huskyhaltung wirklich so schwer??

    • (1) 12.09.13 - 20:47

      Wollte schon als kind ein husky haben durfte aber keinen. Als ich auszog war die wohnung zu klein. Dann ging es wegen meiner beziehung nicht da er keine tiere mag. Nun wohne ich un einer ausreichend große wohnung allerdings im 4 stock ohne aufzug. Dazu bin ich beruflich tagesmutter geworden und habe selbst eine 7 monat alte tochter. Iwie passt es einfach nie. Trz frage ich mich immer wieder ob es wirklich so viel schwerer ist ei. Huskyzu halten als eine andere rasse. Als kind hatten wir immer einen hund alsp mit hunden kenne ich mich ja aus.

      • Huskys brauchen halt überdurchschnittlich viel Bewegung, sind nicht einfach zu erziehen, haben oft starken Jadgtrieb und sind durch ihre Größe für ständiges Treppensteigen eher nciht geeignet.

        Ein Husky ist sicher schwerer zu halten als ein Kleinpudel, aber es gibt auch viele anderen Rassen die auch nicht einfach sind. MÖGLICH ist fast alles, wenn man es wirklich will und Opfer bringt.

        Gehen wir mal von einem Welpen aus: ich hätte gerade mit Kleinkind keinen Nerv dafür einen Hund alle 2h 4 Stockwerke hoch- und runterzutragen. Ich hätte auch keinen Nerv dafür, mit Kinderwagen und Husky in der Flegelphase Gassi zu gehen. Und noch viel weniger konzentriertes Leinen- und Abruftraining zu machen.

        Dann gehen wir mal von einem erwachsenen, hlabwegs erzogenen Husky aus: wenig will-to-please, wenn ich mich nicht täusche? Also hast du da einen großen, starken Hund an der Leine für den vieles sehr viel interessanter ist als du. Und auch wenn du Hunde von Kind an kennst - wenn du noch nie einen Hund mit starkem Jagdtrieb in den Griff kriegen musstest, dann kannst du den Aufwand nur begrenzt einschätzen. Du hast dann also immer noch den Kinderwagen oder später ein kleines Kind an der Hand, in der anderen Hand einen Hund, bei dem wegen Katzensichtung der Jäger durchkommt. Mal davon abgesehen, dass der Husky nicht nur 2h lang gemütlich durch den Park schlendern will, sondern ordentliches Tempo über längere Strecken sucht. Bist du SICHER, dass du dem Hund das bieten kannst?

        Was reizt dich denn besonders am Husky? Denn wenn es nur die Optik ist, dann vergiss es lieber. Sorry. Wenn du WIRKLICH Ahnung von den rassetypischen Eigenschaften hast und wegen genau diesen einen Husky willst, dann geh mal zu verschiedenen Züchtern und frage, ob sie dir einen Husky zutrauen. Wenn die ja sagen, dann viel Spaß mit dem Knuddel!

        http://www.husky.winterhunde.de/haltung.html

        Huskys sind keine Wohnungshunde. Die brauchen Auslauf - seeeeehr viel Auslauf. Und es sind Rudeltiere, die allein nicht glücklich sind.

        Bekannte von uns sind Musher. Die sind täglich mindestens 4 Stunden mit den Hunden im Gespann unterwegs. Plus zusätzlich noch die Fütterungszeit und Pflege. Außerdem haben sie ein riesen Grundstück, wo die Hunde sich frei bewegen können.

        Schaff dir nen Chihuaha an. Den kannst du die 4 Stockwerke auch hoch und runter tragen. Einen Husky zu schleppen, dürfte schwierig werden.

        http://www.husky.winterhunde.de/haltung.html

        Huskys sind keine Wohnungshunde. Die brauchen Auslauf - seeeeehr viel Auslauf. Und es sind Rudeltiere, die allein nicht glücklich sind.

        Bekannte von uns sind Musher. Die sind täglich mindestens 4 Stunden mit den Hunden im Gespann unterwegs. Plus zusätzlich noch die Fütterungszeit und Pflege. Außerdem haben sie ein riesen Grundstück, wo die Hunde sich frei bewegen können.

        Schaff dir nen Chihuaha an. Den kannst du die 4 Stockwerke auch tragen. Einen Husky zu schleppen, dürfte schwierig werden.

      (6) 12.09.13 - 22:43

      Hallo!

      Um Huskys (besser mehrere) zu halten, braucht man zwingend einen Garten. Ihr dichtes Fell sorgt dafür, dass sie schon 20 Grad in der Wohnung sehr unangenehm warm finden. Für den Sommer wäre auch ein kühler Keller sehr empfehlenswert.

