An alle Hundebesitzer - Hundehaufen einsammeln?

    • (1) 25.11.13 - 20:27

      Hallo liebe Hundebesitzer und Gassigänger!:)

      Kurz vorab zu meiner "Hundegeschichte":

      Unsere Labradorhündin ist inzwischen 6 Monate alt und ich bin sehr stolz, was sie in dieser kurzen Zeit schon alles gelernt hat. #verliebt
      Sie ist unser erster Hund und wir haben keine Hundeerfahrung.
      Es gibt allerdings eine "Schwäche", die sie hat und gegen die wir irgendwie keine Chance haben - sie LIEBT es, den Kot von anderen Hunden zu fressen - und noch viel mehr, sich darin zu wälzen! #schwitz
      Es ist unglaublich, so schnell kann man gar nicht schauen und schon liegt der Hund - glücklich ohne Ende - in der Schei**e und stinkt so schrecklich, dass danach, trotz abduschen, tagelang das ganze Haus stinkt.
      Was mich schockiert - diese Hundehaufen liegen einfach überall. Auf dem Bordstein, am Straßenrand, auf Feldwegen, sogar auf Sportplätzen - seitdem ich deswegen vorsichtig sein muss, fällt es mir noch viel mehr auf

      Wir sind sehr genaue und penible "Hundehaufen-Einsammler", das heißt, dass wir immer und überall Tüten dabei haben und unsere Haufen wirklich immer, selbst wenn die Stelle noch so abgelegen oder im hohen Gras ist, einsammeln. Ich habe sogar schon fremde Hundehaufen mit eingesammelt, wenn sie im Wohngebiet rumgelegen sind.
      Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich weiß, was so ein Haufen für Folgen haben kann. #rofl
      Als unsere Hündin vor ein paar Wochen Durchfall hatte, haben wir sogar immer eine Wasserflasche mitgenommen, um die Reste wegzuspülen... sorry für die genaue Beschreibung...

      Lange Rede, kurzer Sinn:
      wie handhabt ihr das? Macht ihr eure Hundehaufen immer weg oder seid ihr da auch eher locker, wie die meisten Hundebesitzer bei uns in der Umgebung?
      Und nach welchen Kriterien entscheidet ihr, wann man das durchaus mal liegen lassen kann?
      Wenn ich mit Freundinnen mit den Hunden unterwges bin höre ich meistens: "Hast du wirklich immer eine Tüte dabei?" oder "Warum machst du den Haufen hier auf dem Feldweg weg? Wir sind doch nicht im Wohngebiet, da lass ich das immer liegen."

      Bin momentan irgendwie echt ein bisschen frustriert und frage mich, warum unsere Hündin so bescheuert ist und auf Hundekot steht, aber auch, ob wir eine der wenigen sind, die die Haufen einsammeln.

      Danke für eure Antworten und

      viele Grüße,

      maletera + #hund

      • Hallo

        Ich antworte mal ganz ehrlich #hicks

        Ich habe immer diese Tüten dabei und ich benutze sie auch.
        Wenn unser Hund auf öffentliche Grünflächen macht oder mal auf den Gehweg dann sammel ich es natürlich auf. Möchte ja selbst auch nicht immer in die Tretminen latschen.
        Wenn er aber ins Gebüsch krabbelt oder irgendwo abgelegen seine Haufen macht, lasse ich es liegen.

        LG poca

      (5) 25.11.13 - 20:55

      Das kenne ich. Unser Hund ist 9 Monate alt und machte das auch. Aber das wird besser. Mittlerweile interessieren ihn die Haufen nicht mehr.

      Ich bin auch eine fleißige Einsammlerin. Ich finde diese Hinterlassenschaften auch ätzend.

      Viele Grüße
      Locke153

      Haha, ich lebe im Land der Haufchensammler und natuerlich sammeln wir auch immer alles hinter unserem Hund auf. Das letzte Mal dass ich auf einem Gehweg in eine Kotmine getreten bin war in D :-p

      Ich find's aber gut dass es doch Leute wie dich gibt, die hinterher sammeln... vielleicht nehmen sich das manche ja mal als gutes Vorbild!

