Hund hat sich verändert

    • (1) 24.09.13 - 19:46

      Hallo

      Unser Hund 5Jahre alt,hat sich seit der Geburt unseres Sohnes(4 Monate)verändert.
      Er war vorher ein Wirbelwind,tollpatschig usw.

      Er ist viel ruhiger als vorher,zieht sich oft zurück und wirkt irgendwie manchmal unglücklich.
      Wir versuchen ihn immer mit einzubeziehen usw.aber oft haut er dann von alleine ab und verkrümmelt sich in seine Hütte.
      Können wir sonst was machen? oder ist erwachsen geworden durch unseren Sohn?

      LG Vanny

      Hi,

      Vielleicht siehst du die Geburt deines Sohnes als falschen Grund für das Verhalten deines Hundes. Ich rate dir erstmal einen Komplettcheck beim Tierarzt machen zu lassen ob es nicht körperliche Ursachen dafür gibt, dein Hund also eventuell krank ist.

      Ansonsten solltest du mal nackdenken ob sich etwas gravierend seit der Geburt eures Kindes im Umgang mit dem Hund verändert hat. Das soll kein Vorwurf oder so sein, aber in der ersten Zeit mit Baby kann es denke ich mal passieren, dass man es vielleicht nicht immer schafft genügend mit dem Hund spazieren zu gehen oder so. Das könnte nämlich auch ein Grund für das lethargische Verhalten sein.

      Alles Gute und LG

      • Huhu

        Also sonst ist eigentlich alles geblieben.
        Natürlich müssen wir jetzt Kuscheleinheiten teilen unter Ihm und dem Kleinen,aber der Rest ist geblieben.

        Evtl lass ich ihn mal checken,aber ich war erst vor 3 Monaten da wegen Impfung,da war noch alles okay.
        Evtl liegt es auch an der chemischen Kastration. Die lässt nämlich nach und er wird auch wieder doll auf die Weiber.
        Aber er war halt schon immer etwas sensibel,hatten mehrere Hundetrainer und Hilfe gesucht,wegen seines Verhaltens.Aber wirklich helfen konnte uns keiner.

        Danke dir

    Hallo,

    unser damaliger Collie Rüde fand Kinder von Anfang an total daneben. Am liebsten hätte er glaube ich ein "Zu Verschenken" Schild an den Kinderwagen geklebt und den an die Straße gestellt.

    Er fand Kinder nie besonders toll.

    Etwa 2 Jahre später haben wir heraus gefunden das er Krebs hat. Er wurde operiert und wir dachten es ist vorbei.

    Leider war es nicht so ( der Krebs kam langsam wieder und wir wussten es nicht) ich kann also Rückblickend nicht beantworten ob er wirklich nie Kinder mochte oder ob sie ihm auf Grund seiner Erkrankung nur nicht "gewachsen" gefühlt hat.

    Ich würde also sagen ab zum Tierarzt und einmal einen Grundcheck machen lassen.

    LG dore

    • Huhu

      Also durchchecken lassen hab ich ihn dieses Jahr schonmal,weil er auch schonmal nen kleinen Tumor am Fuß hatte als er 1 Jahr alt war.
      Ansonsten bin ich sehr oft beim Doc :-p weil ich mir wegen jedem Pups gedanken mache,aber es wurde nichts gefunden.

      Wenn dann müsste ich ja evtl einen Bluttest machen oder?
      Weil körperlich und äußerlich haben die nie etwas gesehen.

      LG Vanny

(8) 25.09.13 - 08:44

Huhu, ich schon wieder....
Dein Text hätte 100% von mir sein können. Außer das Alter, meine Zicke ist 13Jahre.