      Noch dazu sollte man schon jeden Tag wenigstens 50km Fahrrad fahren mit ihnen, das brauchen sie - rennen, rennen, rennen. Aber leider geht das kaum ohne Leine, die meisten Huskys haben einen sehr starken Jagdtrieb und rennen dann jedem Geruch nach Reh oder Kaninchen hinterher.

      Also wenn mal Dein Kind aus dem Haus ist, Du die passende Wohnsituation und ausreichend Zeit hast - bitte schön. Aber nicht jetzt.

      der Vierte Stock ist sowieso nur dann machbar, wenn man einen Hund in einer Größe hat, den man bequem die Treppen rauf und runter tragen kann. Das geht einfach zu arg auf die Gelenke.

    • Warum ausgerechnet einen Husky? Wegen dem Aussehen??? Sorry, aber wenns nur deswegen ist, dann rate ich Dir zwingend davon ab!
      Ein Husky ist ein Hund, der 1. nicht für Wohnungen geeignet ist, wie auch so manch anderer großer Hund nicht. 2. Braucht ein Husky viel viel viel Auslauf! Kannst Du das dem Hund bieten? 3. Ein Husky ist kein Familienhund! 4. Willst Du den Hund quälen indem Du ihm die hiesigen Temperaturen antun willst? Oder die Einzelhaft? Huskys brauchen mehr als andere Hunde ein Rudel!
      Wenn Du einen Hund haben möchtest, der zu Dir passt, musst Du zur Hundeschule/ zum Hundetrainer Deines Vertrauens gehen und mit dieser/diesem abklären, welcher Hund zu Dir und Deinen Familien-/Arbeitsverhältnissen passt!

      Ja. Huskies (und viele andere Hunderassen) brauchen halt mehr Platz, Bewegung und Zeit als andere Hunde. Huskies sind daruaf gezuechtet worden taeglich bis zu 100 KM zu rennen, alle grossen Hunderassen sind anfaellig fuer Hueftprobleme und eignen sich nicht fuer eine Wohnung mit viel Treppensteigen und als ideale Familienhunde mit Kleinkindern sind sie auch nicht grad bekannt. Sie sehen toll aus, sind aber weder besonders verspielt noch besonders verschmust im Erwachsenenalter.

      Dein Kind ist ja noch klein und ich nehme mal an du bist noch jung. Es spricht doch nichts dagegen dass ihr euch erstmal einen Hund zulegt der vielleicht ein wenig besser in euer taegliches Leben passt als ein Husky. Ich sag mal in 10/15 Jahren lebst du ja vielleicht nicht mehr im 4. Stock, deine Tochter ist gross und vielleicht hast du ja dann auch dementsprechend Zeit und Platz fuer einen Husky.

      Ich mag grosse Hunde auch sehr gerne, haette am liebsten einen Neufundlaender oder einen Leonberger... aber leider passen die so gar nicht in unseren Alltag, geschweige denn in unser Auto... also ist es halt ein Beagle geworden.

      Und nur mal so am Rande, ich wuerde mein Kind keiner Tagesmutter anvertrauen die einen Husky (oder aehnlich grossen Hund) in einer Wohnung im 4. Stock haelt.
      Alles Gute.

      (9) 13.09.13 - 06:44

      Ich danke euch für die antworten :-)

      Ich glaube nicht, dass du weiterhin Tagesmutter bleiben wirst, wenn du neben einigen Kindern noch einen Husky in der Wohnung hättest.

      Ein Husky ist wohl am wenigsten geeignet in deiner Situation.

      Ich möchte auch einen Australian Shepherd haben, wir wohnen inzwischen in einem Haus mit großem Garten - beste Voraussetzungen eigentlich - trotzdem verzichte ich wg. des Arbeits- und Zeitaufwands auf meinen Traumhund. Dem Hund zuliebe.

      Denk lieber - wenn überhaupt - über einen Schoßhund nach, bedenke aber, dass nicht jeder Hund (egal welche Rasse) gern stundenlang Kleinkinder um sich hat!