      Was das Hundekot fressen angeht, am besten den Hund zum liegenlassen trainieren. EIn junger Lab sollte das recht schnell lernen koennen.

      Alles Gute.

    • (7) 25.11.13 - 21:00

      wir räumen die hinterlassenschaften nur weg, wenn wir im urlaub sind und das geschäft am wegesrand erledigt wird oder sonstwo, wo jemand reintreten könnte. ich hasse diese stinkenden tretminen und hab mir schon mal mein ganzes auto damit versaut, weil eines meiner kinder mal versehentlich vorm einsteigen in eine reingetreten ist.

      hier zu hause finden die täglichen gassigänge immer im feld statt - da erleichtert sich herr hund im gebüsch (und bevor wir nicht da sind, darf er auch nicht) und ich kriech da sicherlich nicht hinterher.

      Hallo!

      Vorab ein Tipp: Lidl verkauft alle paar Monate Hundeshampoo, das auch heftigste Gerüche vernichtet. Hat bei Jack sogar gegen einen mehrere Wochen verwesten Marder geholfen, ebenso gegen Pferdeäpfel und Schweinegülle. Ich hab da immer ein paar Flaschen daheim... man braucht schon ne Viertel-halbe Flasche für einen Goldie, aber dafür riecht danach nichts mehr.

      Ich sammle die meisten Haufen ein, aber bei Durchfall spüle ich jetzt nicht nach. Und manchmal habe ich auch einfach keine Taschenlampe dabei und finde in der Dunkelheit den Haufen einfach nicht mehr. Aber der weit größte Teil wird eingesammelt. Bei meinem mann ist die Quote wohl etwas schlechter, aber da bin ich ja nicht dabei.

      (9) 25.11.13 - 21:15

      Ist Wahnsinn wieviele Leute einsammeln. Komisch nur keiner von denen scheint in diesem Ort zu wohnen, hier scheint das keiner nötig zu haben #schock

      Der Weg zur Grundschule und Kindergarten hoch ist zugeschissen ohne Ende :-[ was richtig ätzend ist direkt neben dem Weg (asphaltiert) ist ein Gras und Buschstreifen, daneben ein Feld...aber NEIN...die Hunde kacken mitten auf den Weg und selbst ich als Hundebesitzer bin da angep***.

      Ich selber lade meine Hunde eins Auto und fahr in die Pampa. Vorteil meine Hunde können rennen ohne das ich schief angesehen werde. Meine HUnde sind übrigens so prüde die mögen nicht öffentlich ******* die stecken ihren Hintern immer in Büsche.

      Wenn ich in der Ortschaft unterwegs bin habe ich einen bzw in meinem Fall 3 Notfallpoopbeutel dabei, steckt entweder in Jackentasche oder wenn diese nicht vorhanden wirds an die Leine geknotet

      • (10) 26.11.13 - 20:03

        Es sammeln wirklich viele die Hundehaufen ein - aber das was liegen bleibt ist extrem lange haltbar. Es dauert je nach Wetter schon mehrere Wochen, bis der Hundehaufen weg ist, dadurch reicht es völlig, wenn 3 Leute jeden Tag 2 Haufen liegen lassen - und nach ganzen 10 Tagen hat man 60 Haufen an genau dem Weg entlang und das Gefühl, dass man nur noch um die Haufen rum springen muss.

        Und bei Frost, wenn die Haufen 4 Wochen locker konserviert werden, sind es ganz schnell hunderte...

