Wer hat Erfahrung mit amerik. Cockerspaniel?

    • (1) 15.09.13 - 15:20

      Hallo,

      wir überlegen einen Hund zu kaufen, haben uns etwas informiert, Internet, Züchter...
      Und haben jetzt im Tierheim einen hübschen sehr lebendigen ameikan Cockerspaniel gefunden...Geboren 2010, weiblich , kastriert, leider nicht sehr erzogen..
      Wer hat Erfahrung? Schafft man es ihr mit Hundeschule in dem Alter noch alles Wichtige beizubringen? Wird sie lernen ohne Leine zu laufen und zurück zu kommen? Wie stark ist der Jagdtrieb? Können unsere Kaninchen draussen im Gehege ein Problem werden? Gibt es besondere gesundheitliche Probleme? Sind Treppen ein Problem, wir haben einige davon..Wie sieht es mit Allein bleiben , Autofahren, Verstehen mit anderen Hunden aus...
      Klar ist das zw den Tieren unterschiedlich, aber erzählt doch mal von eurem Zusammenleben (positiv u negativ)
      Und lasst ihr die Haare so lang bis zum Boden oder werden sie gescoren und in welchem Zeitabstand?
      Vielen Dank für eure Berichte

      • Das sind alles Fragen von Charakter und Erziehung.

        Ob es mit euren Kaninchen klappt bekommst Du am besten raus, indem Du den Hund in Deinen Garten bringst und schaust was passiert. anstarren, Bellen große Aufregung - dann ist der Jagdtrieb stark. Lässt sie sich dagegen leicht ablenken dann wird sie es lernen. Das gehege wird ja sowieso gut abgesichert sein, oder?

        Der Rest ist vor allem Erziehung, und das kann auch ein erwachsener Hund alles noch lernen, das dauert nur ein wenig und braucht natürlich Sachverstand von Deiner Seite.

        Treppen sind immer ein wenig kritisch, aber da kann man von außen wenig sagen. Ideal wäre ein Röntgenbild der Hüftgelenke.

        Ein dreijähriger Hund ist noch sehr gut zu erziehen. Da brauchst Du Dir gar keine Sorgen machen. Das Tierheim kann Dir bestimmt eine gute Hundeschule empfehlen, wo Du hingehen kannst.

        Cocker Spaniel sind sehr sensible Tiere. Sie neigen nicht zum Eigensinn, wie viele andere Jagdhunde. Sie binden sich oft sehr an ihre Menschen und sind anhänglich und verschmust.

        Allerdings ist der Cocker ein Nasentier, welcher beim Spazierengehen fast ausschließlich mit der Nase auf dem Boden klebt. Cocker wollen Fährten suchen und stöbern, den dafür wurden sie ja ursprünglich mal gebaut. Ein Cocker braucht ein gutes Leinentraining und auch ein Antijagdtraining ist oft nicht verkehrt.

        Gesundheitlich hat der Cocker ein ganz großes Problem: seine Hängeohren. Durch den schweren Behang kann keine Luft an das Innenohr gelangen und es bilden sich sehr oft Entzündungen, Pilze und Hefen. Außerdem benötigt ein Cocker einen besonderen Freßnapf, der konisch oben eng zusammenläuft, damit die Hängeohren nicht ständig im Fressen hängen.

        Cocker sind bekannt dafür, im Alter etwas wunderlich zu werden. Das ist einfach ihrem hochsensiblem Charakter zuzuschreiben. Trotzdem würde ich jederzeit wieder einen Cocker Spaniel nehmen. Mein erster Hund war ein roter Cocker und ich habe selten einen so gelehrigen und treuen Begleiter gehabt.

        Ich würde den Hund einfach mal für ein paar Tage Probewohnen lassen. Das machen die meisten Tierheime ohne Probleme. Der Rest ist Erziehungssache und sehr gut zu handeln.

        LG

        Ich würde mir um die Erziehbarkeit keine zu großen Sorgen machen. Es wird sicher etwas länger dauern, aber einen Hund in dem Alter kann man eigtl noch alles beibringen.

        Der Jagdtrieb ist bei einem Ami-Cocker ein bisschen Glückssache. Die Amis sind schon ziemlich lange nicht mehr wirklich Gebrauchs- sondern Gesellschaftshunde. Aber man kriegt schon auch welche, die noch ziemlich auf Zack sind. Aber mit konseuqentem Training an der Schlepp wäre ich guten Mutes.

        Bei Kleintieren sollte man testen. Mein Freund hat einen englischen Cocker, der wenig Jagdtrieb hat. Aber an den Kleintieren der Familie hat er großes INteresse. Einmal war eine Zimmertüre eine Sekunde zu lange offen und ein Meerschweinchen musste dran glauben. Aber Als zB der Hamsterkäfig für ihn in erreichbarer Entfernung stand, hat er sich davor hingelegt und geschaut und gemault, aber ist nicht drangegangen. Das Gehege wird ja vermutlich auch gegen Füchse gesichert sein? Dann sollte das bei den meisten Cockern schon auch reichen. Aber eben immer unter Aufsicht!

        Gesundheitsprobleme: Die Ohren müssen gut gepflegt werden. Aber das ist eigtl kein Drama. Der Cocker bei uns hat keine Probleme damit.

        Treppen: Sind für keinen Hund gesund, aber ein Cocker ist in einer Größe, bei der man später auch den Hund tragen kann.

        allein bleibe, Auto fahren, andere Hunde: ist alles eine Frage der individuellen Persönlichkeit und nicht der Rasse. Prinzipiell kann ein Hund alles lernen.

        Das Fell habt ihr so, wie IHR das wollt. Der Cocker von meinem Freund hatte früher immer langes Fell, aber inzwischen schneide ich das selber, weil es in der Nähe keinen vernünftigen Hundefriseur gibt. Gerade das Fell an Beinen und Bauch schneide ich radikal runter. Dem Hund ist es egal, wie er aussieht und fühlt sich sicher wohler, wenn Schnee und Dreck nicht im Fell hängenbleiben.

      • Hallo negromancer,

        wir haben zwar keinen Amerikanischer Cocker Spaniel, dafür aber 2 Englische #verliebt.
        Wie schon beschrieben wurde kann man Glück haben mit dem Jagdtrieb, unsere Hündin hat einen sehr ausgeprägten und unser Rüde fast Null.
        Vom Wesen her die besten Hunde die man sich wünschen kann, zu Hause total ruhig und kuschelig(wenn man sie richtig auslastet und das brauchen sie') und draußen voller Power einfach der ideale Familien Hund.
        Einmal Cocker - immer Cocker.

        Und ganz wichtig Cocker niemals Scheren lassen, immer nur Trimmen.

        LG

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