Hund mit Schütteln am Nacken "Strafen"?

    • (1) 24.10.13 - 11:08

      Hallo wir haben seit kurzem einen mittelgrossen erwachsenen Hund. Geholt aus dem Tierheim, Vorgeschichte nichts bekannt..
      Er hat sich super eingelebt, kann allein bleiben, hört schon auf Einiges, aber wir wollten gern in eine Hundeschule zum "Basistraining". Dass Bleib auch mal länger als 2 sek anhält und so..
      Jetzt hab ich mir einen Hundesportverein angeschaut, der mir etwas komisch vorkam..Zb wenn Hund was verbotenes tut zb Knurren..soll ich ihn am Nackenfell packen und kräftig schüteln..weil das Mama und Geschwister auch machen..
      Aber er ist kein Welpe mehr und meine Bücher die ich gelesen habe , erzählen von Konsequenz und positiver Verstärkung, lernen mit Belohnung... Da passt mir das nicht so rein..Verliert er dann nicht das Vertrauen zu mir? Gerade weil aus Tierheim..Evtl wurde er früher geschlagen oder so ist das dann trotzdem richtig ihn zu schütteln?
      Er soll ja keine Angst vor mir haben...Soll ich mit diesem Trainer trainieren oder eher nicht?
      Und noch ein paar Fragen:
      einmal füttern oder zweimal am Tag und zu welcher Uhrzeit?
      Wann (Uhrzeit) ist eure letzte Gassirunde abends und wann geht ihr dann morgens wieder raus? Kann den Zeitraum noch nicht so einschätzen..
      Und ich habe eine 15 m Leine , wollte zb das herkommen damit üben..Gut oder nicht? Davon rät der Hundetrainer nämlich auch ab...
      Danke für eure Meinungen..

      • (2) 24.10.13 - 11:37

        #schock Nein das geht nicht, die Mutter nimmt den Welpen am Nacken um Ihn wegzutragen ansonsten nicht.

        Ich würde dir raten einen erfahrenen Trainer zu suchen der auch Einzelstunden macht. Vielleicht hilft euch das besser, aber am Nacken würd ich das nicht machen...Ich füttere in der Früh, andere sagen Abends sei besser, ich habe sorum gute Erfahrungen gemacht. Ich geh abends zwischen 9 und 10 das letzte mal, und dann früh um 6 wieder.

        Hallo,

        ist das so ein Polzeihundeverein? Wir waren mal in so einem. Nur Schäferhunde, ein Dobermann und wir mit unserem Bordeauxdogge-Mix.

        Seltsame Ratschläge, rauher Ton und wir sind nie mehr hingegangen.

        Gibt es bei euch "Aha-Die etwas andere Hundeschule"? Google mal. Die sind super. Ganz ehrlich, ich würde da nicht mehr hingehen.

        Knurren ist halt eine Warnung und wenn ihr das abtrainiert, wird er irgendwann direkt schnappen, statt zu warnen. Er darf euch ja nicht warnen wenn ihr "Grenzen" überschreitet. Beim Futter und dem Sofa habe ich das aber konsequent unterbunden, denn ich habe KInder und er hat sein Futter nicht zu verteidigen, da es ihm niemand nimmt. Haben das aber auch geübt, indem wir den Napf /Knochen kurz wegnahmen, ihn lobten oder noch was in den Napf legten und es dnan zurück gaben. So hat er gelernt das es positiv ist wenn ich den Napf nehme und das er es zurück bekommt.

        Die Schleppleine um das herkommen zu üben ist schonmal gut. So kann der Hund nicht abhauen und wenn er auf Zuruf nicht reagiert zieht ihr ihn zu euch und lobt wie verrückt wenn er dann auf euch zu kommt. Irgendwann klappt das auch ohne Leine.

