Hund ja oder nein?? Berreicherung???

    • (1) 25.09.13 - 10:07

      Hallo ihr lieben!
      Wir sind eine Familie mit 2 Kindern, Haus und Garten!
      Im Alter von 5 Jahren und 9 Jahren!
      Mein kleiner mit 5 ist seit geburt an am rechten Ohr schwerhörig. Hat seit 6 Monaten ein Hörgerät da es soo spät festgestellt worden ist!
      Meinn großer wollte schon immer einen Hund und bei meinem Kleine wäre es laut Dame wo wir Ergotherapien haben, ein super Vorteil. Da lernt er das soziale, Verantwortung,...
      Könnt Ihr mir mal so erzöählen wie es bei euch war? Hattet ihr zweifel?
      Ich habe zweifel ob ich das alles schaffe Haus, Kinder Hund? Will das alle glücklich sind, der Hund sich wohl fühlt.
      Wie ist es wenn er das Haus verwüstet? Oder total dreckig ist? Akzeptiert man das einfach weil er ein Familienmitglied ist oder nicht?
      Ich weiss das sind vielleicht blöde Fragen, aber ich will wenn wir uns einen Hund nehmen das er bei uns ewig bleibt bis er nicht über die Regenbogenbrücke gehen "muss"!!!!!
      Vielleicht versteht mich jemand und Antwortet drauf!

      danke!

      lg steffi

      • Klinisch Rein wird dein Haus mit Hund natürlich nicht mehr sein.

        Je nachdem welche Rasse, hast du mehr oder weniger Haare im Haus rum fliegen. Nach Wetterlage gibt es mehr oder weniger Pfotenmuster auf Bodenbelägen, ein Hund muss mehrmals täglich raus auch wenn es regnet und alles matschig ist. Auch erziehen tut sich so ein Hund nicht von alleine, Stubenreinheit und "gutes" benehmen muss ein Hund erst lernen.

        Mich selber stört das alles nicht, ich wisch dann halt mal mehr. Im Winter fluche ich ab und an leise vor mich hin, weil der Große sich just im Flur schüttelt und die vormals weissen Wände nun braun gesprenkelt sind.

        Ein Leben ohne Hunde kann ich mir garnicht vorstellen ohne Menschen schon eher ;-)

        Mein Tip für dich - Tierschutzvereine suchen händeringend Pflegestellen (auch für Welpen). So könnt ihr austesten ob ihr überhaupt mit einem Hund klar kommt bzw er in euer Leben passt. Wenn es passt werdet ihr zu Pflegestellenversagern und wenn es nicht passt braucht ihr kein schlechtes Gewissen zu haben wenn er weiter an seine Dauerhafte Familie geht

        Liebe Steffi,

        ich denke in erster Linie sollte Dir bewußt sein, daß Deine Kinder zwar mal mit dem Hund spielen, aber gewiss nicht regelmäßig Gassi gehen oder ihn erziehen. Das Argument mit der Verantwortung fällt für mich da weg.
        Nun ist ja die Frage, wie ihr allgemein lebt. Fahrt ihr viel weg, wer ist dann für den Hund da? Ist tagsüber jemand daheim auch in den nächsten 15 Jahren, ein Hund kann nicht 8 Stunden allein sein.

        An was für einen Hund habt Ihr gedacht? Was soll er für Voraussetzungen mitbringen? Welpe oder erwachsener Hund? Willst Du Hundesport machen?
        Das ist glaub ich keine Frage, die man in einem Satz beantworten kann.

        Meine Hunde bereichern mein Leben täglich, im muß wirklich bei jedem Wetter vor die Tür, was sowohl ein Argument für oder gegen den Hund sein kann. Ich bin immer in Bewegung. Meine beiden kommen mit mir auf die Arbeit, so daß ich mir um die Betreuung über Tag keine Sorgen machen muß. Im Urlaub habe ich eine liebe Freundin, die die beiden dann abnimmt. Allerdings muß ich auch alles allein machen, meine beiden Kinder, 10 und 6 Jahre kümmern sich nicht um die Wauzen, außer das sie mal spielen oder zum Gassi mitkommen.

        Lg,

        Michaela

        Verantwortung lernen werden deine Kinder durch einen Hund nicht. Dafür sind sie ja noch viel zu klein. Sie können weder Erziehungsarbeit leisten noch anderweitig irgendwelche Pflichten übernehmen. Man kann sie beim Füttern mit einbeziehen oder den Hund mal bürsten lassen, aber das wars auch schon.

