Kastration bei Hündin?

    • (1) 25.11.13 - 11:03

      Huhu!
      Unsere Hündin ist das erstemal läufig.Sie liegt die ganze Zeit in der Ecke und wimmert.
      War daraufhin vorhin beim Tierarzt, der hatte mir Globulis mitgegeben und dazu gemeint, ich solle mal über eine Kastration nachdenken,es würde

      1. Unserer Hündin einiges erleichtern und

      2. wäre es eine sichere Sache wenn wir nicht vorhaben Nachwuchs zubekommen.

      Gut darüber nachgedacht haben wir schon öfters,da wir auf dem Land wohnen und wir hier in der Nachbarschaft wieviele Rüden haben und wir keine Welpen möchten.

      Nun hab ich aber auch viel negatives über eine Kastration gehört und bin mir sehr unsicher diesbezüglich.

      Wie sind den eure Erfahrungen damit?

      Lg#winke

      • (2) 25.11.13 - 11:29

        Hallo!

        Oh je die arme Maus. Die einen wimmern und die anderen sind anhänglich. Tut mir leid, das deine Hündin zu den Ersteren gehört.

        Kastration ist bei uns im Gespräch. Unterm Strich ist es eine große Bauch OP und das macht mir Bauchschmerzen... mal sehen wie sich alles entwickelt.J a, ja Kastration ist ein spezielles Thema...

        Aber an erster Stelle wegen dem Wimmern über Kastration nachzudenken finde ich falsch. Zum einen weiß sie gar nicht was passiert und das Verhalten könnte mit der zweiten Läufikeit schon ganz anders sein. Zudem musst Du ja ohnehin noch paar Monate warten bis der Eingriff vorgenommen werden kann und dann würde ich es auch vom Verhalten abhängig machen, ist sie noch zu hibbelig dann sogar noch eine Läufigkeit abwarten bevor es zur OP geht.

        Wohnt man in Rüdenreicher Nachbarschaft ist damit das Thema Upps Welpen natürlich vom Tisch und auf der sicheren Seite. Der Teufel ist manchmal ein Eichhörnchen und auch wenn man aufpasst kann letzlich was passieren!

        Meine ist auch gerade das erste Mal läufig, aber sie steckt das zum Glück sehr gut weg... sie ist nur noch anhänglicher als ohnehin schon, sogar jetzt in der Stehphase, wobei ich da vermutet hätte das es dann nachlässt, des Triebes wegen;-)

        Wohnt man ländlich kann man gut in jedem zweiten Haus einen Hund rechnen.
        Wir haben sogar den Zaun erhöht am Wochenende, auch wenn sie nicht mehr alleine aktuell im Garten laufen darf, aber es gibt leider auch sehr paarungsagressive Rüden, ich will nicht das sie überfallen wird und ich will keine Welpen!

        LG und Durchhaltevermögen bis die Globulis wirken.
        netty

        (3) 25.11.13 - 11:29

        Hey :)

        Schön das du dich informierst.
        Bei einer Kastration von einer Hündin muss man abwägen.

        Contra: Kosten
        -Eine Kastration ist nicht gerade günstig.
        - es ist ein operativer Eingriff der auch mit Nebenwirkungen verbunden ist.
        - auch spätere Nebenwirkungen sollten bekannt sein wie zum Beispiel eine Inkontinenz

        Das sind so die contra Punkte die wirklich hohen Wert haben! Dessen sollte man sich bewusst sein.

        Du kannst natürlich auch sagen du möchtest noch eine Läufigkeit abwarten um zu schauen wie die Hündin dann mit zurecht kommt. Immerhin kennt sie dieses Gefühl nicht und weis gar nicht was mit ihr geschieht :)

        Wir haben uns bisher gegen eine Kastration entschieden einfach wegen den Risiken nach einer Kastration. Und da wir schlechte Erfahrungen mit Narkose gemacht haben bin ich auch ein kleiner schisser.
        Aber wir wollen auch kein Nachwuchs und passen demnach eben auf. Wir wissen wann ca. Die Läufigkeit eintrifft dann bleibt sie die Tage eben nur an der Leine :)

        Liebe Grüse

        Hallo!

        Kastrationen sind durchaus zu recht umstritten, aber wenn genau Deine Hündin schon bei der ersten Läufigkeit nur noch wimmert und sich absolut nicht wohl fühlt, dann ist das ein gerechtfertigter Grund für eine Kastration. Offenbar steckt sie das eben nur sehr schlecht weg.

      • (7) 25.11.13 - 14:49

        Hi,

        ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Kastration, wenn man nicht züchten möchte, aber man sollte trotzdem gut darüber nachdenken. Unsere Hunde sind / waren alle kastriert.