        Wir haben ein "Super-Wort". Unsere Hundeschule brachte uns bei, unseren Hunden ein Wort anzutrainieren. Das kann von Milka bis Futter alles sein. Wenn ihr das ruft wenn euer Hund kommen soll, gibts was gaaaaaaaaanz tolles. Das kann Leberwurst oder sonstwas sein. Sagt das Wort wenn er auf euch zuläuft und lobt ihn überschänglich. Er wird mit dme Wort etwas tolles verbinden und so ließ sihc mein Hund auch im Spiel mit anderen Hunden immer zuverlässig abrufen. Unser Wort ist "lecker". Er lässt´ALLES links liegen und kommt auf uns zugerannt. Im Notfall musste es auch schon ohne Futterbelohnung gehen, dafür wurde er dann ausgiebiger gelobt als sonst.

        lG germany

        (4) 24.10.13 - 11:46

        Hallo,

        nein, ich würde bei der positiven Verstärkung bleiben und mir eine andere Hundeschule bzw. einen anderen Trainer suchen. Eben speziell deswegen, damit das Vertrauen nicht flöten geht. Bei Knurren gibt's bei mir einen Stupser mit "Schsch".

        Ich füttere mittlerweile einmal täglich - morgens. Früher (als wir nur den Rüden hatten) gab's zweimal, aber die Hündin war verdauungstechnisch damit überfordert, sodass wir umgestellt haben.

        LG
        Karin

      • Bloß nicht! unter Erwachsenen Hunden ist schütteln am Nackenfell ein Mordversuch.

        Ich würde eher zwei mal füttern, jeweils nach dem Gassi gehen.

        Meine Gassirunden sind recht bequem - morgens zwischen 7 Uhr wenn ich arbeiten muss und 12 Uhr wenn nicht, weil Hundi gerne lange schläft. Und abends so 17-18 Uhr - er hält dann auch aus bis zum nächsten Morgen. Sollte er wirklich dringend müssen dann weckt er mich auf, das ist aber sehr selten. Seit er alt ist geht es sowieso nur noch 2x 30 Minuten, sonst wird es zu viel für die alte Hüfte.

        Als er jung war gab es morgens 20 Minuten, am frühen Nachmittag 1,5 Stunden und am Abend nochmal 1 Stunde.

        (6) 24.10.13 - 13:29

        Hi,

        ich bin selbst im Schäferhundeverein - und würde unsere Trainer bedenkenlos empfehlen. Allerdings hatten wir auch schon Trainer, welche von Extern kamen und denen wir nach 4 Wochen / wenigen Monaten gekündigt haben... Da steckt man leider nicht immer drin. Die einen waren uns zu hart und veraltet in der Erziehung (Diensthundeerziehung aus den 60ern - bei Leuten von max 45 Jahren!) oder einfach nicht wirklich in der Lage, sich auf verschiedene Hunde einzustellen - nur 0815 darf Hundeerziehung nie sein - jeder Hund reagiert anders und benötigt ggfs. individuelle Unterstützung.

        Wir haben mittlerweile auch mehr "andersrassige" und Mischlinge als DSH auf dem Platz.

        ABER: es gibt genug Ortsguppen des SV denen ich NIE beitreten würde... und auch den Amtsvet informieren würde, wenn ich das Training nicht nur vom Hörensagen kennen würde.

        Der Trainer, den Du genannt hast, disqualifiziert sich schon alleine wg den genannten Punkten... Such lieber weiter.

        Schau mal hier: www.schaeferhunde.de unter "Verein/Ortsgruppen", ob eine davon in Deiner Nähe ist. Die meisten haben eine HP, die oftmals schon sehr aussagekräftig ist. Das alleine sollte aber nicht Deine Entscheidung beeinflussen. Viel wichtiger ist, dass Du hinfährst, mit den Leuten dort sprichst, DIr mal eine Trainingsstunde anschaust und wenn es grundsätzlich passt 2-3 Probetrainings mitmachst. Es kann nämlich sein, dass Dir das alles gut gefällt, aber der Trainer nicht zu Deinem Hund passt. Ich kann z.B. auch nur bei einem unserer Trainer Einzeltraining machen, weil meine Hündin beim anderen total unsicher/verängstigt ist - dabei hat er ihr nie was getan und sie findet ihn auch außerhalb des Trainings total klasse!

