Ich habe ein schlechtes Gewissen....aber ich glaub, das ist nichts für mich!!!

    • (1) 25.09.13 - 13:58

      Hallo Ihr Lieben...

      ich hab ein ganz schlechtes Gewissen grade...

      Ich wollte immer schon einen Hund haben, ich finde Hunde toll und mag Tiere generell sehr gern.
      Mein Mann wollte nie einen Hund, unsere beiden Katzen reichen ihm schon.

      Jetzt hatte ich aber mal wieder eine Phase, in der der Wunsch sooo groß wurde, dass ich tagelange Diskusionen geführt habe und ihn überzeugt habe uns zumindest mal einen anzugucken. Ich hab mich dann mit einer Tierschutzorganisation in Verbindung gesetzt und es stellte sich heraus, dass die Dame, die hier in der Nähe zustädig ist, die Cousine meines Mannes ist. WIr haben so gut wie keinen Kontakt, die sind ein bisschen seltsam...
      Jedenfalls war sie sofort Feuer und Flamme. Sie meinte: "Ich wusste dass DU irgendwann einen Hund brauchst, Du warst damals schon so toll zu unseren Hunden und so intuitiv....etc.!" Jedenfalls verselbstständigte sich das Ganze ein wenig. Sie kam dann Sonntag mit einem Hund vorbei:Fine! Eine zauberhafte und zuckersüsse Mischung aus Havaneser und Terrier. Ein griechischer Strassenhund, halb verhungert im Müll gefunden, seit ca 6 Wochen in Deutschland. Sie wohnt auch seit 6 Wochen bei der Cousine. Diese hat mit ihrer Mutter noch andere Hunde in Pflege und eigene, also ca 10 Hunde. Fine ist völlig unerzogen und macht bei jedem Hund den man trifft erstmal ne Welle. Sie springt ständig aufs Sofa und jagt die Katze (Herzfehler).

      ABer eigentlich ist es nicht so schlimm, dass das nicht in den Griff zu kriegen wäre...sie ist erst seit gestern bei uns und hat das mit dem SITZ schon fast kapiert.

      Die Nacht war ganz entspannt, sie geht auch schon toll an der Leine.

      Ich fühl mich einfach mies, weil ich mich trotzdem unwohl mit ihr fühle. Sie furzt ständig und beim Spaziergang hab ich natürlich ihren Haufen weggemacht...aber ehrlichgesagt hab ich mich fast übergeben!!! Dann hatte sie noch was am Po, das hab ich auch weggemacht!

      Ich glaub ich bin ne gute Mutter und ne gute Katzenmutter! Aber ich bin keine gute Hundemutter!!!
      Seht ihr es auch so, dass ich das besser jetzt einsehe? SIe ist ja eh erstmal zur Probe hier...das war so abgesprochen! Ich geb ihr uns uns noch so 2-3 Tage und dann entscheide ich mich wahrscheinlich dagegen....

      Ahhhh....ganz schön konfus alles, ich weiss! Ich weiss grad selber nicht was ich will und wieso und überhaupt!!!

      LG Verena und Fine

      • (2) 25.09.13 - 14:13

        Hallo,

        das mit dem Kot liegt wahrscheinlich am Futter. Zu viel Getreide = viele, matschige Haufen. Mit gutem Futter riecht es kaum, ist fest und du kannst es leicht wegmachen. Auch die Blähungen kommen von falschem Futter. Hatte meiner dauernd bis wir gutes Futter gefunden haben.

        Alles andere ist Erziehungssache. Am besten mit einem Tiertrainer zuhause. Wenn man will, schafft man alles. Aber du musst es halt auch wirklich wollen.

        lG germany

        • (3) 25.09.13 - 14:17

          SIe ist 7 MOnate alt! Und das Futter ist grade neu...vielleicht muss sie sich dran gewöhnen???

          • (4) 25.09.13 - 14:23

            Mit 7 Monaten ist sie gerade mitten in der Pubertaet! Frag nicht, ich mach das mit meinem auch grad durch, den hab ich aber schon seit er 15 Wochen ist und da direkt mit der ersten Erziehung angefangen. Jetzt anzufangen #schock Das sollte die Cousine deines Mannes aber wissen, dass man sowas keinem Anfaenger zumutet! Mein Verdacht: die Beiden haben sich abgesprochen #schein
            Wegen dem Futter: schau mal, ob viel Getreide / Kohlenhydrate drin sind. Davon kann sowohl das Pupsen als auch die "ekligen" Haufen kommen.

            • (5) 25.09.13 - 14:43

              ALso die Leckerli sind auf jeden Fall Getreidefrei....