    (11) 25.11.13 - 21:41

    Willkommen im leben eines labrador besitzers;-) aber ich kann dir versichern, das dauert ca an, bis dein hund 1,5 jahre alt ist. Unsere wird nun bald 8 und hat sowas seit jahren nimmer gemacht. Unsere hat sich allerdings so gut wie nie in den exkrementen gewälzt, aber andere labradore die ich kenne haben das gemacht.
    Mich ärgert es auch immer, wenn die haufen mitten im weg liegen. Ich jage unsere immer in die maisfelder, von welpe an. Dh sie macht auch so gut wie niemals woanders hin.
    Lg conny

    (12) 26.11.13 - 09:47

    ich habe immer tüten dabei und mache die haufen immer weg. es gibt nix widerlicheres als hundehaufen auf dem gehwegen und co.

    allerdings muss ich sagen das mein hund nicht auf gehwege macht, ich habe ihn da einfach nie hin machen lassen. bis zur wiese kann es ein hund schließlich aushalten. ich verstehe leute also grundsätzlich nicht die ihren hund unbedingt auf den gehweg kacken lassen müssen.

    sollte mein hund durchfall haben dann bin ich ehrlich, tuts mir leid. Ich habe keine Wasserflasche dabei.

    sollte er in hohes gras unter irgend einem gebüsch sein geschäft machen, nein, dann krieche ich nicht hinterher um den haufen weg zu machen.

    fremde hundescheisse weg zu machen würde mir auch im traum nicht einfallen ;-)

    Im Moment habe ich keinen Hund. Ich bin aber erfahrener Hundebesitzer (3 Hunde in 20 Jahren). Und ich habe IMMER alle Hundehaufen weggemacht, wenn sie im Wohngebiet, in der Stadt oder auf einem asphaltierten Weg gelegen haben - dann aber auch, wenn es auf einen Grünstreifen oder in einem Gebüsch war.

    Einmal habe ich die Tüten vergessen. Da bin ich ungelogen mit meinem Hund (der gerade fertig war) wieder nach Hause gerannt, habe mir die Stelle gemerkt (im Dunkeln), habe die Tüten geholt, bin wieder hingerannt und habe es weggemacht.

    Aber auf einem Feldweg, im hohen Gras, im Wald oder sonstwo in der "freien Wildbahn" würde mir das nicht einfallen. Wir haben hier auch viel Wild (von Eichhörnchen über Füchse, Rehe und Waschbären bis hin zu Wildschweinen, wahrscheinlich gibt es hier sogar "Wölfe" ;-) ). Die kacken ALLE in den Wald. Da haben sich meine Hunde auch schon drin gewälzt (also in Wildkacke). Das müssen sie eben lernen, dass sie das nicht dürfen! Aber DORT mache ich keine Kacke weg.

    • Hallo, hast du mir einen Tipp, wie ich das trainiere, dass sie er lernt, sich nicht in der Kacke von anderen Tieren zu wälzen?
      Lg

      • Da kann ich dir jetzt keinen "fachmännischen" Tipp geben. Ich bin eben selbst nur Hundebesitzerin und kann dir erzählen, wie es bei unseren funktioniert hat (auch wenn ein Hundepsychologe vielleicht etwas gegen diese Methode hätte).

        Eigentlich ist es das Gleiche wie das "Klauen" von Futter auf erreichbaren Höhen (z.B. Tisch). Da hat der Hund im Allgemeinen ja auch den Drang, das zu fressen. Ich als sein Herrchen will das aber nicht. Das mache ich deutlich. Sobald er zuschnappt, wird interveniert. Hat er es geschafft, etwas zu klauen, wird es konsequent weggenommen und geschimpft. So lernt der Hund, dass es sich um ein unerwünschtes Verhalten handelt.

        Je nach Persönlichkeit wird er es noch 1000 Mal versuchen. Die meisten Hunde kriegen aber zumindest vorher ein "schlechtes Gewissen". Sie WISSEN, dass sie gleich etwas "Verbotenes" tun werden, aber das Fleisch auf dem Tisch riecht so gut! Den meisten Hunden sieht man das an. Und in dem Moment muss man nochmal klar machen, dass das nicht geht ("Neeein!"). Und dann aber loben (ggf. belohnen), wenn der Hund das Fleisch eben nicht frisst.

        Genauso kann man auch trainieren, dass nichts von der Straße gefressen wird. Du könntest zum Beispiel Leckerlis auf eurer Gassi-Geh-Runde auslegen. Und dann darauf achten, dass er sie nicht frisst (das kannst du mit Leine zum Beispiel ganz gut trainieren). Dann machst du klar, dass er da nicht ran soll ("Neeein!") und belohnst ihn dafür, dass er es nicht gefressen hat (mit dem gleichen Leckerli, nur eben aus deiner Hand!).