        Erst dann würde ich entscheiden, ob es was für länger ist. Gleiches gilt natürlich für die diversen Hundeschulen. Bei uns gibt es keine einzige, zu der ich fahren würde... Probiert haben wir mind. 4!

        Gruß
        Kim

      • (7) 24.10.13 - 13:56

        vergessen:

        Wir fütter 3x:

        Morgens (gg. 6:30 Uhr - da frühstücken wir auch und waren mit den Hunden schon von 5-6 Uhr unterwegs) gibts ein halbes Leberwurstbrot für beide.

        Am frühen Abend gg. 17:30 / 18:00 Uhr gibt es die den ersten Teil der Hauptration (etwas mehr als 1/3)

        Und bevor wir ins Bett gehen gg- 21:30 Uhr gibt es den großen Teil der Futterration.

        Wir haben damit sehr gute Erfahrung gemacht. Ist aber so nicht unbedingt nötig. Allerdings würde ich -unabhängig von der Hundegröße- 2x täglich füttern. Zumindest wir haben keine Wölfe zu Hause, die auf einen Schlag mehrere Kilo Futter verschlingen können. Besonders unser kleine Hund (34cm/9kg) neigt bei zu großen Mengen (über 70g Trockenfutter) zum Erbrechen.

        Gruß
        Kim

        Hallo,

        da hat der "Hundetrainer" aber scheinbar ein wenig was durcheinander gebracht...#aerger

        Hunde packen kleinere Beutetiere und schütteln sie tot. Mit Sicherheit nutzen sie das nicht, um ihre Welpen zu erziehen.

        Wenn Du also nun einen Hund im Nacken packst und schüttelst, machst Du ihm Todesangst. Die einen Hunde werden total eingeschüchtert kuschen (was dann als erfolgreiche Erziehung mißgedeutet wird...), die anderen werden früher oder später anfangen, sich zu wehren (was nicht selten noch heftigere "Erziehungsmethoden" auf den Plan ruft...).

        Deine Skepsis ist also absolut berechtigt!

        Viele Grüße, Alex

        Hallo!

        Wir haben unsere Hündin auch noch nicht sehr lange und daher bin ich auch noch nicht so erfahren.

        Gehen auch zur Hundeschule und diese handeln nach dem Motto "Trainieren statt dominieren" also alles mit positiver Verstärkung. Am Nackenfell schütteln? Ich glaube, damit würde man vom Platz geschickt....
        Ich würde mir eine andere Hundeschule suchen....
        Das mit der Schleppleine finde ich sehr gut.
        Ich gehe mit unserer Hündin (sie ist jetzt gute 5 Monate alt) abends zuletzt ca. 22:30 raus und morgens wieder gegen 7:00 Uhr. Klappt wunderbar.

        LG Petra

        (10) 24.10.13 - 15:13

        Hallo

        auf keinen Fall den Hund am Nacken packen und schütteln weil:

        Als ich damals Apollo Deutscher Schäferhund einen Arbeitskollege meines freundes kurz überlassen habe als Welpe hat er mir zeigen wollen wie man mit Hunden umgeht!
        Der größter Fehler meines Lebens.Apollo hat das nie vergessen und ist ab diesen Zeitraum immer Angstlicher geworden und hat keinen ausehr uns an sich gelassen.

        Es gibt doch bei Vox immer Samstags diesen Tollen Hundetrainer! Der hat in ganz Deutschland Kollegen ausgebildet ohne Gewalt Methoden ich habe dort mal selber angerufen für unseren Zeus der sich an der leine als Rüde nicht mit anderen Hunde verträgt.

