Unser erster Hund: Beagle oder Cavallier Cocker Spaniel

    • (1) 11.09.13 - 14:35

      Hallo,

      meine Frage steht ja schon oben. Wir tragen uns sehr stark mit dem Gedanken, einen Welpen zu holen.

      In die engere Auswahl kamen nun beide obere Rassen.

      Wer hat mit beiden Hunden Erfahrungen? Kann uns berichten, sowohl positiv, als auch negativ.

      Ich bin momentan dabei, alles Infos zu selektieren und richtig aufzusaugen. Komme mir gerade wie bei meiner ersten Schwangerschaft vor, als auch alles neu war.

      Freue mich schon.

      LG
      A

      • Hallo!

        Als "Mama" eines Beagles möchte ich Dir nur raten, diese Rasse nicht zu unterschätzen!
        So zauberhaft sie auch sind, so schwierig sind diese ausgemachten Dickköpfe zu erziehen!

        Viel Erfolg bei der Entscheidung :-D
        Grüßle

        Hallo!

        Wir haben einen Cavalier King Charles Spaniel. Meinst Du das?

        Viele Grüße
        locke153

        • Ja genau.

          Ich find die ja trollig, aber habe schon oft gehört, dass die so gesundheitsanfällig sind. Stimmt das?

          Eine Nachrednerin fragte warum kein Hund aus dem Tierheim:

          Ganz einfach: Wir haben ettliche Tierheime durch. Überall nur große Hunde, keiner der für uns geeignet wäre und die Welpen, die es im Nürnberger TH gibt, da muss man 100.000 Auflagen erfüllen und kriegt vermutlich eh keinen. Wenn man Teilzeit arbeitet, scheidet man da schon aus. Vermutlich muss man Hartz IV sein,um sich um den Hund kümmern zu können.

          • Der kleine Spaniel ist sehr stark gesundheisgefährdet und sollte nur aus einer ganz seriösen Zucht gekauft werden. Den Tieren wurde lange Zeit ein zu kleiner Kopf angezüchtet, in dem das Gehirn nicht ausreichend Platz hat. Dies führt z. B. zu dauerhaftem, quälenden Juckreiz, dem die Tiere durch den hohen Hirndruck ein Leben lang ausgesetzt sind. Das ist Qualzucht in Höchstform.

            Alle Arten von Spanieln sind hochsensibel und neigen zu Macken - besonders im Alter. Gerne gibt es auch chronische Augen- und Ohrenkrankheiten. Die Augen sollen möglichst weit aus den Kopf hervortreten, damit sie dem Kindchenschema entsprechen. Die Hängeohren können naturgemäß nicht gut belüftet werden und bilden gerne quälende Pilze, Hefen, und Bakterien, die schmerzhafte Ohrenentzündungen mit sich führen. Tierarztbesuche sind da sehr oft vorprogrammiert.

            Beagle sind als Anfängerhunde ebenfalls nicht geeignet. Sie sind zwar nicht so sehr überzüchtet, haben aber durch ihre berühmte Sturköpfigkeit selbst in den erfahrensten
            Hundeschulen nicht den besten Ruf. Diese Rasse wurde dazu gemacht, eigenständig ihren Job in der Meute zu erledigen und dies machen sie auch sehr zuverlässig. Ein Beagle, der ohne Leine im Wald laufen kann, gilt als Rarität.

            LG

            Hola, es gibt auch diese Organisationen wo bestimmte Rassen in Not sind und dringend ein neues Zuhause suchen.
            Da findet man auch kleinere Rassen.

            Glaube mir, so suess Welpen sind, sie sind mega Zeitintensiv. Nachts muss man raus, wenn man morgens keine Ueberraschungen im Haus finden moechte.
            Frueh raus, alleine lassen sollte man Welpen auch nicht mehr als 2 Std lassen.

            Ich wuerde mich nach einem Junghund umschauen, da seht ihr schon den Charakter der ausgebildet ist und habt diese ganz Arbeit nicht.

            Persoenlich wuerde ich euch einen Mittelschnauzer empfehlen. Das sind robuste, freundliche und recht unkomplizerte Hunde. Vorteil auch ist, sie haaren nicht.

            Es gibt viele Organisationen, Schnauzer in Not, wie auch fuer andere Rassen.

            Saludos

      Hallo

      als Ersthund eignet sich der Cavalier, der Beagle absolut nicht!

      Wieso kein Mischling ausm TH?