        Sana (jetzt 2J 9M) wurde bereits in Rumänien mit 7 Monaten kastriert - die Frühkastration hat bei ihr zur Folge, dass sie schnell eine Scheidenentzündung bekommt, da die Scheide nicht "ausgewachsen" (sozusagen gestreckt) ist. So hat es mir der TA erklärt - ich hoffe, ich hab es richtig und verständlich wiedergegeben.

        Unsere Sandy wurde mit 7 Jahren (evtl. auch 8 Jahren) kastriert, weil sie aggressiv wurde und weder Verhaltenstherapie, Hundepsychologe noch eine gründliche Untersuchung (insgesamt haben wir gut 500€ dafür ausgegeben ohne Kastration!) das Problem lösen konnte. Die Kastration war ihre letzte Chance - hätte die nicht geholfen, hätten wir sie einschläfern lassen müssen. Bei der Kastration wurde festgestellt, dass sie massive Veränderungen an den Eierstöcken und der Gebärmutter hatte. Im Prinzip hatten wir "unsere" Sandy schon mit nachlassen der Narkose wieder... danach war sie nie wieder in irgendeiner Form aggressiv.

        Die alte Hündin meiner Schwiegermutter wurde wg. Gebärmuttervereiterung mit 11/12 Jahren kastriert. Ein Jahr später folgte die Entfernung einer Milchleiste wg Turmoren. Die zweite wurde nicht mehr entfernt, da der ganze Körper voll mit Metastasen war, aber noch lange Zeit schmerzfrei gelebt hat.

        Die neue Hündin meiner Schwiegermutter ist auch kastriert, da Tierschutzhund.

        Die Pudelhündin meines Vaters (Zuchthündin - hatte einen Wurf - dann starb der Züchter) ist auch kastriert. Warum und von wem weiß ich aber nicht. An ihrer Bewertung als Zuchthündin kann es nicht liegen (war BOB 2001).

        Keine der Hündinnen hatte nach der Kastration Probleme. Kenne auch keine Hündin im Bekanntenkreis, bei der es anders war. Trotzdem würde ich es immer sehr gut abwägen, da es ein sehr großer Eingriff ist. Unsere Hunde (also die, bei denen ich es mitbekommen habe) waren am Tag nach der Kastration schon wieder fit, als wäre nicht etwas gewesen, es gab keine Komplikationen.

        An Deiner Stelle würde ich vermutlich die nächste Läufigkeit abwarten und schauen, ob sie dann auch so leidet. Falls nicht, würde ich wohl nicht unbedingt kastrieren lassen. Aber diese Entscheidung könnt nur ihr treffen.

        LG
        Kim

        (8) 25.11.13 - 15:36

        Hallo,

        wir haben unsre Hündin auch kastrieren lassen.
        Wir haben es Endoskopisch machen lassen. Das waren "nur" zwei kleine Löcher im Bauch.

        Wobei ich glaube das ist dann keine Kastration sondern eine Sterilisation #kratz

        Mir war wichtig:

        - Hund blutet nicht mehr wie sau
        - ist definitiv unfruchtbar

        - das ganze so schonend und kurz wie möglich weil der Hund sowieso schon Gesundheitlich mehr als angeschlagen ist.

        War etwas schwierig mit der Narkose aber hat alles gut geklappt.

        LG dore

        • ausschlaggebend ist nicht die Art der OP, sondern was gemacht wurde.
          >>Viele Menschen glauben heute noch, das Hündinnen sterilisiert und Rüden kastriert werden, das stimmt so nicht. Üblicherweise werden beide Gschlechter kastriert.<<
          http://www.hundeseite.de/hundewissen/hundewissen-gesundheit/kastration-beim-hund.html
          >> chirurgische Kastration: Operative Entfernung der Keimdrüsen oder Unterbindung der die Drüsen versorgenden Blutgefäße <<
          http://flexikon.doccheck.com/de/Kastration

          (10) 25.11.13 - 18:07

          Wenn es keine Blutung mehr gibt sind die Eierstöcke entfernt worden, also eine Kastration.

          Bei einer Sterilisation würde man nur die Eileiter unterbinden, die Hormone würden aber trotzdem eine ganz normale Läufigkeit auslösen, nur eben ohne Risiko einer Trächtigkeit - macht man aber normal nicht, weil ja trotzdem die Rüden hinterher sind, und wenn man dann meint man könne den Hunden "den Spaß lassen" ist das Risiko für Gebärmuttervereiterungen und Scheinträchtigkeiten noch höher.

      (11) 26.11.13 - 08:05

      Danke für eure Antworten.
      Wir haben uns entschlossen, jetzt nochmal von einem anderen Tierarzt eine meinung einzuholen und sie dann in 3 Monaten kastrieren zu lassen.