        Viel Erfolg und Glück
        Grüße

        zeus26

      >>dass Besitzer ihren Hund bei unerwünschtem Verhalten auch am Nacken packen und schütteln. Sie sind der Meinung, diese Maßregelung versteht der Hund und habe das in der „Wurfkiste“ bereits von der Hundemama gelernt. Welpen werden von ihren Müttern durch ein Festhalten im Nackenfell umhergetragen, aber nie bei Fehlverhalten im Nacken geschüttelt oder gebissen. Ein Nackenfell-Schütteln zeigen Hunde lediglich beim „Totschütteln“ der Beute oder im Ernstkampf mit Artgenossen. Schüttelt der Mensch seinen Hund im Nacken, löst das: völlige Unterwerfung, Verwirrung, Hilflosigkeit oder aber heftigste Gegenaggression aus.

      Die Hunde empfinden Lebensgefahr, woraus als Folge leicht eine gesteigerte Angst vor Händen, also die sogenannte „Handscheue“ resultieren kann.<<
      http://www.tophundeschule.de/blog/hundehaltung/nackenfell-schutteln-bei-hunden-433689

      • Auf keinen Fall im Nacken packen und schütteln.

        Hunde machen sowas nur um ihrer noch lebenden Beute das Genick zu brechen also um sie zu töten.

        Du kannst Dir ja dann vorstellen was der Hund empfindet wenn Frauchen oder Herrchen diesen Griff an ihm ausübt.Grausam #schock

        Finde aber echt schlimm das solche Empfehlungen heutzutage immer noch von sogenannten Hundetrainern kommen #klatsch

    hallo meine liebe,

    du hast ja schon zahlreiche antworten bekommen, also:

    im nacken packen und schütteln hat mit der realität nichts zu tun.das macht keine hundemama um zu reglementieren, höchstens um sie liebevoll in sicherheit zu bringen, oder wegzutragen. dann mach lieber den schnauzengriff, aber auch nicht fest zupacken sondern ganz sanft, das versteht jeder hund. du sollst auch nicht zu lange böse sein oder ignorieren, sondern nur so lange er wieder entspannt ist und dann am besten ein spiel mit ihm beginnen. alles andere würde auf dauer wirklich das vertrauen zu dir erschüttern.

    ein erwachsener hund frisst am tag zwei mahlzeiten, dazwischen einen kauknochen.

    wann die letzte und wann die erste runde fällig ist, hängt davon ab, wann du morgens raus gehst. ein hund kann lange einhalten, aber ich würd sagen, länger als acht bis zehn stunden über nacht sollte er das nicht tun müssen.

    schleppleine super, wenn er noch erziehung bedarf wie etwa jagen, etc. wieso denn nicht?
    ich würde sagen du sägst diesen kollegen ab. da war für mich nix brauchbares dabei.

    viel glück und glg
    diana

    • Warum einen Kauknochen?

      • damit mein ich jetzt bitte nicht diese kalorienbomben von pedigree, o.ä. die "zahnpflegekauknochen" sozusagen, obwohl die enzyme gegen zahnstein enthalten sollen. bin da skeptisch.
        sondern meine bekommen am nachmittag einen ochsenziemer, pansen oder getrocknete rinderlunge, zur vorbeugung von zahnstein und stärkung der kaumuskeln.
        denke trockenfutter oder nassfutter, je nachdem was man füttert, reicht da nicht aus.

        lg diana

Hallo,

so einen Saftladen habe ich auch schon erlebt.

Ein weiterer supertoller Tipp:

Um dem Hund einzuprägen, wo er zu schlafen hat, sperrt man ihn einfach an der entsprechenden Stelle in eine Transportbox ein, in der er nicht stehen kann uns so zum liegen gezwungen ist #augen

Ich würde die Hundeschule wechseln, wenn es dir nicht koscher vorkommt und ggf. eine Bewertung im Netz schreiben, für anderen auf der Suche nach einer Hundeschule.

lg

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