      LG

      Hallo,

      wir haben einen Cavalier King Charles Spaniel.
      Cocker Spaniel ist wieder eine andere Rasse.

      Unser Cavalier King Charles Spaniel ist absolut als Ersthund geeignet.
      Ich habe auch schon Beagles erlebt. Mir hätte er auch sehr gut gefallen. Allerdings bin ich jetzt froh, dass wir uns damals für den Cavalier entschieden haben.

      Ein Beagle ist meiner Meinung nach ein toller Hund aber nicht als Ersthund geeignet und mit einem Cavalier auch nicht zu vergleichen.

      Wenn Du noch Fragen hast, kannst mich gerne anschreiben.
      Ansonsten viel Spaß bei der Hundesuche :-)

      LG

      Ylenja

      Hi,

      also vom Cavalier würde ich Dir abraten. Diese Rasse ist einfach viel zu überzüchtet und die Wahrscheinlichkeit, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt ist ziemlich hoch. Ich komme jetzt gerade nicht darauf wie die typische Krankheit heißt, aber Google hilft Dir bestimmt weiter.
      Der Kopf ist wohl zu klein für das Gehirn und das gibt dauernd Probleme.

      Beagle ist auch nicht unbedingt Anfänger geeignet.

      LG Ruby

      • Vor kurzen lief eine Reportage im TV

        Da wurde gesagt, dass die heutigen Cavalier King Charles Spaniel fast alle schwer krank sind ganz egal ob Papiere dabei sind oder nicht!

        Sie leiden an schweren Gehirnerkrankungen mit schweren schmerzhaften Anfällen und haben häufig Herzerkrankungen.

        Es ist eine niedliche Rasse mit tollem Charakter keine Frage aber inzwischen leider total krank durch Überzüchtung heutzutage!

        • Da stimme ich voll zu, bei uns hat eine Nachbarin 3 Cavaliere und der eine hat nur Probleme und das schon, seit er ein halbes Jahr alt ist. Die anderen sehen mir auch nicht so gesund aus. Alles wirklich liebe Tiere, aber wenn mann sich mit einem Cavalier auseinandersetzt, nein . Man kann viel darüber Google. Ein Beagle ist auch nicht ohne und ein Jagdhund. Als erster Hund , ich würde nein sagen. Aber ich kenne Euch nicht und daher müßt ihr selbst die Entscheidung fällen. Wir haben eine Cairn Terrier Hündin (unser 2. Hund und die 1. war auch ein Cairn)., kann ich nur empfehlen. Total kinder- und menschenlieb. Ist aber ein Terrier, aber auch sehr lernfähig.

          Also viel Glück.

          Heike

          (12) 14.09.13 - 02:55

          Hola,

          genau die Reportage habe ich in der ZDF Mediathek gesehen und finde es nicht mehr.
          Vielleicht findest du ihn und kannst ihn der Posterin schicken.
          Sehr traurig fand ich aber notwendig zu zeigen was da fuer ein uebles Geschaeft gemacht wird und wie die Verbaende das auch noch mit ihren Auszeichnungen unterstuetzen.

          Saludos

    Wir haben einen Beagle, er ist unser erster Hund. Ich liebe diesen kleinen Kerl, aber es gibt mit Sicherheit einfachere Rassen.

    Da käme eine Menge Erziehungsarbeit auf euch zu, vor allem braucht ihr jede Menge Konsequenz und müsst dickköpfiger sein, als der Hund ;-)

    Wir haben Glück, unserer läuft ohne Leine und da er für Futter alles tun würde, haben wir ihn gut unter Kontrolle :) Ich kenne auch genug andere Beagle, die super erzogen sind, aber da steckt auch harte Arbeit dahinter.

    Der größte Nachteil für mich sind übrigens die Haare. Jeden Tag saugen und es sieht sofort wieder aus wie vorher. Naja, und sie sind halt unheimlich verfressen.

    Unserer ist ein Kuschelhund, sucht permanent Körperkontakt, aber wir mögen das.

    Über die andere Rasse kann ich nichts sagen, aber da helfen dir ja genug andere weiter :)

    Ach ja, wenn es nun doch ein Beagle werden soll: schaut mal bei Beagle in Not auf die Homepage. Gibt ne Menge süße Mäuse, die ein Zu Hause suchen.

