Wie kann man inoperablen Tumor bei Katze behandeln????

    • (1) 15.10.13 - 17:26

      Ich bin total verzweifelt!
      Unsere Katze ist 15j., vor 3Jahren wurde ihr ein Tumor am Lyhmpfknoten entfernt, nun scheint wieder etwas an der anderen Seite da zu sein.
      Laut Tierarzt ist es inoperabel, ausser einer Kortison Spritze und Antibiotika in Tablettenform hat er aber auch keine Behandlung an zu bieten!
      Sie macht ständig Geräusche beim schnurren usw, da der Tumor im Hals gegen Organe drückt....Sie hat zwar noch Apetitt und geht auch ein wenig nach draussen, ich hab auch nich das Gefühl das Sie Schmerzen hat...aber es stört Sie natürlich, manchmal verschluckt Sie sich und macht schlimme Würggeräusche!!!
      Uns ist allen klar das ihre Zeit zuende geht aber ich fühle mich irgendwie auch vom Tierarzt im Stich gelassen...gibt es wirklich nichts womit man den Tumor im Wachstum hemmen kann oder ihr einfach die restlichen Wochen angenehmer zu machen???Vitamine, Scheißegaltropfen irgendwas??

      Bitte, wer hat Erfahrungen und Tipps?????

      • (2) 15.10.13 - 19:36

        Moin,

        nein, leider gibt es (schulmedizinisch) nichts, was deiner Katze noch helfen kann. Eine Chemotherapie oder Bestrahlung (wozu das Tier in Narkose gelegt werden müsste, käme für mich nicht mehr in Frage, erst recht nicht bei einem Tumor-Rezidiv bei einer 15 jährigen Katze!

        Alles gute dem kleinen Fellknäul und noch ein paar schöne Tage!

        Wibbi

        Sie macht ständig Geräusche beim schnurren usw, da der Tumor im Hals gegen Organe drückt....Sie hat zwar noch Apetitt und geht auch ein wenig nach draussen, ich hab auch nich das Gefühl das Sie Schmerzen hat...aber es stört Sie natürlich, manchmal verschluckt Sie sich und macht schlimme Würggeräusche!!!

        Katzen wie auch Hunde leiden still! Auch wenns herzlos klingt, erlöse sie! Du weißt nicht ob sie leidet. Wenn sie Geräusche macht und der Tumor auf Organe drückt, wird sie Probleme haben!

        Hallo Britty 79,

        Das tut mir so Leid für Euch ....und für uns....
        Du schreibst mir aus der Seele, denn wir befinden uns in der selben Situation gerade!! #heul
        Bei unserem Snoopy (15,5 Jahre) ist fast das Gleiche: am Dienstag haben wir die Ergebnisse der Blutuntersuchung von unserem Tierarzt mitgeteilt bekommen und ich war nur noch im Shock!! Blutwerte schlecht und nach dem erneutem Tasten, Tumor im Endstadium unterhalb des Bauchraums.....ich fasse es nicht!! Am Sonntag war noch alles in Ordnung (erst am Montag hate er aufgehört zu freesen und war nur unterm Tisch gelegen). Gestern hat er noch eine Kortisonspritze bekommen, da ich nicht will , dass er Schmerzen hat. Armer Snoopy!! Er frißt zwar noch und trinkt ganz gut, aber ich weiß dass er leidet, denn er ist nicht mehr derselbe. Ich sehe ihn Laufen, fressen, Dösen und mir bricht das das Herz...aber ich muß ihn erlösen...wahrscheinlich morgen schon...denn. Was bringt ihm das?? Mein Egoismus ihn nicht gehen zu lassen!! Sein Bruder Charlie ist auch vor 1,5 Jahren sehr schnell gestorben. Aber Snoopy war noch da (das war unser Trost) wenn er weg ist...unerträglich. Er ist sein Ein und Alles meines Sohnes (gerade 8 geworden). Er versteht der Ernst der Lage erst, wenn Snoopy zum Schlafen gelegt wird....#heulwir werden ihn im Garten beerdigen...Aber mein Herz blutet, denn ich muß diese Entscheidung treffen, den Tierarzt anzurufen, dass er zu uns nach Hause kommt.Ich weiß, es wäre eine Erlösung für ihn, aber im Endeffekt mache ich mich für seinen baldigen Tod verantwortlich, denn ich bestimme den Zeitpunkt...Das zerreißt mir gerade so das Herz und ich meine...ich schaffe das nicht * traurigbin*

        Ich denke an Dich und mit meinem Text will ich Dir klar machen, dass Du nicht alleine mit der Situtaion bist....vielleicht ist das ein minimaler Trost für Dich...Ich hoffe das so sehr für Dich....
        Unser Tierarzt sagt auch das ist endgültig, keine Therapie mehr möglich...alles andere ist Tierquälerei....man verlängert nur sein Leiden... :(
        Ich wünsche Dir viel Kraft...kannst mir gerne privat schreiben

        Blancasmile mit Snoopy #katze#heul

      • (5) 17.10.13 - 10:37

        hallo,

        es tut mir leid, dass Eure Katze unheilbart krank ist.

        Aus Erfahrung finde ich, man sollte das Tier nicht zum Leben zwingen, wenn die Lebensqualität immer schlechter wird.

        Einen wichtigen Hinweis möchte ich noch geben: Schnurren bedeutet nicht immer, dass sich die Katze wohl fühlt. Schnurren kann auch ein Ausdruck für Stress oder Schmerzen sein. Unser Kater hat den halben Tag geschnurrt, als er durch sein Nierenversagen schon so gelitten hat. Damals haben wir uns entschieden, dass wir ihn ziehen lassen müssen...

        Und mahl ehrlich: Wenn der Tumor so gegen den Hals drückt, dass sie beim Schnurren schon komische Geräusche macht und dass sie nicht mehr normal fressen kann... der ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch extrem unangenehm bis schmerzhaft. Und Katzen zeigen die Schmerzen nicht, solange sie es verheimlichen können. vgl.: http://www.talkteria.de/forum/topic-63912.html

        Es gibt leider nur einen Weg, das Leiden abzukürzen. Der tut weh, ist aber immer noch besser als zugucken.

        Liebe Grüße
        aozora

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