        Dann dürfte sich das (je nach Hartnäckigkeit) mit dem Fressen von Sch... schnell erledigen. Wenn du das Wälzen genauso behandelst (das kann man aber leider schlecht "üben"), erledigt sich das auch noch.

        (16) 27.11.13 - 20:12

        Habe auch ein Labimädel 10 Mon. die kurzfristig auf Kotsuche war - eklig. Ich habe immer laut geschimpft mit nein und pfui.

        Labis lernen ja gerne und fix und ich denke Du wirst nen schnellen Erfolg feststellen, wenn Du rausgefunden hast bei welchem Wort oder Satz sie gut "funktioniert". Ein scharfes "Lass es!" ist zum Beispiel bei uns auch sehr erfolgreich.

        Wurmkur war dann natürlich Pflicht... weil ich befürchtete das sie vielleicht über fremden Kot versucht irgendein Mangel auszugleichen.

        Die Wurmkur brachte dann Spulwürmer zu Tage. Mit den abgegangenen Parasiten war das Thema Kot fressen direkt vorbei... mag aber auch Zufall sein.
        Wenn sie jetzt doch nochmal ne lange Nase macht bzgl. Kot dann raunz ich sie kurz an und sie lässt direkt ab.

        Viel Erfolg.
        netty

Hallo!

Wir haben eine 6 Monate alte ELO-Hündin und ich habe beim Gassigehen immer Kotbeutel dabei. Nutzen muss ich sie allerdings selten, da unsere Emmi ihr Geschäft allermeist erst im Feld erledigt und da sammele ich das nicht ein.
Im Wohngebiet wird allerdings immer eingesammelt.

Zum Kotfressen - das hat Emmi auch sehr oft gemacht, aber das ist ja nicht ungefährlich vor allem bei Pferdeäppeln wenn die Pferde frisch entwurmt wurden.
Seit einiger Zeit gebe ich Emmi fast täglich ein Stück Harzer Käse (hat die gleichen Enzyme wie Kot) und tatsächlich ist es deutlich besser geworden.

LG Petra

(18) 26.11.13 - 13:33

Hallo, danke für eure Antworten.
Ich wäre sehr dankbar für Tipps, wie ich das Liegenlassen von Hundehaufen und vor allem auch das Verzichten auf das Wälzen trainieren kann.

Habe da leider keine Erfahrung!

Und an alle, die behaupten, sie würden niemals fremde Hundehaufen entfernen: wenn ihr die Wahl hättet, den fremdem Hundehaufen in eine Tüte oder 20 Minuten später bei euch im Wohnzimmer zu beseitigen, dann würde euch die Entscheidung bestimmt nicht schwer fallen!:))))

Lg

  • (19) 27.11.13 - 05:15

    Hallo!

    Am Besten klappt es, wenn Du Deinen Hund draußen gut im Auge hast - und schon wen Du merkst, sie schnüffelt und geht zielstrebig wohin oder will sich gerade rein werfen - dann sofort ganz scharf "NEIN!" Du musst es sozusagen sehen, wenn es in ihrem Gehirn anfängt zu arbeiten, soll-ich-soll-ich-nicht - wenn Du den Moment erwischt ist es ideal.

    Und wirklich laut, scharf und böse klingen. Viele Hundehalter haben so nen Ton drauf von wegen "Komm her oder auch nicht alles ist supi", da hört ein Hund nicht drauf. Es sollte sich schon so anhören dass sie merkt, dass Du es richtig ernst meinst und total sauer wirst.

(20) 26.11.13 - 18:11

Selbstverständlich werden hier nur diejenigen antworten, die auch brav ihre Häufchen wegräumen (so wie es übrigens auch der Gesetzgeber verlangt - aber das nur am Rande).