              Also meinst Du, ich komme dem Ganzen eh nur mit ganz viel Training bei? Ich muss ja 2 Tage arbeiten, da geht sie zu den Nachbarn...
              Ich werd mal sehen...gleich erstmal die Kinder abholen und dann sehen, wie das so ist! Ich bin gespannt!!!

              Danke Dir für Deine Antworten....vielleicht wars quatsch das hier zu schreiben, aber ich konnte grad mit keinem reden und bin so durcheinander!!!

              LG Verena

    (9) 25.09.13 - 14:13

    Du hast sie zwei Tage und verzweifelst schon? Wie alt ist die Kleine denn (ca.)?
    Wenn dich das mit den Hundehaufen so stoert, lass es lieber! Das gehoert nun mal dazu, an allen anderen Punkten kann man arbeiten. Gegen Pupsen hilft vielleicht ein anderes Futter. Das Jagen wirst du einem Terrier wohl nie komplett abgewoehnen koennen, kannst es aber (z.B. mit Apportierspielen) in andere Bahnen lenken.
    Meine Meinung ueber Tierschuetzer, die 10 Hunde halten aber nicht erziehen und dann an Unerfahrene weitergeben behalte ich an dieser Stelle mal lieber fuer mich!

    (10) 25.09.13 - 15:33

    Unglaublich blauäugig.

    Schon immer wolltest Du einen Hund, schade das Du in den ganzen Jahren trotzdem nicht wusstest was genau das heißt und mit sich bringt... jetzt hast Du Fine gerade mal 2 Tage und willst sie direkt wieder loswerden!! Naja zum Glück ist sie ja nur auf Probe da, dann brauchst ja kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du sie wieder abholen lässt!:-[

    Und bitte denk nicht mehr drüber nach jemals wieder nen Hund zu adoptieren, damit tust Du keinem einen Gefallen... ihr seid einfach Katzenmenschen das ist okay nur schade für Fine, die hoffentlich bald neue Hundeeltern findet.

    • Ich denke ich wär auch erstmal abgeschreckt, wenn das Tier so stinkt und ich nicht wieso und es denn auch noch (mit immerhin 7 Monaten) total unerzogen ist.

      Die erste Woche, die ich einen Hund hatte hätte ich ihn gerne mal wieder zurückgegeben, weil er so anstrengend war ( er war ca. ein halbes jahr alt, nicht erzogen, zog an der Leine und knabberte sie sogar durch) ich bin da einfach reingewachsen, geduldiger und ruhiger geworden. Die erste Woche wurde ich fast wahnsinnig.

      • Du wärst geschockt, dass ein 7 Monate alter Hund aus dem Auslandstierschutz (Du hast den Satz mit ihrer Herkunft gelesen?) nicht erzogen ist???
        Schockiert mich.

        Wie kann denn Dein Hund aber eine Leine durchknabbern, wenn Du am anderen Ende hängst?

        • Die Leine war schon angeknabbert, das hat er wohl gemacht als ich arbeiten war und mein Ex mit dem Hund alleine war.

          Ich hatte vorher nie einen Hund, ich war nicht geschockt, sondern eher genervt, vom hund und von meinem Ex, der das Tier unbedingt haben wollte und sagte er macht alles, er hat das mit der Erziehung drauf, er ist mit Hunden groß geworden, er hat den beagel erzogen etc. Als wir denn mit dem Hund mal beim vater von meinem Ex waren sah ich, wer das mit der Erziehung gemacht hat. Ich hab denn Ratgeber dazu gelesen und mir beim Vater was abgeguckt.

          Am Ende blieb halt alles an mir hängen und für jemanden der gar keine Erfahrung mit Hunden hat ist glaube ich ein Husky, der ein halbes jahr keine Erziehung genossen hat nichts. ;-)

          ich sprach auch nirgends von geschockt sondern abgeschreckt ^^

          • Gut, dann "abgeschreckt" #augen, was aber den Sinn des eigenwilligen Satzgebildes nicht grossartig verändert.

            Du warst offenbar genau so naiv und blauäugig wie die TE und Ihr hättet Euch vorab informieren sollen, in Eurem und vor allem dem Interesse des Tieres. Wenn Dein Ex zu blöd war, mit dem Hund klar zu kommen, kann doch weder der Verein noch der arme Hund was dafür, dass er die Leine zerstört hat und ich verstehe Dein Beispiel noch weniger...

            Gruß,

            W

            • Mein Ex wollte unbedingt einen Hund, Monatelang kaute er mit mir das Thema durch, weil ich eigentlich eben das vermeiden wollte, was eingetreten ist. Ich musste fast immer mit dem Hund raus, war auch bei Wind und Wetter Stundenlang mit ihm auf der Hundewiese um spielen und Erziehen, meinem Ex war es im Winter zu kalt, solange mit einem Husky (hahaha) draußen zu bleiben.