    Wie wäre es denn mit einem Bolonka Zwetna oder einem Havaneser? Absolute Anfängerhunde.
    Oder ein Mischling aus dem Tierheim - das wäre meine 1. Wahl.

    hallo!
    wir habeb als erstlingshund einen beagle. aber aus absolut seriöser zucht gekauft.sie war als wir sie mit 10 wochen gekauft haeb praktisch stubenrein. sie ist absolut lieb, immer freundlich, zu mensch, zu wirklich jedem tier und da wir immer sehr viel mit ihr laufen, hat sie auch als welpe (sie ist jetzt 1,5 jahre) nie etwas in der wohnung kaputt gemacht. sie kann alleine bleiben, bellt gar nicht (also wirklich gar nicht). das einzige etwas nervige ist, dass sie an der leine halt zu anderen hunden zum spielen will, aber das wollen ja fst alle.
    da wir 4 kinder haben, der kleine war erst 1 als wir sie holten-wollte ich genauso einen hund, wie wir jetzt haben. sie wiegt 10kilo, so das auch die beiden älteren kinder (12 und 8,5 jahre) sie tragen und auch gut an der leine halten können. ein optimaler familienhund.

    lg sportskanone

    p.s. mit leckerlies kann sie übrigens auch ohne leine laufen und hört, aber das mache ich nur mit leckerlis, weil sie noch verfressener ist, als neugierig.

    • Ja ich merk schon, die Tendenz geht zu einem Beagle.

      Wir haben jetzt einen Züchter in der Nähe ausfindig gemacht, die wir vorab besuchen dürfen. Die Hündin wirft Anfang Oktober, so dass wir ein Welpen zu Mitte Dezember haben könnten. Wir würden dann sogar den Winterurlaub absagen, damit sich die kleine an uns gewöhnt.

      Wir möchten auf alle Fälle eine Hündin, keinen Rüden.

      Nun noch eine Frage, nachdem Du ja erfahren bist. Stimmt es, dass Beagle so stark haaren? Ich kann mir das bei den kurzen Haaren gar nicht vorstellen oder ist es in einem normalen Verhältnis, wie bei anderen Hunden auch?

      LG
      A

      • Hallo!
        nein.unsee hat nur beim haawechsel gehaat, und wir haben sogar nachdem wir sie 2 wochen hatten, mit ihr 2 wochen urlaub an der nordsee gemcht.kein problem.

        lg sportskanone

Hola,

ich kann eigentlich von beiden Rassen abraten.
In der Mediathek gab es diese Woche einen Bericht ueber Hunderasse und die Probleme der Ueberzuechtung.
Sehr interessant . Abgesehen davon, dass ein Risiko einen kranken Hund zu bekommen einfach sehr gross ist und die Zuechter man dafuer nicht mal haftbar machen kann.

Es handelt sich meist um Erbkrankheiten. Meine Freundin hatte 2 Beagle, ( Pedirgrie Papiere mit Zuchtnachweis ectr. ) einer lebt noch, der andere litt an Epilepsie und Asthma, mit 4 Jahren verstarb der Hund. Der zweite ist nun 7 und leidet an Asthma und hat Leberprobleme. Ein Stammbaum sagt nichts ueber die Krankheiten eines Hundes aus.
Der Hund ist total suess, aber sie ist ein ziemlich komplizierter Hund mit einem sturen Charakter. Mich wuerde schon das viele heulende Bellen ziemlich nerven. Zudem hat sie einen starken Jagdinstinkt.

Auf die Schnelle habe ich zu eurem 2. Wunschhund folgendes gefunden, habe aber schon sehr viel trauriges ueber die Qualzuechtung dieser Hunde gelesen.

http://schnauzerfoto.de/2010/11/ist-die-zucht-vom-cavalier-king-charles-spaniel-noch-zu-retten/

Ich wuerde als ersten Hund ueberhaupt von allen komplizierten Hunderassen abraten.
Eine gute Bekannte hat als ersten Hund einen aus dem Tierheim geholt. Dort wurde sie auch nach einem ausgiebigen gespraech beraten, welcher zu ihr passen wuerde und dann konnte sie sich verschiedene anschauen.
Es war Liebe auf den ersten Blick und sie sagte heute, immer wieder wuerde sie einen Hund aus den Tierheim holen, keinen Welpen.
Sie fand es gut, das der Hund stubenrein war und gut hoerte. Er konnte ein paar Stunden alleine bleiben und machte keinen Unsinn.

Viel Glueck bei der Wahl des richtigen Hundes.

Saludos

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