Suche für mein Cushing-Pferd das Medikament Prascend

    • (1) 20.10.13 - 22:26

      Hallo,

      hat jemand hier noch die Tabletten Prascend übrig und mag diese (günstig) abgeben ?

      Würde mich sehr über Angebote freuen.

      Viele Grüße
      pfaelzerin69

      • Hi!

        Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt klugscheiß...

        Prascend ist verschreibungspflichtig und darf somit nicht einfach abgegeben werden.

        Grüße
        Nicole

        • (3) 21.10.13 - 08:54

          Hi,

          klar, aber mal ehrlich: wenn Du ein Cushing-Pferd gehabt hättest und noch Medikamente übrig - würdest Du sie wegwerfen? Oder dem TA zurückgeben (was Dir gar nichts bringen würde)?

          Ich nicht. Ich würde sie tatsächlich an einen Pferdehalter weitergeben, dessen Pferd ebenfalls an Cushing erkrankt ist. Wo klein Kläger, da kein Richter.

          Gruß
          Kim

          • Hallo,

            ja, danke für Dein Verständnis.

            Natürlich weiss ich auch, dass Prascend verschreibungspflichtig ist - ABER es ist nunmal schweineteuer, wenn ich es beim Tierarzt kaufen muß.

            Ich hatte jetzt schon einmal Glück, dass mir jemand seinen Restbestand an Prascend-Tabletten verkaufen konnte.

            Und ja, mein Pferd wird vom Tierarzt regelmäßig auf die Blutwerte kontrolliert !

            Liebe Grüße
            pfaelzerin69

          • (5) 21.10.13 - 14:32

            Hallo!

            Ja, ich kann dich und auch die Pfälzerin verstehen.
            Mein Job gibt mir aber quasi vor auf so etwas hinzuweisen.

            Und wie du ganz richtig gesagt hast, wo kein Kläger, da kein Richter. Dann würde ich allerdings solch eine Anfrage nicht so öffentlich machen, nicht dass sich noch jemand berufen fühlt...

            Grüße
            Nicole

      Ich kann dich zwar gut verstehen, Prascend ist ja nun wirklich nicht billig, aber ich gebe folgendes zu bedenken: du weißt nie, wie Second-Hand-Prascend gelagert/aufbewahrt worden ist. Wenn es z.B. Frost abbekommen hat oder zu heiß gelagert wurde, hat es vielleicht seine Wirkung schon eingebüßt. Das würde ich mit einem Cushing-Patienten wegen der Hufrehe-Gefahr absolut niemals riskieren wollen!
      Und verzeih mir bitte noch folgende Aussage, aber dazu stehe ich wirklich: Tiere werden krank. Chronische Krankheiten sind immer besonders teuer. Das ist etwas, mit dem man rechnen muss. Ich lege jeden Monat ein bisschen Geld für so etwas auf die Seite.

      • (7) 21.10.13 - 14:49

        "Und verzeih mir bitte noch folgende Aussage, aber dazu stehe ich wirklich: Tiere werden krank. Chronische Krankheiten sind immer besonders teuer. Das ist etwas, mit dem man rechnen muss. Ich lege jeden Monat ein bisschen Geld für so etwas auf die Seite."

        Hi,

        sorry, aber manchmal spielt das Leben nicht mit... Meine Freundin hat immer Geld gespart, damit sie IMMER Geld für den TA, teure Behandlungen etc zur Verfügung hat. Seit April hat ihre Stute mehr als 10000€ an Tierarzt verschlungen! ALLE Rücklagen sind weg. Und nun? Sparen ist aktuell auch nicht drin, weil immer noch nicht klar ist, was die Stute hat und somit weitere TA-Kosten kommen.

        Und ich finde einen mehr als 5stellingen Rücklagenbetrag eigentlich mehr als ausreichend...

        Gruß
        Kim

        • (8) 21.10.13 - 15:11

          Also, in dem Fall deiner Freundin geb ich dir recht, so einen Betrag hat vermutlich nicht jeder einfach mal eben rum liegen, keine Frage.

          Aber, ganz ehrlich, wie oft kommt es denn vor, dass man bei solchen Beträgen landet? Und, wer würde das mitmachen? Also, meine Schmerzgrenze wäre da deutlich weiter unten. Was hat das Pferd denn, dass es so teuer wurde? Also, was für Symptome, wenn schon keiner weiss, was sie hat. Sind die 10000 Euro etwa nur für Diagnostik aufgelaufen?? Das wäre ja Wahnsinn..

          Ich bleibe trotzdem bei meiner Aussage, man muss, wenn man Tiere hat, einfach damit rechnen, dass sie auch mal (chronisch) krank werden und dafür braucht man Rücklagen, wenn auch nicht gleich 5-stellig.

