Ich habe ein schlechtes Gewissen....aber ich glaub, das ist nichts für mich!!! Seite: 3

          • (51) 26.09.13 - 15:46

            Ich bin eine der kritischen Stimmen gewesen und finde deinen Entschluss Fine heute zurückzugeben sehr gut.

            Normal situierte Hunde würde ich schon nicht regelmäßig wegen der Arbeit bei Nachbarn oder Bekannten unterbringen und schon gar nicht wenn es ein "Problemhund" ist. Jeder erzieht irgendwie am Hund rum und macht Dinge anders und entsprechend seiner eigenen Auffassung und Toleranz.

            Funktioniert der Hund nicht sind alle frustriert und der Nachbar redet am Ende kein Wort mehr mit einem, weil es als Gefälligkeit gedacht war und am Ende Zwang wird der zu Unmut führt.

            Dein Hund deine Aufgabe und nicht von regelmäßigen Dritten.

            Vielleicht wird aus Dir im Rentenalter nicht nur ein Katzenmensch sondern noch ein Hundeliebhaber, der sicher aus dem Erlebnis mit Fine gelernt hat.

      (52) 26.09.13 - 08:56

      Geb sie zurück, einen Hund aufzunehmen der aus miesen Verhältnissen kommt braucht was festes wo sie sich wohl fühlen kann. Sowas sollte man schon eher wissen das mit dem Kot ......

      Hallo Verena,

      ich finde es gut, dass du dir diese Gedanken machst.

      Ich sehe es so, dass euch Fienchen von jetzt auf gleich von deiner Cousine quasi "aufgedrückt" wurde. Ihr hattet doch überhaupt keine Zeit, euch erst einmal kennenzulernen. Ich finde das irgendwie auch im Interesse der Tiere nicht gut, was die Cousine da so macht. Solche Vermittlungsmethoden gibt es im hiesigen Tierheim nicht, da eine hohe Anzahl von "Rückläufern" generiert wird, leider wird dein Fienchen ja auch betroffen sein, wie ich befürchte.

      Erschwerend kommt noch hinzu, dass dein Mann eigentlich keinen Hund möchte.
      Ich persönlich finde, Tiere im Haushalt müssen von allen Beteiligten einhunderprozentig gewollt sein. Für meinen Mann und mich sind unsere Tiere Familienmitglieder.
      Meinen Hund z. B. habe ich auch aus dem Tierschutz. ABER: ich war vorher über ein Jahr lang seine ehrenamtliche Gassigängerin, habe ihn also doch ein wenig kennenlernen dürfen und um seine große Baustelle (Leinenpöbler) gewusst. Konnte vorher im Tierheim bereits abklopfen, dass er mit Katzen kein Problem hat. Er ist ein Jagdterriermischling, das hätte auch anders kommen können. Die jagen normalerweise alles, was vier Beine hat und sich schnell bewegt.

      Das mit der Pupserei liegt natürlich an der Ernährung. Da kann die Kleine überhaupt nichts dafür. Ich vermute, dass sie mit billigem Futter mit hohem Getreideanteil gefüttert wurde.
      Das würde man hinkriegen mit einer langsamen Futterumstellung.

      "Fine ist völlig unerzogen und macht bei jedem Hund den man trifft erstmal ne Welle. Sie springt ständig aufs Sofa und jagt die Katze (Herzfehler)."
      Sie hat vorher auf der Straße gelebt und musste sich wahrscheinlich durchbeißen und gegen andere Hunde verteidigen. Logisch dass in 6 Wochen nicht alles an Erziehung nachgeholt werden kann. Bei 10 Hunden, die die Cousine betreut, möchte ich mal bezweifeln, dass da überhaupt etwas erzogen wurde.
      Im Normalfall haben Straßenhunde eigentlich ein gutes Sozialverhalten, kommt aber auf den Einzelfall an. U. U. findet sie es verunsichernd, jetzt an der Leine zu sein und somit nicht ausreichend agieren zu können. Deiner Führung hat sie sich natürlich noch nicht anvertraut, da bisher natürlich noch kein Vertrauen auf Grund der Kürze der Zeit aufgebaut ist.

      Tja, und Haufen wegmachen wirst du immer müssen. Bei meinem Hund stört mich das nicht weiter. Ist halt so und fertig. Wenn deine Hündin anderes Futter bekommen würde, wären wahrscheinlich auch Geruch und Konsistenz leichter zu ertragen.
      Wenn dich das aber grundsätzlich stört, ist da nichts zu machen.

      Ich sehe das so, dass du es hinkriegen kannst.
      Aber sei dir gewiss, dass es eine Menge Zeit und u. U. auch Geld für einen Hundetrainer/Hundeschule kosten wird.

      Mit einem Hund ist man auch nicht mehr so ungebunden wie mit einer Katze. Die Katze kann notfalls auch einmal einen Tag allein überstehen. Den Hund packst du entweder ein und nimmst ihn mit oder du musst nach ein paar Stunden wieder zu Hause sein, da Hundi ja raus muss, um sich zu lösen.

      Und last but not least noch ein Tipp: Ihr solltet Hund und Katze vorerst noch räumlich trennen und nur unter Aufsicht zusammenlassen (wenn das überhaupt geht). Sonst erleidet die arme Katze wirklich bald einen Herzschlag und verstirbt. Alles nach und nach und mit viel Geduld. So habe ich meine Katzen an unseren Hund gewöhnt, wobei bei uns die Katzen das Problem waren. Sie sind wie verrückt auf den Hund drauf und wollten ihn so richtig klassisch verkloppen.