Was wir machen? Einfach "Qualitätszeit" für den Hund: Spaziergänge nur mit mir alleine, und dann wie sie will: Stöcke, Bälle, Übungen, stundenlang nach Mäusen buddeln.
Ich muß sagen, es hat sich eigentlich (bis auf die Heulboje) nichts für den Hund geändert, er darf ALLES wie vorher auch. Der Hund freut sich sogar über zusätzliche Nahrung, wie Babykotze und Gläschen auslecken dürfen.
Mein Mann meinte schon, das der Hund von uns genervt ist, weil ja jetzt ständig jemand zu Hause ist und er bestimmt froh ist, wenn er hier mal seine Ruhe hat. Sie hat ja bestimmt auch nur gepennt, als ich noch arbeiten war. Ich glaube er hat Recht.
Den Hund jetzt deswegen zum Tierarzt schleppen? Ist wirklich etwas übertrieben....so lange er frißt, Haufen macht, bellt und mit dem Schwanz wedelt ist doch alles gut.
LG
Übrigens hat der Kater gerade fluchtartig das Haus verlassen, die Kleine meint das es ganz toll ist nur in hohen Tönen laut zu quietschen....ich würde am liebsten mit abhauen....der Hund liegt immer noch tapfer neben dem Laufstall....also alles gut.

  • Hehe :-)

    Ja mein Hund war und ist nur sehr sensibel.
    Er hatte bislang immer Angst vor Kindern(schlechte Erfahrung) aber mit unserem Sohn versteht er sich ganz gut.
    Oft zieht er sich halt zurück wenn er genug hat.

    Dürfen tut er alles,wie vorher auch.
    Ab und an muss ich ihm mal bescheid sagen,weil er tollpatschig ist und natürlich nicht auf unseren Liebling treten soll,wenn der auf der Couch liegt.

    Fressen ist im Moment auch nicht so toll. Nur ausgewählte Speisen will er haben ansonsten fastet er auch mal.
    Dazu kommt das im moment die chemische Kastration nachlässt und die Hündinnen lufig sind bei uns.

    Seine Zeit bekommt er immer,also mit nem großen Spaziergang mit mir oder meinem Mann am Nachmittag durch den Wald.

    Auch war er früher gerne bei meinen Eltern(haben auch 2 Hunde),aber jetzt fängt er an zu zittern und zu jaulen,wenn wir ihn da lassen wollen. Manchmal will er gar nicht zu ihnen ins Haus,weil er denkt wir lassen ihn da :-(

    Keine Ahnung was in ihn gefahren ist.

    LG

    • (10) 25.09.13 - 12:38

      Na dann ist es ja gut, das es noch kein Geruchs-Urbia gibt, denn dann wären wir jetzt raus und die Hunde würden sich dann mal "unterhalten".
      Hatte ehrlich gesagt noch nie Kontakt zu einem Hund mit chemischer Kastration, immer nur alles oder nichts. Wenn die nachlassen kann, gehts ihm bestimmt deswegen nicht so toll....Die Rücden, die ich kenne, fressen tagelang nix, wenn irgendwer wieder läufig ist. Also könnte daher ja die Appetitlosigkeit kommen. Meine Diva hier meint auch öfter mal einen auf sterbenden Schwan zu machen....oh nein, also sowas kann ich nicht fressen...wenn ich die Kühlschranktür aufmache und sie steht erstarrt neben mir, weiß ich das es ihr gut geht und legt dann wirklich einen Fastentag ein. Wenn sie nicht mehr bettelt, muß sie echt zum Tierarzt.
      Vielleicht war bei deinen Eltern irgendwas, was sie garnicht registriert haben (zB Zoff unter den Hunden, Gewitter, Feuerwerk, .....)(ähm, sowas würde meiner Dramaqueen reichen), und er jetzt nicht mehr will. Obwohl meine auch vor Aufregung zittert, nach dem Motto: Was passiert jetzt....los,los,los....was paaasssiiieeerrt denn jetzt!!!! Also positiv.
      Ich glaube Hunde habe in der Evolution eins gelernt, mach einen auf "ohhhh, mir geht es sooo schlecht" und alles gerät in Panik, tolles Futter wird angeboten, man wird beachtet, es wird andauernd nach einem geschaut....Prima!
      Ähm, was ist denn nun eigentlich eine chemische Kastration?
      LG

Lasst ihn nicht nochmal per Spritze kastrieren, macht lieber Nägel mit Köpfen und setzt ihn nicht immer wieder dem Hormonchaos aus, was zusätzlich stresst.

Bzgl. Rückzug würde ich beobachten und sogar froh sein, das er lieber meidet als drauf losgeht. Er zieht sich ja nicht komplett aus dem Familienleben zurück. Er muss vielleicht erstmal für sich sortieren?

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