          • (9) 21.10.13 - 16:07

            Hi,

            klar braucht man Rücklagen - gar keine Frage, aber manchmal reichen die eben nicht. Deshalb mag ich solche Kommentare nicht. Man weiß nie, was so einer Frage vorausgegangen ist.

            Die Stute meiner Freundin kolikt seit April - mal mehr, mal weniger stark. Es wurde eine ausführliche Diagnostik gemacht, Anfang August dann eine aufwändige Kolik-OP nach Darmverlagerung. Die war "komplizierter" als erwartet, da noch Zubildungen vorhanden waren und entfernt wurden (allein die OP waren über 8000€). Dann gab es Kompilkationen und Verletzungen zu Hause (ua. ein großflächiger Muskelkriss - das Pferd ist ein Grobmotoriker...), weitere leichte Koliken (immer, wenn der TA kam, waren die Symtome weg - nicht feststellbar außer reduzierten Darmgeräuschen rechts). Pferd kam wieder in die Klinik - Darmultraschall / Gyn. Untersuchung, Bilddarm etc - ohne Befund.

            Die letzte leichte Kolik war vor ca 1 Woche. Pferd bekommt Leinstreu, um Verstopfungen durch Stroh zu vermeiden, gewässertes Heu (Stauballergiker), steht mit einer weiteren ruhigen Stute im Offenstall, hat kaum Fresspausen (mind. 4 Fütterungen täglich - organisiert durch meine Freundin), wird 2x täglich 45min ruhig bewegt (lt. Klinikplan dahin vorgearbeitet), bekommt Mash, etc. Mehr geht einfach nicht.

            Klar ist mittlerweile aber auch - und auch mit dem Haustierarzt und der Klinik abgesprochen - die nächste Kolik führt über die Regenbogenbrücke. Regelmäßige, nicht zu bestimmende und damit nicht abschließend zu behandelnde Schmerzen sind dem Tier einfach nicht zuzumuten. Von der nervlichen und finanziellen Belastung meiner Freundin über Monate hinweg mal gar nicht zu reden. Sie hat halt auch die Befürchtung, dass das Pferd irgendwann morgens tot im Stall liegt und elend eingegangen ist.

            VG
            Kim

            • (10) 22.10.13 - 06:48

              Hallo,

              ja, ich gebe Euch recht, dass man Rücklagen braucht. Ich hatte auch mal in einem Jahr mit 2 Pferden einen Klinikaufenthalt und da waren unsere Ersparnisse von 10000 € auch schnell aufgebraucht.

              Aber momentan ist es einfach der Fall, dass ich noch in Elternzeit bin und auch dadurch deutlich weniger Geld zur Verfügung habe und eben das Prascend schon mit 300 € echt fies teuer ist. Nur deshalb habe ich diese Frage gepostet !

              In ein paar Monaten sieht es wieder besser aus, denn dann verdiene ich wieder Geld - dann wird vieles wieder einfacher.

              • (11) 22.10.13 - 08:17

                Hi,

                aus meiner Sicht brauchst Du Dich nicht rechtfertigen! Ich kenne es gar nicht anders in "meinem Pferdeumfeld", als dass nach sowas gefragt wird - besonders nach den teuren Sachen.

                Vielleicht hast Du ja Glück!

                LG
                Kim

    Besteht evtl. die Möglichkeit das dein TA ein Rezept ausstellt, falls es über eine Apotheke in England günstiger beziehbar ist?

    Google mal Prascend England "hyperdrug". Rezept scannen, mailen, PayPal Versanddauer ca. 1 Woche.

    Meine Kollegin hat von dort bezogen...ist aber schon paar Tage länger her.

    (13) 22.10.13 - 15:48

    Hallo,

    wir bestellen das bei hyperdrug.co.uk..., etwas günstigeres habe ich bisher noch nicht gefunden..

    Für alle weiteren Eventualitäten unserer älteren Pferde haben wir zumindest eine OP-Versicherung abgeschlossen, die Uelzener...hat bisher jede Kolik-OP übernommen, was leider schon zwei mal vor gekommen ist. Für die ambulanten Dinge haben wir für die jüngeren Tiere sogar eine Krankenversicherung abgeschlossen. Bei unseren rechnet sich das alle mal, in der diesjährigen Weidesaison hätte ich bei unserem TA sonst gleich ein Abo lösen können.

    LG
    Jono

    Hallo pfaelzerin69,

    da unser Pferd, das an Cushing erkrankt war, leider eingeschläfert werden musste,
    habe ich noch 40 Prascend Tabletten, die ich Dir gerne verkaufen würde.

    viele Grüsse

    reitplatz

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