      Entscheidet bitte im Sinne des Tieres

      LG

      Nici

      (54) 26.09.13 - 14:50

      liebe verena,
      wenn du dich nicht wohl fühlst und auch meinst, dass du da nicht mit ganzem herzen reinwachsen kannst, dann geb sie zurück.

      nichts ist schlimmer als besitzer die ihre tiere teilweise als last empfinden.

      ich finde es durchaus auch gut wenn man sich das in so einer situation eingesteht und nicht aus pflicht oder schamgefühl so tut als wäre alles super.
      wenn sich dein bauchgefühl nach dem ersten schreck ändert, dann sit das natürlich auch ok :)
      grüße

    • Ich denke du hast dich hier zwra vorher ganz gut mit dem Thema beschäftigt aber dann eher den erst besten Hund genommen was nicht gerade eine gute Entscheidung gewesen ist. Von daher solltest du dir jetzt wirklich überlegen ob du es auf Dauer willst oder nicht.

      Ela

      Nur weil "Fine" nicht das Wahre vom Ei fuer euch ist bist du noch lange kein schlechter Mensch, geschweige denn eine schlechte Hundemutti.

      Ich finde es auch aesserst fragwurdig von der Cousine euch den erstbesten Hund auf die Nase zu binden, komme was wolle.

      Die meissten Tierschutzverbaende und die meissten Leute die sich einen Hund zulegen sehen sich mehr als nur ein Tier an. Oft geht man auch ein paar mal insTierheim und "trifft sich" mit verschiedenen Hunden (mal zum gassi gehen mitnehmen, den Katzen vorstellen, den Kindern vorstellen) bevor man eine Entscheidung trifft.

      Fuer mich waere z.B. ein Terrier-mix gar nichts. Und mit euren Katzen scheint das ja auch nicht zu funktionieren. Ich haette kein Problem den Hund zurueck zu geben und zu sagen dass sie einfach nicht gut in eure Familie passt - und dann entweder weiter zu schauen nach einem ruhigeren Exemplar dass besser mit Katzen kann oder auch eingestehen dass es fuer eine Hund vielleicht kein guter Zeitpunkt ist.

      Alles Gute.

    • (57) 27.09.13 - 11:38

      Sorry aber dich stört das Pupsen weisst du warte nicht 2-3 Tage ab wenn du schon weisst das du sie nicht willst gewöhne sie nicht an dich der Hund hat schon genug leid hinter sich um nochmal so abgeschoben zu werden.
      Sehr Blauäugig. Wenn man schon nach einem Tag die Gedult verliert finde ich das schon hart. Wie gesagt,warte nicht ab Ruf die Dame an das es nicht passt und gut.
      Und ich kann ehrlich gesagt,auch nicht verstehen wie eine Pflegestelle 10 Hunde hält ohne ihnen schon die Grundkommandos bei zu bringen.
      Na ja höre nun auf zu schreiben weil ich sonst...... Egal...... Ein Hund ist kein Spielzeug nur weil einem was nicht passt oder stört ihn wieder abzuschieben. Aber denke in deinem Fall ist es besser das du schnell gemerkt hast das es nicht geht. Aber bitte schaffe dir dann keinen anderen Hund an. Habe immer Hindem gehabt und bekomme manchmal auch die Kriese und Kacka weg machen ist auch nicht meine lieblingsaufgabe aber ich liebe meine Tiere(2Hunde 3 Katzen) und für meine Tiere Tu ich alles genau wie für meine Kinder und sowas kostet manchmal nerven und Überwindung so ist das halt.

      Ich stell mal eine Gegenfragt... Hast du dir Fine selbst ausgesucht? Wolltest du ganz genau so einen, DIESEN Hund haben? Oder hast du möglicherweise eine ganz andere Vorstellung vom Hund?

      Ich von mir würde jetzt sagen, dass ich auf jeden Hund anders reagiere. Ich mag Hunde, aber eben nicht alle. Es gibt auch genug Hunde, die ich mir niemals anschaffen würde. Aber da bin ich ehrlich, ich will mich ja nicht jahrelang an ein Tier binden, dem ich nicht bieten kann, was es benötigt, nur weil es eben nicht DAS Tier ist.

      Wenn es bei dir allgemein nicht *klick* gemacht hat, würde ich es auch lassen. Wenn du jetzt allgemein merkst, das ist nichts für dich, lass es ganz. Dann weißt du es jetzt. Wenn es einfach nicht geklickt hat, dann warte und such dir das Tier selbst aus, vor Ort, nicht einfach bringen lassen.

      Ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute. Und ich denke auch, lieber rechtzeitig die Notbremse ziehen, alles andere macht keinen Sinn. Dann beende das ganze bloß rechtzeitig, für das Tier ist dieses hin und her ja auch kein Geschenk.

      Hi Verena,
      ich habe die anderen Antworten nicht gelesen, finde aber gut, dass Du so ehrlich zu Dir selbst bist und merkst, ein Hund ist nicht das Wahre für Dich.

      Das ist tausendmal besser als wenn Du das schlechte Bauchgefühl unterdrückst, den Hund behälst, ihn innerlich ablehnst, was ein Tier spürt und Ihr alle unglücklich seid.

      Ich bin auch kein Hundemensch, sondern ein Katzenmensch und kam mit dem Hund meines Exfreundes nie zurecht, ich habe einfach keinen Draht zu Hunden. Andere haben das bei Katzen. Und wieder andere haben grundsätzlich keinen Draht zu Tieren.

      Das ist alles okay so. Und Fine wird sicher eine Familie finden, bei der sie von allen willkommen ist .

      Wer A sagt, muss nicht zwangsläufig B sagen, wenn er merkt, dass A falsch war. (Zitat von B. Brecht) :-).

      Liebe Grüße!

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