              Im nachhinen wusste ich, dass es blöd war meinem Ex das abzunehmen, aber die ganze Familie erzählte mir immer, wie sehr er sich um den Beagle den er hatte gekümmert hat und nach ewig langen gesprächen vertraute ich denn seinen Aussagen halt
              ich hatte eine andere Vorstellung, weil mir gesagt wurde, dass ich den kleineren Teil an Gassigängen übernehmen muss, wenn ich krank bin muss ich nicht raus mit ihm, etc.

              Wie die TE zu ihren Vorstellungen kam weiß ich nicht.

              Und wie gesagt, es war auch nur die 1 Woche, danach hab ich mich informiert, Rat gesucht usw zur Husky Erziehung, zur Ernährung, was sie so an Auslauf brauchen, welches training am besten geeignet ist, weil ich eben nicht wollte, dass das Tier nicht bekommt was es braucht, weil ich mich auf meinen Ex und die Aussagen seines Umfeldes verlassen habe ...

        Der Hund war doch "schon" 6 Wochen bei der Cousine in Pflege.
        Sinn einer Pflegestelle in Deutschland ist doch, die Hunde leichter vermittelbar zu machen, also u.a. der Grundgehorsam. Wobei ich mir vorstellen kann, dass das bei 10 Pflegehunden #schock gar nicht so einfach ist. Fuer mich hat sowas mit "richtigem" Tierschutz nicht mehr viel zu tun. Auch das Tier einfach so weiterzugeben in eine Familie mit Katzen, wenn nicht bekannt ist, ob es sich mit denen vertraegt: geht gar nicht! Und dann eine Anfaengerin mit einem maessig erzogenen "Teenager" kurz nach einer Futterumstellung allein zu lassen #schock Mit sowas kann man bestimmt niemanden fuer den Tierschutz begeistern! So kann man vielleicht jemanden von einem Hund abhalten! Bei uns wird sogar bei Tierheimhunden! darauf geachtet, dass der Grundgehorsam da ist ehe sie vermittelt werden. Ansonsten nur an wirklich erfahrene Halter.
        Ich hab mich ja selbst als Pflegestelle bzw. fuer die Adoption eines Hundes aus dem Auslandstierschutz beworben. Bei den Stellen, mit denen ich Mail-Kontakt hatte, laeuft es IMMER so, dass man zuerst einen Fragebogen ausfuellt (Wohnsituation, Tiererfahrung, vorhandene Tiere), dann ein Vororttermin stattfindet und alles besichtigt wird, man dann den Hund kennenlernen darf (auf neutralem Gelaende mit ggf. vorhandenen Haustieren) und DANN ERST, wenn wirklich ALLES passt, entschieden wird, ob man den Hund bekommt.
        Fuer mich ist das einfach nur saudumm gelaufen und ich wuensche der TE, dass sie noch einen Hund findet, bei dem es *klick* macht. Auch die Tierheime in Deutschland sind voll, auch da lohnt es ich, mal einen Blick reinzuwerfen!

        • (17) 26.09.13 - 09:04

          Bei 10 weiteren Hunden ist das in 6 Wochen alle ein Grundgehorsam beizubringen fast utopisch. Und auch das wusste sie.

          Ich würde mir eine gute Hundeschule suchen, Hundefutter umstellen, und wenn ich total abgeneigt bin das Tier lieber abgeben wieder damit er eine Stelle findet wo es passt.

          • Mich wundern die Erwartungen an einen aus dem Ausland gerade geretteten Hund.
            Die TE ist ja kein unmündiges Kind und wurde nicht getäuscht, sondern hat wohl eben einfach sich selbst falsch eingeschätzt. Da kann weder der TSV noch der Hund etwas dazu wobei Letzterer den Mist schlimmstenfalls ausbaden darf.

            LG

        Der Hund wurde fast verhungert aus einer Mülltonne gerettet. Glaubst Du, der kann in 6 Wochen gesundheitlich aufgepäppelt und erzogen werden?

        Warum sollte ein Anfänger nicht mit einem 7 Monate alten kleinen Hund klar kommen und auch einige Tage mit Blähungen überstehen? Wir sprechen hier von erwachsenen Menschen, die Kinder erziehen....und, dass sie allein gelassen wird, kann ich auch nirgends herauslesen. Die Ansprechpartnerin ist die Cousine, die wird den Hund nicht abgeladen und sich auf Nimmerwiedersehen verpieselt haben... Ein so vorbelasteter Hund (das wurde der TE nicht verschwiegen) ist doch in einer Familie viel besser aufgehoben als in einer vollen Pflegestelle.