Aber nun zu Deinem Problem: Wenn ein Hund Kot frisst, dann kann es dafür durchaus Ursachen geben, meistens Mangelernährung. Trockenfutter im Allgemeinen und stark beworbenes und/oder günstiges Hundefutter im Besonderen (ja, auch vermeintlich "hochwertiges" wie Royal Canin) ist einfach keine artgerechte Ernährung.
Viele Hunde kommen trotzdem damit klar, manche aber eben auch nicht.

Lesetipp: Katzen würden Mäuse kaufen

Google-Tipp: Barf

Praxistipp: Stell das Futter um. Vielleicht Dosenfutter statt Trockenfutter? Aber auch hier auf hochwertiges Futter achten. Wenn Du schon barfst / hochwertiges Dosenfleisch fütterst, dann ab zum Tierarzt und mal ein Blutbild machen lassen, ob irgendein Mangel vorliegt.

Hast Du vorher TroFu gefüttert und stellst nun um: Frischfutter wird anders und schneller verdaut als Trockenfutter, kann also sein, dass Du ggfs. auch die Futterzeit umstellen musst oder dass anfangs mal ein Haufen in der Wohnung landet, weil die Verdauung früher abgeschlossen ist.
Auch Durchfall ist die ersten Tage nichts ungewöhnliches - erste Erfolge solltest Du nach 2-4 Wochen allerdings erkennen - im Optimalfall lässt er dann Kot einfach links liegen.

  • (21) 26.11.13 - 22:22

    Hallo,

    danke für deine Antwort.

    Also das mit dem Futter ist ja immer und überall in der Diskussion.
    Ich habe mich viel damit auseinandergesetzt aber ich bin ganz ehrlich - auf Nassfutter will ich einfach nicht umsteigen, auch wenn es egoistisch klingt.

    Barfen haben wir bisher nicht in Betrachtung gezogen, weil unser Tierarzt gesagt hat, dass das erst bei ausgewachsenen Hunden in Frage kommt, da es sonst schnell zu Nährstoffmangel führen kann.

    Wir haben ein Trockenfutter von der Marke "Wolfsblut" und ich glaube schon, dass es ein hochwertiges Futter ist.

    http://www.wolfsblut.com/de/

    Abgesehen davon, dass es ziemlich teuer ist, hat es überhaupt keinen Getreideanteil sondern besteht ausschließlich aus Fleisch.
    Wir hatten davor ein Futter von Wolfsblut mit geringem Getreideanteil, da wir aber mit Giardien zu kämpfen hatten (möglicherweise hat sie sich bei anderem Hundekot angesteckt) bekommt sie nun völlig getreidefreies Fressen.
    Denkst du das ist in Ordnung so? Möchte ungern schon wieder das Fressen umstellen im Moment.

    Ich habe das Gefühl, sie frisst einfach ALLES, was sie bekommen kann - egal, was wir füttern!:/

    Lg
    maletera

    • (22) 27.11.13 - 12:02

      Wolfsblut ist ein gutes Futter, das steht ausser Frage.
      Und jetzt kommt das blöde AAAABER: Für manche Hunde ist der Proteinanteil zu hoch und ihnen fehlen die Kohlenhydrate.
      Das mit den Giardien ist natürlich doppelt doof und klingt nach richtig Spass.
      Ich bin im Thema Giardien nicht wirklich drin - wenn man bei Giardien getreidefrei ernähren soll, dann solltet ihr das dringend einhalten - aber bei vielen Hunden ist ein gewisser Kohlenhydrate-Anteil kein Problem - meine bekommen oftmals gekochte Kartoffeln unters Essen.

      Sofern noch nicht geschehen würde ich in jedem Fall eine Darmsanierung bei eurem Hund machen. Symbioflor oder ähnliche Medis für Menschen über 3 Wochen gegeben, sollte auf jeden Fall schon mal den Darm widerstandsfähiger machen.

      Und dementsprechend auch keine standardmäßige Wurmkur machen, wenn euer Hund nicht wirklich Würmer hat. Denn jede Wurmkur macht die Darmflora aufs Neue kaputt - und ihn somit anfällig für Giardien und Co. Lieber bei Verdachtsmomenten eine Kotprobe abgeben.