      #winke

      (12) 27.11.13 - 07:06

      Hi
      Wir haben unsere hündin mit 10 monaten, kurz nach der 1. läufigkeit, kastrieren lassen. Nicht weil sie schmerzen hatte, sie hatte keine probleme, sondern weil wir hier von rüden in der nachbarschaft umzingelt waren. Wer würde auf den mischlingen sitzen bleiben? Das wären wir. Ich wollte keine zucht haben. Daher war die kastration für uns eigentlich kein grosses nachdenk thema sondern vom kauf des welpen an, bewusst.
      Auch unser nächster hund, egal ob rüde oder hündin, würde kastriert werden.
      Sie hatte zwei tage nach der op etwas beschwerden, aber kein gejaule oder ähnliches. Man merkte es nur an der zögerlichen art sich zu bewegen. Ab danach ging es immer besser. Einschränkungen oder sonstige "spätfolgen" hatten wir bisher, und die op ist immerhin 7 jahre her, keine. Weder vermehrten harndrang, oder das nicht halten können, noch sonstiges. Die narbe sieht man nicht mehr. Wir mussten ab dem 4. lebensjahr mit dem füttern aufpassen, da sie fett wurde, aber da sie ein labrador ist, ist das auch in den genen. Mittlerweile haben wir vor 2 jahren das futter reduziert, andere fütterungszeit eingeführt und sie hat, für einen labi, eine tolle figur.
      Gezahlt haben wir etwas über 300 euro. Bei einem rüden sind es knapp unter 100, das ist definitiv eine kostenüberlegung. Dafür habe ich noch an schwer zugänglichen stellen an der treppe immer ihre blutflecken von der ersten läufigkeit und ich bin froh, das nicht mehr zu haben.
      Es kommt aber auch etwas auf die hunderasse an. Bei briards zb, die ja haare haben, kein fell wie unser labi, sollten nicht kastriert werden, da die haare danach verfilzen. Sie werden danach nicht mehr so seidig und gut kämmbar, müssen häufig eher geschoren werden, da man mit dem kam da kaum noch was ausrichten kann.
      Lg conny

      • Wir haben unsere Hündin vor 4 Wochen kastrieren lassen.

        Und zwar endoskopisch. Sie hatte 2 mini Löcher.

        Der Ablauf war wie folgt:
        Um 9:00 den Hund in die Praxis gebracht.
        Auf dem Arm gehalten,Hund hat Spritze bekommen.
        Hund ist eingeschlafen. Dann abgegeben.
        Waren in der Nähe einen Kaffee trinken. Um 10:15 Anruf der Klinik unsere Maus
        ist fertig. Hingefahren.

        Lucy kam uns schon schwanzwedend entgegen.
        Bezahlt, Hund genommen und fertig.
        Wenn wir nicht gewusst hätten das sie diesen Eingriff hatte hätten wir nichts <bemerkt<.
        Sie war wie immer und hatte keinerlei Probleme.Fit und lebendig. Auch wenn die OP teurer war als die Standartoperation mit Bauchschnitt war es uns das wert. Kein Kragen, keine Schmerzmittel(gab nach der OP ein 24 Std Mittel), keine weiteren Kontrollbesuche beim Tierarzt.

        Was will man mehr?

        Wasserdrachen

    (14) 28.11.13 - 22:35

    Wir hatten früher eine deutsche Dogge und haben sie nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Jetzt haben wir wieder eine Hündin, und auch sie wird nach ihrer ersten Läufigkeit kastriert ( ist gerade 6 Monate alt). Da wir nicht züchten wollen ist das für uns die beste Alternative.
    Lg

    (15) 01.12.13 - 00:31

    Unsere Hündin hat immer wenn sie läufig war angefangen Spielzeug zu sammeln und auch ab und zu Milcheinschuß gehabt. Da aber keine Welpen da waren, welche die produzierte Milch tranken, wurde die Zitzen immer Wund.

    Da die liebe aber auch nicht mehr ganz jung ist (acht Jahre) was das mit der Operation ein nicht so unkomplizierter Eingriff. Wir standen also vor der Wahl diese nicht ganz risikolose Operation oder ein ständiges Scheinträchtig sein zu bevorzugen. Lange rede kurzer Sinn, sie wurde sterilisiert. Alles lief glatt und die Probleme sind weg.

    Eine Zeit nach der OP hat Sie zwar ein bisschen zugenommen, diese überflüssigen Pfunde gingen aber mit einer bedachteren Fütterung aber wieder schnell. Bis heute ist sie gesund und wir haben die Entscheidung nie bereut.

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