        Ich weiß ja nich, ob du durch deinen aktuellen Tagesablauf schon eingespannt bist. Ein Hund ist da natürlich ein zusätzlicher Zeit- und Arbeitsfaktor. Gassi gehen, Erziehungsarbeit, Dreck macht ein Hund natürlich auch. Und ob du mit Matschpfoten auf frisch geputzen Böden, Haaren an Kleidung und auf Mobiliar und Sabberflecken hier und da leben kannst, wissen wir ja nich. Ein sonst penibler Mensch wird nicht automatisch anders, nur weil er jetzt Herrchen oder Frauchen ist.

      • Obwohl ich Hunde sehr mag, würde und werde ich mir keinen Hund für 10 Jahre oder mehr ans Bein binden.

        Mein Mann und ich sind beide berufstätig, Haushalt und Kind müssen auch noch erledigt werden.

        Bei Wind und Wetter 4 x am Tag mit dem Hund raus, ist schon nicht mein Ding.

        Noch mehr Dreck, der weggemacht werden muss.

        Keine spontanen Urlaube mehr möglich, alles muss geplant werden

        Ich weiß ja auch nicht, was für einen Hund man charakterlich bekommt! Macht er was kaputt, Tierarztkosten unklar, Kläffer oder ruhig....

        Ne, ich bleib lieber bei meienr Katze.

        Wir haben gerade den Hund unserer Nachbarn für eine Woche, während die im Urlaub sind. Kleiner lieber Zwergpudel, potthässlich aber freundlich. Leider ein furchtbarer Kläffer. Für eine Woche ok, für ein ganze Jahrzehnt....

        LG H. #klee

        Wie es ist wenn er das Haus zerstört? Ärgerlich würd ich sagen #rofl Aber wenn du den Hund gut erziehst tut er dies eigentlich nicht #schein Nein ich aktzeptiere dies nicht

        • Also uns würde eine französische bulldogge durch den Kopf gehen!
          Er oder sie würde nie alleine sein, darf mit ins büro die 3 Stunden was ich arbeite!
          Sport nein!!!! Will ich nicht!
          Ja mit Dreck ist klar! Aber ob extrem viel!
          Haaren Französische bulldogge viel??
          Chihuahua würde auch in frage kommen, aber die kuscheln ja nicht sooooo viel!
          Urlaub meine Mama ist in pension die würde immer kommen!
          lg

          • Hört sich doch super an :-) Meiner ist ein Mix aus Franz. Bulldogge und dieser haart schon auch die anderen die Kurzhaar sind Haaren#aerger Aber da müssen wir wohl durch.

            Ich leg mir wenns matschig ist ein Altes Tuch bereit und mach meine Hunde grob sauber.

            Bulldogge haart schon arg, was ich aber viel schlimmer finde, sind die Ausdünstugnen ;-)
            Ich glaub, die Rasse muß man einfach mögen.

            Wir haben zwei Chihuahuas. Quirrlige Wuselgrusels, die gern mal den Laden hier aufmischen.

            Bulldoggen oder Chihuahuas haben aber total verschiedene Anforderungen an ihre Halter. Vielleicht solltet Ihr Euch erstmal drüber im Klaren sein, wie der Hund so sein soll. Eher ruhig und ausgeglichen (ja, wer wünscht sich das nicht von seinem Hund?) oder doch kleine Macher, die auch Aufmerksamkeit einfordern, aber eben genau dadurch auch mehr Leben in die Bude bringen.
            Bei Chihuahuas solltest Du noch genauestens darauf achten, WAS Du Dir für einen ins Haus holst. Guck Dir bitte mehrere Züchter an, informier die genauestens über die Rasse. Leider sind sie (wie viele Rassen) total überzüchtet. Bitte keinen Teacup, weil er so niedlich ist...

            Lg,

            Michaela

            Bullys find ich super! Du solltest aber bedenken, dass diese Hunde (wie eigentlich jede Rasse ;-) ) fuer bestimmte Krankheiten sehr anfaellig sind. Ausserdem brauchen sie nicht sooo wahnsinnig lange Ausfluege, aber trotzdem Beschaeftigung.
            Ich hab was aehnliches (Boston-Terrier-Mix, die haben die Bully in der Abstammung) und muss sagen: der haarte am Anfang wie sonstwas! Hat sich aber mit der Futterumstellung deutlich gelegt.
            Die Dreckmenge bestimmst du mit ;-) Wenn er nur auf der Strasse laeuft wir es weniger sein als wenn ihr (wie wir) viel ueber Felder, Wiesen und durch den Wald geht. In meinen Augen aber kein Problem: wie schon geschrieben: Dusche und Handtuch liegen im Keller, notfalls wird davon Gebrauch gemacht bevor es in die Wohnung geht!