        Ich frage mich, mit welcher Intention viele Menschen sich (Auslands!)tierschutztiere ins Haus holen, wenn sie angesichts der geringsten "Problemchen" schon derart verzweifeln. Einen Hund mit Garantie bekommt man nicht gebraucht und günstig oder im Tierschutz und die Mission Tierschutz endet bei so einem Tier doch nicht bei Übergabe an den Endverbraucher.

        Gruß,

        W

        Gruß,

        W

        • Als Halter weiss ich, dass das (gerade bei so vielen Hunden) kaum moeglich ist. Aber die TE hatte noch nie einen Hund, warum musste es da gerade einer in der "Ruepelphase" sein? Es haette doch bestimmt auch einen "gesetzteren" Hund gegeben. Und ich sehe die Fehler nun mal auch bei der Vermittlerin: fuer mich ist es kein Tierschutz, wenn ich mir 10 Hunde hole und die dann hier auch nur "aufbewahre". In meinen Augen ist der Sinn einer Pflegestelle, die Hunde in Deutschland (oder wo auch immer) besser vermittelbar zu machen. Und das kann man so nicht gewaehrleisten! Mir tun diese Tiere auch leid, aber deswegen hole ich mir noch lange keine 5 Hunde, fuer die meine Zeit nicht reicht! Ich suche derzeit auch nach einem Auslandstierschutzhund, ggf. auch als Pflegestelle. Vielleicht sind da auch meine Ansprueche an mich selbst zu hoch, aber falls ich Pflegestelle werden sollte, moechte ich danach einen (wenigstens halbwegs) vernuenftig ausgebildeten Hund weitergeben. Was bringt es denn auf Dauer, wenn diese Hunde dann staendig wieder zurueckgegeben werden?

          • Welche Lösung hätte Dir denn für einen Welpen im Müll vorgeschwebt, wenn ein Haushalt mit 10 Hunden (wo ist da überhaupt das Problem, Hunde sind schließlich Rudeltiere und beim Züchter bekommst Du in der Regel auch keinen fertigen Hund?) für Dich nicht tierschutzgemäß ist?
            Denkst Du, dass die rumänischen Strassenhunde im Land selbst besser bedient sind?

            Gruß

            W

            • Natuerlich geht es ihnen da nicht besser! Aber hilft es langfristig! wenn sie alle auf Pflegestellen verteilt werden? Wie schon geschrieben: fuer mich ist die Pflegestelle eine Art der "Vorsozialisation". Hier in Deutschland ist es nun Mal so,dass die meisten Hunde allein oder maximal zu zweit gehalten werden. Wie soll man das ihnen fuer eine erfolgreiche Vermittlung beibringen, wenn sie die meiste Zeit mit Artgenossen zusammen sind?
              Eine moegliche Loesung waere fuer mich gewesen, wenn die Pflegestelle den Kleinen an einen erfahrenen! Halter weitergegeben haette und die TE vielleicht erst mal ueberhaupt an die Hunde zu gewoehnen.

              Noch ein kurzer Nachtrag zur "Seriositaet" mancher Vermittler. Wie schon geschrieben, schaue ich mich auch gerade nach enem Tierschutzhund um. Und eben bin ich auf einen Hund ("Mischling") gestossen, bei dem ich ganz klar sehe, dass es ein Kuvasz ist (hab einen in der Nachbarschaft: der sieht wirklich 1:1 genauso aus, selbst die Groesse passt beim angegebenen Alter!), der an Anfaenger!!!! vermittelt werden soll. Sorry, aber so etwas laesst mich wirklich an der Seriositaet solcher Vermittler zweifeln! Diese Rasse gehoert definitiv in erfahrene Haende, braucht eine ordentliche Aufgabe (Huetehund, auch nicht gerade klein!) sonst geht das schief! Ich sehe bei so etwas immer wieder die Gefahr, dass ein solcher Hund staendig hin und her "geschoben" wird und am Ende total "verkorkst" ist und gar nicht mehr vermittelt werden kann :-(

              • (24) 27.09.13 - 11:46

                Hi,

                kleine Korrektur am Rande:

                Cuvacz: das ist ein Herdenschutzhund! Das ist was ganz anderes als ein Hütehund!

                Aber trotzdem hast Du natürlich Recht damit, dass so ein Hund nicht in Anfängerhände gehört!

                LG
                Kim

                • (25) 27.09.13 - 11:51

                  Hast recht! Richtige Bezeichnung ist mir gerade nicht eingefallen und als "Schaeferhund" wollte ich ihn auch nicht gerade bezeichnen ;-) Das waren die 2 Begriffe, die mir durch den Kopf gingen. (bloed, wenn man alt wird ;-) )

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