      Nochmal zurück zum Thema Futter: Wie lange füttert ihr Wolfsblut schon? 4-6 Wochen sollten es schon sein, bevor Du wieder umstellst und es spricht auch nichts dagegen, Wolfsblut als Leckerchen für unterwegs zu füttern...
      aber ich kann nur sagen, dass einfach nichts über natürliches Futter geht. Trockenfutter ist einfach maximal verarbeitet und kann dadurch nicht von jedem Hund verwertet werden. Also vielleicht bekommt er, was er braucht, scheidet es aber auch genauso wieder aus.

      Allein aus gesundheitlichen Gründen würde ICH massiv gegen das Kotfressen vorgehen. Aber was "massiv" ist, ist wieder von Hund zu Hund unterschiedlich. Wählst Du Deine Vorgehensweise zu schwach, dann juckt es Deinen Hund nicht wirklich und gleichzeitig stumpft er ab, d.h. mit jedem Fehlversuch musst Du zu "härteren" Geschützen greifen. Wählst Du ein zu hartes Mittel, dann zerstörst Du vielleicht Vertrauen oder noch mehr.

      Und Du musst zu 100% hinter Deiner Ansage stehen, ansonsten glaubt Dir der Hund nicht und macht weiter wie gehabt.

      Optimalerweise muss man eine massive Bestrafung nicht mehr als 2-3x einsetzen, damit der Hund es nicht wieder tut.

      Um Dir ein Beispiel zu geben: meine älteste Hündin hat eine zeitlang massiv gegen andere Hunde gepöbelt - eine Blechdose, gefüllt mit Schrauben und sicher (!) verklebt, direkt vor die Füße geschmissen... Madame war bereits nach dem 2. Mal kuriert.

      Hätte bei meinem Rüden keine Wirkung gehabt, der ist nicht lärmempfindlich. Und meinen anderen Rüden hätte ich damit in die Klapse gebracht, weil er regelrecht Angst vor Lärm hat.

      Dafür kann ich beide Rüden gut durch Berührungen steuern... ein Knuff oder seichter Schubser - meine Hündin hingegen könnte ich als Fußball verwenden und sie würde deswegen nicht ihr Verhalten ändern.

      Wichtig bei so einer Maßnahme ist, dass der Hund sein Verhalten unterbricht - damit Du ihn dann umlenken (und belohnen!) kannst. Und dass ihm eben die Unterbrechung so unangenehm ist, dass er das unerwünschte Verhalten am besten gleich sein lässt.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn man noch nicht allzu viel Erfahrung hat, kann es gut sein, einen kompetenten Hundetrainer an seiner Seite zu haben. Wenige Einzelstunden können mehr bewirken als Jahre des alleine rumtrainierens. Ein guter Trainer kann Dir grade hinsichtlich Timing und Auftreten gut weiter helfen.

      Und bevor jetzt ein falscher Eindruck entsteht: Zu solch massiven Mitteln greife ich nur und ausschliesslich wenn es (lebens)wichtig ist. Essen vom Boden aufnehmen gehört zum Beispiel dazu. Andere Hunde angehen auch. Leinenführigkeit baue ich z.B. rein positiv auf, weil darunter maximal ich leide, wenn es mal etwas länger dauert :)

      lg, Caprese

(23) 26.11.13 - 21:52

Guten Abend,

ich mache die Haufen von unserer Hündin nicht immer weg, das gebe ich jetzt ehrlich zu ;-)

Wenn wir einen Feldweg entlang laufen und Madame dort ins Feld macht, oder beim Spaziergang im Wald ins Gebüsch dann lasse ich es liegen. Letztens hat sie sich mitten in einen Dornenbusch erleichtert, da habe ich mich dann auch geweigert es weg zu machen.

Wenn wir allerdings in der Stadt oder den Rheinanlagen spazieren gehen, dann ist es für mich selbstverständlich die Haufen einzusammeln. Ich finde es nämlich ganz schlimm, wenn ich mit meinem 2,5 Jahre alten Sohn und dem Hund spazieren gehe und dabei immer aufpassen muss, das er nicht in die Haufen tritt #aerger

Wobei ich schon sagen muss, das es schlimmer geworden ist als früher. Ich konnte als Kind noch durch Blätterhaufen rennen und hatte danach keine Sche*** an den Schuhen kleben.