      Meine Schwiegermutter hatte letztens einen Husky in Urlaubspflege und ich fand das Tier ganz schrecklich.
      Die hat gezogen ohne Ende, dass mein Schwiegerpapi Probleme hatte das Tier gehalten zu bekommen. Wahrscheinlich wird die Hündin in ihrem Zuhause nicht ausgeleastet
      Man konnte sie auch niemals ableinen, wegen dem starken Jagdtrieb. Der Besitzer erklärte, sie habe schon einmal ein Kitz gerissen.
      Also in meinen Augen kein Hund an dem man Spaß hat und davon abgesehen in meinen Augen absolut kein Familientier.
      Mit so einem Tier war kein entspannter, spaßiger Spaziergang möglich.

      (12) 13.09.13 - 09:26

      Ich liebe diese Rasse auch. Es sind einfach wunderschöne Tiere und ich war schon öfter kurz davor, mit einen Husky zuzulegen - aber letztendlich habe ich es aus Vernunftsgründen bleiben lassen. Zu mir und meiner Familie passen einfach kleinere Hunde, die sich relativ gut anpassen können, besser. Wir würden es nicht schaffen, täglich MEHRERE Stunden mit dem Tier zu laufen. Und gerade Huskys sind auch gern zu zweit. Zwei so große Tiere im Haus - nee dann wohl doch besser nicht.

      LG
      Suse

      (13) 13.09.13 - 09:53

      hallo

      wieso einen husky??? ...du findest doch sicher auch die ein oder andere rasse die dir gefallen könnte??

      ich finde huskys gehören einfach nicht in eine wohnung und zu "normalen" menschen!
      ich finde, da solltest du einfach nicht egoistisch sein und dem tier zuliebe darauf verzichten.
      es gibt sicher andere hunderassen die gut zu dir und deinem leben passen.

      (14) 13.09.13 - 19:38

      Eine Nachbarin hatte einen Husky, die Betonung liegt auf "HATTE"!
      Vermutlich hat ihr auch die Optik sehr gefallen, generell ist die Dame aber für Tiere ungeeignet.

      Als der Hund mit seinem Herrchen gassi gegangen ist, war es furchtbar mit anzusehen. Eine entspannte Runde von rund 3 km ist einfach zu wenig für so ein Tier.

      Ständig ist er ausgebüxt, hat die gaaaaanze Nachbarschaft zusammengejault, das Tier hat uns allen einfach nur Leid getan.

      Auch sie hat Kinder, gerade als Tagesmutter und mit einem Baby, dann noch zusätzlich in einer Wohnung im 4.Stock, das ist für den Hund keine vernünftige Haltung. Lass dem Hund mal was passieren, sei es die Hüfte, wie willst du dann mit dem Tier die 4 Stockwerke raufkommen?

      (15) 13.09.13 - 22:29

      nö,,,die Haltung ist recht leicht wenn der Platz vorhanden ist.

      Meine beiden Alaskan damals hatten einen Umzäunten Garten von ca. 2000 qm. Da durftens täglich toben. Ansonsten waren sie im Zwinger...glaub der hatte um die 50 qm.
      Jo, und damit sie die nötige Bewegung bekamen, kamen sie regelmässig ins Trainingsrad und ich bin halt mit ihnen gelaufen.

      Ein Husky in eine Wohnung geht gar nicht......auch sind Huskys eine der wenigen Rassen die man nicht einzeln halten sollte......

      (16) 16.09.13 - 14:54

      Mein Exmann (und somit ich auch noch einige Jahre) hatten eine Huskydame. Trotz ihres damals schon gehobenen Alters von 11 war dieser Hund absolut freiheitsliebend. Wir haben damals in einem Bergdorf in den Tiroler Alpen gewohnt und sie war nur draußen und lief frei im Dorf. Das war okay, jeder kannte sie. Auch wenn das nicht meine Vorstellung von Hundehaltung war, war es nicht anders machbar. Musste sie (zb wegen eines Festes im Dorf) eine Nacht im Haus bleiben, is die schier durchgedreht. 1,2 oder 3 Stunden ging das mal, aber danach war sie nur noch gestreßt und wollte raus.

      Vorm warmen Kamin liegen? Ne, lieber in meterhohem Schnee auf der Terasse. Gassi gehen? Nö, allein ja, mit uns nicht.

      Sie hatte kaum eine Bindung wie man es von Hunden sonst kennt an den Halter, sondern viel mehr an die anderen Hunde im Haus.

      Als wir dann umgezogen sind, konnte sie nur noch im Garten leben. Glücklicherweise (auch wenn das wirklich hart klingt) musste sie so nicht mehr lange leben. Es hat sie unglücklich gemacht, aber es war nicht anders machbar.

      Wenn man nicht wirklich Radsport oder sogar Schlittenhundesport betreibt, finde ich einen Husky denkbar ungeeignet.

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