch von meiner Schwester mit drei Kindern, diesen Besuch hat er relativ unbeschadet überstanden und die Kinder auch :-p.

Er ist bereits 6,5 Jahre alt und im Gegensatz zur Hündin relativ groß. Er genießt das Grundstück, ist tagsüber draußen und wacht und nachts kuschelt er im Schlafzimmer direkt neben dem Bett mit rum. Alles in allem haben wir auch hier wieder die "Katze" bzw. den Hund "im Sack geholt", haben die Entscheidung bisher aber nicht bereut.

Im Gegensatz zur alten Hündin fordert er auch wieder ausgedehnte Spazierrunden und diese tun mir vor allem sehr gut, als Fitness- und Streßabbauprogramm. Leider ist sein Wachinstinkt sehr groß, weshalb ich ihn nicht mit auf Arbeit nehmen kann. Wir haben sehr viel Publikumsverkehr und da ist ein bellender 25kg-Mischling nicht wirklich von Vorteil.

Für meinen Mann und mich wird wohl auch zukünftig immer nur ein "fertiger" Hund in Frage kommen, wobai auch diese ja immer noch erzogen werden können.

LG, Frisbee

(25) 04.09.13 - 11:20

Hallo,

vom VDH Züchter oder Tierheim. Auch wen ich lange nicht alles gut finde was der VDH macht/seine Einstellung so sind sie doch meine erste Anlaufstelle in der Hoffnung einen anständigen, serösen Züchter zu finden.

Natürlich muss man sich den Züchter dann auch "nochmal anschauen".

Bisher sind wir damit sehr gut gefahren.

Oder eben Tierheim unser Hündin kommt eigentlich aus Tschechien wir haben sie aber aus einem deutschen Tierheim adoptiert.

LG dore

Top Diskussionen anzeigen