LG

(24) 27.11.13 - 11:10

Also, ich mach die meisten Haufen weg. Ich entscheide danach, wie weit es bis zum naechsten Muelleimer ist. Im Ort wird sowieso jeder Haufen weggemacht, da gibt es Muelleimer ca. alle 100 Meter. Und trotzdem Hundebesitzer, die die Haufen 2 Meter daneben liegen lassen :-[ Selbst wenn man keinen Beutel hat, hat man doch sicher wenigstens ein Taschentuch, mit dem man es dort! einsammeln und wegwerfen kann.
Bin ich aber weit vom Dorf weg und muesste den Beutel noch 1 Stunde beim spazierengehen mitschleppen, dann lass ich es auch Mal liegen. Ist aber bisher noch nicht sooo oft passiert, Wuff macht sein Haeufchen meistens so 5-10 Minuten nachdem wir zur Tuer raus sind.
Unser Wuff frisst uebrigens auch fuer sein Leben gern Sch*** (naja, was frisst dieser Staubsauger nicht fuer sein Leben gern???). Meistens erwische ich ihn vorher, dann reicht schon ein "Pfui" (war aber viel Arbeit!).

Was mich am meisten hier aergert: ich weiss genau, von wem diese Haeufchen hier sind: alles Herrchen und Frauchen die auf und ab springen, wenn ein fremder Hund das bei denen vor der Tuer machen wuerde und man es dann liegen laesst :-[ Inzwische geht es schon so weit, dass selbst die kleine Wiese, auf der wir die Hunde immer spielen lassen, voller "Tretminen" ist... von Hunden, die da mitspielen (und natuerlich auch mitfressen!) :-[

(25) 27.11.13 - 12:32

Hallo,

ich wohne in einem Dorf und ärgere mich auch ständig Kot innerhalb des Ortes auf Fußwegen zu finden :-[
Ich hab immer Tütchen dabei und entferne auch alle Haufen innerhalb des Ortes - egal ob in Grünstreifen oder Gehwegen.
Im Wald oder auf den Wegen dorthin mach ich nichts weg, mein Hund macht nie am Wegesrand, sondern in Hängen/Büschen, wo normalerweise niemand geht!
Ich sehe auch nicht ein, den Kot dort wegzuräumen, denn Wildtiere machen auch dorthin und jeder, der in diesen Gebieten spazieren geht muss damit rechnen, in Kot reinzutreten, wenn er sich von den Wegen entfernt!
Natürlich mach ich im Wald den Kot weg, wenn mein Hund mal ausnahmsweise auf den Weg macht!

Nun zum Kotfressen, wir haben auch einen Labrador ;-)
Viele junge Hunde machen das im ersten Lebensjahr - meiner machte das auch, trotz Rohfütterung ab Welpenalter.
Irgendwann hört das auf und wenn es Überhand nimmt, dann würde ich ihn nur noch mit Schleppleine laufen lassen.
Was allerdings nicht aufhört ist das fressen von Menschen - und Katzenkot. Da ist er heute noch ganz verrückt drauf, da hilft nur aufpassen!
Ich werde nie das Bild vergessen, als mein damals 6 Monate alter Hund nach vorne sprang und auf den Rückruf nicht hörte. Ich rannte hinterher.... und fand meinen Hund fressend vor! Dickflüssige Durchfallkaka von Menschen, die ihm rechts und links aus dem Maul tropfte #koch
Die Menschenkaka erkannte ich an den vielen benutzten Tempotüchern, die daneben lagen ...... Sowas von ekelhaft :-[
Aber im Endeffekt hat mein Hund auf mich zu hören, dann hätte er keine Gelegenheit, Scheiße zu fressen und ehrlich: solange es "nur" Kaka ist und kein Giftköder, solange soll man froh sein!
Deshalb: Erziehung ist alles ;-)

LG Pechawa

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