            Bullys sind spezielle Hunde. Sowohl charakterlich als auch in der Haltung. Meiner ist Allergiker, schnarcht und ist ein sturer Mistkerl :-p Aber ich liebe ihn ohne Ende.

            Aber ob ein Hund gern kuschelt ist nich von seiner Rasse abhängig. Chihuahuas wäre mir definitiv zu wenig Hund von der Masse her.

            Mein Stinker haart nicht besonders, der Urlaubsbully, den wir hier hatten allerdings schon. Und diese kurzen festen Haare setzen sich wie Kletten überall fest.

      Ich muss vielen hier widersprechen: Kinder lernen durch den Hund sehr wohl soziale Verantwortung - und sei es nur, dass Mama und Papa nicht 24 Stunden zur Verfuegung stehen, dass auch das Tier Beduerfnisse hat etc.
      Mein Grosser ist auch 9 und macht schon recht viel mit dem Hund: uebt mit ihm im Haus oder auch im Garten (ich sitze nur daneben). Die Kleine ist 4, sie versucht es auch und "aus Liebe" hoert der Hund auch auf sie - mit ihm komplett allein lassen oder gar Gassi gehen schicken wuerde ich keinen von Beiden.
      Die ersten paar Wochen waren hier der Horror, weil die Zwerge den Hund am liebsten ueberall mit hin geschleppt haetten - sogar ins Bett #schock
      Du musst dir halt daruber im Klaren sein, dass der groesste Teil der Arbeit an dir und deinem Mann haengen bleibt: in dem Alter kann man die Kinder weder mit dem Hund allein lassen noch sie mal eben mit ihm spazieren schicken. Und bei uns zumindest laeuft ein Grossteil der Erziehung beim Spazierengehen ab.
      Wie es mit Schmutz und Verwuestungen aussieht, haengt ganz davon ab, wie du damit umgehst. Schmutz wird sich nicht vermeiden lassen, wir haben hier das Glueck, im Keller eine Dusche zu haben. Sieht der Hund nach dem Spazierengehen zu schlammig aus, wird er da erst mal geduscht bevor er in die eigentliche Wohnung darf. Verwuestungen passieren meist aus Langeweile. Das kann man mit Erziehung und ausreichend Beschaeftigung umgehen. Unser Hund hat z.B. Ecken, in denen er Pappkartons, Putzlappen, Kunststoffflaschen etc. zerlegen darf. Diese Ecken sehen dann natuerlich entsprechend aus, nicht immer erwische ich jeden Schnipsel. Aber er ist beschaeftigt und frisst in der Zeit nicht mehr seinen Korb oder meine Schuhe ;-)
      Und in noch einem Punkt wuerde ich meinen Vorschreiberinnen widersprechen: ich wuerde an eurer Stelle keinen Pflegehund nehmen. Gleich gar nicht, wenn du einen "fuer immer" willst. Zum Einen weiss man selten etwas ueber die vorherigen Haltungsbedingungen. Die Hunde koennen schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und sind oft sehr sensibel. Deshalb wuenschen sich die meisten (zumindest die, die ich kenne) Vermittler jemanden mit Hundeerfahrung. Zweitens kann es sein, dass der Hund zwischenzeitlich vermittelt wird, ihr ihn also nur ein paar Wochen habt. Besonders fuer Kinder ist so etwas dann nicht schoen :-( Vielleicht hab ihr in der Naehe ein Tierheim, in dem ihr euch einen Hund "ausleihen" koennt? Hier wird es gern gesehen, wenn jemand kommt und mit ihnen spazieren geht. Oder ihr sucht eine Hundeschule bzw. einen Hundesportverein und unterhaltet euch dort mal mit dem Trainer und den Hundehaltern. Die koennen sicher noch mehr Tipps geben.

      Hallo Steffi,

      ist nicht böse gemeint, aber dein Post liest sich nicht wie von Jemandem der von einem Hund überzeugt ist. Du würdest evtl. einen Hund aus falschen Gründen zu Dir holen. Du machst Dir ja jetzt schon Sorgen, um die Sauberkeit deines Hauses. Es gibt Schönwetterhunde, aber auch die toben mal durch den Matsch und sehen aus wie Wildschweine und wollen dann trotzdem ins Haus und schütteln sich dann#freu

      Natürlich kann ein Vierbeiner therapeutische Hilfe sein, aber vielleicht ist der zukünftige Hund dazu gar nicht geeignet und fähig dem Anspruch gerecht zu werden. Nur durch die bloße Anwesenheit wird dein Kind nicht auch automatisch sozialer und verantwortungsvoll. Was machst Du wenn der Hund sich eher als Belastung, denn als Bereicherung herausstellt?

      Wenn es ein Welpe sein soll können die ersten 1-2 Jahre zu Zweifeln führen, weil Welpen und gerade pubertierende Junghunde auch mal nicht süß sind...

      LG netty

      Hallo

      also aus erfahrung kann ich auch sagen, ja es ist arbeit, aber die arbeit macht auch spass.
      mein kleiner ist jetzt 3 jahre alt und fängt langsam an mit dem hund zu spielen.
      ich finde es wichtig das beide eine gute bindung haben, immerhin kennen sich beide von geburt an.
      da ich von zuhause arbeite und mir das auch noch aussuchen kann, hab ich schon mal den vorteil das der hund nie wirklich lang allein ist.
      ausser wir fahren auf veranstaltungen, da finde ich haben sie nix zu suchen, das ist nur stress für beide.
      ihr müsstet erst mal wissen welche art hund es sein soll, klein, groß, manche brauchen mehr bewegung, andere weniger, dafür mehr kopfarbeit.
      garten ist ja auch schon mal gut, nur das soll nicht der hauptaufenthaltsort für den hund sein.
      wir haben eine hütehund und ja, am anfang hat er viel kaputt gemacht, da ich krank geworden bin und nicht so mit ihm raus konnte wie ich das gern wollte.
      aber, wir haben uns eine private hundetrainerin geholt und alles super schnell hin bekommen.
      dann auch noch hundeschule, wo ich aktuell auch wieder einen erziehungskurs mache ;) nur um zu sehen ob es noch irgendwo fehlt.
      ja dreck oder sagen wir haare und den halben acker hat man natürlich im haus, vorallem herbst/winter #rofl aber naja, da ich eh täglich staubsauge und wische...stört mich das nicht wirklich.
      aber du musst halt bedenken, das er hund in jungen jahren schon krank werden könnte...tierarztkosten, futter kosten versicherung steuer usw....
      vielleicht hast du mal die möglichkeit dir für einen tag bzw auch über nacht einen hund auszuleihen, von freunden, die in den urlaub fahren und den hund nicht mit nehem können oder wie auch immer.
      dann könntest du dir schon mal eine vorstellung machen wie es ist mit hund.

      lg

      Mein Hund ist eine Bereicherung. Weil ICH ihn wollte. Und mich im Prinzip auch alleine darum kümmere....

      Was ich nicht mehr tun würde wäre der Zeitpunkt, an dem wir Josie zu uns geholt haben. Die Großen waren 2 und 4 Jahre alt, mittlerweile sind sie 4 und 6 und wir haben ein Baby. Man ist schon unglaublich eingeschränkt und ich hab immer noch jeden Tag einen "Posten" zusätzlich zu organisieren. Natürlich würde ich sie nicht mehr hergeben...

      Ich finde den Zeitpunkt bei Euch gut....

      Hallo!

      Also bei franz. Bulldoggen bitte sehr gründlich informieren und wirklich intensiv nach einem guten Züchter suchen. Das ist zur Zeit eine Moderasse, die auf Teufel komm raus gezüchtet wird, um die Nachfrage zu decken - auch mit gefälschten Stammbäumen, Hunden die vor platter Nase kaum noch atmen können, massiv krank oder aggressiv sind.

      Die Frage ist vor allem:
      - hast Du jeden Tag 2-3 Stunden Zeit für einen Hund?

      - findest Du Spaziergänge bei Wind und Wetter entspannend oder anstrengend?

      - kannst Du mit ein wenig Dreck leben oder kriegst Du Zustände, wenn Du an JEDER Hose 200 Hundehaare hängen hast?

      - Willst Du auch in 10 Jahren noch Teilzeit arbeiten bzw. so dass der Hund mit ins Büro kommen kann? der soll ja dauerhaft gut betreut sein!

      Soziale Verantwortung lernen Kinder auch mit Rennmäusen oder Wellensittichen. Da muss es nicht unbedingt ein so aufwändiges und zeitintensives Tier wie ein Hund sein.

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